[21.03.2017] Auf der diesjährigen CeBIT wird die finale Version des Elektroauto e.GO Life präsentiert, die Reichweite liegt bei 100 Kilometern, dafür kostet es nur 15.900 Euro.

CeBIT - Elektroauto eGO Mobile Life kostet nur 15900 Euro © e.GO Mobile AG

CeBIT – Elektroauto eGO Mobile Life kostet nur 15900 Euro © e.GO Mobile AG

Das ein Elektroauto nicht teuer sein muss, sieht man an dem e.GO Life. Die Idee für den Stromer ist auf dem Campus der RWTH Aachen entstanden, mittlerweile gibt es von dem Unternehmen e.GO Mobile 2 Elektrofahrzeuge, einmal den e.GO Life und einmal den e.GO Kart.

Auf der CeBIT (20.-24. März, Halle 5, Stand C38) in Hannover wird noch bis zum 24. März das finale Design des Elektroautos präsentiert, allerdings sieht man bei dem gezeigten Modell nur das Äußere – denn die Scheiben sind noch nicht in der Konzeptversion eingebaut.

Elektroauto e.GO Life kommt im Frühjahr 2018 auf den Markt

Das Elektroauto e.GO Mobile kommt im Frühjahr 2018 auf den Markt, der Kaufpreis soll bei nur 15.900 Euro liegen.

Der Elektromotor leistet 30 kW (41 PS), um von 0 auf 50 km/h zu beschleunigen braucht man mit dem kleinen Stromer 4,9 Sekunden.

Die Batteriekapazität des Basismodell liegt bei 14,4 kWh, so soll eine Reichweite von 100 Kilometer möglich sein. Optional kann man aber auch einen Energiespeicher mit 19,2 kWh kaufen, dieser soll für bis zu 130 Kilometer reichen.

Das Fahrzeuggewicht ohne Batterieeinheit liegt bei 650 Kilogramm, mit seinen Maßen von 3,38 Meter Länge, 1,7 Meter breite und 1,57 Meter Höhe ist er mit seinen 2+2-Sitzer gut für den Innenstadtverkehr geeignet. Allerdings wird die Rückbank bei dem Cityflitzer wahrscheinlich aufpreispflichtig sein.

Im April will das Unternehmen bekannt geben, wo der Produktionsstandort sein wird. Für die Fertigung sollen mehr als 150 Mitarbeiter eingestellt werden, diese sollen dann bis zu 10.000 Elektroautos pro Jahr fertigen.

Wer das E-Auto haben will, kann es ab Mai 2017 vorbestellen, die Basisversion wird 15.900 Euro kosten. Da sich e.GO Mobile auch darum bemühen will, in das Umweltbonus genannte Förderprogramm aufgenommen zu werden, darf man darauf hoffen, später (nach Abzug der Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro) nur noch 11.900 Euro bezahlen zu müssen.

Meine Meinung über das Elektroauto e.GO Life

Das Aussehen ist natürlich Geschmackssache, aber man darf nicht vergessen, dass die Reichweite der meisten Elektrofahrzeuge gerade im Winter um etwa 25  bis 35 Prozent sinkt.
Somit würde man mit dem e.Go Life im Winter, wenn die Heizung und das Licht eingeschaltet sind nur noch etwa 65 bis 75 Kilometer weit kommen. Daher wäre es nur für Fahrten in den Innenstädten oder für Fahrten zum Einkaufen geeignet.
Natürlich kann man es auch gut als Pendlerfahrzeug nutzen, wenn man zum Beispiel zum nächsten Bahnhof fahren will, um von dort aus den Zug zu nutzen.

Mir gefällt es, dass es dann einen weiteren Anbieter von günstigen Elektroautos gibt – für die Zukunft wünsche ich mir, dass es optional zusätzlich zu den bestehenden Größen auch Batterieeinheiten mit 40 bis 60 kWh geben wird.

 

 

[19.03.2017] Der Verkauf des Elektroauto Tesla Model S 60 wird ab dem 16. April 2017 eingestellt, die spannende Frage ist dann, ob man dann noch die Umweltbonus genannte Kaufprämie erhalten kann.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Am 17. März hat Tesla mitgeteilt, dass man das Elektroauto Tesla Model S 60 nur noch bis zum 16. April 2017 bestellen kann. Die anderen Fahrzeugvarianten mit den größeren Energiespeichern (75, 90 und 100 Kilowattstunden) bleiben weiterhin verfügbar.

