Archiv

Tag: Elektrofahrzeug

[07.08.2017] Die Preise für die Elektroautos Tesla Model S und Model X  sind in den USA gesenkt worden, so kann man bis zu 3.000 US-Dollar sparen.

Dies ist die Serienversion des Elektroauto Tesla Model X. Bildquelle: Tesla Motors

Dies ist die Serienversion des Elektroauto Tesla Model X. Bildquelle: Tesla Motors

In den USA wurden die Kaufpreise für die Elektroautos von Tesla gesenkt, so gibt es das Elektro-SUV Model X 3.000 US-Dollar günstiger und das Elektroauto Model S 1.500 Euro günstiger.

Aber auch die Serienausstattung für die Performance-Versionen der Modelle Model S und Model X wurde erweitert.

Bis vor kurzem musste man für das Elektroauto Tesla Model X 75D noch 96.750 Euro bezahlen, zwischenzeitlich wurde der Preis auf 91.250 Euro gesenkt. Wer sich für das Top-Modell (P100D) entscheidet, kann sich darüber freuen, dass ab sofort mehr Ausstattungsmerkmale bereits ab Werk im Stromer vorhanden sind und diese nicht separat dazu gebucht werden müssen.
So wurde das 5.000 Dollar teure Premium-Paket in das Standard-Paket integriert, dazu gehört zum Beispiel der Biowaffen Schutzmodus. Hierbei handelt es sich um einen besonders guten Luftfilter, welcher in der Lage sein soll, die Insassen vor Smog und anderen Schadstoffen zu schützen.

So hatte Tesla das neue HEPA-Filtersystem weltweit getestet, besonders in Paris oder chinesischen Großstädten mit dem hohen Smogwerten dürfte der Filter eine Wohltat sein.

Zu der Preissenkung sagte Tesla:

„Als wir das Model X 75D auf den Markt gebracht haben, hatte es eine niedrige Bruttomarge. Da wir effizienter geworden sind, konnten wir den Preis senken und diesen an unsere Kunden weiterreichen.“

Tesla hatte besonders bei dem rein elektrisch angetriebenen SUV (Model X) mit Problemen zu kämpfen, so gab es im Jahr 2016 Probleme mit den Flügeltüren (Falcon Wings) und auch massive Lieferverzögerungen.

Im Rahmen der Premiere zum Elektroauto Tesla Model 3 sagte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla), dass man aus den Problemen viel gelernt habe, was dem Unternehmen nun bei der Produktion des Model 3 hilft.

Aber auch das Elektroauto Tesla Model S ist günstiger geworden, hier wurde der Preis um 1500 Euro. Wie bei dem Model X verfügt auch hier die Top-Version (Model S P100D) standardmäßig über das Premium-Paket.

Via: Electrek

[13.01.2017] Elektromobile werden immer günstiger, so kann man für kurze Pendlerstrecken problemlos ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug kaufen.

Elektroauto Renault Twizy

Elektroauto Renault Twizy

Wer nicht weit zur Arbeit pendeln muss, kann die Strecke mit einem Fahrrad oder auch bequem elektrisch zurücklegen.

Denn die Preise für Elektrofahrzeuge sind in den letzten Jahren stark gesunken, so kann man den Renault Twizy bereits ab 6.950 Euro und ein Ebike für um die 1.500 Euro kaufen.

Der Vorteil von einem Ebike ist, dass man mit ihm ohne viel zu Schwitzen auch ein paar Steigungen meistern kann. Der Nachteil ist allerdings, dass man mit einem Fahrrad nicht zu jeder Jahreszeit fahren kann.

Denn sobald sich Eis und Schnee auf den Straßen befinden, kann der Weg zur Arbeit schnell unangenehm und auch gefährlich werden. Der Twizy von Renault verfügt über ein Dach und vier Räder, dadurch ist man vor der Witterung, wie zum Beispiel Regen und Wind geschützt.
Allerdings verfügt es über keine Heizung, wer im Winter keine dicke Jacke im Fahrzeug anziehen will, sollte sich lieber ein Elektroauto kaufen. Jedoch kostet der kleine Elektroflitzer von Renault nur etwa ein Viertel so viel, wie ein EAuto.

