Opel glaubt fest an den Erfolg der Elektrifizierung des Automobils. Deshalb plant der Rüsselsheimer Autobauer den Bau eines rein elektrisch betriebenen Kleinwagens, der noch unterhalb des Corsa angesiedelt ist.
Das Kleinfahrzeug wird ausschließlich elektrisch angetrieben, wodurch die Reichweite dementsprechend eingeschränkt ist.

Hergestellt soll der Mini nach bisherigen Informationen in Europa werden. Würde sich GM für einen deutschen Fertigungsstandort entscheiden, würde das viel Arbeit sichern, denn Opel plant laut Reilly ein weiteres Elektroauto oberhalb des kompakten Ampera.
Es soll über die gleiche Technologie verfügen wie schon Volt und Ampera: Elektroantrieb plus Verbrennungsmotor. Bei dem Range-Extender-Prinzip sorgt ein kleiner Verbrennungsmotor dafür, das ein Generator angetrieben wird, der die Fahrbatterie unterwegs auflädt.

Die Chancen dazu stehen nicht schlecht, sagen 1.300 Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft, die der VDE befragt hat.

Deutschland kann Spitzenreiter in dem Bereich Elektroautos werden, da es in Deutschland bereits eine sehr gute Infrastruktur gibt. Ein Problem könnte der Fachkräftemangel sein, technisch betrachtet muss Deutschland noch an besseren Akkus arbeiten, denn da hat Asien die Nase vorne.Großen Bedarf sehen die Befragten bei der Entwicklung von Standards für Stecker (69 Prozent) und bei der Kommunikation zwischen Auto und Netz (39 Prozent). Der Verband hält das jedoch für überschätzt.[Via: Golem]

In Tokio (China) ist das Unternehmen Better Place (Elektroautounternehmen) eine Kooperation mit dem größten Autohersteller eingegangen. In Tokio hat Better Place die erste Tauschstation für Akkus von Elektroautos in Betrieb genommen – genauer gesagt, handelt es sich um Elektrotaxis.

Hier wird ein von Better Place umgebautes Auto vor dem Hauptsitz des Unternehmens in Palo Alto, CA aufgeladen.

Der Vorteil von den Tauschakkus ist der, das Better Place weiterhin in Besitz des Akkus bleibt und man als Kunde eine bestimmte Kilometerzahl bucht. Dadurch sinkt auch der Preis für das Elektroauto, weil der Akku nicht Teil des Autos ist.

Macht man längere Fahrten über Land, können die leergefahrenen Akkus an Wechselstationen  gegen einen vollen getauscht werden.

Better Place baut  die Infrastrukturen mit Ladesäulen und Tauschstationen in Israel und Dänemark auf.

[Via: Golem]

Ein Bochumer hat einen Bausatz entwickelt, mit welchem man aus einem herkömmlichen Smart ein Elektroauto machen kann.
Bei dem Umbau wird der komplette Verbrennungsmotor samt Zubehör, wie zum Beispiel dem Auspuff entfernt.

Der Neue Motor ist ein Wechselstrominduktionsmotor mit einer Leistung von 30 kW. Als Energiespeicher dient ein Lithium-Ionen-Akku, der aus 2.160 Zellen besteht. Insgesamt bietet er eine Leistung von 18 kW. Dadurch soll die Reichweite des umgebauten Smart ca. 180KM betragen.

Der Umbau dauert etwa vier Tage, wer die Hannover Messe besucht, kann sich den Umbau auf dem Stand des Bundesverbands Solare Mobilität live anschauen: Halle 27, Stand D76.

Wer einen smart als Elektroauto besitzen will, muss derzeit etwa 33.000Euro bezahlen. Dafür spart man je nach Strecke allerdings auch viel Geld an Benzinkosten.

Ein Preis nur für das Umrüstset ist noch nicht bekannt, aber das Konzept zeigt, das man auch normale Autos nachrüsten kann.

[Via: Golem]

Artikelupdate 1: Ich habe den Link zu Golem hinzugefügt, da ich dort die Nachricht gefunden hatte.

Es heißt Mücke, kommt aus Halle und ist ein Elektrobike.
Denn nicht immer muss es gleich ein Elektroauto sein, auch ein Elektrobike hat seine Vorzüge. Mücke sieht aus wie eine Paarung zwischen Fahrrad und einem leichten Motorrad:


Das Elektrobike Mücke besteht aus einer Reihe von Elementen vom Fahrrad, beispielsweise Räder, Lenker und Federgabel. Durch die verschiedene Fahrradteile, soll es dem Fahrer möglich sein, kleinere Reparaturen selbst zu übernehmen und beispielsweise einen platten Reifen zu flicken.

Der Motor sitzt in der Nabe des Hinterrades. Der Prototyp verfügt über einen Motor mit einer Leistung von 0,8 kW. Später soll das etwa 35 kg schwere Elektrobike jedoch von einem doppelt so leistungsfähigen Motor angetrieben werden. Mücke wird dann eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h erzielen. Dann wird das Rad ein Versicherungszeichen brauchen, der Fahrer muss unterwegs einen Helm tragen und einen Führerschein haben – also doch nichts für den minderjährigen Nachwuchs. Ich denke mal, man wird die Elektrobikes dann ab 16Jahren fahren dürfen.

Der Lithium-Polymer-Akku ist abnehmbar, so kann der Fahrer sein Elektrobike einfach an der nächsten Steckdose aufladen. Mit einer Akkuladung soll das Rad etwa 60 km weit kommen. Eine Ladung des Stromspeichers soll nach Angaben der Designer etwa 60 Cent kosten.

Mücke kostet leider 5.000Euro, leider sind auch Elektrobikes wie ihre großen Verwandten die Elektroautos recht teuer. Aber man sieht es immer wieder, am Anfang kostet ein neues Produkt sehr viel Geld, irgendwann, wenn es massentauglich ist, geht auch der Preis weiter nach unten.

[Via: Golem]

Unsere Seite auf Google+ Google