[31.01.2017] Das Elektroauto Nissan e-NV200 ist der am meisten verkaufte Transporter in Deutschland, aber auch im übrigen Europa hat es der Kastenwagen auf Platz 1 der Verkaufscharts geschafft.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 wird in Barcelona produziert.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 wird in Barcelona produziert.

Der e-NV200 ist der elektrische Bruder des Transporters NV200 von Nissan, dank der verschiedenen Ausführungen eignet sich das Elektrofahrzeug sowohl für Privatpersonen, Fahrdienste als auch Lieferanten.
Denn wer keine Rückbänke benötigt, gewinnt viel Laderaum. So passt locker eine ganze Europalette hinten in den Wagen.

So schreibt Nissan:

Der Nissan e-NV200 ist nicht nur deutschlandweit der meistverkaufte Elektrotransporter, sondern auch in ganz Europa. Der preisgekrönte 100% elektrische Kastenwagen hat sich 2016 in seinem Segment deutlich von der Konkurrenz abgesetzt und ist in 17 europäischen Ländern die Nummer eins. Den höchsten Absatz verzeichnete der Nissan e-NV200 in Großbritannien, gefolgt von Norwegen, Frankreich und Deutschland.

Die Gesamtzahl der e-NV200-Neuzulassungen stieg in Europa auf rund 4.320 Fahrzeuge, davon über 560 in Deutschland. Der Absatz kletterte somit europaweit gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent, der Anstieg im deutschen Markt betrug knapp 17 Prozent. Nissan hat im vergangenen Jahr eine Reihe von europäischen Unternehmen elektrisiert, darunter die Österreichische Post, die nun mit 300 Stromern Briefe und Pakete ausliefert.

Emissionsfreie Transportlösung für Unternehmen

Gareth Dunsmore (Direktor Elektrofahrzeuge bei Nissan Europe) erklärt:

„Immer mehr Unternehmen wollen ihren CO2-Abdruck senken. Deshalb wird es noch viel wichtiger, emissionsfreie Transportlösungen zu finden. Mit Nissan Intelligent Mobility setzen wir uns für eine nachhaltige Zukunft ein. Unser e-NV200 ist ein grundlegender Bestandteil dieser Vision und kann eine Vielzahl von Kundenwünschen erfüllen.“

„Kunden eines e-NV200 sind nicht nur umweltfreundlich unterwegs, sondern haben noch ganz andere Vorteile: Die Unterhaltskosten sind gering, der Transporter fährt komfortabel, dabei fast lautlos und die Instandhaltung des Wagens ist verglichen mit einem ähnlichen Diesel-Fahrzeug um 40 Prozent günstiger.“

Käufer des Nissan e-NV200 profitieren zudem davon, dass Nissan eine Neufahrzeuggarantie über 5 Jahre oder 100.000 Kilometer für alle in Europa verkauften e-NV200 eingeführt hat. Die 5-Jahres-Garantie deckt mechanische und elektrische Fahrzeugkomponenten, die Batteriekapazität sowie Korrosion (bis zu 12 Jahre) ab und schließt einen Pannendienst mit ein.

Der Nissan e-NV200 ist sowohl für Familien als auch für Unternehmen die perfekte Transportlösung. Das mit dem „Deutschen Nutzfahrzeugpreis 2016“ prämierte Fahrzeug kombiniert das Beste zweier Welten: die Geräumigkeit des Nissan NV200 und die emissionsfreie Technologie des Nissan Leaf, dem meistverkauften Elektroauto der Welt. Den e-NV200 gibt es als Nutzfahrzeug und als Familien-Van Evalia. Kunden können eine Vielzahl von Varianten wählen, vom Kastenwagen bis hin zum Fünf- bzw. Siebensitzer. Die Reichweite des e-NV200 beträgt mit aufgeladener Batterie bis zu 170 Kilometer.

[29.01.2017] Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander hat auch im Jahr 2017 den Titel „AUTO TEST SIEGER IN GRÜN“ in der Kategorie Kompakt-SUV erhalten.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Der Mitsubishi Plug-In Hybrid Outlander PHEV gehört beim Thema Elektromobilität zum Flaggschiff der japanischen Traditionsmarke, denn der SUV wurde zum dritten Mal in Folge zum AUTO TEST SIEGER IN GRÜN der Kategorie Kompakt-SUV gewählt.