Wer sein neues Elektrogefährt sofort bezahlen will, kann dies entweder per Ratenkauf oder über einen Kredit erledigen. Grade bei Beträgen unter 2000 Euro können heutzutage Kurzzeitkredite aufgenommen werden, wie Sie von VEXCASH in Deutschland eingeführt wurden.

Das Aufladen des Elektroautos im Unternehmen muss genehmigt werden

Vor dem Kauf sollte man sich informieren, ob man sein Elektromobil im Unternehmen aufladen darf.

Denn während das Aufladen von Smartphone im Unternehmen oft toleriert wird, benötigt die Batterieeinheit vom Elektroauto oder vom Ebike wesentlich mehr Energie und kann kostet dem Unternehmen daher mehr Geld.

Wer Glück hat, arbeitet bei einem Unternehmen, welches für seine Angestellten sogar eine Ladestation zur Verfügung stellt.

Falls dies nicht der Fall ist, sollte man für alle Fälle schriftlich nachfragen, ob man den Akku für das Ebike im Büro aufladen darf bzw. sein Twizy oder das andere Elektroauto an der Steckdose der Firma dranhängen darf.

Falls dies nicht der Fall sein sollte, sollte man ein Elektromobil mit einer entsprechenden Reichweite kaufen. Dabei sollte man bedenken, dass die Reichweite bei Temperaturen im Minusbereich nicht so hoch ist und bis zu ein Drittel weniger betragen kann.

Um den Batteriebedarf für seine Hybrid- und Elektroautos zu stillen, baut die Daimler-Tochter Accumotive eine zweite Batteriefabrik.

Frank Blome (Geschäftsführer Deutsche ACCUMOTIVE GmbH & Co. KG), Markus Schäfer (Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management), Thomas Weber (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung), Stanislaw Tillich (Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und Präsident des Bundesrates) in der Batterieproduktion der ACCUMOTIVE. // Frank Blome (CEO Deutsche ACCUMOTIVE GmbH & Co. KG), Markus Schäfer (Member of the Divisional Board of Mercedes-Benz Cars, Production and Supply Chain Management), Dr. Thomas Weber (Member of the Board of Management of Daimler AG, Group Research & Mercedes-Benz Cars Development) and Stanislaw Tillich (Minister President of the Free State of Saxony and President of the German Bundesrat) in the battery production of ACCUMOTIVE. Bildquelle: Daimler AG - Accumotive

Frank Blome (Geschäftsführer Deutsche ACCUMOTIVE GmbH & Co. KG), Markus Schäfer (Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management), Thomas Weber (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung), Stanislaw Tillich (Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und Präsident des Bundesrates) in der Batterieproduktion der ACCUMOTIVE.
Bildquelle: Daimler AG – Accumotive

Bei dem Unternehmen Accumotive handelt es sich um ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Daimler AG, diese ist unter anderem für die Entwicklung und den Bau von Energiespeichern zuständig und wurde im Jahr 2009 gegründet.

Die zweite Batteriefabrik wird am Standort Kamenz errichtet, durch die weitere Produktionsstätte soll die Produktions- und Logistikfläche auf insgesamt rund 80.000 m2  vervierfacht werden.
Mit einer Investition von rund 500 Millionen Euro entsteht in Kamenz eine der modernsten und größten Batteriefabriken Europas.

Für den offiziellen Spatenstich waren unter anderem folgende Personen eingeladen worden:

  • Prof. Dr. Thomas Weber (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung),
  • Markus Schäfer (Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management),
  • Frank Blome (Geschäftsführer Deutsche ACCUMOTIVE GmbH & Co. KG),
  • Stanislaw Tillich (Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und Präsident des Bundesrates)
  • und weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft.

