[02.08.2017] Die Renault-Nissan Allianz hat bereits 481.151 Elektroautos verkauft, damit gehören die 2 zu den erfolgreichsten im Bereich der Elektromobilität.

ZOE, Nissan LEAF, Renault, Carlos Ghosn (Präsident und Chief Executive Officer Renault) inmitten der zwei Elektroautos Nissan Leaf (rechts) und Renault Zoe (links). Bildquelle: Nissan-Renault

ZOE, Nissan LEAF, Renault, Carlos Ghosn (Präsident und Chief Executive Officer Renault) inmitten der zwei Elektroautos Nissan Leaf (rechts) und Renault Zoe (links). Bildquelle: Nissan-Renault

Die zwei Elektroautos Nissan Leaf und Renault Zoe gehören zu den am meisten verkauften rein elektrisch angetriebenen PKW, welche auf dem Markt sind. Denn sie vereinbaren eine gute Kombination aus Preis und Reichweite. So kostet der Nissan Leaf (Acenta 30 kWh 80kW (109 PS) mit Batteriekauf) 34.385 Euro und ermöglicht eine Reichweite von bis zu 250 km, der Renault Zoe kostet (inklusive Batterieeinheit) 32.900 Euro und bietet eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer.
Beide Fahrzeuge können auch ohne den Energiespeicher gekauft werden, dieser kann dann separat gemietet werden. Die Höhe der Batteriemiete richtet sich nach der gewünschten Vertragslaufzeit und der gewünschten jährlichen Kilometerleistung, im günstigen Fall beginnt sie bei 69 Euro pro Monat.

Weltweit ist der Leaf das am meisten verkaufte Elektroauto, in Europa liegt hingegen der Zoe vorn.

Die Elektroautos von Renault-Nissan überzeugten die meisten Interessenten

In den ersten 6 Monaten des Jahres 2017 verkaufte das japanisch-französische Bündnis so viel Elektroautos, wie noch nie innerhalb der ersten 6 Monate eines Jahres. Seit 2010 verkaufte Renault-Nissan bereits 481.151 Elektroautos.
Die „magische“ 500.000 Grenze ist damit zum greifen nah und zeigt damit, dass etablierte Autobauer durchaus auch gute E-Autos produzieren können bzw. sich dafür einsetzen, dass möglichst viele verkauft werden.

Insgesamt lieferten die Renault Gruppe sowie Nissan und Mitsubishi zwischen Januar und Juni 5.268.079 Automobile aus, sieben Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016. Erstmals enthält das Halbjahresergebnis auch die Absatzzahlen von Mitsubishi Motors. Der japanische Hersteller trat der Allianz Ende 2016 bei. Außerdem hat die Allianz ihre Position als weltgrößter Anbieter von Elektrofahrzeugen ausgebaut. Kumuliert verkaufte das Bündnis seit 2010 bereits 481.151 rein batteriebetriebene Fahrzeuge.

Der ungebremste Anstieg der Elektrofahrzeugverkäufe ist vor allem dem Nissan LEAF und dem Renault ZOE zu verdanken, der das meistverkaufte Fahrzeug mit Batteriebetrieb in Europa bleibt. Bei den Hybridmodellen war das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander mit 13.000 Einheiten erfolgreich.

Via: Pressemeldung von Renault

 

[01.08.2017] Die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf wird über ein e-Pedal verfügen, dieses soll das Gas- und Bremspedal vereinen.

Elektroauto Nissan Leaf 2016. Bildquelle: Nissan

Elektroauto Nissan Leaf 2016. Bildquelle: Nissan

Manche Unfälle entstehen, weil Menschen das Gas- mit dem Bremspedal verwechseln. Im Elektroauto Nissan Leaf wird hingegen das e-Pedal das Brems- und das Gas-Pedal vereinen, so soll das Fahren viel einfacher werden.

Am 6. September 2017 wird die zweite Generation des Elektroautos erstmals in Japan präsentiert, dass e-Pedal feiert dabei ebenfalls seine Weltpremiere.