Die Auszeichnung wird gemeinsam vom Fachmagazin Auto Test und ÖKOTREND vergeben, bei dem letzteren handelt es sich um ein unabhängiges Institut für Umweltforschung.

So schreibt Mitsubishi in seiner Pressemiteilung:

Das Öko-Ranking bewertet den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs von der Herstellung bis zum Recycling, wobei neben Testwerten wie Kraftstoffverbrauch, Schadstoff- und Geräuschemissionen auch „die Wahrnehmung ökologischer und sozialer Verantwortung durch das Herstellerunternehmen“ ins Gesamtergebnis einfließen. Mit 90,9 von 100 möglichen Punkten ließen dabei Mitsubishi und der Plug-in Hybrid Outlander ihre Mitbewerber einmal mehr hinter sich.

Werner H. Frey (Geschäftsführer MMD Automobile) sagt:

„Man sagt ja, dass es schwieriger sei, an der Spitze zu bleiben als an die Spitze zu kommen.“

„Dass uns diese ,Titelverteidigungʻmit dem Plug-in Hybrid Outlander jetzt erneut gelingt, spricht ebenso für die hohe Nachhaltigkeit des Produkts und seiner Technik wie seine unveränderte Marktposition als erfolgreichster Vertreter seiner Klasse in Europa.“

Via: Pressemeldung von Mitsubishi

[29.01.2017] Wer in einer Mietwohnung lebt und sich ein Elektroauto kaufen will, schaut bei dem Thema Ladestation schnell in die Röhre – eine Petition will dies nun ändern.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Als Hausbesitzer hat man es beim Thema Elektromobilität viel einfacher, denn man kann ohne weiteres ein Stromkabel und eine Ladestation in seiner Garage installieren lassen.

Wer aber in einer Eigentums- oder Mietwohnung lebt, kann schnell auf Probleme stoßen. Denn wer nicht zufällig eine Garage mit einem Stromanschluss angemietet hat, oder über einen Stellplatz in der Tiefgarage mit einem Stromanschluss verfügt, stößt hier schnell an seine Grenzen.

Denn als Mieter muss man die Erlaubnis des Vermieters einholen, wenn man ein Einfamilienhaus gemietet hat. Wer in seiner eigenen Eigentumswohnung lebt und einen Stromanschluss zu seinem PKW-Stellplatz in der Tiefgarage verlegen lassen möchte, der muss vorher auf der Eigentümerversammlung die Genehmigung der übrigen Wohnungseigentümer einholen.

(Über die Probleme bei der Ladestation als Besitzer einer Eigentumswohnung: Nachbarn können Installation der Ladestation für Elektroautos verbieten)
Wer in einer Mietwohnung lebt, hat es als Elektroauto-Besitzer sehr viel schwieriger, wenn der Vermieter nicht zufällig die Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellt.

Per Petition für mehr Ladestationen für Elektroautos

Nun wurde eine Petition gestartet, welche sich mit der Problematik beschäftigt. Denn die nötigen baulichen Veränderungen für die Installation einer Ladestation sollen leichter genehmigt werden können.

Vor der Petition hatten sich die Politiker darauf geeinigt, dass ein entsprechender Gesetzesentwurf erst nach den nächsten Wahlen diskutiert werden soll.

In der Online-Petition wird die Umsetzung des Mitte 2016 eingebrachten Gesetzesvorschlags gefordert, in diesem steht, dass bauliche Veränderungen welche für die Elektromobilität nötig sind, von (Einzel-)Eigentümern in einer Eigentümergemeinschaft einfacher erreicht werden können. Auch sollen Mieter das Recht erhalten, auf eigene Kosten eine Installation vornehmen zulassen.

Hier geht es zu der Petition 69171: „Wohnungseigentum – Durchführung von baulichen Veränderungen zur Schaffung der Ladeinfrastruktur für Elektroautos vom 01.01.2017“

Die Onlinepetition wurde am 1.1.2017 erstellt, die Mitzeichnungsfrist endet am 15.02.17. Mit anderen Worten, bis dahin kann man noch teilnehmen.

Mit dem heutigen Stand haben sich 322 an der Petition beteiligt.

[29.01.2017] Wer ein Elektroauto überführen oder zur Probe fahren will, kann sich ein Kurzzeitkennzeichen besorgen.

Das Kurzzeitkennzeichen ist eine kostengünstigere und unbürokratischere Alternative zum KFZ-Kennzeichen, wenn es darum geht ein Fahrzeug nur kurzfristig zu überführen oder Probe zu fahren.

