[11.06.2017] Die Elektroautos von Tesla kann man im Autopilot-Modus fahren lassen, allerdings erkennt die Software nur 1 Prozent der Radfahrer auch als solche.

Dieses Video von Tesla zeigt, wie der Autopilot in den Elektroautos arbeitet. Bildquelle: Screenshot von Tesla Motors / Vimeo

Dieses Video von Tesla zeigt, wie der Autopilot in den Elektroautos arbeitet. Bildquelle: Screenshot von Tesla Motors / Vimeo

Das Elektroauto Tesla Model S und das Model X werden mit der nötigen Hardware für den sogenannten Autopilot-Modus verkauft, wer das Assistenzsystem nutzen will, wählt dies entweder gleich beim Bestellvorgang mit aus oder lässt die Funktion später (gegen Bezahlung) freischalten.

Derzeit befindet sich die Software für den Autopiloten noch in einer Art Beta-Phase, dies heißt, sie ist noch nicht fertig und wird noch ausgiebig getestet und stetig verbessert. Auf diesen Umstand weist Tesla sowohl im Handbuch als auch bei den Präsentationen regelmäßig hin.

Damit das ganze gut funktioniert, verfügen die Elektroautos von Tesla über eine Menge Hardware: So sind in dem Elektroauto 8 Kameras für eine 360° Rundumüberwachung, 12 Ultraschallsensoren und ein nach vorne gerichtetes Radar verbaut.
In der ersten Generation des Model S mit der Autopilot-Funktion sind deutlich weniger Sensoren verbaut, so wundert es nicht, dass diese anscheinend ein Problem damit hat, andere Verkehrsteilnehmer korrekt als solche einzustufen.

Die Software soll so in der Lage sein, andere Verkehrsteilnehmer und andere Objekte bereits aus einer Distanz von bis zu 250 Metern erkennen können.

Leider nehmen viele Fahrer eines Tesla den Begriff Autopilot zu wörtlich und überlassen den Wagen die komplette Kontrolle, ohne in der Lage zu sein, rechtzeitig eingreifen zu können, weil sie zum Beispiel Bücher lesen oder am Handy spielen.
Dabei weist der US-Autohersteller explizit darauf hin, dass man auch bei aktiviertem Autopiloten so am Steuer sitzen soll, dass man jederzeit eingreifen könnte.

Fahrräder werden nur selten vom Elektroauto korrekt erkannt

Heather Knight (Informatikdozentin an der Oregon State University, USA) hat den Autopiloten ausgiebig getestet, ihr Ergebnis ist in Bezug auf Fahrräder niederschmetternd: Denn nur 1 Prozent der Radfahrer wurden korrekt als solche erkannt. Wenn es darum geht, andere PKW korrekt zu erkennen, kommt der Bordcomputer auf 30 Prozent der erfolgreich erkannten Autos.

Allerdings wurden die Tests mit der ersten Generation des Elektroauto Tesla Model S durchgeführt, welche über deutlich weniger Sensoren verfügt.

 

Bisher hatten die Stromer von Tesla immer noch einen sehr guten Wiederverkaufspreis erzielt, ob die nun auch bei den Fahrzeugen der ersten Generation so bleibt, ist schwer einzuschätzen.
Manche Menschen gehen davon aus, dass sich die E-Autos der ersten Generation nun schwerer verkaufen lassen werden.

Da es laut Elon Musk (Geschäftsführer / CEO von Tesla) für die Einheiten des Model S der ersten Generation in Zukunft weder eine Hardware- noch eine bedeutende Software-Verbesserung geben wird, könnte der Verkaufspreis entsprechend sinken.

Via: Welt.de

 

[09.06.2017] Spätestens Ende 2020 will TeslaTesla sein nächstes Elektroauto auf den Markt bringen, hierbei wird es sich um einen erschwinglichen SUV handeln.

Teaser Elektroauto Tesla Model Y. Bildquelle: Tesla

Teaser Elektroauto Tesla Model Y. Bildquelle: Tesla

Spätestens im Jahr 2020 kommt das Elektroauto Tesla Model Y auf den Markt, hierbei wird es sich laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) um ein erschwingliches SUV handeln. So soll es nur so viel wie das Elektroauto Tesla Model 3 kosten, welches in den USA für 35.000 US-Dollar (zuzüglich vergleichbarer Mehrwertsteuer) verkauft wird.