Auf Knopfdruck wird aus dem einfachen Gaspedal das e-Pedal, mit dem sich das Fahrverhalten grundlegend verändert. (Das Bremspedal bleibt nach dem jetzigen Kenntnisstand erhalten, so das man auch weiterhin auf Wunsch ein Gas- und ein Bremspedal hat).

Das e-Pedal ermöglicht dem Fahrer mit nur einem Pedal zu beschleunigen, zu bremsen und anzuhalten. Das Nissan e-Pedal ist dabei das weltweit erste Ein-Pedal-System, mit der der Fahrer das Auto selbst an steilen Steigungen und Gefällen vollständig zum Stehen bringen, die Position halten und sofort wieder losfahren kann.

e-Pedal ist ideal bei hohem Verkehrsaufkommen

Im neuen Nissan Leaf kann der Fahrer bis zu 90 Prozent der Fahrsituationen nur mit dem e-Pedal meistern. Bei hohem Verkehrsaufkommen und im Stadtverkehr muss der Fahrer so nicht mehr ständig zwischen den Pedalen wechseln. Autofahren wird einfacher, entspannter und dadurch zu einem echten Vergnügen.

Elektroauto Nissan LEAF – e-Pedal. Bildquelle: Nissan

Elektroauto Nissan LEAF – e-Pedal. Bildquelle: Nissan

Das e-Pedal ist für Nissan ein weiterer Meilenstein, um fortschrittliche Fahrassistenzsysteme einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit dieser innovativen Technologie will Nissan das Fahren sicherer und angenehmer machen. Das e-Pedal ist Teil der Vision Nissan Intelligent Mobility, mit dem der Autohersteller verändern will, wie Fahrzeuge gefahren, angetrieben und in die Gesellschaft integriert werden.

Das Elektroauto Nissan Leaf wurde über 277.000 mal verkauft

Mit dem Leaf hat Nissan das erste, in Großserie gefertigte Elektrofahrzeug entwickelt und sich als Vorreiter bei der Elektromobilität positioniert. Heute ist der Nissan Leaf mit über 277.000 Einheiten das meistverkaufte Elektrofahrzeug der Welt.

 

[30.07.2017] Am 28. Juli 2017 haben die ersten 30 Käufer ihr Elektroauto Tesla Model 3 erhalten, zu der Show wurden auch zahlreiche Gäste eingeladen.
Das Elektroauto Tesla Model 3 - hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Das Elektroauto Tesla Model 3 – hier sieht man das Fahrzeug mit der Seriennummer 1. Bildquelle: Tesla / Elon Musk

Das Elektroauto Tesla Model 3 ist der erste rein elektrisch angetriebene PKW für den Massenmarkt des US-Unternehmens Tesla, denn es ist der erste Stromer des Autoherstellers, welcher „nur“ 35.000 US-Dollar kostet.
Die vorherigen E-Autos Tesla Model S (67.970 Euro), Tesla Model X (94.500 Euro) und der Roadster (109.000) kosten mindestens knapp doppelt so viel.

Das Event fand in Fremont (im US-Bundestaat Kalifornien, USA) am Freitag Abend statt, Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) hat die Veranstaltung moderiert und die Fahrzeuge an die neuen Besitzer übergeben.

Im Rahmen der Premiere haben die ersten 30 Personen, welche das Elektroauto reserviert hatten, ihr Fahrzeug erhalten.

Das Elektroauto Tesla Model 3 könnte die Zukunft des Unternehmens Tesla entscheiden

Das Elektroauto Tesla Model 3 wurde von vielen Interessenten mit Spannung erwartet, so war es vermutlich der erste Stromer, bei welchem sich für die Reservierung schlangen vor den Tesla Stores gebildet haben.

Innerhalb von kurzer Zeit gab es über 100.000 Reservierungen, Mitte 2016 waren es etwa 400.000 Reservierungen.

