[29.08.2017] Der Elektroauto-Hersteller Sono Motors startet eine Investment-Kampagne, im Rahmen derer man sich Anteile an dem Unternehmen sichern kann.

Elektroauto Sono Motors Sion bei einer Veranstaltung in München. Bildquelle: Sono Motors

Elektroauto Sono Motors Sion bei einer Veranstaltung in München. Bildquelle: Sono Motors

Der Elektroauto-Hersteller Sono Motors aus München hat am 25. August eine einzigartige Investment-Kampagne gestartet. Mit Hilfe der Internet-Plattformen
Seedrs und wiwin können Investoren nun erstmals Anteile an dem aufstrebenden Unternehmen, sowie festverzinsliche Anlagen erwerben.

Wenige Tage zuvor hatte Sono Motors im Münchner Technologiezentrum den Sion präsentiert. Das innovative Elektroauto integriert Solarzellen („viSono“) in die Karosserie, besitzt eine Reichweite von 250 km und kostet dabei nur 16.000 Euro (exklusive Batterie).

Elektroauto Sono Motors Sion bei einer Veranstaltung in München. Bildquelle: Sono Motors

Elektroauto Sono Motors Sion bei einer Veranstaltung in München. Bildquelle: Sono Motors

Mit dem Sion wird das erste Solarauto in Serienproduktion gehen. Sono Motors wird durch ein solch kompetitives Angebot in der Lage sein, den Massenmarkt zu erschließen.

“Wir wollen unseren Erfolg teilen”

Die Entwicklung des ersten Prototypen entstand in enger Zusammenarbeit mit Unterstützern aus der ganzen Welt. Innerhalb eines Jahres sammelte damals Sono Motors über 850.000 Euro durch eine Crowdfunding-Kampagne. An diesen Erfolg möchten die Gründer nun anknüpfen.

Laurin Hahn (CEO von Sono Motors) erklärte dazu:

“Wir konnten den Sion nur bauen, weil uns Menschen unterstützt haben, die unsere Vision teilen. Ohne unsere Unterstützer wäre Sono Motors nie so erfolgreich geworden. Deswegen wollen wir ihnen die Möglichkeit geben, nun Teil unseres zukünftigen Erfolgs zu werden.”

Das Interieur des Elektroauto Sono Motors Sion. Bildquelle: Sono Motors

Das Interieur des Elektroauto Sono Motors Sion. Bildquelle: Sono Motors

Anteile kaufen oder Darlehen bewilligen

Dazu startete das Unternehmen zwei Kampagnen. Auf der unabhängigen Investment-Plattform Seedrs können registrierte Teilnehmer erstmals Anteile an Sono Motors erwerben. Insgesamt stehen 1,65 Prozent der Anteile des Unternehmens zu einem Wert von 1.000.000 Euro zur Verfügung. Zudem können Investoren über wiwin festverzinsliche Darlehen mit einer Laufzeit von 3 Jahren und einer Verzinsung von 5%, 6% und 7% p.a. an Sono Motors gewähren.

So sieht das Solardach des Elektroauto Sono Motors Sion von innen aus. Bildquelle: Sono Motors

So sieht das Solardach des Elektroauto Sono Motors Sion von innen aus. Bildquelle: Sono Motors

Martin Sabbione (CFO von Sono Motors) sagte dazu:

“Wir bieten diese Formen von Investment aus einem Grund an.”

“Anleger und Unterstützer sollen eine faire, transparente und maßgeschneiderte Möglichkeit erhalten, mit uns zu wachsen und von unserem Erfolg zu profitieren.”

Sabbione fügte weiter hinzu:

“Das Umsatzpotential für den E-Mobility-Markt wird von verschiedenen Experten auf mehrere hundert Milliarden Euro geschätzt. Durch die besonderen Eigenschaften des Sion und die frühzeitige Präsentation sehen wir uns in diesem Markt sehr gut positioniert”.

“Das eingesammelte Kapital der beiden Kampagnen soll dabei in die Entwicklung des Sion und in die ersten Schritte der Industrialisierung fließen.”

2,5 Millionen Euro sollen über die beiden Kanäle zusammenkommen. Viele Unterstützer, ein großes Ziel Der Gemeinschaftsgedanke ist eine der Kernideen des E-Auto-Herstellers. Von Beginn an sollten so viele Menschen wie möglich die Chance haben, den Sion mitzugestalten. So hielt das junge Unternehmen bei wichtigen Design- und Entwicklungsfragen immer wieder Rücksprache mit seinen Unterstützern.