Das Elektroauto Tesla Model 3 war dann der erste Stromer, welcher einen waren Vorbestellungs-Boom ausgelöst hat: So wurde das E-Auto bereits vor dem Marktstart über 400.000 mal reserviert, allein die Reservierungsgebühr beträgt 1.000 Euro (diese wird aber später auf den Kaufpreis angerechnet).

Wie teuer der Crossover (Model Y) sein wird, steht aber noch nicht genau fest.

Er wird aber nicht auf der selben Plattform wie das Model 3 produziert werden, denn in dem Werk in Fremont (Kalifornien, USA) ist kein Platz mehr. Musk plant nach eigenen Angaben drei weitere Fabriken, in denen die Elektroautos produziert werden. Zusätzlich baut Tesla eigene Fabriken für die benötigten Akkumulatoren, diese bezeichnet der US-Autobauer als Gigafactory – derzeit wird die erste im US-Bundesstaat Nevada in der Nähe von Las Vegas gebaut.

Teaser des Elektroauto Tesla Model Y aufgetaucht

Tesla hat vor ein paar Tagen einen Teaser veröffentlicht, welcher das Elektroauto Tesla Model Y zeigt. Auf der Grafik sind leider kaum Details zu erkennen, aber dafür kann man anhand der Silhouette ein paar Daten ableiten.
So sieht man keine Seitenspiegel, die Tesla-typische Fahrzeugfront des PKW lässt sich erahnen und es scheint – das, wie es sich für einen SUV gehört- die Sitzposition etwas erhöht ist.

Ob die Seitenspiegel wirklich durch ein Kamera-Monitor-System ersetzt werden, hängt mehr von den weltweiten gesetzlichen Regelungen als von den Designern Teslas ab.

 

[05.06.2017] In der Gläsernen Manufaktur Dresden wurde Anfang Juni 2017 das erste mal das Elektroauto VW e-Golf seinen neuen Eigentümern übergeben.

Erste Auslieferung in Glaeserne Manufaktur vom E-Golf am 02.06.2017 in Dresden . Foto: Oliver Killig / Volkswagen

Erste Auslieferung in Glaeserne Manufaktur vom E-Golf am 02.06.2017 in Dresden . Foto: Oliver Killig / Volkswagen

Erstmals wurde das Elektroauto VW e-Golf in der Gläsernen Manufaktur Dresden einem neuen Eigentümer übergeben, damit hat der Produktionsstandort Dresden einen neuen Meilenstein erreicht.

Bisher hat Volkswagen seine Elektroautos hauptsächlich in Wolfsburg produziert, aber der Standort in Dresden spielt beim Thema Elektromobilität eine immer größere Rolle.

Wer heutzutage ein neues Auto kauft, kann je nach Hersteller unterschiedliche Events dazu buchen. Wer bei VW ein Elektroauto neu kauft und es abholt, kann auf Wunsch eine dynamische Einweisung durch Produktexperten mit reichweitenoptimiertem Fahren erhalten. So soll man die Reichweite des Stromers noch besser nutzen können.

Neben der Auslieferung in der Autostadt Wolfsburg werden alle vier e-Fahrzeuge der Marke Volkswagen in Dresden ausgeliefert

Heute werden erstmals zwei neue e-Golf an Kunden ausgeliefert – bislang wurden ausschließlich die Oberklassen-Modelle Touareg, Phaeton und CC an Kunden übergeben. Der e-Golf bietet im „Neuen Europäischen Fahrzyklus“ (NEFZ2) eine Reichweite von 300 Kilometern. Familie Paulo kam extra aus dem 525 Kilometer entfernten Weil in Baden-Württemberg, um das Auto in Dresden in Empfang zu nehmen. Der zweite Kunde kommt aus Rheine (NRW) – 450 Kilometer entfernt von Dresden.

Das Fahrzeug in „Pure Weiß“ verfügt über 136 PS und wurde mit automatischer Distanzregelung ACC und Park-Pilot ausgeliefert.

