Wer sich einmal von der Fahrweise eines Elektroautos überzeugen will, kann mit dem Tazzari Zero eine Probefahrt machen:

Der Tazzari Zero hat einen Grundpreis von 23.900 Euro. Bildquelle: German E Cars (Hersteller)

Das neue Konzept, das Leistung und Nachhaltigkeit verbindet. Umweltfreundliche Technologien wurden verwendet und das Ziel umgesetzt ein Fahrzeug mit einer sportlichen Seele auf die Straßen zu bringen.

Die breiten Räder garantieren optimale Bodenhaftung für maximale Sicherheit. Seine Seele ist italienisch, durch und durch sportlich und ökologisch aus Entscheidung. Vom vollkommen recyclebaren Aluminium des High-Tech-Rahmens bis zu den Lithiumbatterien der jüngsten Generation.

ZERO ist von Anfang an als Elektroauto geplant und gebaut worden. Kein Umbau von bereits vorhandenen Fahrzeugen.

Man kann den Tazzari Zero auch mit einem SuperFast Ladegerät aufladen, die Umrüstung kostet ungefähr 3.000 Euro.

In folgenden Städten gibt es die Möglichkeit zu einer Probefahrt:

Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Leistung: 15 kW
Reichweite: 140 km
Verbrauch: 13 kWh/100km   (ab Steckdose)
Gesamtgewicht: 542 kg
Erstzulassung: 2010
Anzahl Sitzplätze: 2
Zustand:
Sonderausstattung: Serienmäßig dabei:
elektrische Fensterheber und Rückspiegel
sportliches Lederlenkrad
15″ Felgen mit Aluminiumlegierung
Radio mit USB und MP3
drittes Bremslicht
in die Rückspiegel integrierte Blinker
LED Technologie im Innenraum
Econometer
4 Scheibenbremsen mit Rekuperation
Sonderaustattung möglich!
Zustand: Neufahrzeug
Akku:
Batterietyp: Lithium-Ionen
Batteriekapazitaet: 160 Ah
Batteriespannung: 84 V
Finanzielles:
Preis: 23.900 €
Kontakt:
Name: Lautlos durch Deutschland
Straße: Wilhelmstr. 93
Stadt: D-10117 Berlin
Tel: +49 (0)30 887 66 234
Mehr Infos: http://www.lautlos-durch-deutschland.de/

Änderung: Am 5. Juni 2010 ca. 16:20Uhr wurde der Link geändert.

Im Reich der Mitte befinden sich Elektroautos auf dem Vormarsch, in der Boom-Stadt Shanghai sollen in diesem Jahr über 400 neue Elektroladestationen errichtet werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Shanghaier Stadtregierung beschlossen 20 Prozent der Kosten für die Errichtung jeder Elektroauto-Aufladestation mit zu übernehmen.

Die Skyline von Shanghai . Bildquelle: flickR (aprile24)

Die Betreiber können je Station Subventionen bis zu einer Höchstgrenze von bis zu 3 Mio. Yuan (umgerechnet ca. 439.100 USD = ca. 360.369 Euro) erwarten.

Diese Summe klingt zwar zuerst hoch, es darf jedoch nicht vergessen werden, das die Standortpreise bzw. Baugrundstücke dementsprechend teurer sind.

Das erste Elektroauto aus der Stromos-Serie der Grebensteiner Firma German E Cars ist von der Dekra offiziell für den Straßenverkehr zugelassen worden, somit wurde dem Stromos die uneingeschränkte Straßentauglichkeit bescheinigt.

Das ist der Stromos. Bildquelle: German Elektric Car

Die Firma German E Cars beginnt jetzt mit der Serienproduktion, produziert wird das Elektroauto in Nordhessen. Neben dem Viertürer wird es bald wahrscheinlich auch ein Transportfahrzeug werden.

