Elektroauto Tesla Model S ging in Flammen auf + Video

(03.10.2013)

Das Elektroauto Tesla Model S gehört zu den sichersten Elektromobilen, nun ist ein Exemplar am Dienstag in Brand geraten.

Das Bild zeigt das Elektroauto Tesla Model S, wie der vordere Bereich in Flammen steht. Bildquelle: Aj Gill/Youtube
Das Bild zeigt das Elektroauto Tesla Model S, wie der vordere Bereich in Flammen steht. Bildquelle: Aj Gill/Youtube

Nach einem Unfall in Seattle (USA) ist ein Exemplar des Elektroauto Tesla Model S in Brand geraten, wie auf den Fotos und im Video zu sehen, brannte das Feuer hauptsächlich im vorderen Drittel des PKW.
Laut dem Telefonprotokoll der Feuerwehr ereignete sich der Vorfall wie folgt:

Der Fahrer rammte ein Metallobjekt auf der Straße, der Wagen fuhr langsamer, nach dem Anhalten stieg Rauch aus dem Fahrzeug und dann begann es zu brennen. (Weder beim Unfall noch beim Brand wurde jemand verletzt).

Tesla veröffentlichte folgendes Statement:

Gestern kollidierte ein Model S mit einem großen metallischen Gegenstand in der Mitte der Straße, was zu erheblichen Schäden am Fahrzeug führte. Das Warnsystem des Autos signalisierte ein Problem und empfahl dem Fahrer, sicher anzuhalten. Niemand wurde verletzt und der Fahrer hatte genügend Zeit, um das Fahrzeug sicher zu verlassen und um die Behörden anzurufen. Anschließend ist ein Feuer – welches durch die erheblichen Schäden – an der Fahrzeugfront ausgebrochen. Dank der Konstruktion des Fahrzeug und der Batterieeinheit ist das Feuer nach Angaben der Feuerwehr nicht in die Innenkabine des Fahrzeugs eingedrungen. Die Feuerwehr konnte das Feuer noch vor Ort löschen.

Der Vorfall hat dafür gesorgt, dass der Aktienkurs von Tesla Motors von umgerechnet 144 Euro auf 129 Euro gefallen ist. Man kann vermuten, dass die Anleger befürchten, dass das Feuer auf ein Akkuproblem, wie damals bei den Boing 787 zurückzuführen sein könnte.

Unter normalen Umständen wären Ermittler der NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration; US-Behörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit) nach Seattle gereist, um den Vorfall zu Untersuchen. Da aber derzeit der sogenannte US-Shutdown eingetreten ist, muss auch die NHTSA auf Sparflamme laufen.
Derzeit ist es noch unklar, ob später eine Untersuchung seitens der NHTSA eingeleitet wird.

Laut dem Feuerwehrbericht brannte der Tesla als die Feuerwehr vor Ort eintraf, zuerst wirkte es wie ein „Motorraum Feuer. Ein Versuch, den Brand mit Wasser zu löschen, schien eher das Gegenteil zu bewirken.
Die Feuerwehrmänner setzten dann Löschpulver ein, dass Fahrzeug musste geöffnet werden, um besser an den Brandherd zu gelangen. Beim Löschvorgang sahen die Männer, dass die Batterie gebrannt hat und haben dann Löschmittel auf die Batterie gesprüht.

Ich gehe mal davon aus, dass dies ein sehr seltener Vorfall bleiben wird. Denn man darf nicht vergessen, dass das Elektroauto Model S beim NHTSA Crashtest volle fünf Sterne erhalten hat – und da ist kein Feuer ausgebrochen.
Auch gab es schon mehrfach andere Unfälle mit Elektromobilen vom Typ Model S, bei denen kein Feuer ausgebrochen ist. Und vor allem geraten auch Benziner in Brand, und da liegt es mal an einem Kabelbrand oder anderen Möglichkeiten.