Jetzt geht Sono Motors den nächsten großen Schritt: eine offene Investment-Kampagne.

CEO Laurin Hahn sagte:

“Wir können uns auf diese Weise unsere Unabhängigkeit sichern und wirklich das Auto auf den Markt bringen, dass die Menschen da draußen wollen.”

“Unsere Crowdfunding-Kampagne in 2016 hat uns damals gezeigt, was passieren kann, wenn sich viele Menschen für eine Idee begeistern. Mit einem Crowdinvestment können wir den Sion und Sono Motors auf die nächste Stufe heben. Dabei kann uns jeder helfen – egal ob mit 20 oder 10,000 Euro”.

Seit dem 25. August können Interessenten über die zwei Plattformen, Seedrs und wiwin, in Sono Motors investieren. Ein Investment über wiwin ist ausschließlich mit einem deutschen Wohnsitz möglich. Mehr Informationen zu den Anmeldeverfahren gibt es auf den Websites der Plattformen.
Neben der Crowdinvesting Kampagne startete das junge Unternehmen letzte Woche auch eine Probefahrten-Tour. Interessierte können den Prototypen des Sion
in vielen deutschen Städten sowie Brüssel, Amsterdam und Paris probefahren. Am 18. August bot das Team die ersten Probefahrten inmitten des Münchener
Olympiastadions an.

Via: Sono Motors

[28.08.2017] Das Elektroauto Renault Zoe gehört in Deutschland zu den erfolgreichsten E-Autos, so wurden im Juli die Verkaufszahlen des ganzen Jahres 2016 übertroffen.

Elektroauto Renault Zoe

Elektroauto Renault Zoe

In Deutschland gehört der Renault Zoe zu den erfolgreichsten rein elektrisch angetriebenen PKW, so konnte es bereits per Ende Juli 2017 ein plus von 80 Prozent im Vergleich zum ganzen Jahr 2016 erzielen.

Der Renault ZOE, Deutschlands meistverkauftes Elektroauto, bleibt auf Erfolgskurs. In den ersten sieben Monaten 2017 stiegen die ZOE Zulassungen auf dem deutschen Markt um 80 Prozent auf 2.843 Einheiten (Januar bis Juli 2016: 1.580 Einheiten). Damit hat Renault per Ende Juli bereits mehr ZOE auf dem deutschen Markt verkauft als im gesamten Jahr 2016 (2.805 Einheiten).

Der E-Pkw-Marktanteil des ZOE in Deutschland liegt bei 23,7 Prozent. Damit ist fast jedes vierte neu zugelassene Elektroauto in Deutschland ein Renault ZOE.

Insgesamt bleibt Renault in Deutschland klar die Nummer eins in Sachen rein batteriebetriebener Fahrzeuge. Mit den drei Fahrzeugen ZOE, Kangoo Z.E. und Twizy erreichte der Hersteller per Ende Juli 3.281 Zulassungen. Das entspricht einem Marktanteil von 23,1 Prozent. Der Elektrotransporter Kangoo Z.E. kommt auf 218 Zulassungen. Vom Cityflitzer Twizy wurden in Deutschland im gleichen Zeitraum 220 Einheiten verkauft.

Zum Jahresende wird Renault mit dem Elektrotransporter Master Z.E. seine E-Fahrzeug-Offensive weiter fortsetzen. Der große Transporter bietet je nach Aufbau bis zu 200 Kilometer Reichweite (gemäß NEFZ) und bis zu 1.400 Kilogramm Zuladung.

Via: Renault

[27.08.2017] Ab sofort ist der Elektroroller NIU M1 in Deutschland erhältlich, mit einer Reichweite von etwa 50 Kilometern eignet er sich auch für Pendler.

Elektroroller NIU M1. Bildquelle: NIU

Elektroroller NIU M1. Bildquelle: NIU

Gerade in Großstädten können Elektroroller eine gute und schnelle Alternative zum Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln sein, denn mit ihnen kann man flexibler und günstiger von a nach b fahren.

Nach dem vor kurzem der Elektroroller NIU N1s über Tchibo verkauft wurde, gibt es nun eine weitere Variante des Elektromobils.

Nun kommt ein weiterer Elektroroller auf den Markt: Der preisgekrönte NIU M1 ist ab sofort in Deutschland erhältlich, der Einstiegspreis beginnt bei 1.999 Euro und die Reichweite beträgt bis zu 50 Kilometer.