Für jede Reservierung wird eine Gebühr in Höhe von 1.000 Euro fällig, wenn man das Auto dann kauft, wird die Reservierungsgebühr mit dem Kaufpreis verrechnet.

Wenn nur drei Viertel der Reservierungen wirklich umgesetzt werden, wäre dies für Tesla ein riesen Gewinn.

Beim Tesla Model 3 wurden auf ein paar Dinge verzichtet

Damit das neuste Elektroauto aus dem Hause Tesla so viel günstiger angeboten werden kann, wurde bei dem PKW auf ein paar Dinge verzichtet, welche man zum Beispiel vom Elektroauto Tesla Model S kennt.
So gibt es bei dem Model 3 zum Beispiel keine versenkbaren Türgriffe, auch das Cockpit ist wesentlich einfacher gestaltet. So sagt Musk über das Model 3:

„Es gibt in dem Auto nichts, was dort nicht unbedingt sein muss.“

Wer das Elektroauto Tesla Model 3 jetzt reserviert, muss 18 Monate warten

Bis die etwa 400.000 Reservierungen abgearbeitet sind, wird es eine Weile dauern. Im ersten Monat wurden nur 50 Einheiten des Model 3 produziert, 20 hiervon behält Tesla für verschiedene Tests, die anderen 30 Stück wurden an die Kunden übergeben.

Die Produktionskapazität soll jedoch erheblich gesteigert werden: So sollen bereits  m September 1.500 Model 3 vom Band rollen, im Dezember 2017 sollen es dann bereits 20.000 Stück sein.
Später sollen pro Jahr 500.000 Exemplare des Model 3 hergestellt werden.

Wer jetzt das Elektroauto Tesla Model 3 reserviert, muss sich mit der Auslieferung laut Musk bis Ende 2018 gedulden.

[28.07.2017] In München würde das Elektroauto Sono Motors Sion präsentiert, die Reichweite liegt bei 250 Kilometer und Solarzellen sorgen für Extrakilometer.

Elektroauto Sion kostet nur 16000 Euro und lädt sich selbst per Solarzellen auf. Bildquelle: Sono Motors

Elektroauto Sion kostet nur 16000 Euro und lädt sich selbst per Solarzellen auf. Bildquelle: Sono Motors

Nach dem das Münchener Start-Up vor einigen Monaten angekündigt hatte, dass man ein Elektroauto auf den Markt bringen will, hat das Unternehmen gestern einen neuen Meilenstein erreicht: Denn das Elektroauto Sono Motors Sion Extender wurde der Öffentlichkeit präsentiert, als nächstes folgt eine Städte-Tour, bei der man mit dem Stromer eine Testfahrt unternehmen kann.

Im Vorfeld gab es die Information, dass es nicht wie ursprünglich angekündigt die Version Urban (12.000 Euro) und Extender (16.000 €) geben wird, sondern das nur der Extender entwickelt werden wird.

Das Elektroauto Sion von Sono Motors kann beim Camping auch als Stromgenerator dienen. Bildquelle: Sono Motors

Das Elektroauto Sion von Sono Motors kann beim Camping auch als Stromgenerator dienen. Bildquelle: Sono Motors

Die Nachfrage des Urban war aufgrund der geringeren Reichweite viel kleiner, während sehr viele Unterstützer den Extender wollten. Da der Entwicklungsprozess komplex, kostenintensiv und zeitaufwendig ist, haben sich die Macher entschieden, sich vorerst nur eine Version zu entwickeln.

So soll der erste Sion bis zum Jahr 2019 auf den Markt kommen und Sono Motors will nun seine Energie und Fokus auf genau das Modell zu legen, welches die meisten Interessenten hat: Dies ist nach dem jetzigen Stand das Elektroauto Sono Motors Sion Extender, welches über eine Reichweite von 250 km verfügen wird und 16.000€ kosten soll.