Liane Scheinert (Leiterin Vertrieb und Marketing der Manufaktur) sagte:

„Jetzt beginnt ein neues Kapitel in der Gläsernen Manufaktur: Wir liefern auch e-Fahrzeuge direkt in Dresden aus. Wir unterstreichen damit unsere Rolle als Wegbereiter der Elektromobilität der Marke Volkswagen.“

Die Fahrzeugauslieferung unterteilt sich in Dresden in zwei Bestandteile: Einerseits einer statischen Übergabe in der Manufaktur mit fachkundiger Erklärung der Fahrzeugbedienung, von Ladesteckern und Ladekabeln durch Produktexperten. Anderseits – und dies ist das Besondere in Dresden – findet eine dynamische Fahreinweisung mit den Volkswagen-Experten auf Dresdens Straßen statt. Dabei erhalten die Kunden Tipps und Tricks zum reichweitenoptimierten Fahren. Optional ist auch ein Zwischenstopp an der neuen e-Mobility Station (e-Tankstelle) an der Manufaktur möglich. Dort kann das neue e-Fahrzeug vor der Heimreise kostenfrei geladen werden.

Neben der Auslieferung in der Autostadt in Wolfsburg werden fortan alle vier e-Fahrzeuge der Marke Volkswagen (e-up!3, e-Golf sowie Golf GTE4 und Passat GTE5) sowie die Oberklassen-Modelle Arteon und Touareg in Dresden ausgeliefert.

 

[30.05.2017] Tesla bietet neben Elektroautos auch Solar-Dachziegel an, schon jetzt sind die Solar Roof genannten Dachziegel bis Ende 2018 ausverkauft.

Das Tesla Solar Roof, dass Solardach kann auch schon in Deutschland reserviert werden. Bildquelle: Tesla.com

Das Tesla Solar Roof, dass Solardach kann auch schon in Deutschland reserviert werden. Bildquelle: Tesla.com

Das Ziel von Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) scheint es zu sein, alles rund um das Thema Energie und Mobilität anzubieten. Denn neben den Elektroautos (Elektroauto Model S, Model X, Model 3 und den Roadster) kann man auch Energiespeicher (Powerwall) und zumindest in den USA auch Solar Dachziegel kaufen. In Deutschlandkann man letzteres derzeit nur reservieren.

So wurde im Oktober 2016 von Musk das Solar Roof der Öffentlichkeit präsentiert, seit Mai 2017 kann es in den USA bestellt werden. Aber auch deutsche Kunden können die Solar-Ziegel gegen eine Anzahlung von 930 Euro vorbestellen, wann man das neue Solar-Dach dann erhält, steht aber noch nicht fest, denn in den USA ist das Solar Roof sogar schon bis Ende 2018 ausverkauft.
Von der Vorbestellung kann man -wie man es von Tesla gewöhnt ist – problemlos wieder zurücktreten, solange die Lieferung noch nicht unterwegs ist, bzw. das bestellt Produkt noch nicht für einen selbst hergestellt wurde.

Die Solar-Dachziegel gibt es von Tesla in 4 verschiedenen Designs: Strukturiert, Glatt, Toskana und Schiefer-Optik.

Auf die eigentlichen Dachziegel bietet das US-Unternehmen (zumindest derzeit nur in den USA) eine unbegrenzte Garantiedauer, jedenfalls solange das Haus steht. So sollen die Dachziegel auch  den Aufprall eines mehr als tischtennisball großen Hagelkorns schadlos überstehen.
Auf die Solarzellen bietet Tesla eine Stromerzeugungsgarantie von 30 Jahren, wie bei anderen Solarzellen auch, wird aber die erzeugte Energiemenge schon vorher etwas abnehmen.

Wer sich dann auch noch die Powerwall von Tesla bestellt, braucht so schnell keine Angst vor einem Stromausfall zu haben.

 

Aber die Systeme, also die Solar-Dachziegel und die stationären Energiespeicher gibt es auch von anderen Unternehmen. Auch haben andere Unternehmen bereits vor Tesla solche Strom produzierenden Dachziegel hergestellt.