Über die Elektromobilitätspläne der Daimler AG sagt Weber:

„Bis 2025 werden wir allein im Pkw-Segment mehr als zehn reine Elektrofahrzeuge im Portfolio haben. Parallel treiben wir unsere Plug-in-Hybrid Offensive und die Einführung von 48-Volt-Systemen konsequent voran. Hocheffiziente Batterien sind ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie. Sie sind integraler Teil der Fahrzeugarchitektur und kein Produkt von der Stange. Die Entwicklung, Fertigung und Integration dieser komplexen Systeme in unsere Fahrzeuge zählt zu unseren Kernkompetenzen.“

Daimler will noch in dieser Dekade ein Elektroauto mit einer Reichweite von 500 Kilometern auf den Markt bringen

Das Unternehmen hat schon heute eine Vielzahl elektrifizierter Fahrzeuge auf dem Markt und das Produktportfolio wird weiter wachsen. Auf dem diesjährigen Autosalon in Paris präsentierte Mercedes-Benz seine neue Produktmarke für Elektromobilität, EQ. Diese bietet ein umfassendes elektromobiles Ökosystem aus Produkten, Services, Technologien und Innovationen. Vorbote der neuen Marke ist das seriennahe „EQ“-Showcar, das in Paris Weltpremiere feierte. Noch in dieser Dekade startet das erste EQ Serienmodell im SUV-Segment mit einer Reichweite bis zu 500 Kilometern. Es folgt eine Modelloffensive, die sukzessive das Portfolio von Mercedes-Benz Cars mit elektrifizierten Modellen ergänzen wird. Für die Produktion des ersten EQ Serienfahrzeugs liefert die ACCUMOTIVE die Batterien.

Daimler beginnt mit dem Bau einer zweiten Batteriefabrik bei der ACCUMOTIVE am Standort Kamenz. Die Produktions- und Logistikfläche wird mit der neuen Fabrik auf rund 80.000 m2 vervierfacht. ; Daimler subsidiary ACCUMOTIVE starts construction of second battery factory in Kamenz - fourfold increase of production and logistics area up to around 80,000 m2. Bildquelle: Daimler AG / Accumotive

Daimler beginnt mit dem Bau einer zweiten Batteriefabrik bei der ACCUMOTIVE am Standort Kamenz. Die Produktions- und Logistikfläche wird mit der neuen Fabrik auf rund 80.000 m2 vervierfacht.
Bildquelle: Daimler AG / Accumotive

Ministerpräsident Tillich betonte:

„Die Investition ist ein starkes Zeichen des Vertrauens in den sächsischen Standort hier in der Oberlausitz. Das Vorhaben bringt uns dem Ziel, dass die traditionsreiche sächsische Automobilindustrie fit für das Zeitalter der Elektromobilität wird, ein ganzes Stück näher. Ob Elektromobilität oder stationäre Energiespeicher – in beiden Geschäftsfeldern steckt eine Menge Zukunft drin.“

Er verwies zugleich auf bereits vorhandene Kompetenzen im Freistaat. So seien in der Batterieforschungs-Allianz der Fraunhofer-Gesellschaft vier Institute aus Sachsen mit dabei.

Insgesamt investiert Daimler rund eine Milliarde Euro in die weltweite Produktion von Batteriesystemen.

Schäfer ergänzt:

„Wir bauen einen globalen Produktionsverbund für Lithium-Ionen-Batterien auf. Kamenz wird das Kompetenzzentrum in diesem Verbund. Das flexible und effiziente Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars vertieft mit der neuen Batteriefabrik entscheidendes Knowhow für die Fertigung zukunftsträchtiger Technologien. Damit stärken wir unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und sind für die Mobilität der Zukunft sehr gut aufgestellt.“

Die Produktionsfläche der Batteriefabrik wird vervierfacht

Das neue Produktionswerk soll Mitte 2018 in Betrieb genommen werden. Das Grundstück von rund 20 Hektar liegt in unmittelbarer Nähe der bestehenden Batteriefabrik im rund 50 Kilometer von Dresden gelegenen Kamenz. Die bisherige Produktions- und Logistikfläche wird sich durch den Aufbau der zweiten Fabrik auf insgesamt rund 80.000 Quadratmeter vervierfachen. Die ACCUMOTIVE wird die Anzahl der Mitarbeiter in den nächsten Jahren schrittweise erhöhen. Bis Ende der Dekade wird die Mitarbeiterzahl am Standort mehr als verdoppelt.