Bis zum 31. März 2015 war es erlaubt gewesen, neben der Überführungs- und Probefahrt auch noch die Prüfungsfahrt durchzuführen. Diese wurde jedoch mit der Gesetzesänderung gestrichen.

Das Gesetz erlaubt seit dem 1. April 2015 lediglich die Probefahrt, wenn eine Kaufabsicht dahintersteht und eine Überführungsfahrt mit den gelben Kennzeichen.

Da das Kurzzeitkennzeichen nur für beschränkte und kurzfristige Fahrten vorgesehen ist, ist auch dessen Gültigkeitsdauer begrenzt und kann weder verlängert noch im Voraus für einen Zeitraum reserviert werden. Wird eine Fahrt außerhalb des Gültigkeitszeitraums oder aus anderen Gründen, als den gesetzlich erlaubten, angetreten, drohen teilweise hohe Geldbußen.

Wie lange gilt ein Kurzzeitkennzeichen?

Das Kennzeichen ist maximal für die Zeitdauer von 5 aufeinander folgenden Tagen gültig. Die Gültigkeitsdauer ist am rechten gelben Rand durch drei Zahlen gekennzeichnet, die untereinander stehen und dabei Tag, Monat und Jahr anzeigen. Das Kennzeichen wird von der KFZ-Zulassungsstelle vergeben und kann für alle KFZ-Klassen beantragt werden.

Neue gesetzliche Regelungen für Kurzzeitkennzeichen seit 1. April 2015

Die rechtliche Situation rund um das Kurzzeitkennzeichen hat sich seit April 2015 wesentlich verändert. Wer ein solches Kennzeichnen beantragen möchte, muss nunmehr die Verkehrstüchtigkeit des Fahrzeugs durch einen gültigen TÜV nachweisen. Nutzfahrzeuge müssen eine Sicherheitsprüfung nachweisen.

Ohne einen gültigen TÜV darf man das Kurzzeitkennzeichen nur für die Hin- und Rückfahrt zu einer Prüfungsstelle einsetzen und für Werkstattfahrten, die im gleichen oder angrenzenden Zulassungsbezirk stattfinden. Allerdings sind verkehrsunsichere Fahrzeuge stets von der Teilnahme am Straßenverkehr ausgeschlossen.

Weiterhin wurde die Zuständigkeit der Zulassungsstellen mit der Gesetzesänderung erweitert: Neben der Zulassungsstelle am Wohnort kann das Kennzeichen auch am Standort des Fahrzeugs beantragt werden. Neu ist außerdem, dass spezifische Angaben zum Fahrzeug in die sogenannte Zulassungsbescheinigung I eingetragen werden. Damit soll verhindert werden, dass ein Kurzzeitkennzeichen für mehrere Fahrzeuge verwendet wird. Die rechtlichen Änderungen sollen vor allem eine missbräuchliche Verwendung dieser Kennzeichen unterbinden.

Die Kurzzeitkennzeichen Versicherung

Auch für das nur begrenzt einsetzbare Kennzeichen ist der Nachweis einer Haftpflichtversicherung notwendig. Dieser erfolgt bei der Beantragung durch eine sogenannte Kurzzeit-eVB in Form einer elektronischen Versicherungsbestätigung. Diese Kurzzeitkennzeichen Versicherung umfasst die KFZ-Haftpflichtversicherung. Es ist grundsätzlich nicht möglich eine Kurzzeitkennzeichen Versicherung mit einem Kasko-Schutz zu erwerben.

Eine Kurzzeitkennzeichen Versicherung hat ebenfalls eine Gültigkeitsdauer von höchstens 5 Tagen. Sie erlischt automatisch und muss nicht gekündigt werden. Es wird auch keine Anschlussversicherung folgen.

Die Gültigkeit der Kurzzeitkennzeichen Versicherung beginnt erst dann an zu laufen, wenn das Kurzzeitkennzeichen bei der Zulassungsstelle angemeldet wurde. Somit haben das Kennzeichen und die Versicherung immer dieselbe Gültigkeitsdauer.

Viele Versicherer bieten mit der Kurzzeitkennzeichen Versicherung, wie dieser Anbieter, zusätzlich die Grüne Karte für Auslandsüberführungen an.