Ohnehin handelt es sich bei der Variante mit den 60 verfügbaren kWh um eine Batterieeinheit mit 75 kWh, deren Kapazität per Software begrenzt wurde. Gegen die Zahlung von 9.950 Euro kann man die Reichweite von 408 auf 490 Kilometer erhöhen.

Vor einem Jahr wurde das Model S mit der 60 kWh Batterie in die Produktpalette von Tesla Motors aufgenommen, um eine günstigere Alternative und einen vereinfachten Einstieg in die Elektromobilität zu ermöglichen. Allerdings hat sich die Mehrheit der Kunden für die reichweitenstärkere 75 kWh Variante entschieden.

Kunden, die aktuell am 60 kWh Model S interessiert sind, haben jetzt noch bis zum 16. April 2017 Zeit um eine Bestellung zu tätigen. Jedes 60 kWh Model S kann auch später über ein „Over the Air“-Upgrade zu einem 75 kWh Modell aufgerüstet werden.

Ob es die Umweltbonus genannte Kaufprämie dann noch für das Elektroauto Tesla Model S geben wird, ist unklar

Damit ein Autohersteller an dem Umweltbonus-Programm teilnehmen kann, hängt unter anderem davon ab, wie teuer das jeweilige Elektro- oder Plug-In Hybridauto in der Basisversion ist. So darf die Basisversion nicht mehr als 60.000 Euro kosten, Tesla hatte, um in das Förderprogramm aufgenommen zu werden, in die Trickkiste gegriffen.

Denn in Deutschland wird das Model S 60 mit und ohne dem Komfortpaket angeboten, denn per Software ist das Navigationssystem, die Rückfahrkamera, etc. gesperrt.
Wenn man also gleich beim Bestellvorgang den Haken beim Komfort-Paket macht, war das Fahrzeug teurer als die 60.000 Euro. Wenn man den Haken weg lässt, kommt der Stromer in den Genuss der Prämie. (Praktischerweise kann man das Komfortpaket nach dem Kauf bequem aktivieren lassen, wenn man den Aufpreis zahlt.)

Allerdings sagen die Richtlinien, dass es reicht, wenn nur die Basisvariante eines Fahrzeugs in den förderfähigen Bereich fällt, denn dann kommen auch die teureren Varianten der Modellreihe in den Fördergenuss.
Dies heißt, dass es auch für das Elektroauto Tesla Model S 90 und Model S P100D die Kaufförderung gibt.

Aber ich gehe mal davon aus, dass jemand, der 80.000 Euro für ein Auto bezahlen kann, auf die 4.000 Euro verzichten kann.

[19.03.2017] Die Reichweite des Elektroauto Kia Soul EV wurde auf 250 Kilometer erhöht, so verfügt die Batterieeinheit nun über eine Kapazität von 30 kWh.

Elektroauto Kia Soul EV

Elektroauto Kia Soul EV

Der Energiespeicher für den Kia Soul EV (Electric Drive) wurde von 27 Kilowattstunden auf 30 kWh erhöht, zwar ist das Elektroauto jetzt 600 Euro teurer, aber dafür kann man nun 250 (anstatt 212) Kilometer mit einer einzigen Batterieladung weit fahren.

Zusätzlich wurde der Stromverbrauch von 14,7 auf 14,3 kWh pro 100 Kilometer gesenkt, es werden nun aber auch rollwiderstandsoptimierte Reifen eingesetzt.

Das Elektroauto Kia Soul EV mit der größeren Reichweite kann ab sofort bestellt werden

Der verbesserte Kia Soul EV kann ab sofort bestellt werden, ab Anfang Juni 2017 kommt er hierzulande auf den Markt. Der Verkaufspreis beginnt bei 29.490 Euro, allerdings kann man hier noch die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro abziehen. So landet man bei einem Einführungspreis von 25.490 Euro.