Elektroauto Sono Motors Sion wird der Öffentlichkeit präsentiert

 

Im Rahmen eines Release Events stellte das Münchner Start-Up Sono Motors am Donnerstag in München sein Solarauto Sion vor. Es wurden 700 Gäste aus Politik, Industrie und Presse eingeladen

Der Sion verfügt über eine Reichweite von 250km und kostet ohne Batterie 16.000EUR. Die Batterie kann entweder zu einem einmaligen Kaufpreis von unter 4.000EUR, oder zu einer monatlichen Rate erworben werden. Durch den vergleichsweise niedrigen Preis soll das Auto die Elektromobilität alltagstauglich machen. Durch seine besonderen Eigenschaften, eignet sich der Sion besonders für Familien und Pendler.

Zu den Highlights gehört zweifelsohne die Selbstladefunktion namens viSono (von „Vision“), denn auf dem Elektroauto sind Solarzellen montiert, welche pro Tag Strom für bis zu 30 Kilometer Reichweite in die Batterie einspeisen können.
Natürlich muss der PKW dafür in der Sonne stehen, wie viel Kilometer man in Deutschland mit relativ vielen Regentagen pro Tag erhält, müssen spätere Praxistests zeigen.

Ein weiterer Vorteil ist das bidirektionale Ladesystem, mit diesem kann man das Elektroauto nicht nur aufladen, sondern den Strom auch wieder leicht entnehmen. So verfügt der fahrende Energiepeicher über ein Output von 6,6 kW.

Sono Motors sieht die Zukunft des Verkehrs im Sharing Bereich. Der Sion wird daher mit drei verschiedenen Mobilitätsdiensten ab Werk ausgestattet sein: powerSharing, carSharing und rideSharing.

Über eine Smartphone-App können damit Mitfahrgelegenheiten und Strom zur Weitergabe angeboten werden. Außerdem soll es möglich sein, den Sion für bestimmte Zeiträume komplett zu vermieten.

Nach dem Release Event will Sono Motors eine Probefahrten Tour durch ganz Europa starten. Somit sollen Kunden die Möglichkeit haben, den Sion Probe zu fahren.
Die Anmeldungen für die Probefahrten sind bis zum 6. August noch exklusiv für die Crowdfunder reserviert. Ab dem 6. August wird der Kalender dann für alle anderen zugänglich gemacht werden

In 12 Städten und 6 Ländern werden demnach Events stattfinden, bei denen die Interessenten den Sion testfahren und die Technologie hinter dem Fahrzeug erfahren können. Der Startschuss fällt am 18. August in München, danach folgen: Nürnberg, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt, Brüssel, Paris, Amsterdam, Hamburg, Berlin, Wien und Zürich.

Weitere Infos und Termine findet man auf der Seite von Sono Motors: Test Drive

[26.07.2017] Was das Elektroauto angeht, gibt es viele Vorurteile. So denken viele Menschen, rein elektrisch angetriebene PKW sind Kleinwagen mit wenig Raumangebot.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Wenn es um das Thema Elektromobilität geht, gibt es leider noch viele Vorurteile. So denken viele Menschen noch immer, dass Elektroautos klein, teuer und langweilig sind sie über eine geringe Reichweite verfügen und gleichzeitig nur wenige Platz und Komfort bieten.

Ein weiteres Argument lautet:

„Ich würde mir ja vielleicht ein Elektroauto kaufen, aber die Auswahl ist viel zu klein!“

Allerdings ist dieses Argument längst überholt und so gut wie jeder Autohersteller bietet mindestens ein Elektroauto an, bzw. hat die Einführung eines rein elektrischen Autos angekündigt, so gibt es derzeit unter anderem folgende Elektroautos aus dem Markt:

Inzwischen zählt die Nationale Plattform Elektromobilität, die die umweltverträgliche Antriebstechnik in Deutschland vorantreibt, mehr als 50 Modelle in allen Klassen: vom City-Flitzer bis zum Sportwagen, vom kompakten Van bis zum großen SUV. Mitgerechnet werden hier zwar auch Plug-In Hybridautos, bei denen ein herkömmlicher Verbrenner den Elektromotor unterstützt. Aber auch reine, zu 100 Prozent elektrisch angetriebene Modelle gibt es mittlerweile reichlich – und es kommen immer weitere hinzu.