Anmeldeformalitäten für Kurzzeitkennzeichen

Für die Zulassung des Kennzeichens sind bestimmte Unterlagen notwendig:

  • Benötigt wird ein gültiger Personalausweis oder Reisepass sowie eine aktuelle Meldebestätigung.
  • Wenn der Fahrzeughalter sich vertreten lässt, muss er seinem Vertreter seine Vollmacht sowie eine Kopie seines Personalausweises oder seines Reisepasses mit seiner aktuellen Meldebescheinigung aushändigen
  • Für Firmen gelten Sonderreglungen: Natürliche Personen müssen eine Gewerbeanmeldung vorlegen. Juristische Personen müssen eine Gewerbeanmeldung und einen Handelsregisterauszug vorweisen. Personengesellschaften müssen, wenn vorhanden, den Gesellschaftervertrag sowie die Vollmacht der Gesellschafter bzw. Partner vorlegen.
  • Minderjährige müssen eine unterzeichnete Vollmacht der Erziehungsberechtigten sowie deren Personalausweise vorweisen.
  • Benötigt werden schriftliche Angaben zum Verwendungszweck und zur Fahrzeugart.
  • Die Versicherungsbestätigung für die Kurzzeitkennzeichen Versicherung muss ebenfalls vorgelegt werden.
  • Ferner benötigt man einen Nachweis über die gültige Hauptuntersuchung HU, es sei denn es handelt sich um einen der gesetzlich geregelten Ausnahmefälle.

Kosten für das Kurzzeitkennzeichen

Die Kosten für das Kurzzeitkennzeichen setzen sich zusammen aus:

  • Kosten der Zulassungsbehörde je nach Bundesland um 10 EURO.
  • Kurzzeitkennzeichen Versicherung variabel
  • Kosten beim Schildermacher um 25 EURO. Benötigt werden 2 Schilder, die beim Schildermacher auf dem Gelände der Zulassungsstelle frisch geprägt werden.

Besonders günstige Versicherungen sind bei freien Händlern erhältlich. Vergleichen lohnt sich.

 

[28.01.2017] Der Elektroauto-Hersteller Tesla Motors hat einen Vertrag mit dem deutschen Zulieferer SHW gekündigt, anfangs hieß es sogar, dass der neue US-Präsident Donald Trump schuld sei.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Wie jetzt bekannt wurde, hat der Autobauer Tesla Motors seine Geschäftsbeziehung zu dem deutschen Unternehmen SHW gekündigt. Anfangs hieß es noch, dass Tesla diesen Schritt gegangen sei, weil man Befürchtungen hatte, zur Zielscheibe des neuen US-Präsidenten Donald Trump zu werden. Denn dieser hat die amerikanischen Unternehmen aufgefordert, ihre Produkte in den USA zu produzieren oder zumindest von einem US-Unternehmen zu beziehen.

Für den deutschen Zulieferer SHW bedeutet dies, dass ihm viel Geld verloren geht.

Qualität entspricht nicht den Vorstellungen von Tesla Motors

Laut der Wirtschaftswoche wurde der Großauftrag mit einem Volumen von insgesamt 100 Millionen Euro gekündigt, weil die Teile laut Tesla Motors technisch unzureichend seien.
Die Teile waren für das Elektroauto Tesla Model 3 bestimmt, welches Ende diesen Jahres auf den Markt kommen soll.

Für das jüngste E-Auto des Autoherstellers gibt es weltweit mehr als 400.000 Vorbestellungen, da die Besteller eine Reservierungsgebühr in Höhe von 1.000 Euro bezahlt haben, welche sie jederzeit (so ihr Fahrzeug noch nicht gebaut wurde) zurückfordern können, muss der Autobauer rechtzeitig mit der Produktion beginnen.

Denn die Konkurrenz wird immer größer, so beträgt die Reichweite zwar um die 346 Kilometer und das Model 3 soll „nur“ ca. 35.000 Euro kosten, aber mit diesen Eckdaten wird es im Jahr 2018 auch gute Stromer von anderen Herstellern geben.

Von welchem Zulieferer Tesla Motors jetzt die Achsgetriebepumpen bestellen wird, ist noch unklar. Für den Automobilzulieferer SHW könnte der gekündigte Auftrag wirtschaftliche Folgen haben, allerdings gehört auch Volkswagen zu den Auftraggebern.
Daher könnte die Sache doch noch glimpflich für SHW ausgehen, laut der Wirtschaftswoche will man juristische Schritte prüfen. Während sich SHW nicht dazu geäußert hat, ob es sich um Tesla handelt, war ein Sprecher von Tesla schon freigiebiger mit den Informationen.