Via: Golem und Tesla

[28.05.2017] Der Preis für das Elektroauto Opel Ampera-E steht erst seit ein paar Wochen in Deutschland fest, allerdings wird man auf die Auslieferung noch etwas warten müssen.
Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Bereits im Juni 2017 soll das Elektroauto Opel Ampera-E bei ausgewählten Händlern stehen, hiervon wird es allerdings deutschland weit nur 44 Stück geben, welche dann zusammen etwa 400 Autos für die Probefahrten und den Showroom bekommen werden. Allerdings werden sich Privatkunden laut mancher Opel-Händler bis 2018 oder sogar 2019 gedulden müssen, bis sie ihr bestelltes E-Auto erhalten werden. Der Opel Ampera-E zählt für mich zum Top-Konkurrenten des Elektroauto Tesla Model 3, denn beide liegen in einer ähnlichen Preisklasse (35.000 bis 40.000 Euro) – allerdings liegt die Reichweite  des Model 3 bei 346 Kilometer (nach EPA) und die des Ampera-E wird bei etwa 383 km liegen (nach EPA) liegen.

Auslieferung des Elektroauto Opel Ampera-E kann dauern

Von den etwa 2.400 Opel-Händlern in Deutschland werden nur etwa 44 Stück das Elektroauto Opel Ampera-E direkt anbieten, dass Verkaufspersonal wird im Vorfeld speziell geschult.
Die 44 Autohäuser müssen sich dann allerdings um die 400 Einheiten des Ampera-E teilen, durchschnittlich würde so jeder etwa 9 Stromer erhalten – allerdings gehe ich davon aus, dass die größeren Händler vermutlich mehr erhalten werden und die kleineren Händler weniger PKW.

Der FAZ sagte ein Autohändler, dass er 2 Opel Ampera-E erhalten werde, welche er tageweise an Kunden vermieten würde.

Meiner Meinung nach ist das größte Ärgernis (sollte es wahr sein) allerdings, dass die Kunden, welche den Ampera-E schon vor Ende des kommenden Jahres ordern wollen, nicht frei über die Farbe und Ausstattung entscheiden können.

Die wenigen Ampera-E, welche aus den USA nach Deutschland geliefert werden, gehen anscheinend größtenteils nach Norwegen. Denn dort wird die Elektromobilität stärker als in Deutschland gefördert.

Ein anderes Problem könnte sein, dass General Motors seine Tochter Opel erst vor kurzem an Peugeot verkauft hat.
Manche Händler sagten der FAZ auch, dass sie damit rechnen, dass der Opel Ampera-E erst Ende 2018 oder Anfang 2019 an die Käufer ausgeliefert werden würde.
Da dürfte man das Elektroauto Tesla Model 3 schneller erhalten, denn hier soll der Marktstart Ende 2017 sein.
[Artikeländerung (29. Mai 2017, 19:56Uhr): Wie in den Kommentaren richtig darauf hingewiesen wurde, hatte ich in dem Ursprünglichen Artikel 2 verschiedene  Fahrzyklen für den Vergleich verwendet, dadurch kam der Ampera-E besser weg. Ich habe jetzt beide Werte nach EPA angegeben]
Via: Golem

[25.05.2017] Das Elektroauto Nissan Leaf gibt es seit 2012, seitdem wurde es immer wieder verbessert – am 6. September wird die neuste Version des Stromers präsentiert.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Seit dem Jahr 2012 gibt es das Elektroauto Nissan Leaf und es handelt sich um ein echtes Erfolgsmodell, dies liegt vor allem daran, dass der japanische Autohersteller sein rein elektrisch angetriebenes Auto immer wieder verbessert.
Zum Marktstart im April 2012 kam der Leaf mit einer Reichweite von 175 Kilometern auf den Markt, der Einstiegspreis begann bei 36.999 Euro.

Mittlerweile verfügt der Leaf über eine Reichweite von 250 Kilometern und er kostet nur noch 29.265 (inklusive Batterieeinheit).

Im September wird die neue Generation des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert

In unregelmäßigen Abständen präsentiert Nissan eine neue Generation seines Elektroauto Leaf, dass nächste Event findet in Tokio statt. Mit 250.000 verkauften Einheiten gehört der Nissan Leaf zu den weltweit erfolgreichsten Elektroautos.

Als keines Appetithäppchen hat der Autobauer ein Teaser-Foto des neuen Scheinwerfer-Designs veröffentlicht, hierbei handelt es sich um den linken Scheinwerfer.

Im September wird die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert. Bildquelle: Nissan

Im September wird die neue Version des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert. Bildquelle: Nissan

Die nächste (im September präsentierte) Generation wird sehr wahrscheinlich über eine deutlich größere Reichweite verfügen, gleichzeitig könnte es ein neues Design geben.