Die technischen Daten des Stromos lauten:
Höchstgeschwindigkeit: 120Km/h (elektronisch begrenzt)
Reichweite: 70 bis 100Km
Ladezeit: Ca. 6Stunden (Pro Stunde erhält man etwa 15Km Reichweite)
4 Sitzplätze

Nachrichtenquelle: hna.de
Bildquelle: German E Cars GmbH
Quelle der technischen Daten: German E Cars GmbH

Am letzten Wochenende fand zum ersten Mal die Messe  „Rund um die Frau“ in Bielefeld statt. Neben den typischen Frauenthemen wie Kosmetik, Gesundheit und Weiterbildungsmöglichkeiten konnten die Interessierten Messebesucher auch ein Elektroauto bewundern. Das Smiles Center Ostwestfalen-Lippe stellte den Tazzari Zero aus – dies ist wie der Name bereits vermuten lässt ein Italiener, passt in jede Parklücke und hat eine Reichweite von ca. 140 Kilometer.

Dies ist der Tazzari Zero. Ein Elektroauto für die City. Bildquelle: smiles-center-owl.vpweb.

Etwa 6.000 Besucher kamen zur Messe, das Elektroauto soll bei den Frauen großen Andrang finden – wobei ich mich frage, wie die Zielgruppe ausschaut?

In Frage dürften vor allem Hausfrauen mit nicht mehr als 2 Kindern kommen oder Fußpflegerinnen, Kosmetikerinnen… denn der Preis für ein Elektroauto ist immer noch sehr hoch (leider liegen mir keine Informationen über den Preis des Tazzari Zero zur Verfügung). So bleiben die Elektroautos derzeit und in naher Zukunft weiterhin nur Menschen aus der höheren Mittelschicht vorbehalten, bzw. Selbstständige, welche so ein Auto günstig leasen können – daran werden auch hohe Subventionen bei einem Grundpreis (nur Geschätzt) von ca. 30.000Euro nichts ändern.

Andererseits sind Elektrofahrzeuge wie der Tazzari Zero ein guter Anfang.

Foto: Smiles Center Ostwestfalen-Lippe
Infoquelle: solar-driver.dasreiseprojekt.de

Elektroautos und Sportwagen scheinen nicht zusammen zu passen, jedoch möchte ein britisches Uni-Team dies ändern, denn sie sind mit einem Elektrorenner knapp 400 km rund um London an einem Stück gefahren.

Hier sieht man das Projekt-Team des SRZero. Bildquelle: http://www3.imperial.ac.uk/

Mit einer Akkuladung konnte das Uni-Team zwei mal rund um die britische Hauptstadt London fahren – das schaffte in der Nacht zum Freitag das aus Studenten des Imperial College in London bestehende Team Racing Green Endurance (RGE). Es umrundete den knapp 190 km langen Autobahnring M25 zwei Mal – und hatte danach immer noch Saft im Akku. Ein Tesla Roadster schafft allerdings 500 km Reichweite, aber es ist ein UniTeam und man muss sich auch erst einmal an einen Rekord ran arbeiten.

Am Freitagmorgen um 3 Uhr Ortszeit starteten Projektmanager Alexander Schey und Toby Schultz zu der Langstreckenfahrt in ihrem Elektroauto. Es handelt sich um einen umgebauten Rennwagen vom Typ SR8 des britischen Herstellers Radical. Daraus haben die elf Team-Mitglieder in acht Monaten ein Elektrofahrzeug gemacht, den SRZero.

Auch als Elektroauto ist der Wagen (SRZero) ein Renner: Angetrieben wird er von zwei Motoren mit einer Dauerleistung von 72 kW und einer Spitzenleistung von 144 kW. Sie beschleunigen das SRZero in 7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Beim Langstreckentest fuhren Schey und Schultz mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 100 km/h.

Als Energiespeicher dient ein Lithium-Eisenphosphat-Akku, der mit 550 kg die Hälfte des Fahrzeuggewichts ausmacht. Die Reichweite beträgt rund 400 km. Anschließend muss der SRZero wieder ca. 6 Stunden aufgeladen werden.

Jetzt wo die 400KM erfolgreich gemeistert wurden will das Projekt-Team mit ihrem Elektrorenner die Panamericana bezwingen. Die Straße gilt als längste der Welt und verläuft mit einer kurzen Unterbrechung in Kolumbien von Alaska bis nach Feuerland.