Blome, der künftig auch verantwortlich für den globalen Batterie-Produktionsverbund ist sagt:

„Wir haben bereits 2012 in Kamenz mit der Batterieproduktion für Fahrzeuge von Mercedes-Benz und smart begonnen. Seit rund einem Jahr produzieren wir darüber hinaus stationäre Batteriespeicher für industrielle Anwendungen und Privathaushalte. Mit dem Know-how und der Motivation unserer Mitarbeiter haben wir uns für einen weiteren Entwicklungsschritt qualifiziert und entwickeln uns zum Kompetenzzentrum der weltweiten Batterieproduktion“…
„In unserer neuen Fabrik in Kamenz denken wir im Sinne der Elektromobilität ganzheitlich und setzen bereits in der Produktion auf Nachhaltigkeit.“

Das neue Werk soll als CO2-neutrale Fabrik errichtet werden. Ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaik-Anlage werden in Verbindung mit stationären Batteriespeichern die Produktionsanlagen mit Energie versorgen. Hierfür werden auf dem Dach der neuen Fertigungshalle Solarmodule auf einer Fläche mit der Größe von zwei Fußballfeldern installiert. Das entspricht einer Leistung von 2 Megawatt. Die zweite Batteriefabrik wird außerdem mit modernsten Anlagen und Technologien Maßstäbe im Bereich Industrie 4.0 setzen.

Künftig werden in Kamenz Lithium-Ionen-Akkuzellen für alle elektrifizierten Fahrzeuge von Mercedes-Benz und smart gefertigt – vom Plug-in Hybridauto bis zu den reinen Elektromodellen. Außerdem werden dort Batterien für die stationären Mercedes-Benz Energiespeicher sowie für 48-Volt-Systeme produziert. Sukzessive wird das 48-Volt-Bordnetz in verschiedenen Baureihen Einzug halten.

Via: Pressemitteilung der Daimler AG

Für das Elektroauto Nissan Leaf gibt es dank der Kaufförderung und einer zusätzlichen Prämie des Autoherstellers sogar einen Rabatt in Höhe von 5.000 Euro.
Die Elektro-Prämie wurde am 27. April 2016 endlich auch in Deutschland eingeführt, sie gilt allerdings nur für die Elektro- und Plug-In Hybridautos, dessen Hersteller sich an dem Förderprogramm beteiligen. Bisher gehören VW, Daimler und BMW dazu, andere Autohersteller können sich ebenfalls an dem Förderinstrument beteiligen.

Das Elektroauto Nissan Leaf.

Das Elektroauto Nissan Leaf.

Die Prämie gilt ab dem Mai und nur für PKW, welche bis zu 60.000 Euro kosten. Nissan hatte noch am Mittwoch angekündigt, dass es für den Leaf sogar einen Rabatt in Höhe von 5.000 anstatt 4.000 Euro geben wird.

So kann man das Elektroauto Nissan Leaf bereits für 18.365 Euro (zuzüglich der Batteriemiete) kaufen. Derzeit gibt es den Leaf mit zwei Batteriegrößen: Und zwar mit einer 24 kWh oder 30 kWh großen Batterie. Mit dem größeren Stromspeicher  steigt die Reichweite auf 250 Kilometer.

Neben dem Leaf hat Nissan auch den e-NV200 im Programm, bis jetzt hat er 24.220 Euro gekostet.

Die Batteriemiete beginnt bei 79 Euro und ist abhängig von der gewünschten Jahresfahrleistung und der Vertragsdauer, alternativ kann man die Batterieeinheit bei Nissan auch kaufen.

Die Batterieeinheiten für Elektroautos werden schneller günstiger, als man vermutet hatte. Im Jahr 2020 könnten sie nur noch die Hälfte vom heutigen Preis kosten.

Elektroauto Ladestation mit einem Elektroauto

Elektroauto Ladestation mit einem Elektroauto

Für Elektrofahrzeuge werden sehr oft Lithium-Ionen Akkuzellen verwendet, dadurch, dass immer mehr Unternehmen in dem Bereich forschen und gleichzeitig immer mehr Fabriken die Akkumulatoren produzieren, sinken die Preise der Stromspeicher.