Nach den derzeitigen Plänen wird der neue Nissan Leaf noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Dies waren die größten Veränderungen beim Leaf seit seiner Markteinführung im Jahr 2012:

Mitte 2013 (2. Leaf Generation):

  • Die Reichweite wurde von 175 auf 199 km erhöht
  • Eine neue Wärmepumpenheizung, die statt der 1,7 kW im Vorgänger nur noch 0,3 bis 0,6 kW benötigt
  • Drei neue Ausstattungsvarianten (Visia, Acenta, Tekna)
  • Seit der 2. Generation kann man die Batterieeinheit auch mieten (ab 79 €/Monat Batteriemiete je nach Kilometerfahrleistung)
  • Mit LED-Lampen beleuchteter Ladeanschluss
  • Kabelverriegelung
  • Vergrößerter Kofferraum.

September 2015 (3. Generation)

  • Der Leaf ist nun mit 2 unterschiedlichen Akkus erhältlich (24 oder 30 kWh)
  • Der neue Akku basiert auf einer veränderten Zellchemie mit höherer Energiedichte
  • Die Reichweite gemäß NEFZ-Zyklus wächst um 26 % von 199 km auf 250 km
  • die Kapazitätsgarantie der Acenta- und Tekna-Ausstattung (30 kWh) wird auf 160.000 km bzw. 8 Jahre erhöht
  • das Infotainment-System NissanConnect EV erhält neue Software mit Echtzeit-Informationen zum Status von Ladestationen.

[23.05.2017] Tesla Motors gewährt seinen Kunden jetzt wieder die Supercharger-Flatrate, dies gilt auch Rückwirkend für die Käufer eines Elektroauto nach dem 15. Januar.

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Ursprünglich hatte Tesla die Flatrate-Nutzung der Supercharger für Käufer eines Elektroauto Tesla Model S oder Model X abgeschafft, hiervon waren alle betroffen, welche ihren Stromer nach dem 15. Januar 2017 bestellt hatten. Stattdessen wurde ein Stromkontingent von 400 kWh pro Jahr eingeführt, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer.

Nun bietet das von Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) geführte Unternehmen die Nutzung seiner Schnallladestationen wieder kostenlos an und  bietet dies seinen Kunden sogar rückwirkend an.

Neue Deadline für die Elektroauto-Flatrate

Wer jetzt auf eine dauerhafte kostenlose Nutzung der Supercharger gehofft hat, wird leider enttäuscht. Denn wer sein Elektroauto Tesla Model X oder S nach dem 20. Mai 2017 bestellt (hat), der erhält wieder nur das Stromkontingent in Höhe von 400 kWh pro Jahr.
Sollte man die Supercharger darüber hinaus nutzen (wollen), muss man eine Gebühr entrichten, welche sich je nach Region nach der Höhe der verbrauchten Kilowattstunden oder nach der Zeit richtet.

Supercharger-Flatrate durch Weiterempfehlung oder Kauf eines geförderten Fahrzeugs

Neu ist, dass mit der Aktualisierung des Teslas Weiterempfehlungsprogramms Besitzer eines Elektroautos bis zu 5 neu geworbenen Tesla-Käufer nennen können, welche dann ebenfalls in den Genuss der Supercharger-Flatrate kommen.

Wer also in Zukunft ein gebrauchtes Elektroauto der Marke Tesla kauft will, sollte sich vorab sehr genau informieren, ob er die Supercharger unbegrenzt kostenlos nutzen kann.

Anzahl der Supercharger wird fast verdoppelt

Ende 2017 kommt das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt, bis dahin soll sich die Anzahl der Supercharger genannten Schnellladestationen im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppeln.

Bisher gibt es weltweit etwa 5.400 Supercharger, dazu kommen die etwas langsameren Destination Charger, von denen es weltweit um die 9.000 Stück gibt. Die Supercharger sind vor allem für das schnelle Aufladen bei Langstreckenfahrten gedacht und werden daher überwiegend an Knotenpunkten oder in der Nähe von Autobahnen aufgestellt.

Die Destination Charger, welche vor allem bei Geschäften, Restaurants und Hotels installiert werden, sind für das kurze Aufladen zwischendurch geeignet.