Start ist am 8. Juli in Prudhoe im Norden Alaskas. In Tagesetappen von knapp 300 km wollen wollen die Elektroautofahrer in gut drei Monaten 26.000 km durch die beiden amerikanischen Kontinente zurücklegen. Ende September wollen sie Ushuaia, ihr Ziel im Süden Argentiniens, erreichen.

Bisher sahen die meisten Elektroautos nicht aus wie ein Sportwagen (Tesla mal ausgenommen), aber es gibt nun auch in Europa erste Gehversuche. Ich finde es gut, das sich auch Unis an solchen Projekten beteiligen und nicht nur den Großkonzernen das Feld überlassen. Schließlich können solche Teams sehr gute Ideen entwickeln, auch das MP3-Format wurde im universitären Raum entwickelt: Dem Fraunhofer Institut

Hier geht es zu dem Projektteam der Uni: www.racinggreenendurance.com bzw http://www3.imperial.ac.uk/

Artikelquelle: Golem

Bisher sind Elektroautos für den Mittelstand fast unbezahlbar. Hier wittert Nissan seine große Chance und will mit dem Leaf im nächsten Jahr den ersten erschwinglichen E-Kompaktwagen anbieten.
Bisher gibt es ausser den Tests wie zum Beispiel dem Mini-E von BMW nur Tesla, als frei verkäufliches Elektroauto, der Tesla kostet allerdings 100.000Euro – der Nissan Leaf soll nur ca. 30.000Euro kosten.

Der Nissan Leaf von aussen, als Elektroauto braucht er keine großen Kühlerschlitze. Bildquelle: Nissan

Wenn Nissans Elektroauto Leaf nach dem Jahreswechsel in den ersten europäischen Ländern in den Handel kommt, wird er nach Abzug der jeweiligen Fördermittel deutlich unter 30.000 Euro kosten. Damit sei er nicht teurer als ein vergleichbar ausgestattetes Modell mit Dieselmotor oder Hybridantrieb, rechnet Nissan vor und erwartet deshalb bei der Öffnung der Bestelllisten ab Juni einen ordentlichen Ansturm.
Anders als die elektrisch angetriebenen Smart und Mini oder der Tesla Roadster ist der Leaf kein konventioneller Pkw, der einfach auf den Elektroantrieb umgerüstet wurde, der Leaf wurde von vornherein als Elektroauto entwickelt.

Im Wagenboden ist genügend Platz für 48 flache Lithium-Ionen-Akkus, die aussehen wie Aluschalen von Fertiggerichten und sonst im Wagen keinen weiteren Bauraum beanspruchen. Wo bei anderen E-Autos der Kofferraum oder der Platz im Fond auf der Strecke bleiben, ist der 4,45 Meter lange Leaf ein vollwertiger Fünfsitzer, in dem es so geräumig zugeht wie in einem ähnlich großen VW Golf.

Das Display ist vollständig digital. Man sieht hier auch wie weit man mit seinen Akkus noch ungefähr kommt. Allen in allem finde ich das Display und die Aufteilung sehr gelungen. Bildquelle: Nissan

Ebenfalls dem Elektroantrieb verdankt der Leaf sein ungewöhnliches Design: Um die Reichweite zu maximieren, haben die Entwickler den Luftwiderstand minimiert. Deshalb erinnert der Leaf ein wenig an einen Wal im Windkanal, bei dem man die Turbinen zu schnell laufen ließ. Schön ist der Wagen nicht, aber sparsam. Außerdem kann man ihn ähnlich wie den Toyota Prius oder den Honda Insight auf Anhieb als sauberen Sonderling erkennen, ohne dass es wie etwa beim Mini große bunte Aufkleber braucht.

Das Fahrverhalten selbst ist keine Überraschung: Wie jedes E-Mobil wird auch der Leaf ein solider Sprinter, weil beim Elektromotor das maximale Drehmoment sofort beim Start zur Verfügung steht. Der Leaf hat 109 PS Leistung und 280 Nm maximales Drehmomentt.

Aber wie bei jedem anderen Elektroauto wird die Luft dafür nach oben auch schnell wieder dünn, so dass man jenseits von 70, 80 km/h etwas Geduld mitbringen muss. Außerdem regeln die Japaner den Wagen mit Rücksicht auf die Reichweite bei 140 km/h ab.