Via: Wirtschaftswoche

 

 

[26.01.2017] Das Elektroauto Nissan Leaf ist das umweltfreundlichste Modell in der Kompaktklasse, nun hat es die Auszeichnung „Auto Test Sieger in Grün“  erhalten.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Das Elektroauto Nissan Leaf ist seit dem Dezember 2010 auf den Markt, seit dem wurde das Design leicht verändert. Die größte Veränderung betrifft allerdings die Reichweite: Denn diese wurde seit der Markteinführung von 160 auf 250 Kilometer erhöht.

Die Zeitschrift „Auto Test“ hat vom Umweltinstitut „Ökotrend“ untersuchen lassen, welches das umweltfreundlichste Auto ist. Das Ergebnis zeigt, dass es auch auf Erfahrung ankommt – denn der Nissan Leaf 30 kWh ist das umweltfreundlichste Modell in der Kompaktklasse.

Hier ist die Pressemeldung von Nissan:

Der Nissan Leaf 30 kWh ist das umweltfreundlichste Modell in der Kompaktklasse und damit „Auto Test Sieger in Grün“. Zu diesem Ergebnis kommt das unabhängige Umweltinstitut „Ökotrend“ im Auftrag der Fachzeitschrift „Auto Test“.

Bei der Ökotrend-Auto-Umwelt-Bewertung werden Umweltaspekte über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs geprüft. Neben Kraftstoffverbrauch, Geräusch- und Schadstoffemissionen fließen auch ökologische Kriterien von Produktion, Beschaffung, Logistik und Recycling sowie die Wahrnehmung ökologischer und sozialer Verantwortung durch das Herstellerunternehmen in die Bewertung mit ein.

Mit dem Leaf hat Nissan 2010 das erste in Serie gebaute und mittlerweile mit rund 275.000 Einheiten meistverkaufte Elektroauto der Welt auf den Markt gebracht. Er fährt mit einem 80 kW (109 PS) starken Elektromotor vor, der nicht nur eine emissionsfreie, sondern auch nahezu lautlose Fortbewegung ermöglicht. Als Energiespeicher dient wahlweise eine 24 oder eine 30 kWh große Lithium-Ionen-Batterie. Die 30-kWh-Batterie erlaubt Reichweiten von bis zu 250 Kilometern.

Nissan ist Vorreiter bei der Null-Emissions-Mobilität. Rund 30 Prozent aller weltweit verkauften Elektrofahrzeuge tragen den Schriftzug des japanischen Automobilherstellers. Neben dem Leaf gibt es mit dem als Kombi, Transporter oder Pkw-Version Evalia erhältlichen Nissan e-NV200 auch eine besonders praktische Elektro-Alternative. Ein Teil der Nissan Strategie zur intelligenten Mobilität, mit dem der Automobilhersteller seinem Ziel eines emissions- und unfallfreien Straßenverkehrs näher kommen will, ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland.

[23.01.2017] Um seine Elektroautos günstiger anbieten zu können, baut Tesla Motors seine Gigafactory genannte Batteriefabrik. Nun hat das Unternehmen ein neues Video veröffentlicht, welches mit Hilfe einer Drohne gedreht wurde.

Gigafactory Stand Juli 2016. Bildquelle: https://disqus.com/by/disqus_USVe2OB8SM/

Gigafactory Stand Juli 2016. Bildquelle: https://disqus.com/by/disqus_USVe2OB8SM/

Obwohl die Gigafactory erst zu einem Drittel fertig gestellt ist, wurde die Produktion im Jahr 2016 bereits teilweise gestartet. Der aktuelle Baufortschritt kann immer mal wieder in Videos verfolgt werden, diese wurden oft von Tesla-Fans, Anwohnern oder Journalisten mit Hilfe von Drohnen aufgenommen. Streng genommen handelt es sich bei der Vielzahl der Drohnen um Quadrocopter, Hexarocopter und dergleichen, welche auch als „Unbemanntes Luftfahrzeug“ bezeichnet werden können.

Die Fabrik entsteht im US-Bundesstaat Nevada, als Partner konnte Tesla Motors seinen Batterielieferanten Panasonic gewinnen, welcher sich mit finanziellen Mitteln und mit Fachkräften beteiligt.
In der Gigafactory entstehen die Energiespeicher für die Elektroautos (Model S, Model X und Model 3), die stationären Stromspeicher und in Zukunft auch der Antriebsstrang für die Stromer.