Eine Studie des Beratungsunternehmens Horváth & Partners zeigt nun, dass die Preise für die Akkuzellen schneller sinken, als man es bisher erwartet hatte.

Die Autobauer hatten im Jahr 2015 durchschnittlich 275 Euro pro Kilowattstunde bezahlt, bisher waren die Experten davon ausgegangen, dass dieser Preis erst Ende des Jahrzehnts erreicht werden wird.
Wenn die Preise weiter in diesem Niveau sinken, könnten die Preise im Jahr 2020 bereits bei 110 Euro pro kWh liegen.

Obwohl die Batterieeinheit bei Elektroautos rein preislich einen Anteil von 20 bis 30 Prozent ausmacht, geben die wenigsten Autohersteller den günstigeren Preis  direkt an ihre Kunden weiter.

Das Ergebnis der Studie:

Bis zum Jahr 2010 waren Elektroauto noch mehr als 100 Prozent teuer, wie vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Im Jahr 2015 fiel der durchschnittliche Preisaufschlag aller 2015 zugelassenen Stromer auf rund 41 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr, als der Wert 45 Prozent betrug, war die Preissenkung allerdings überschaubar.

Laut der Autoren der Studien ist die geringe Veränderung darauf zurückzuführen, dass 2015 kein E-Auto neu auf den Markt gekommen ist und sich die Preise der bestehenden Modelle kaum bewegt haben. Die Senkung des Preisniveaus entstand vielmehr aufgrund einer strukturellen Veränderung: Elektrofahrzeuge mit relativ geringerem Preisaufschlag zu Verbrennern (z.B. BMW i3 oder VW e-Golf) wurden häufiger verkauft als Elektrofahrzeuge mit schlechterem Verhältnis.

Würde sich der Trend der letzten drei Jahre fortsetzen, so läge der Aufpreis für reine Elektrofahrzeuge bis 2020 noch bei rund 16 Prozent.

Heiko Fink (Automobilexperte bei Horváth & Partners) sagte:

„Für einen Durchbruch der Elektromobilität ist dieser Wert noch zu hoch“… „Erst wenn durch neue, massentaugliche Elektrofahrzeuge der Aufpreis unter 10 Prozent fällt wird der Kaufpreis kein Argument mehr gegen die Elektromobilität sein.“

Wenn es in Deutschland eine Kaufprämie geben würde, könnte diese Schwelle wahrscheinlich etwas eher erreicht werden.

Via: Automobilwoche und Horváth & Partners

 

Seit dem 31. März 2016 kann man das Elektroauto Tesla Model 3 reservieren, am 3. April 2016 gab es für den Stromer bereits 276.000 Reservierungen. Gleichzeitig hat Elon Musk (CEO von Tesla Motors) weitere Details über das E-Auto über Twitter bekannt gegeben.

Dies ist einer der Designentwürfe für das Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Dies ist einer der Designentwürfe für das Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Das Model 3 wird zwar erst ab dem Jahr 2017 produziert werden, aber dennoch wurden bereits über 276.000 Einheiten des E-Autos reserviert. Für jede Reservierung müssen 1.000 Euro/US-Dollar hinterlegt werden, allerdings erhält man das Geld zu 100 % zurück, wenn man den PKW doch nicht mehr haben will. Hält man an seiner Reservierung fest, werden die 1.000 Dollar mit dem Kaufpreis in Höhe von 35.000 US-Dollar verrechnet.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Da es am 31. März nur den 1. Teil der Präsentation gab, blieben noch viele Fragen offen: Allerdings antwortete Elon Musk fleißig auf Fragen, welche ihn über den Kurznachrichtendienst Twitter gestellt werden. (Hier geht es direkt zu den Antworten von Musk, externer Link zu Twitter)
Zu dem Artikel über die Präsentation des Model 3 geht es hier entlang: 31. März nur den 1. Teil der Präsentation gab)

In dem folgenden Video ist der Teil der Präsentation, wo Musk anfängt, über das Model 3 zu reden.