Gespeist wird der Motor von insgesamt 48 Modulen mit jeweils vier Zellen und einer Kapazität von zusammen 24 Kilowattstunden. „Das reicht für 160 Kilometer“.  Doch für eilige Reisende plant Nissan spezielle Schnellladestationen mit Starkstrom. So kann man in 30 Minuten 80 Prozent der Akkukapazität aufladen. 10 Minuten bringen daher ca. 50Km Reichweite.
Nachdem in Amerika bereits der große Leaf-Hype ausgebrochen ist, rechnen die Japaner auch in Europa mit einer immensen Nachfrage. Starten wird der Leaf noch im Dezember 2010 zunächst in Portugal, wo der Fünfsitzer nach Abzug der staatlichen Prämie von 5000 Euro exakt 29.955 Euro kosten soll. In England bekommen Leaf-Fahrer einen Zuschuss von 5000 Pfund und zahlen deshalb 27.471 Euro. In den Niederlanden kostet der Leaf zwar 32.839 Euro. Doch können Privatfahrer mit Steuererleichterungen von 6000 und Firmen sogar mit 19000 Euro rechnen. Und in Irland steht der Wagen nach Abzug von 5000 Euro Zuschuss mit 29. 995 Euro in der Liste.

Deutschland ist zwar der mit Abstand größte Pkw-Markt in Europa, geht aber bei den Leaf-Lieferungen erst einmal leer aus: Nissan hat die Einführungstermine nach der Höhe der Zuschüsse sortiert. Aber lange wird die Geduldsprobe nicht dauern, versprechen die Japaner: „Ab Ende 2011 ist der Leaf in ganz Westeuropa auf dem Markt.“

[Via: Fokus.de]

In Köln läuft ein Projekt namens „colognE-mobil“, in dessen Rahmen Elektroautos getestet werden sollen. Nun müssen sich die Elektroautos einem zeitaufwändigen Einzelgutachten von einer Prüforganisation für den Straßenverkehr unterziehen, um für den Straßenverkehr zugelassen zu werden.

Durch die aufwendige Prüfung verzögert sich die Zulassung und somit auch der Beginn der Tests, in diesen Tests geht es um die Sicherheit und Reichweite von Elektro-Fahrzeugen sowie deren Nutzung sowie die nötige Infrastruktur. Deshalb verzögert sich auch die Erprobung dieser Elektrofahrzeuge in Köln.

Foto vom Startschuss am 22.Februar 2010: Ministerin, Oberbürgermeister, Ford, RheinEnergie und Uni Duisburg-Essen starten Feldversuch. Bildquelle: Stadt Köln

Die Verzögerung bei den Gutachten entsteht durch das Fehlen an konkreten gesetzlichen Vorgaben für Elektroautos. Bestimmte Anforderungen beispielsweise an den Zugang zur Batterie können dadurch von Herstellern und Prüfern unterschiedlich ausgelegt werden. Der in Köln beheimatete Autobauer Ford, der die Elektrofahrzeuge für das Projekt stellt, ist jedoch zuversichtlich, dass in den kommenden Wochen die ersten E-Autos auf die Straßen der Domstadt kommen.

In der nordrhein-westfälischen Großstadt Köln sollen zunächst zehn Elektrotransporter des Typs Ford Transit und später 15 elektrisch angetriebene Ford Focus in Betrieb genommen und auf ihre Alltagstauglichkeit geprüft werden. Wissenschaftlich betreut wird das Projekt von der Universität Duisburg-Essen.
[Via: Fokus.de]

Magnas Europa-Chef Siegfried Wolf teilt mit, das der kanadische Autozulieferer Magna International investiert 400 bis 600 Mio. Dollar für das Elektroauto.

Bildquelle: Magna

Der weltweit viertgrößte Zulieferer plant je ein Werk für Batterien in den USA und in der EU zu errichten sagte Magnas Europa-Chef Siegfried Wolf.

Ein Werk wird etwa 200 bis 300 Mio. Dollar kosten. Magna rechne damit, dass die großen Autohersteller ab 2012 die ersten elektrisch angetriebenen Autos in größerer Stückzahl auf den Markt bringen werden

Quelle: Welt.de

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