In Zukunft will Daimler seine Elektroautos alleine entwickeln und dabei auf Tesla Motors als Teilezulieferer verzichten, zuvor hatte der Autokonzern bereits seine Anteile an dem US-Unternehmen verkauft.

„The Death Valley Experiment“: Diane Kruger und Joshua Jackson mit dem Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell im Death Valley, USA. Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

„The Death Valley Experiment“: Diane Kruger und Joshua Jackson mit dem Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell im Death Valley, USA.
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Das Elektroauto Mercedes-Benz B-Klasse wurde noch zusammen mit Tesla entwickelt, so stammen der Stromspeicher und die Antriebseinheit von dem US-Autobauer.
Zuvor hatte der Autokonzern Daimler sogar Anteile an Tesla erworben, nun scheint man nichts mehr mit dem erfolgreichen E-Auto-Hersteller aus den USA zu tun haben wollen. Denn nachdem die Aktienteile versilbert worden sind, will man in Sachen Elektromobilität ganz auf eigenen Füßen stehen.
Dazu passt auch, dass Daimler 500 Millionen Euro in eine zweite Batteriefabrik investieren will.

Dem Onlinemagazin Automobilwoche (externer Link) sagte Harald Kröger (Entwicklungschef für Elektrofahrzeuge bei Mercedes-Benz) auf der Automesser Genfer Automobilsalon:

„Wir haben mit der B-Klasse Electric Drive ein hervorragendes Projekt mit Tesla und arbeiten sehr gut mit den Kollegen zusammen. Folgeprojekte sind aber derzeit nicht geplant, weil wir uns in Zukunft hervorragend selbst versorgen können.“

Dies ist das erste mal, dass der Konzern das Ende der Zusammenarbeit so deutlich kommuniziert.

Im Jahr 2009 hatte Daimler einen Anteil von 10 Prozent an Tesla Motors erworben, kurz darauf wurden aber bereits von den 10 Prozent 40 Prozent an das Investment-Unternehmen Aabar verkauft. Seine restlichen Aktienanteile im Wert von 780 Millionen US-Dollar hatte Daimler dann im Oktober 2014 verkauft.

Da der Daimlerkonzern über sehr viel Erfahrung im Bereich der Mobilität und genug finanzielle Reserven verfügt, dürfte es für den Autohersteller aus Deutschland kein Problem sein, gute Elektroautos zu entwickeln. So soll ab 2018 ein Geländewagen auf Basis des GLC mit einer Reichweite von 500 Kilometern auf den Markt kommen.
Bisher hat Daimler schon vielfältige Erfahrung mit der Elektromobilität sammeln können: Dazu gehören zum Beispiel das Elektroauto smart fortwo Electric Drive, d. Wasserstoffauto Mercedes-Benz F-Cell sowie die E-Autos Mercedes-Benz B-Klasse ED und Elektroauto smart fortwo ED

Tesla wird wahrscheinlich noch in diesem Monat das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt bringen, es soll mit 35.000 US-Dollar der erste günstige Stromer der Amerikaner werden.
Dann wird das von Elon Musk geleitete Unternehmen gleichzeitig 3 E-Autos auf dem Markt anbieten, dazu gehören das Model S, Model X und das Model 3.

Via: Golem

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