Die Serienausstattung des Elektroauto Kia Soul EV kann sich sehen lassen, so gehört folgendes dazu:

  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik,
  • 8-Zoll-Infotainmenteinheit (mit Kartennavigation und Rückfahrkamera),
  • Aktiv-Matrix-Instrument,
  • Smart-Key,
  • digitalen Radioempfang (DAB/DAB+),
  • Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung,
  • Geschwindigkeitsregelanlage,
  • Sitzheizung vorn,
  • LED-Tagfahrlicht,
  • LED-Rückleuchte
  • und ein Gepäcknetz.

Wer den Soul EV in der Topausführung Play kauft, erhält zusätzlich:

  • elektrisch klappbare Außenspiegel,
  • selbstabblendender Innenrückspiegel,
  • Nebelscheinwerfer
  • und eine Batterieheizung hinzu.

Zu der optionalen Ausstattung gehören unter anderem:

  • Teilledersitze,
  • Sitzventilation vorn,
  • Sitzheizung hinten,
  • Parksensoren
  • und ein Panoramadach.

Das Elektroauto Kia Soul EV verfügt über einen Elektromotor mit 81 kW (110 PS), so motorisiert kann man in 11,3 Sekunden aus dem Stand von 0 auf 100 km/h  beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 145 km/h, denn je schneller man fährt, um so schneller sinkt die Reichweite.

Der Energiespeicher besteht aus Lithium-Ionen-Polymer Akkumulatoren (auch einfach Akkuzellen genannt), mit dem serienmäßigen On-Board-Charger kann die Batterieeinheit an einer 230 Volt Steckdose in etwa 6 Stunden voll aufgeladen werden.

Wenn eine Schnellladestation mit 50-kW zur Verfügung steht, kann man den Stromer in der Play-Ausführung in 33 Minuten zu 80 Prozent aufladen.

Das gute an dem E-Auto von Kia ist, dass man auch auf die Batterieeinheit eine Garantie von 7 Jahren erhält, in dieser Zeit erhält man einen neuen Energiespeicher, wenn die Kapazität unter einem bestimmten Niveau sinkt.

 

[15.03.2017] Das Elektroauto Opel Ampera-e kommt doch erst im Mai 2017 auf den Markt, ursprünglich sollte es in Norwegen bereits im Frühjahr ausgeliefert werden.

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Eigentlich sollte das Elektroauto Opel Ampera-e im Frühjahr 2017 zuerst in Norwegen auf den Markt kommen, zwar kann der Stromer bereits seit Ende 2016 in Norwegen bestellt werden, aber die Auslieferung wurde um ein paar Monate nach hinten verschoben.

Ein offizieller Grund wurde nicht genannt, aber wahrscheinlich hat es mit dem Verkauf von Opel an Peugeot zu tun. Denn Peugeot kauft Opel und Vauxhall Motors für 2,2 Milliarden Euro, bisher gehörten beide Automarken zu dem Autokonzern General Motors.

Opel könnte eine Elektroauto-Marke werden

Wie es mit Opel und seinen Werksstandorten in Deutschland auf lange Sicht weitergeht, steht noch nicht fest. Aber es wäre zum Beispiel denkbar, dass Opel zu einer reinen Marke für Elektroautos werden könnte.

Hierbei darf man nicht vergessen, dass es sich bei dem Ampera-e um ein baugleiches Schwesternmodell des Elektroauto Chevrolet Bolt handelt.
Allerdings steht derzeit noch nicht fest, ob es in Großbritannien ein Elektroauto der Marke Vauxhall geben wird.

Bei dem Ampera-e handelt es sich um das erste reine Elektroauto der Marke Opel. Da die Markteinführungen des E-Auto Ampera-e in einer bestimmten Abfolge geschehen soll, lässt sich schon jetzt sagen, dass man in Deutschland noch etwas warten muss, bis man den Opel Ampera-e überhaupt bestellen kann.

So wird der Stromer zuerst in Norwegen eingeführt, anschließend folgen die Länder Deutschland, die Niederlande, Frankreich und die Schweiz.

Karl-Thomas Neumann (Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG) teilte über den Kurznachrichtendienst Twitter mit, dass der Ampera-e in Norwegen im Mai 2017 auf den Markt kommen wird.