Hier ein kleiner Zusammenschnitt der Antworten:

  • Es wird einen optionalen Allradantrieb geben, der Aufpreis soll weniger als 5.000 Dollar betragen
  • Auch das Model 3 wird über eine Smart-Air-Luftfederung verfügen
  • Der Strömungswiderstandskoeffizient soll nur bei 0,21 liegen
  • Musk hofft, dass das Model 3 bis zum 2. Teil der Präsentation über 500.000 Mal reserviert worden ist
  • Da die Fabrik in Fremont bald an ihre Grenzen stößt, soll es auch eine Fabrik in Europa geben
  • Das Lenkraddesign in den Prototypen ist nicht endgültig, zum Marktstart wird es eine moderne Version geben
  • Die Rücksitze können komplett umgeklappt werden
  • Es wird optional eine Anhängerkupplung geben
  • Als Lack soll man auch matt-schwarz auswählen können
  • Das Model 3 wird auch in schmale Garagen (243 cm) passen
  • Es werden problemlos 2 Kindersitze in das Fahrzeug passen, wenn man schmale auswählt, haben sogar 3 Platz.
  • Optional können die Sitze mit veganem Leder bestellt werden
  • Der konventionelle Antrieb des Model 3 soll besser als der Allradantrieb so man anderer Autohersteller funktionieren.

Da in den ersten 3 Tagen über 276.000 Einheiten des zukünftigen Stromers reserviert worden waren, kann man davon ausgehen, dass die 500.000 Stück bis zum 2. Teil der Präsentation erreicht werden.
Vor allem wurde so das erste Mal in den meisten Medien über Tesla Motors berichtet, dadurch sind wahrscheinlich zusätzliche potenzielle Käufer auf das Unternehmen aufmerksam geworden.

Im 2. Teil der Präsentation wird Musk auf das Armaturenbrett eingehen

Kurz nach der Präsentation ist vielen aufmerksamen Menschen aufgefallen, dass man in den derzeitigen Prototypen des Model 3 anscheinend nur das waagerechte Touchscreendisplay und keinen separaten Tacho mehr hat.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Per Twitter sagte Musk, dass er das ganze Konzept im 2. Teil der Präsentation enthüllen wird – da dies erst 2017 so weit sein wird, müssen wir uns noch etwa ein Jahr gedulden.
Manche vermuten, dass es ein sogenanntes Head-Up-Display geben wird.

 

 

 

 

 

Renault war einer der ersten Autohersteller, welche Elektroautos im Sortiment hatten. Die Mühen scheinen sich auch in Deutschland für den Autohersteller langsam bezahlt zu machen, denn mittlerweile ist jedes Dritte an eine Privatperson verkaufte E-Auto ein Renault.

Hier sieht man die Elektroautos Renault (v.l.n.r.) Twizy, Zoe und Kangoo Z.e. Bildquelle: Renault

Hier sieht man die Elektroautos Renault (v.l.n.r.) Twizy, Zoe und Kangoo Z.e. Bildquelle: Renault

Neben den Absatzzahlen der Verbrenner, konnte der Autohersteller auch die Verkaufszahlen für seine Elektrofahrzeuge verbessern. Insgesamt (also inklusive Verbrenner) konnten die Verkaufszahlen um etwa 8.000 Einheiten auf ca. 130.000 PKW und leichte Nutzfahrzeuge gesteigert werden. Im Zeitraum von Januar bis November 2015 konnten die Franzosen die Absatzzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum für ihre Elektromobile um 27 Prozent steigern, so konnte Renault allein in Deutschland 1.975 rein batteriebetriebene PKW absetzen.

So sehen die Verkaufszahlen für die Elektroautos von Renault im Zeitraum von Januar bis November 2015 nach Modellen sortiert aus:

  • 1.337 ZOE
  • 369 Twizy
  • 266 Kangoo Z.E.
  • 3  Fluence Z.E.

Besonders erfreulich ist auch, dass Renault im privaten Bereich einen Marktanteil von 28 Prozent hat: Jedes dritte an einen Privatkunden verkaufte Elektrofahrzeug ist ein Renault.