Via: GolemGolem

 

[21.05.2017] Im April 2017 waren in Deutschland genau 1.413 Elektroautos unter den Neuzulassungen, im Jahr 2017 scheint die Elektromobilität in Deutschland endlich zu wachsen.

Das Elektroauto BMW i3 kann man nun auch mit den Meilen aus dem Miles and More Programms bezahlen. Bildquelle: Screenshot von https://www.worldshop.eu/page/BMW-i3

Das Elektroauto BMW i3 kann man nun auch mit den Meilen aus dem Miles and More Programms bezahlen. Bildquelle: Screenshot von https://www.worldshop.eu/page/BMW-i3

Im April bildeten Benziner mit 55,9 Prozent (-0,0 %) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 41,3 Prozent um -19,3 Prozent zurückgingen.
Bei den alternativen Antrieben zeigte sich überwiegend eine positive Entwicklung: Elektroautos wiesen mit 1.413 ein Plus von +133,9 Prozent (gegenüber dem Vorjahresmonat) auf und Hybride (6.396) legten um +71,7 Prozent zu – darunter Plug-in-Hybride (2.174) um +125,5 Prozent. Die Neuzulassungen mit Flüssiggas (LPG) angetriebene Fahrzeuge nahmen um +50,4 Prozent zu, erdgasbetriebene (CNG) Pkw verloren hingegen -50,0 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag mit 128,3 g/km um +0,3 Prozent über dem Vergleichsmonat.
Hier ist die Tabelle der Neuzulassungen von Elektroautos für den Monat April 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt werden sollte, habe ich sie noch einmal in HTML-Form unten eingefügt.)

Der BMW i3 steht im April 2017 auf Platz 1 der Neuzulassungen, aber nur, weil die reine Elektro- und die Plug-In Hybridvariante zusammen gezählt wurden. Von der Elektrovariante wurden 222 Einheiten des i3 neu angemeldet, dagegen verfügen 135 Exemplare über den Plug-In Hybridantrieb.
Wenn man nur die Elektroautos zählen würde, wäre das Elektroauto Renault Zoe wieder auf Platz 1.

Hier ist die Tabelle mit den Neuzulassungszahlen für April 2017. (Falls die Tabelle nicht richtig dargestellt wird, habe ich sie noch einmal unten als HTML-Variante eingefügt.)

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 6.473 (Januar bis inkl. April 2017)
2016: 11.410
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
März 2017: 2.191
April 2017: 1.413
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Apr 17 Elektroautos
# Fahrzeug April März Februar Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 357 398 305 1240 284,42 3413
2 HYUNDAI IONIQ** 319 117 141 673 79,08 949
3 Renault Zoe 280 587 431 1686 305,75 3669
4 Kia Soul EV 223 97 282 657 170,75 2049
5 VW e-Golf 128 45 29 317 78,50 942
6 Tesla Model S 124 457 163 837 152,42 1829
7 Mercedes-Benz B-Klasse 123 85 61 386 86,33 1036
8 Tesla Model X 73 213 39 502 77,67 932
9 VW e-up! 69 127 102 366 64,25 771
10 Nissan Leaf 35 145 117 318 67,58 811
11 Peugeot iOn 20 29 39 101 19,42 233
12 Citroen C-Zero 16 17 25 112 7,25 87
13 Audi R8 e-Tron 13 0 3 16 1,33 16
14 Nissan e-NV200 4 27 14 63 16,42 197
15 Opel Ampera-e 3 40 15 60 5,00 60
16 FORD FOCUS 1 0 5 6 12
17 Citroen Berlingo 0 0 0 0 2,25 27
18 Mercedes-Benz A-Klasse 0 1 0 1 0,08 1
19 Mercedes-Benz Sprinter 0 1 0 1 0,08 1
20 Mitsubishi i-MiEV 0 5 5 10 1,67 20
21 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 0,75 9
22 Smart Fortwo ED 0 7 1 8 3,00 36

#

1788 2391 1776
*: Rein elektrisch: 222, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 263, mit Range-Extender: 135 *: Rein elektrisch: 168, mit Range-Extender: 137
**Rein Elektrisch: 73, Plug-In: 246 **Rein Elektrisch: 27, Plug-In: 90 **Rein Elektrisch: 12, Plug-In: 129
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