 


Bis zur Mitte Jahr 2018 kann es allerdings zu längeren Wartezeiten kommen, da die Produktion erst im Jahr 2018 ihre 100 Prozent erreichen soll. Das Elektroauto Opel Ampera-e (und natürlich auch der Chevrolet Bolt) verfügen über eine Reichweite von um die 520 Kilometern, im Alltag wird diese abhängig von der Witterung und der Jahreszeit vermutlich noch bei 380 bis 450 km liegen.
Ein Verkaufspreis wurde für Deutschland noch nicht genannt, aber ich gehe von etwa 39.000 Euro aus – hiervon kann man dann noch die Umweltbonus genannte Kaufprämie für Elektroautos abziehen – so, dass man dann bei vermutlich 35.000 Euro landen wird. Hierbei handelt es sich aber um eine grobe Schätzung von mir.

 

[13.03.2017] Im Februar 2017 waren in Deutschland 1.546 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies ist doppelt so viel wie im Vorjahresmonat. Gleichzeitig wurden in den ersten beiden Monaten diesen Jahres bereits mehr Elektroautos angemeldet, als im gesamten Jahr 2012.

Elektroauto Renault Zoe

Elektroauto Renault Zoe

Das Jahr 2017 verläuft in Punkto Neuzulassungen von Elektroautos weiterhin positiv, denn auch im Februar 2017 wurden mehr als 1.000 rein elektrisch angetriebene PKW angemeldet.

So waren im Februar 1.546 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies entspricht einem plus von 105,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gleichzeitig wurden 5.082 Hybridautos neu angemeldet, 1.443 waren hiervon Plug-In Hybridautos (+44,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat). Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf Flüssiggas- (344/+64,6 %) und Erdgasfahrzeuge (161/-45,8 %). Die durchschnittliche CO2-Emission stieg um +0,2 Prozent auf 127,7 g/km.

Bei den Importmarken legte Tesla mit +122,0 Prozent am deutlichsten zu, im Januar lag der Wert von Tesla sogar noch bei +287,2 % (im Vergleich zum Vorjahresmonat).


(Falls die Tabelle nicht richtig angezeigt werden sollte, habe ich unten noch einmal eine HTML-Variante eingefügt.

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 2.869 (Januar bis inkl. Februar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

 

Feb 17
# Fahrzeug Februar Januar Dezember Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 Renault Zoe 431 180 239 611 236,83 2842
2 BMW i3* 305 388 433 693 269,67 3236
3 Kia Soul EV 282 177 121 459 160,92 1931
4 Tesla Model S 163 96 160 259 63,50 762
5 HYUNDAI IONIQ** 141 117 155 258  44,5 534
6 Nissan Leaf 117 115 112 232 92,75 1113
7 VW e-up! 102 93 120 195 220,67 2648
8 Mercedes-Benz B-Klasse 61 68 22 129  71 852
9 Tesla Model X 39 55 111 94 27,83 334
10 Peugeot iOn 39 54 24 93 19,67 236
11 VW e-Golf 29 21 28 50 106,58 1279
12 Citroen C-Zero 25 18 16 43 11,75 141
13 Opel Ampera-e 15 13 0 28  2,33 28
14 Nissan e-NV200 14 21 14 35 15,50 186
15 FORD FOCUS 5 0 3 5  0,66 8
16 Mitsubishi i-MiEV 5 0 0 5 0,92 11
17 Audi R8 e-Tron 3 0 0 3 0,33 4
18 Smart Fortwo ED 1 2 1 3 4,00 48
19 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 5,42 65
20 Citroen Berlingo 0 1 0 1 2,58 31
1777 1559 1559
*: Rein elektrisch: 168, mit Range-Extender: 137 *: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143

Zahlen via Kraftfahrtbundesamt (www.KBA.de)

[11.03.2017] Für das Elektroauto Renault Zoe startet der französische Autohersteller eine neue Werbekampagne, welche den Stromer ins TV, Funk, Print und Internet bringen wird.

Für das Elektroauto Renault Zoe werden die meisten Anträge für den Erhalt der Kaufprämie gestellt. Bildquelle: Renault

Für das Elektroauto Renault Zoe werden die meisten Anträge für den Erhalt der Kaufprämie gestellt. Bildquelle: Renault

Die Reichweite von Elektroautos steigert sich mittlerweile mit fast jeder Modellgeneration, als das Elektroauto Ende 2012 auf den Markt kam, lag die Reichweite bei 160 Kilometer.
Mittlerweile kann man den Zoe mit einer Reichweite von bis zu 400 Kilometern kaufen, somit eignet sich das E-Auto auch für lange Fahrten.