Ein Beispiel für die Vielfalt im Angebotsprogramm liefert Nissan. Der japanische Automobilhersteller ist Vorreiter auf dem Gebiet der Elektromobilität: 2010 führte das Unternehmen mit dem Leaf das erste in Großserie produzierte – und bis heute meistverkaufte – Elektroauto der Welt ein. Deutlich über 270.000 Einheiten der kompakten Familienlimousine hat Nissan bisher abgesetzt.

In Deutschland bietet Nissan den stromernden Pionier in zwei Varianten an: mit einer 24-kWh-Batterie für knapp 200 Kilometer Reichweite pro Batterieladung und mit noch leistungsstärkerem 30-kWh-Akku, der den Aktionsradius des Leaf auf bis zu 250 Kilometer erhöht. Mit fünf Türen, fünf Sitzplätzen und 370 Litern Kofferraumvolumen ist der Leaf für alle Aufgaben des Autofahrer- und Familienalltags bestens gerüstet. Aufladen lässt er sich an jeder haushaltsüblichen Steckdose oder ab dem mittleren Ausstattungsniveau Acenta serienmäßig auch an CHAdeMO-Schnellladesäulen; für die Basisversion Visia ist die Schnellladefunktion optional erhältlich.

Weitere Highlights des Ausstattungsprogramms sind das Navigations- und Telematik-System NissanConnect, ein Solar-Spoiler am Heck, der extra Strom für Radio, Klimaanlage und Heizung erzeugt, ein Bose Soundsystem und der Intelligente Around View Monitor für 360-Grad-Rundumsicht. Die Preise beginnen bei 23.365 Euro zuzüglich Batteriemiete und abzüglich des staatlichen Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, den Nissan auf insgesamt 5.000 Euro aufstockt.

Noch mehr Platz bietet der Nissan e-NV200, der den Elektroantrieb des Leaf mit den Lastesel-Talenten des Stadtlieferwagens NV200 verbindet. Handwerker, Kurierdienste und andere Gewerbetreibende kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Großfamilien, die den e-NV200 in der Pkw-Variante Evalia ordern können.

Mit fünf oder sieben Sitzplätzen, zwei seitlichen Schiebetüren, einer großen Heckklappe und einer umfangreichen Komfortausstattung liest der Evalia nicht nur umweltbewussten Familienvätern jeden Wunsch von den Lippen ab. Als Evalia ist der e-NV200 inklusive 5.250 Euro Elektrobonus ab 26.455,86 Euro plus Batteriemiete zu haben, die Preise für die Nutzfahrzeugversion beginnen bei 19.385,38 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Batteriemiete.

  1. Das kostet Elektromobilität
  2. Modellauswahl
  3. Fahrspaß, Funktionalität und Handhabung (August)
  4. Reichweite (September)
  5. Nachladen (Oktober)
  6. CO2- und Umweltbilanz (November)
  7. Die Zukunft beginnt heute (Dezember)

(Via: Pressemitteilung von Nissan)

[25.07.2017] Beim Thema Elektromobilität gibt es viele Vorurteile, dabei ist ein Elektroauto günstiger als ein Diesel und kostet auch in der Werkstatt weniger.

Dies ist das Elektroauto Nissan Leaf.

Dies ist das Elektroauto Nissan Leaf.

Elektroautos haben noch immer den Ruf, dass sie teuer sind, eine geringe Reichweite haben, überhaupt keinen Spaß machen und die Auswahl an Modellen gering ist: Diese und andere Vorurteile sind in der Diskussion rund um die Elektromobilität an der Tagesordnung.

Nun will der Autohersteller Nissan dazu beitragen, dass die Vorurteile durch Fakten ersetzt werden. Denn Elektroautos sind vor allem eines: Die Zukunft einer nachhaltigen, bezahlbaren und umweltfreundlichen Mobilität für alle.

