(10.04.2011

Das Elektroauto Streetscooter wird von der RWTH in Aachen entwickelt und soll nur 5.000 Euro kosten, allerdings muss der Akku separat geleast werden. Das Ziel der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen war es, ein erschwingliches Elektroauto für 5.000 Euro zu entwickeln.

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So sieht das Elektroauto Streetscooter aus. Bildquelle: RWTH Aachen

Der Streetscooter ist als Elektromobil für den Stadtverkehr gedacht, der 30-kW-Elektromotor bietet nur eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h. Das Elektrofahrzeug soll es in verschiedenen Ausführungen geben: als zweisitziges Compactfahrzeug und als Kombi, als Viersitzer oder als Cabrio.

An dem Projekt sind neben der RWTH eine Reihe Unternehmen an dem Projekt beteiligt. Bei dem Elektroauto wurde auf Komfortelemente verzichtet, dazu gehören unter anderem elektrische Fensterheber.

Den Akku, der nicht im Kaufpreis inbegriffen ist, soll der Käufer später leasen können. Der Akku ist modular aufgebaut: Mit einem Akkupack erzielt man eine Reichweite von 45 Kilometern, bis zu drei Akkupacks passen in das Elektroauto. Dadurch kann man mit dem Streetscooter 45, 90 oder 135 Kilometer mit einer Akkuladung schaffen.

Der erste fahrtüchtige Prototyp soll im September 2011 auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main präsentiert werden. Ab dem Jahr 2013 soll das Elektroauto Streetscooter in die Kleinserienfertigung gehen, so hat man sich zum Ziel gesteckt, noch im Jahr 2013 2.000 Elektromobile zu produzieren.

Solche Projekte zeigen, das Elektroautos nicht teuer sein müssen. Und als Zweitwagen bietet sich so ein Elektroauto gerade zu an, wer zum Beispiel nur 20 Kilometer von seiner Arbeitsstelle entfernt wohnt, kann bequem den Streetscooter verwenden – bei der Entfernung wäre man nicht mal auf eine Ladestation am Arbeitsplatz angewiesen.

Hier geht es zum Streetscooter

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Kai
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