Große Werbekampagne für das Elektroauto Renault Zoe

„Mal eben von Frankfurt nach Köln und zurück. Der neue ZOE mit bis zu 400 Kilometer Reichweite.” Mit diesen kurzen Einblendungen ins laufende Programm des Senders N 24 macht Renault aktuell auf die rundum aktualisierte Elektrolimousine ZOE aufmerksam. Die TV Cut-ins laufen noch bis 19. März und sind Bestandteil der neuen crossmedialen Werbekampagne für Deutschlands meistverkauftes Elektrofahrzeug des Jahres 2016. Diese umfasst außerdem aufmerksamkeitsstarke Printanzeigen, Radiospots sowie Werbung im Internet und den sozialen Netzwerken. Im Mittelpunkt dabei: der auf bis zu 400 Kilometer gestiegene Aktionsradius des rein batteriebetriebenen Fünftürers.

So auch in den vom 27. März bis 9. April gesendeten 20-sekündigen Funkspots mit dem Thema „Polizeikontrolle”. Auf die Erlaubnis des Beamten, weiterzufahren, entgegnet hierin der kontrollierte ZOE Fahrer: „Wie weit denn?” Antwort des Polizisten: „400 Kilometer”. Die Printanzeigen werden in Nachrichtenmagazinen, Automobilzeitschriften sowie auflagenstarken Tageszeitungen und Sonntagszeitungen geschaltet. Neben der alltagstauglichen Reichweite thematisieren sie den erschwinglichen Preis des ZOE: ab 20.200 Euro inklusive 5.000 Euro Elektrobonus zuzüglich monatlicher Batteriemiete ab 69 Euro.

Als Ergänzung der klassischen TV-, Funk- und Printwerbung umfasst die crossmediale Kampagne auch Content auf Facebook und Youtube.

ZOE meistverkauftes Elektrofahrzeug 2016

Mit einem Marktanteil von 26,8 Prozent war Renault per Ende 2016 in Deutschland klar Anbieter Nummer eins von Elektrofahrzeugen. Jedes vierte neu zugelassene E-Fahrzeug in Deutschland war ein Renault. Im Jahr 2016 verkaufte die Marke auf dem deutschen Markt rund 3.900 Elektrofahrzeuge. Meistgefragtes Renault Elektromodell und meistgekauftes Elektroauto Deutschlands war der Kompaktwagen ZOE mit 2.800 Neuzulassungen.

[09.03.2017] Das Elektroauto Tesla Model S verfügt über 8 Kameras, so soll der Autopilot die Umgebung besser erkennen können, derzeit wird anscheinend jedoch nur eine Kamera genutzt.

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Seit dem Oktober 2016 baut Tesla (ehemals Tesla Motors) in das Model S eine neue Hardware ein. Dazu zählen unter anderem mehr Sensoren für den Autopiloten, dieses System kann auf die Daten vom Radar, Ultraschallsensoren und 8 Kameras zugreifen.
Mit der Hardware der 1. Generation wurden durch die Besitzer fast 2 Milliarden Meilen (etwa 3,21 Milliarden Kilometer) zurückgelegt, mit der neuen Hardwaregeneration wurde seit dem Oktober 2016 entsprechend weniger gefahren.
Der US-Autohersteller nutzt die Daten der Telemetrie und die des Autopiloten, um sein Assistenzsystem stetig zu verbessern.

Das Elektroauto Tesla Model S nutzt eine neue Software zur Objekterkennung

So kommt bei dem verbesserten Autopiloten ein neu entwickeltes Bildverarbeitungssystem mit dem Namen Tesla Vision zum Einsatz, zuvor kam ein System Namens Mobileye zum Einsatz.
Bisher wird Tesla Vision immer weiter verbessert, so soll es bald schon die Qualität von Mobileye erreichen und dann sogar schnell besser als das alte System werden.
Denn je besser das Bildverarbeitungssystem ist, um so besser wird die Umwelt erkannt – so kann der Bordcomputer noch besser und sicherer agieren.

Ein Mitglied des Onlineforums Tesla Motors Club hat nach und nach die 8 Kameras überklebt, jedes mal hat er dann die Lenkautomatik getestet, diese funktionierte auch noch, als 6 Kameras wegen des Klebebands keine Bilder liefern konnten.