Derzeit bieten die Franzosen allerdings nur die Modelle Zoe, Twizy und Kangoo Z.E. in Deutschland an, der Fluence Z.E. gehörte interessanterweise zu den ersten Serienmodellen, welche über eine Wechselbatterie verfügen.
Die dazugehörigen Batteriewechselstationen wollte das Unternehmen BetterPlace weltweit installieren, so gab es bereits ein paar Stationen. Allerdings musste das BetterPlace eine Insolvenz anmelden, ohnehin war es fraglich, ob sich dieses Modell etabliert hätte. Denn die anderen großen Autohersteller waren der Idee des Batteriewechsels eher abgeneigt.

So scheint auf lange Sicht eher die Kombination aus Schnellladestation und einer größeren Batterieeinheit die erste Wahl der Autofahrer zu sein. Aufgrund der immer besseren Produktionsabläufe und wissenschaftlichen Fortschritten werden Akkuzellen immer günstiger, so können in die Elektroautos immer größere Stromspeicher eingebaut werden, ohne das es teurer wird.

Renault ist dabei, seine Stromer stetig weiter zu entwickeln, denn mit den bisherigen Modellen wird eine große Anzahl an Kundenwünschen abgedeckt. So wird man davon ausgehen können, dass der Zoe bereits in 4 Jahren über eine Reichweite von 500 Kilometern verfügen wird.

Via: Renault Pressemitteilung

In Deutschland sollen im Jahr 2020 mindestens 1 Million Elektroautos fahren, bisher gibt es aber nur um die 30.000 E-Autos in Deutschland. Daher treffen sich am 18. Januar die Staatssekretäre aus dem Verkehrs-, dem Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzministerium im Kanzleramt, um darüber zu beraten, welche Förderinstrumente eingeführt werden könnten.

Der VDIK fordert eine stärkere Förderung für Elektroautos

Auch wenn es in Deutschland bereits ein paar Förderansätze gibt, reichen diese noch nicht dazu aus, die breite Mehrheit der Bevölkerung und die Unternehmen zum Kauf eines Elektromobils zu überzeugen.
Zu der positiven Entwicklung gehört unter anderem, dass es immer mehr Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge gibt und das Elektromobilitätsgesetz, durch welches man unter anderem in vielen Städten kostenlos parken kann.

Um das Ziel jetzt noch zu schaffen, müssten im Zeitraum von Januar 2016 bis 2020 mindestens 970.000 E-Autos gekauft werden. Dieses Ziel erscheint in Anbetracht der derzeitigen Entwicklung der Verkaufszahlen nicht realisierbar, ein großer Grund sind die günstigen Treibstoffpreise.
Denn solange ein günstiger PKW mit einem Verbrennungsmotor für etwa 11.980 Euro zu haben ist und ein vergleichbares Elektroauto (Nissan Leaf inkl. gekaufter Batterie) mindestens 28.960 Euro kostet, werden sich viele Menschen leider eher für den Verbrenner entscheiden.

Vor allem die günstigen Treibstoffpreise (Diesel für 0,95 Euro, super E10 für 1,19 Euro) sorgen dafür, dass viele bei ihrem alten Stinker bleiben. Wenn die Benzin- und Dieselpreise wieder um 60 Cent pro Liter steigen würden, würden sich wieder mehr Menschen für das Thema Elektromobilität interessieren.

Jetzt scheint das Thema Förderung voranzukommen, denn die Süddeutsche Zeitung will erfahren haben, dass das Bundeskanzleramt den Druck auf die entsprechenden Bundesministerien erhöht hat.
So sollen sich am 18. Januar die Staatssekretäre aus dem Verkehrs-, dem Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzministerium im Kanzleramt treffen. Bei dem Meeting sollen sie dann über die Förderinstrumente und deren Finanzierung zu beraten.

Bereits im Februar könnte es eine Einigung über die Fördermöglichkeiten geben, bisher ist aber noch offen, ob es nur irgendwelche Sonderabschreibungslösungen oder eine direkte Kaufförderungen wird.

Via: Nissan Leaf

Unsere Seite auf Google+ Google