Wie aus dem Nichts kam das Unternehmen Faraday Future und bereits in 2 Jahren will die Firma ein Elektroauto auf den Markt bringen. Nun gibt es erste Gerüchte, wonach es sich um eine Tarnfirma von Apple handeln könnte.

Neuer Elektroauto-Hersteller Faraday Future will in 2 Jahren sein erstes Fahrzeug auf den Markt bringen. Bildquelle: faradayfuture.com

Neuer Elektroauto-Hersteller Faraday Future will in 2 Jahren sein erstes Fahrzeug auf den Markt bringen. Bildquelle: faradayfuture.com

In der Vergangenheit gab es bereits einige Unternehmen, welche ein Elektromobil angekündigt haben. Aber bei Faraday Future gibt es ein paar Dinge, welche die Gerüchteküche zum Brodeln bringen: Zum einen sind der Geschäftsführer und die Geldgeber offiziell unbekannt, zum anderen hat es nach eigenen Angaben bereits 400 Mitarbeiter und es will in den USA eine Autofabrik für eine Milliarde US-Dollar bauen.

Bei den Mitarbeitern handelt es sich nach Unternehmensangaben um mehrere Topmanager von Tesla Motors und einen Designer, welcher bereits bei BMW an dem Elektroauto i3 und dem Plug-In Hybridauto i8 gearbeitet haben soll.

Für so hohe Ausgaben benötigt man entweder einen oder mehrere gute Investoren oder aber hohe Geldreserven, so hatte zum Beispiel Apple Ende Dezember 2014 Geldreserven in Höhe von etwa 178 Milliarden Dollar zur Verfügung.
Daher gibt es Gerüchte, wonach es sich bei Faraday Future um ein Unternehmen von Apple handeln könnte – allerdings hat Bloomberg (externer Link) herausgefunden, dass höchstwahrscheinlich vielmehr der chinesische Milliardär Jia Yueting hinter dem neuen Autounternehmen steckt. Yueting hat sein Vermögen unter anderem mit einem Online-Videodienst aufgebaut.

In kurzer Reihenfolge sollen 7 Fahrzeuge auf den Markt kommen

Bei dem Entwicklungschef von Faraday Future handelt es sich um Nick Sampson, dieser hatte vorher bei Tesla gearbeitet und war dort unter anderem für das Fahrwerk zuständig. Seinen Firmensitz hat der neue Autohersteller in Gardena (Kalifornien, USA) gegründet, dort nutzt man das frühere Forschungszentrum von Nissan. Anscheinend will man nicht nur mit dem Verkauf von den PKW Geld verdienen, sondern auch mit den anschließenden Diensten – so sagte Sampson:

»Wir betrachten es als ein Smartphone. Die Umsätze beginnen zu fließen, wenn man das Gerät in die Hand des Besitzers bekommen hat.«

Welche Dienste genau gemeint sind, ist noch unklar. Allerdings werden Elektroautos immer günstiger, dies liegt hauptsächlich daran, dass die Batterien immer günstiger werden. So musste man in der Vergangenheit rund 1.000 Euro pro Kilowattstunde bezahlen, derzeit sind wir bei etwa 250 Euro – in Zukunft könnten die Kosten bei 100 Euro pro kWh liegen.

Bisher gibt es über das Elektroauto von Faraday weder Informationen über das Aussehen noch über die technischen Daten.

Via: Spiegel und Heise.de

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Kai
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