Elektroauto-Pionier Tesla verkauft seine Stromspeicher für 3.000 US-Dollar

Am 30. April war es endlich so weit, Elon Musk (CEO von Tesla Motors) hat den Stromspeicher für Privathaushalte vorgestellt, die Preise beginnen bei 3.000 US-Dollar (2.664 Euro).

Die Tesla Powerwall speichert Strom für die Industrie und den Privathaushalt. Bildquelle: Tesla Motors
Die Tesla Powerwall speichert Strom für die Industrie und den Privathaushalt. Bildquelle: Tesla Motors

Schon seit mehreren Wochen spekulierten die Menschen, was Tesla am 30. April der Öffentlichkeit präsentieren wollte – recht schnell machten Gerüchte die Runde, dass es um Batterien für zu Hause geht.
Vor ein paar Tagen wurde das Gerücht bestätigt, aber die Details wurden erst gestern bekannt gegeben.

Die Powerwall wird es mit einem 7 kWh (3.000 Dollar), 10 kWh (3.500 Dollar) und für die Industrie 100 kWh (25.000 Dollar) großen Speicher geben, allerdings muss man sich noch einen Wechselrichter kaufen, da dieser nicht integriert ist.
(Auch darf man die Installationskosten nicht vergessen, welche für die Beauftragung eines Elektrikers aufkommen.)
Man kann bis zu 9 Stromspeicher zusammenschließen.

In den nächsten drei bis vier Monaten wird der Stromspeicher in den USA auf den Markt kommen, danach soll er auch im Ausland angeboten werden.
Musk kündigte an, dass man ihn zeitnah auch in Deutschland anbieten wird, da es hier relativ viele Eigenheime mit Solaranlagen gibt.
Hierfür ist das US-Unternehmen bereits eine Zusammenarbeit mit Lichtblick eingegangen.

Musk sagte:

“Am meisten Sinn machen die Akkus in Kombination mit einer Solaranlage”… “Man kann sich so bei Bedarf völlig selber mit Energie versorgen.”

In Zukunft könnte es immer mehr Tarife geben, welche nach der aktuellen Angebots- und Abnahmemenge unterschiedliche Preise haben.
So könnte der Strom zur Mittagszeit (wenn viele Solaranlegen bei Sonnenschein genug Strom produzieren) und nachts (wenn es kaum Stromabnehmer gibt) besonders günstig sein, im Rahmen des Smart Grid (intelligentes Stromnetz) wird die Preisinfo an die Haushalte weitergegeben.
So plant zum Beispiel Smartgrid, dass man den Strom zu Zeiten des Überangebotes in der Batterie speichern kann und diesen bei einer höheren Nachfrage wieder an das Stromnetz abgibt.
Die Eigentümer der Batterie sollen dann an dem Gewinn beteiligt werden.
Auf die Batterie erhält man eine Garantie von 10 Jahren.

Akkuzellen der Powerwall werden auch für Elektroautos verwendet

Die Akkuzellen, welche Tesla in der Powerwall verwendet, werden auch im Elektroauto Tesla Model S (und dem Roadster sowie dem Model X verwendet.

Dies sind die technischen Daten der Tesla Powerwall (7 kWh):

  • Gewicht: 100 kg
  • Größe/Abmessungen: 130 cm x 86 cm x 18 cm
  • Stromspannung: 350 – 450 Volt
  • Temperatur-Arbeitsbereich: -20°C to 43°C
    Effiziens: 92 Prozent
  • Installationsort: Innen und Außen

Hier geht es zu der Powerwall-Seite

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Kai

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7 Gedanken zu „Elektroauto-Pionier Tesla verkauft seine Stromspeicher für 3.000 US-Dollar

  • 1. Mai 2015 um 18:54
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    Na also, geht doch, endlich mal ein brauchbares Produkt von Tesla

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  • 3. Mai 2015 um 08:16
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    US-Preise sind immer Netto-Preise! (in den einzelnen Bundesstaaten ist die Mehrwertsteuer unterschiedlich)
    Also wird man in Deutschland irgendwo bei 3200-4000€ brutto landen.

    Ist trotzdem recht günstig, üblicherweise werden hierzulande für Akku-Speicher zwischen 800 und 1000€/kWh aufgerufen.

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  • 3. Mai 2015 um 11:13
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    Endlich zeigt jemand was möglich ist! Was nicht möglich ist mussten wir uns die letzten Jahre von den Herstellern hierzulande zur Genüge anhören. Wenn die Zahlen stimmen, werde ich meinen Betrieb zum großen Teil künftig selbst mit Strom versorgen.

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