Das Elektroauto Tesla Model 3 wird per Hand produziert

[13.10.2017] Die Produktion des Elektroauto Tesla Model 3 lief langsamer an als gedacht, weil der Stromer noch per Hand zusammengebaut wird.

Das Elektroauto Tesla Model 3 - hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk
Das Elektroauto Tesla Model 3 – hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Eigentlich steht das US-Unternehmen Tesla für moderne Fertigungstechniken, so werden die Elektroautos Tesla Model S und Tesla Model X überwiegend mit Hilfe von Robotern zusammengebaut, diese tragen zum Teil auch Namen wie die Superhelden aus der Marvel Comicreihe.

Allerdings scheint es, dass man bei dem Elektroauto Tesla Model 3 noch ein paar Probleme mit den Maschinen hat bzw. hatte. So berichtet das Wall Street Journal, dass zumindest noch Anfang September 2017 das Model 3 von Hand zusammengebaut wurde und nicht wie geplant, mit Robotern.

Für Tesla macht dies einen großen Unterschied, denn eigentlich sind die Produktionsstätten darauf ausgelegt, dass nur wenige Menschen arbeiten und die Maschinen die gröbste Arbeit übernehmen.
Daher hatte der US-Autobauer vermutlich Probleme, schnell genug geeignetes Personal in die Produktionsabläufe einzubinden.

Rückstand bei der Produktion des Elektroauto Tesla Model 3 soll schnell aufgeholt werden

Den Rückstand will Tesla allerdings schnell wieder aufholen, denn bisher sind nur einige hundert anstatt einiger tausend Fahrzeuge fertig gestellt worden. So wurden laut Unternehmensangaben im 3. Quartal 2017 nur 260 Einheiten des Elektroauto Model 3 produziert. Dies würde bedeuten, dass nur 3 Stück am Tag fertig gestellt worden sind.
Tesla rechtfertigt die bisher geringe Stückzahl mit Produktionsengpässen, so gebe es auch keine Probleme mit der Produktion oder der Lieferkette.

Die bis Ende September 2017 produzierten Model 3 werden größtenteils an Mitarbeiter von Tesla vergeben, diese sollen in Ruhe testen, ob es noch irgendwelche Probleme mit dem Fahrzeug gibt.
So wurden tatsächlich Probleme mit der Schweißnaht der Batterieeinheit und einem Erdungselement gefunden, diese wurden inzwischen behoben.

Allerdings hat Tesla die vom Wall Street Journal erwähnten Probleme dementiert, so wird läuft die Produktionslinie des Model 3 derzeit nur auf 1/10 der Geschwindigkeit, um ein rechtzeitiges manuelles eingreifen zu ermöglichen.

Bisher wurde das Elektroauto Tesla Model 3 etwa 500.000 Mal reserviert, diese große Menge muss der US-Autobauer erst einmal abarbeiten. Allerdings zeigt dies, dass Tesla durchaus der Sprung in den Massenmarkt gelungen ist.
Derzeit verkauft Tesla auch die Elektro-Limousine Model S und das Elektro-SUV Model X, diese sind allerdings fast doppelt so teuer wie das Model 3, welches 35.000 Euro kostet.

Via: Golem

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