Eines der typischen Vorurteile in Bezug auf Elektroautos lautet, dass diese teurer als PKW mit einem Verbrennungsmotor seien. In der Vergangenheit und noch wahrscheinlich bis zum Jahr 2020 ist ist es leider so, dass die Kaufsumme für Elektroauto teurer als ein vergleichbarer Verbrenner ist. Dies liegt vor allem daran, dass die Batterieeinheit derzeit noch das teuerste Bauteil im Stromer ist.
Allerdings werden die Energiespeicher immer günstiger, so musste man vor 10 Jahren bei Lithium-Ionen Akkuzellen pro Kilowattstunde noch über 250 Euro bezahlen, ab 2020 könnte der Preis auf unter 100 Euro fallen.

So kostet das Elektroauto Nissan Leaf 29.265 Euro (inklusive 24-kWh-Batterie in der Grundausstattung Visia), allerdings kann man eine Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro beantragen, Nissan stockt den auf 5.000 Euro auf. So sinkt der Kaufpreis für den Leaf auf 24.265 Euro.

Der Kaufpreis sinkt noch weiter, wenn man die Batterie mietet: Der monatliche Preis für den Energiespeicher richtet sich nach der gewünschten Vertragslaufzeit und den Kilometern, welche man fahren will. Der Preis für die Batteriemiete beginnt bei 79 Euro pro Monat.
So sinkt der Einstiegspreis für den Nissan Leaf auf 18.365 Euro (+ 79 Euro pro Monat).
Ein vergleichbarer Nissan Pulsar mit 1,5-Liter-Diesel und 81 kW/110 PS kostet in der Visia-Ausstattung ab 19.990 Euro, bei manch anderen Marken gibt es Kompaktmodelle mit ähnlich starken Dieselmotoren gar nicht erst unter 20.000 Euro.

Das Sparen mit dem Elektroauto geht also nicht erst beim „Tanken“ los. Dort aber fällt die Rechnung naturgemäß besonders günstig aus. Pro 100 Kilometer belaufen sich die Stromkosten beim Nissan Leaf auf lediglich 3,84 Euro (Normverbrauch 15 kWh/100 km, Stromkosten 25 ct/kWh) – kein Diesel oder Benziner kann da auch nur annähernd mithalten.

Wer dann noch regelmäßig den Nissan Partner ansteuert und an der dortigen Ladestation „auftankt“, zahlt gar nichts: Nissan bietet unter dem Motto „Freistrom für alle“ bei allen teilnehmenden Händlern deutschlandweit kostenloses Aufladen an – unabhängig vom Fabrikat des Fahrzeugs. Hinzu kommen zahlreiche weitere Lademöglichkeiten im ganzen Stadtgebiet.

Noch ein Kostenfaktor fällt bei Elektroautos weg: Bei einer Erstzulassung bis Ende 2020 profitiert der Kunde von einer fünfjährigen Befreiung von der Kfz-Steuer. Und auch kostspielige Ölwechsel sind kein Thema. Weil Elektroautos keinen Verbrennungsmotor und kein herkömmliches Getriebe haben und daher mit einer deutlich geringeren Anzahl an beweglichen Teilen auskommen, sind auch die Wartungskosten viel niedriger – beim Leaf sind es im Schnitt nur 127 Euro pro Jahr. Das sind übrigens auch Argumente, die gewerbliche Kunden für E-Fahrzeuge wie den Stadtlieferwagen e-NV200 begeistern. Nissan hat ausgerechnet, dass die Servicekosten für den Kleintransporter um 40 Prozent unter dem Niveau von herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor liegen.