NIU, der international führende Hersteller von smarten Elektrorollern, mit weltweit mehr als 240.000 verkauften Einheiten in den ersten beiden Jahren, bringt das preisgekrönte Modell M1 nun auch auf den deutschsprachigen Markt. Der M1 ist der erste Roller, der speziell für die Anforderungen an die Mobilität in Großstädten und Ballungszentren optimiert wurde. Das neue NIU-Modell wurde kürzlich mit dem renommierten Red Dot Design Award in der Kategorie Fahrzeuge ausgezeichnet.

Token Hu (Vizepräsident und Mitgründer von NIU) sagt:

„Wir fühlen uns sehr geehrt von der Jury des Red Dot Design Awards hinsichtlich unserer Designkompetenz wahrgenommen zu werden. Außerdem ist es ein Zeugnis für die hervorragende Arbeit unseres Teams, dass es gelungen ist, den M1 in so kurzer Zeit erfolgreich an den Start zu bringen.“

Der neue Roller zeichnet sich nicht nur durch sein preisgekröntes Design aus, sondern vor allem durch seine technische Optimierung für den Stadtverkehr.

Hu erklärt:

„Als wir den bestehenden Markt für Motorräder und Roller analysiert haben, erkannten wir einen Konzeptionsfehler – die Fahrzeuge wurden nicht für das Fahren in Städten ausgelegt“
„Vielmehr wurden die meisten für Landstraßen und freie Autobahnen konzipiert, weswegen das Hauptaugenmerk im Wesentlichen auf einer starken Motorleistung und möglichst hohen Geschwindigkeiten lag.“

Reduziert aufs Wesentliche: den alltäglichen Fahrspaß im Stadtverkehr

Der M1 ist europaweit ab 1.999 Euro erhältlich. Wie bereits das Vorgängermodell N1S ist auch der neue M1 in der Klasse L1e-B (max. 45 km/h) zugelassen. In den meisten europäischen Ballungszentren liegt die durchschnittliche Geschwindigkeit bei 30 km/h und damit deutlich unter der Höchstgeschwindigkeit des M1.

Die maximale Reichweite ohne Zwischenladung des M1 liegt bei über 50 Kilometern, was für den Stadtverkehr absolut ausreichend ist. Token Hu und sein Team haben sich bewusst dafür entschieden, die Batterie- und Motorleistung an entsprechend reale, eigens verifizierte Ansprüche anzupassen, um so auch die Gesamtkosten für den Endverbraucher zu senken.

Mit starken Partnern zum optimalen Elektroroller

Wie schon beim großen Bruder N1, vertraut NIU auf kompetente Partner: Die M-Serie verfügt wie die N-Serie über Bosch-Motoren, die Zellen der herausnehmbaren Akkus werden von LG und Panasonic bezogen. Die Vernetzungstechnologie wird von Vodafone bereitgestellt.

Um das Fahrerlebnis zu kontrollieren hat NIU hat eine Steuerung auf dem neusten Stand der Technik entwickelt, einschließlich seiner eigenen BMS-, ECU- und Server-Technologie. Auf Basis der Auswertungen von über 300 Millionen über die NIU-App registrierten, gefahrenen Kilometern hat NIU den optimalen Roller für den Stadtverkehr konzipiert, der genau auf die Anforderungen der Fahrer zugeschnitten ist.

Der nutzeroptimierte Roller wurde in ein auffallend attraktives Design verpackt und gegenüber dem Vorgängermodell hinsichtlich der Leistung des GPS-Trackings und der Benachrichtigungs- und Warnfunktion, z.B. über den Batteriestatus, entscheidend weiterentwickelt.

Der M1 ist ab sofort bei allen NIU-Händlern erhältlich.

Via: Pressemitteilung von NIU

 

[24.08.2017] Der Elektroauto-Hersteller Nissan ist der Hauptsponsor der Grünen Hauptstadt Europas 2017, in einem nachhaltigen Pop-Up Café müssen die Besucher Energie erzeugen, wenn sie bezahlen wollen.

Nissan Electric Café in Essen. Bildquelle: Nissan

Nissan Electric Café in Essen. Bildquelle: Nissan

Nissan als automobiler Hauptsponsor der Grünen Hauptstadt Europas 2017 Essen eröffnet am 24. August 2017 ein Electric Café in der Rathaus Galerie der Ruhr-Metropole. Bis 2. September können Besucher des Pop-Up Cafés dort montags bis samstags zwischen 10 und 20 Uhr ihre Getränke mit Energie bezahlen, die sie zuvor mit eigener Muskelkraft erzeugt haben. Dabei können sie sich im Rahmen von Impulsvorträgen über nachhaltige Themen informieren und mit den Referenten diskutieren.