Daher hoffe ich mal, dass die Presse jetzt nicht versuchen wird, auf diese Weise Elektrofahrzeuge schlecht zu reden. Aber die Medien sind derzeit ja eher mit dem Thema des US-Shutdown beschäftigt, so das man bisher so gut wie nichts in den Medien in Deutschland gelesen hat…

Hier ist das Video von dem brennenden Elektroauto, bei dem niemand zu Schaden kam:

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Kai

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8 Gedanken zu „Elektroauto Tesla Model S ging in Flammen auf + Video

  • 3. Oktober 2013 um 15:23
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    Das Richtige wurde schon gesagt und man sollte es nicht gleich auf die Goldwaage legen.

    Aber ich sag es mal so wer heut zu Tag noch auf Medien hört ist selbst Schuld 😉 Man kann sich das ja antun, aber man sollte noch selbstständig überlegen und hinterfragen udn nicht nur glauben.
    „Den Glauben heisst nicht wissen“ 😉

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  • 3. Oktober 2013 um 21:13
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    … sieht eher so aus als würde hier das Kühlmittel brennen. Für mich sind diese Bilder eigentlich beruhigend:
    Gut dass wenn der Vorderwagen brennt (durch Kühlmittel oder evtl. sogar durch den Akku) der Akku nicht binnen Sekunden durchzündet.

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  • 4. Oktober 2013 um 01:37
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    Also ich bin ja skeptisch:
    Sind beim Tesla nicht die Batterien im Fahrzeugboden eingelassen, also unter dem Fahrer? Müssen sie ja, denn sonst hätte ein „großen metallischer Gegenstand“ nicht die Batterien verletzt.(Also wenn sie z. B. über dem Motor wären, hätte das Metall sie ja nicht berühren können). So, und jetzt frag ich mich: wie kommt es, dass dann das Fahrzeug nur vorne brennt? Und wie können die Feuerwehrmänner dann sehen, das die Batterie brennt, wenn diese am Boden verbaut ist? Wieso existiert nur ein Video? Man sieht das Auto überhaupt noch nicht (feuer verdeckt es) als der Mann hinter der Kamera feststellt, das dass ein „brandneues Auto“ ist. 2. Erkennt der Mann nach nur 3 Sek. das es ein Tesla ist, ich kenn mich ziemlich Gut mit Elektroautos aus, aber ich hätte niemals so schnell dieses auto erkannt, es hätte nämlich auch locker ein Chrysler oder sogar ein Mercedes seinen können.

    Dann noch etwas komisches: Alle videos auf Youtube haben nur ein Paar 1000 Klicks, und trotzdem erfäht die ganze Wallstreet davon? ist das nicht etwas seltsam?
    Naja, und dann verliert Tesla deswegen 3 Milliarden €.

    Um mal etwas zu vermuten: Es war kein Batterie brannt. vllt nur ein normaler Kabelbrand. Und irgendwer wollte Tesla schaden und hat dieses Video hochgeladen & hat es an die Wallstreet gebracht, denn es ist unmöglich wie dieses Video mit gerade mal 13.000 Klicks zufälig gefunden werden soll.

    Vielleicht bin ich jetzt zu sehr Verschwörerisch, aber das ganze kommt mir soo flasch vor

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  • 4. Oktober 2013 um 02:16
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    Der Brand des Tesla wurde ja nicht durch eine „Eigenzündung“ hervorgerufen, sondern durch das Überfahren eines Gegenstandes, der offensichtlich die Elektrik beschädigt hat. Wenn ein Benziner brennt, liegt das in den meisten Fällen auch an einem Kabelbrand, nicht am Benzin. Genausogut hätte das Auto in einer Scheune stehen können, in das der Blitz einschlägt, wonach Scheune und Auto abbrennen. Da kann das Auto auch nichts dafür. Man sollte vielleicht ‚mal im Internet unter „Omnibus Brand“ nachsehen, wieviele Omnibusse so im Laufe der Zeit abbrennen. Bisher konnte ich nicht feststellen, dass dabei die Aktien der Hersteller gefallen sind, obwohl diese Ereignisse schon wesentlich häufiger stattgefunden haben.

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