Weil die Antriebstechnik von Elektroautos im Grunde also einfacher ist als die von konventionell angetriebenen Fahrzeugen, dürften auch keine Sorgen um die Zuverlässigkeit und Dauerhaltbarkeit der Stromer bestehen – zumal Nissan die üblichen Herstellergarantien gewährt: Für den e-NV200 gilt die Nissan Nutzfahrzeuggarantie über fünf Jahre und 100.000 Kilometer, auf den Leaf werden drei Jahre Herstellergarantie sowie fünf Jahre auf elektroauto-spezifische Bauteile geboten. Der Leaf mit stärkerem 30-kWh-Akku verfügt sogar über einen auf acht Jahre und 160.000 Kilometer erweiterten Batterieschutz, der Funktionsfähigkeit und eine Mindestladekapazität in diesem Zeitraum garantiert. Damit ist der Kunde auch vor unliebsamen und überraschenden Kosten geschützt.

So geht es weiter in der Artikelreihe:

  1. Das kostet Elektromobilität
  2. Modellauswahl (26. Juli)
  3. Fahrspaß, Funktionalität und Handhabung (August)
  4. Reichweite (September)
  5. Nachladen (Oktober)
  6. CO2– und Umweltbilanz (November)
  7. Die Zukunft beginnt heute (Dezember)

Via: Pressemitteilung von Nissan

[24.07.2017] In Berlin hat Porsche mehrere Schnellladestationen installiert, die Ladestationen können Elektroautos mit bis zu 800 Volt aufladen.

Porsche Zentrum Berlin Adlershof: Der  Photovoltaik Pylon ist 25 Meter hoch und erzeugt Strom, um damit Elektroautos aufzuladen. Bildquelle: Porsche

Porsche Zentrum Berlin Adlershof: Der Photovoltaik Pylon ist 25 Meter hoch und erzeugt Strom, um damit Elektroautos aufzuladen. Bildquelle: Porsche

In Berlin hat Porsche Mitte Juli 2017 ein neues Porsche-Zentrum eingeweiht, da der Luxus-Autobauer in Zukunft auch Elektroautos anbieten will, wurden auch die passenden Ladestationen installiert.

Besonders interessant sind 2 Schnellladestationen, welche ein E-Auto mit bis zu 800 Volt aufladen können.

Der Strom soll vor Ort möglichst selbst produziert werden, hierfür wurde ein 25 Meter hoher und 5,5 Meter breiter Pylon gebaut. Dieser 88 Tonnen schwere Wegweiser soll mögliche Interessenten schon vom weiten signalisieren, wo man seinen Stromer aufladen kann oder gleich einen neuen PKW kaufen bzw. leasen kann.

Der Pylon dient aber auch der Stromerzeugung, denn auf seiner Oberfläche sind 162 Photovoltaik-Panele (mit insgesamt 8.000 Solarzellen) montiert. Diese sollen pro Jahr bis zu 30.000 Kilowattstunden Strom erzeugen.

Mit den Säulen will die VW-Tochter zeigen, dass nicht nur das US-Unternehmen Tesla ein Schnellladenetzwerk auf die Beine stellen kann. Wenn man bedenkt, dass zum Volkswagen-Konzern relativ viele Automarken (Seat, Porsche, Audi, Skoda, uvm.) gehören, ist es schon etwas traurig, dass man nicht sein eigenes Stromtankstellen-Netzwerk auf die Beine gestellt hat.

Die Ladesäulen in Berlin sollen zeigen, dass man auch selbst ein Ladelösung für das Thema Elektromobilität anbieten kann. So haben Porsche, VW, Audi, BMW, Ford und Daimler ein Joint Venture für den Aufbau eines Ladenetzes für Elektroautos an viel befahrenen Strecken gegründet.

Porsche Schnellladesäule für Elektroautos, Porsche Zentrum Berlin-Adlershof. Bildquelle: Berlin

Porsche Schnellladesäule für Elektroautos, Porsche Zentrum Berlin-Adlershof. Bildquelle: Berlin

Derzeit verwendet Porsche ein Schnellladesysteme mit 400 Volt, dass Elektroauto Porsche Mission E wird über ein 800-Volt Schnellladesystem (350-Kilowatt) verfügen.
So soll es möglich sein, die Batterieeinheit eines Elektroautos in nur 15 Minuten zu 80 Prozent aufzuladen.