Das Onlinemagazin Electrek konnte 7 Kameras abkleben und der Autopilot funktionierte noch immer.

Bei beiden Tests war die nach vorne gerichtete Hauptfeld-Vorwärtskamera das wichtigste Element im Bereich der Kameras, zusätzlich nutzt der Bordcomputer aber auch ein Radar und Ultraschallsensoren.

Im Rahmen der Softwareaktualisierung und im Handbuch weist Tesla regelmäßig darauf hin, dass sich der Autopilot noch in der Betaphase befindet. Daher sollten die Fahrer immer bereit sein, in das Geschehen einzugreifen.
Das gute ist, dass Tesla mit jedem gefahrenen Kilometer mehr Daten sammelt, um seinen Autopiloten zu verbessern. Zusätzlich wird die Hardware vom Autopiloten auch bei dem Elektroauto Tesla Model X eingesetzt, hierbei handelt es sich um einen Elektro-SUV.

 

 

[08.03.2017] Auf der Automesse Genfer Autosalon wird das Elektroauto Renault Zoe e-Sport präsentiert, die Studie verfügt über 460 PS und kann 410 Kilometer weit fahren.

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über 460 PS und eine Reichweite von 410 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über 460 PS und eine Reichweite von 410 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über sagenhafte 460 PS und gleich zwei Batterieeinheiten, welche eine Reichweite von bis zu 410 Kilometern ermöglichen.
Die Studie kann vom 9. bis 19. März auf dem Genfer Auto-Salon bestaunt werden.

Mit seiner neusten Zoe e-Sport Studie zeigen die Franzosen, dass man auch auf Grundlage eines Serien-Elektroautos eine echte Sportmaschine bauen kann. Denn der Großteil erinnert noch an einen Zoe, die sportliche Variante verfügt aber über stolze 374 PS mehr als bei die Serienversion.
Allerdings verfügt der Zoe e-Sport über die gleiche Batterieeinheit, wie sie auch in der Serienvariante zum Einsatz kommt. Allerdings kommen in der e-Sport Version 2 Energiespeicher zum Einsatz, welche aber die selbe Größe (40 kWh) wie die normale Version haben.
Somit kann man auch mit der Studie um die 410 Kilometer weiter fahren, im Renneinsatz dürfte die Reichweite allerdings schnell dahin schmelzen, da mit zunehmender Geschwindigkeit die Energiespeicher schneller leer werden.

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über 460 PS und eine Reichweite von 410 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über 460 PS und eine Reichweite von 410 Kilometer. Bildquelle: Renault

Für den Antrieb sorgen 2 Elektromotoren mit zusammen 340 kW/460 PS und 640 Nm. So motorisiert kann man in 3,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h.

Die Studie ZOE e-Sport Concept demonstriert eindrucksvoll das dynamische Potenzial der Elektromobilität. Das Concept Car gleicht nur äußerlich dem Serien ZOE. Die Karosserie ist komplett aus Kohlefaser gefertigt. Darunter verbirgt sich ein mit Kevlar-Elementen verstärktes Rohrrahmen-Chassis aus Stahl. Dieses basiert auf der Rahmenkonstruktion der Renault Sport Wettbewerbsfahrzeuge für Eis- und Bergrennen. Das Leergewicht erreicht 1.400 Kilogramm. Hiervon entfallen 450 Kilogramm auf die Lithium-Ionen-Batterien.

Studie ZOE e-Sport Concept im Formel E-Look

Die Farbgebung des Renault ZOE e-Sport Concept in Seidenmatt-Blau orientiert sich am aktuellen Formel E-Boliden des Renault e.dams Weltmeisterteams. Ebenfalls nach Vorbild des erfolgreichen Elektro-Monopostos leuchten Details wie die Außenspiegelgehäuse sowie die vorderen und hinteren Schürzen in hellem Gelb. Elemente in Sichtkarbon runden die markante Erscheinung ab.