Neuer Batterietyp für Elektroautos

Ab dem Jahr 2017/2018 wird in Nevada die Produktion der Akkuzellen für das Elektroauto Tesla Model 3 starten, mit diesem E-Auto will der Autobauer den Massenmarkt erobern.
Ob dies Tesla wirklich gelingt, ist noch offen. Denn zwar wird das Model 3 mit geschätzten 39.000 Euro im Vergleich zum Model S (ab 80.000 Euro) und dem Elektro-SUV Model X (ab 97.000 Euro) vergleichsweise günstig, aber in dem Preissegement gibt es auch zahlreiche andere Anbieter, welche eine ähnliche Reichweite von 346 Kilometern oder sogar mehr anbieten.

Für die zukünftigen Elektroautos und seine stationären Stromspeicher hat hat Tesla Akkumulatoren im Format 2170 (mit 5750 mAh) entwickelt. Im Gegensatz zu den noch aktuell verwendeten Batteriezellen des Typ „18650“, sind die neuen Energiespeicher etwas größer (70 statt 65 mm) und auch etwas breiter (20 statt 18 mm).

Der bisherige Standard 18650 ist laut Tesla eher zufällig entstanden, ohne das man sich viele Gedanken um die vielen möglichen Einsatzzwecke gemacht habe.

Via: Insideevs

[23.01.2017] Die Elektroautos von Tesla Motors verfügen über den sogenannten Autopiloten, dieser verhindert laut einer US-Behörde 40 % aller Unfälle.

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Das Elektroauto Tesla Model S und Model X verfügen über ein Assistenzsystem namens Autopilot, wenn dieses aktiviert ist, kann der PKW ohne menschliches Eingreifen fahren.
Allerdings befindet sich die Software noch in der Betaphase, dass heißt, sie ist noch nicht fehlerfrei und es kann jederzeit zu Fehlern kommen. Darauf weisen Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) und auch das Betriebsbuch hin.

Leider gab es bereits mehrere Unfälle, bei denen der Autopilot eingeschaltet gewesen sein soll.

Der Autopilot von Tesla Motors verringert die Unfallquote um 40 %

Nach dem ein Elektroauto Tesla Model S mit etwa 120 km/h gegen einen Auflieger eines abbiegenden LKW gefahren ist und der Fahrer verstorben ist, hatte die US-Verkehrsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) ihre Untersuchungen eingeleitet.
Kurze Zeit später wurde auch ein Elektroauto Tesla Model X mit aktiviertem Autopilot in einen Unfall verwickelt, hier wurde aber niemand tödlich verletzt.

Die Behörde hat den Unfall mit dem Lastkraftwagen genau untersucht, dabei wurde die Funktionsweise als auch die Implementierung der Software und Hardware überprüft.

Das Ergebnis lässt sich wie folgt zusammenfassen: Tesla Motor trägt keine Schuld an dem Verkehrsunfall. Noch wichtiger dürfte für das US-Unternehmen die Tatsache sein, dass der Autobauer in mehreren Stellen für die die Sicherheitsfunktionen gelobt wird.
So ist das System in vielen Fällen in der Lage, mögliche Unfälle zu vermeiden und so Menschenleben zu schützen.

Wenn die Autopilotfunktion im Fahrzeug aktiviert sei, können 40% aller Unfälle vermieden werden.

In der Anfangszeit gab es allerdings ein paar Menschen, welche den Autopiloten für Schabernack genutzt haben – so hatten sie sich während der Fahrt auf die Rückbank gesetzt, so das niemand mehr aktiv in das Geschehen eingreifen hätte können, wenn der Bordcomputer eine Fehlfunktion gehabt hätte.

Die Autopilotsoftware ist in der Lage, Verkehrsschilder zu lesen und das Fahrtempo entsprechend anzupassen. Auch der Wagen von selbst die Spur halten, wenn ein Vorderfahrzeug bremst, kann es ebenfalls bremsen (das gleiche gilt beim Beschleunigen).

Wenn man die Spur wechseln möchte, reicht eine kurze Bewegung des Blinkerhebels, dann sucht sich das Auto von selbst eine freie Lücke und wechselt die Spur. Um die Umwelt zu erkennen, werden verschiedene Sensoren verwendet, wie zum Beispiel Radar, Ultraschall und Kamera.

Via: Golem

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