Tesla-Chefdesigner Franz von Holzhausen vergleicht das Elektroauto BMW i3 mit einem IKEA-Möbelstück

(07.12.2013)

Franz von Holzhausen (Chefdesigner von Tesla Motors) hat dem Magazin AutoBild ein Interview gegeben, die Ansichten des Designers über Elektroautos sind sehr interessant.

Das Elektroauto Tesla Model X von Tesla Motors. Bildquelle: Tesla Motors /Übergizsmo
Das Elektroauto Tesla Model X von Tesla Motors. Bildquelle: Tesla Motors /Übergizsmo

Der Designer Franz von Holzhausen arbeitet bei Tesla Motors und war maßgeblich an der Entwicklung des Elektroauto Tesla Model S beteiligt, dem Magazin AutoBild hat er nun ein Interview gegeben.

So erfährt man unter anderem das die Arbeiten an dem Elektro-SUV Tesla Model X so gut wie abgeschlossen sind, dass es ein Elektro-Pick-Up (welcher nicht auf der 3rd-Gen-Plattform gebaut werden soll) geben könnte und das auch ein Stadtflitzer im Format des Elektromobil smart fortwo Electric Drive denkbar wäre…

Der BMW i3 wird von Holzhausen mit einem Möbelstück von IKEA verglichen…

das vollständige Interview gibt es hier: Tesla-Chefdesigner von Holzhausen im Interview „Der i3 ist wie ein IKEA-Möbelstück“ AutoBild (externer Link)

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Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3

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Kai

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4 Gedanken zu „Tesla-Chefdesigner Franz von Holzhausen vergleicht das Elektroauto BMW i3 mit einem IKEA-Möbelstück

  • 8. Dezember 2013 um 18:45
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    Ich fahre schon seit mehr als 4 Jahren einen Tesla Roadster, einer der Ersten in Europa ein absolut geniales Auto.
    TESLA bringt endlich einmal eine Veränderung in der mehr als 100jährigen
    Autogeschichte.Das S-Modell bin ich auch schon gefahren und technisch
    gesehen zeigt dieses Auto absolut die richtige Richtung auf, aber ist
    einfach viel zu gross und somit ist sämtlich Energieeffizienz verloren.
    Fazit: Der Tesla S konnte mich nicht überzeugen und der BMW i3 hat mich überzeugt, vorallem wenn man noch den Herstellungsprozess betrachtet.
    Das Ziel der Zukunft soll ja eine möglichst autarke Mobilität sein.
    Mit einem BMW i3 kann dies schneller erreicht werden und hat somit überhaupt nichts mit Ikea zu tun.
    Nichts gegen Franz von Holzhausen, das Design des S-Model ist super,
    aber die Mobilität der Zukunft muss noch viele weiter Aufgaben erfüllen.
    Edgar Steinauer

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  • 9. Dezember 2013 um 01:24
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    @Steinauer: man lese das Interview. Die Kritik am i3 geht ans Aussehen. Da das Auge bekanntlich mitisst. Wird vom Herrn Holzhausen die „Freude am Fahren“ bei dem Auto abgesprochen weswegen man von Ikea-Möbelstück sprechen könnte. Tut was es soll aber ist nicht revolutionär.
    Der Hinweis damit das man mit einem Massenauto mehr autarke Mobilität schafft ja das ist richtig. Aber Tesla hat da seinen Plan. Der auch sehr nachvollziehbar ist. Niemand baut zu aller erst ein Großserien Elektro-Auto für 30000€/$. Wer so etwas versuchen würde würde gar keine Kredite kriegen. Tesla macht es von oben nach unten. Zuerst 110.000€ Roadster dann 70.000-110.000€ Luxuslimousine dann gleiche Preisklasse SUV.

    Und dann hat man den Produktionsstrang etabliert hat Erfahrung Marktposition und kann sehr viel besser die „3Gen“(Der Tesla für 30.000€) anpacken.

    Das Tesla Model S ist in der Effizienz vielleicht unterlegen aber er spielt ja auch in ner ganz anderen Liga. Man würde ja auch keinen Porsche Panamera mit einem VW Polo vergleichen.

    Und gerade der Schlusssatz das Design nicht alles ist was die Mobilität der Zukunft erfüllen muss. Ich bin ziemlich sicher das Tesla da weit die Nase vorne hat. Mit der Reichweite, Superchargern, Bedienung, Raumnutzung und sogar Freude am Fahren ist Tesla doch weit vielseitiger als der i3 der ausser Effizienz nichts für sich verbuchen kann.

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  • 9. Dezember 2013 um 13:46
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    Tesla, vor allem Musk, kritisiert nicht nur das Design des BMW i3. 🙂

    Die geringe Reichweite des brandneuen BMW i3 kann man auch zu Recht kritisch sehen. Oder sein Lademanagement, sein Türenkonzept, den kleinen Kofferraum – als positives Gegenbeispiel nenne ich hier das Raumkonzept des konventionell angetriebenen Honda Jazz. BMW hat sichtlich keine Kleinwagenkompetenz – alleine schon unter konventionellen Aspekten.

    Und das Design ist m.E. auch sehr kritikwürdig. Es wirkt zwar modern, aber letztlich passt nichts zusammen. Eine klare Linie des Designs ist jedenfalls nicht auszumachen. Auffallend, ja. Aber funktional, wegweisend, schön? Eher nicht. Ohne BMW Logo wäre der m.E. unverkäuflich.

    Das ist natürlich großteils Geschmacksache, aber gutes Design lässt sich u.a. auch bemessen und objektiv beurteilen.

    Positiv sehe ich vor allem die betonte Reduktion des Gewichts – und den daraus folgend sehr geringen Verbrauch sowie die großzügige Verwendung von regenerativen Materialien. Und, dass es ihn überhaupt gibt!

    Abgesehen von seinen Schwächen ist der i3 nämlich eine beachtenswerte Bereicherung für die Entwicklung der E-Mobilität. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn der i3 dauerhaft erfolgreich wäre.

    Das Model S ist eine Luxuskarre, die den ganz konventionellen Haben-wollen-Reflex (Designanleihen Jagurar, Aston Martin, Maserati) auslöst. Nicht der Weisheit letzter Schluss, aber ebenso ein faszinierender Eistieg in di E-Mobilität – nur auf eine ganz andere Weise (Schönheit, Nutzraum, Reichweite, Power, Bedienkonzept, Ladestationen).

    Nicht vergleichbar, die beiden.

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  • 9. Dezember 2013 um 13:48
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    Sorry für die hektischen Rechtschreibfehler.

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