Elektroauto Porsche Mission E wird im Jahr 2019 auf den Markt kommen

Das Elektroauto Porsche Mission E wurde im Jahr 2015 auf der Automesse IAA präsentiert. Der Stromer verfügt über 2 Elektromotoren (1 pro Achse), zusammen leisten sie 440 kW. Dies reicht, um das E-Auto in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Damit die Reichweite nicht zu schnell abnimmt, ist die Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h begrenzt.

Via: Golem / Pressemitteilung von Porsche

[23.07.2017] Tesla bietet beim Kauf eines Elektroautos nicht mehr die dauerhafte Nutzung der Supercharger kostenlos an, jetzt gibt es einen Kostenrechner online.

So günstig ist das Aufladen eines Elektroautos. Tesla stellt einen Kostenrechner für seine Supercharger zur Verfügung. Bildquelle: Screenshot: Tesla.com

So günstig ist das Aufladen eines Elektroautos. Tesla stellt einen Kostenrechner für seine Supercharger zur Verfügung. Bildquelle: Screenshot: Tesla.com

Bis Anfang 2017 hatte man beim Kauf eines Elektroautos von Tesla die Möglichkeit der dauerhaften kostenlosen Nutzung der Supercharger genannten Schnellladestation mit erworben, inzwischen erhält man so gut wie keine Strom-Flatrate mehr.

Die erste Frist war Anfang Januar 2017, dann wurde die Frist bis Mitte 2017 verlängert und nun steht fest, dass die dauerhafte Nutzung der Schnellladestationen spätestens Ende 2017 vorbei sein wird.

Bisher erhält man die Flatrate für die Supercharger-Nutzung noch, wenn man das Elektroauto Tesla Model S oder Model X im Rahmen des Weiterempfehlungsprogrammes von Tesla kauft. Allerdings wird man auch über das Empfehlungsprogramm ab Ende 2017 die Supercharger nicht mehr unbegrenzt kostenlos nutzen können.

So erhalten schon jetzt die Neukäufer ein Strom-Kontingent von 400 Kilowattstunden pro Jahr,  dies reicht je nach Batteriegröße für 4 bis 7 Ladungen am Supercharger bzw. etwa 1.600 Kilometer.

Wer den Freistrom verbraucht hat, muss dann für die weitere Nutzung zahlen. Ob nach Kilowattstunden oder nach der Ladedauer abgerechnet wird, wird sich aufgrund gesetzlicher Bestimmungen von Land zu Land unterscheiden.

Der Kostenrechner zeigt einem, wie viel Benzin man mit einem Elektroauto einspart

Der Rechner zeigt nur Näherungswerte, da sich die Stromkosten von Region zu Region unterscheiden werden.

Die Nutzung des Gebührenrechners ist sehr einfach, zuerst wählt man aus, ob man ein Model S oder Model X fährt, anschließend die gefahrenen Kilometer (bzw. die km, welche man fahren will).

Über die Kosten schreibt Tesla:

Die Ladegebühren sind Näherungswerte. Geschätzte Ladekosten beinhalten voraussichtliche Supercharger-Gebühren von 0.24 pro kWh. Benzinkosten auf Basis von 8.2 l auf 100 km und 1.26/l berechnet. Die Kosten können abhängig von Fahrzeugstandort, -konfiguration, Batteriealterung und -zustand, Fahrstil und Einsatz, Umgebungs- und Witterungsbedingungen variieren.

Da auch ein Unternehmen wie Tesla Gewinn orientiert arbeitet, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Nutzung der Supercharger kostenpflichtig wurde. Gleichzeitig gab es immer mehr Menschen, welche ihr Elektroauto so gut wie immer an einem Supercharger aufgeladen haben. Dabei sind diese nur dafür gedacht, dass man auf einer Reise möglichst schnell die Fahrt wieder aufnehmen kann.

Hier geht es zu dem Kostenrechner: Tesla Supercharger

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