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über 460 PS und eine Reichweite von 410 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über 460 PS und eine Reichweite von 410 Kilometer. Bildquelle: Renault

Bestimmendes Element der Frontpartie ist der hinterleuchtete, zentral positionierte Rhombus im Stil der Studie Trezor, mit der Renault im Herbst 2016 auf dem Mondial de l’Automobile in Paris für Aufsehen sorgte. C-förmige Lichtleisten rings um die Scheinwerfer schaffen eine unverwechselbare Lichtsignatur. Das dynamische Erscheinungsbild des ZOE e-Sport Concept prägen außerdem 20-Zoll-Aluminiumräder in 2-Farb-Lackierung Diamant-Schwarz und Chrom-Shadow. Die Räder verfügen über einen Zentralverschluss für den schnellen Wechsel an der Rennstrecke. Aufgezogen sind profillose Slick-Reifen im Format 245/35.

Für optimale Bodenhaftung sorgen auch die Spoilerlippe am unteren Rand der Frontschürze, der flache Unterboden und der Heckdiffusor im Stil der Formel E. Hervorstechendes Aerodynamikelement ist der großformatige Dachspoiler aus Karbon mit integrierten Bremslichtern.

Innenraum mit Rennatmosphäre

Auch der Innenraum des ZOE e-Sport Concept strahlt Rennatmosphäre aus: Fahrer und Beifahrer sitzen in Recaro-Schalensitzen mit Hosenträgergurten . Wie die Rennwagen der Formel E verfügt das Concept Car über ein rechteckig geformtes Lenkrad. Ebenfalls nach Vorbild der rein elektrischen Rennserie kann der ZOE e-Sport Concept Pilot die Antriebsabstimmung und das Energiemanagement regulieren. Drei Anzeigen informieren über Getriebesteuerung, Fahrprogramme und Bremskraftverteilung. Auf dem Instrumententräger finden sich außerdem Tasten für fünf Lichtfunktionen.

Die Materialauswahl betont den sportlichen Charakter des Fahrzeugs. Das schwarze Interieur kontrastiert effektvoll mit den Bedienelementen in Blau oder Aluminium. Sitze, Lenkrad und Türinnenseiten sind mit gestepptem Alcantara bezogen.

Explosive Kraftentfaltung: in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Beim Antrieb konnten die Entwickler des ZOE e-Sport Concept auf Entwicklungen der Ingenieure von Renault Sport Racing und des Renault e.dams Teams zurückgreifen. Zwei Elektromotoren in Front und Heck mit zusammen 340 kW/460 PS sorgen für eine Kraftentfaltung auf Supersportwagenniveau. Sie geben ihre Kraft auf die Vorder- und Hinterräder ab und gewährleisten so optimale Traktion. Die maximale Leistung und das volle Drehmoment von 640 Nm, verteilt auf jeweils 320 Nm pro Motor, stehen praktisch mit dem Anfahren zur Verfügung. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolviert der ZOE e-Sport Concept in nur 3,2 Sekunden. Bis zum Erreichen der elektronisch begrenzten Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h benötigt der Elektrorenner weniger als zehn Sekunden.

Als Stromspeicher dienen zwei Batterien mit einer Kapazität von 40 kWh. Der Fahrer kann die Energieabgabe der Akkus bedarfsgerecht regulieren. Ebenso kann er mit Hilfe von vier Fahrprogrammen die Leistungsentfaltung der beiden E-Motoren steuern. Auf diese Weise kann er die Priorität auf maximale Dynamik oder möglichst große Reichweite legen und das Fahrzeug auf eine bestimmte Rennstrecke hin optimieren.

Wie in der Formel E kommt im ZOE e-Sport Concept für Batterie und Leistungselektronik ein Mix aus Luft- und Wasserkühlung zum Einsatz. Der Kühler ist vorne im Fahrzeug untergebracht.

Lupenreines Rennfahrwerk mit Allradantrieb

Das Fahrwerk des ZOE e-Sport Concept entstand unter Mitarbeit der Division Renault Sport Cars, die für die Entwicklung des Renault Sport Fahrzeugprogramms zuständig ist. Kennzeichen sind Allradantrieb, Radaufhängung an doppelten Dreieckslenkern vorne und hinten sowie vierfach verstellbare Stoßdämpfer des Rennsport-Spezialisten Öhlins, mit denen sich das Fahrzeug an die unterschiedlichsten Rennstrecken anpassen lässt. Groß dimensionierte Scheibenbremsen sorgen für schnelle Verzögerung. Zum präzisen und agilen Fahrverhalten tragen auch die breitere Spur, der tiefergelegte Aufbau und die großformatigen Räder bei.

 

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