Das Electric Café ist Ausdruck einer Initiative, die Nissan Ende 2016 ins Leben gerufen hat und die „Electrify the World“ heißt. „Wir wollen Diskussionen über Nachhaltigkeit anstoßen, Menschen in ganz Europa für die Elektromobilität gewinnen und zu einem nachhaltigeren Lebenswandel inspirieren“, so Thiemo Jahnke, Direktor Marketing der Nissan Center Europe GmbH.

Auch der Stadt Essen gefällt das Konzept: „Ich freue mich sehr, dass dieses innovative Konzept ausgerechnet hier mitten in der Innenstadt umgesetzt wird – denn so können wir viele Bürgerinnen und Bürger erreichen. Das Electric Café passt ausgezeichnet zu unserem Titeljahr, weil es zeigt, wie intelligente Energielösungen der Zukunft aussehen können“, erklärt Simone Raskob, die Umwelt- und Baudezernentin sowie Projektleiterin der Grünen Hauptstadt – Essen 2017.

Nissan's Electric Cafe opens in Paris. Bildquelle: Nissan

Nissan’s Electric Cafe opens in Paris. Bildquelle: Nissan

Nach Paris kommt das ungewöhnliche Konzept nun auch nach Deutschland. Der Hersteller des Nissan Leaf, dem mit über 280.000 Einheiten meistverkauften Elektrofahrzeug der Welt, möchte damit auch hierzulande mit Vorurteilen gegenüber Elektromobilität aufräumen, neue Zielgruppen für diese umweltfreundliche Antriebstechnologie begeistern und zu mehr Umweltbewusstsein bewegen.

Besucher nehmen im Café auf einem „Ergometer-Barhocker“ Platz. Durch kräftiges Treten der Pedale wird Strom erzeugt, der in ein xStorage-Speichermodul eingespeist wird. Nissan hat gemeinsam mit dem Energie-Unternehmen Eaton aus recycelten Batterien von Elektroautos einen Stromspeicher für das Eigenheim entwickelt, mit dem Kunden selbst steuern, wie und wann sie Energie in ihren eigenen vier Wänden nutzen wollen und so gezielt teure Ladezeiten vermeiden. Im Electric Café ist der Nutzen ebenso klar: Die Sporteinheit wird in Euro „umgerechnet“, so gibt es ein Getränk nach Wahl: eine Tasse „Fair-Trade“-Kaffee oder ein Erfrischungsgetränk von lokalen Produzenten.

„Mit dem Electric Café wollen wir den Menschen zudem spielerisch das Thema ‚elektrische Mobilität und Nachhaltigkeit‘ näher bringen, vor allem auch in einem anderen Umfeld abseits eines Autohauses oder einer Automesse“, so Thiemo Jahnke weiter.

Über den gesamten Zeitraum sind kurze Impulsvorträge zu lokalen Nachhaltigkeitsthemen vorgesehen – von künstlerischen Projekten, über Upcyling-Mode bis hin zu technischen Lösungen, die zum Nachdenken anregen und zum Mitreden inspirieren.

Die Partnerschaft

Essen ist mit Nissan bereits elektrisch in das Grüne Hauptstadt Jahr 2017 gestartet – mit einer Flotte von 15 Elektrofahrzeugen: zehn Leaf sowie fünf e-NV200 Transportern. Zusätzlich hat Nissan seinem Partner zwei Ladeboxen im Parkhaus des Essener Rathauses zur Verfügung gestellt.

In einem 12-Punkte-Plan haben beide Partner zudem zahlreiche weitere Maßnahmen entwickelt, um den Weg für Elektromobilität in Essen zu bahnen. Nach dem Electric Café folgen im Rahmen der europaweiten „Woche der Mobilität“ vom 16. bis 22. September eine Vielzahl von Aktionen (Nissan wird mit einem Info-Zelt vom 21. bis 23. September auf dem Willy-Brandt Platz stehen) sowie ein Elektromobilitäts-Workshop Mitte Oktober.

„Die Partnerschaft zwischen Nissan und der Grünen Hauptstadt Europas kommt nicht von ungefähr, beide haben einen Transformations-Prozess durchlaufen“, so Thiemo Jahnke. „Nissan vom klassischen Automobilhersteller zum Anbieter intelligenter und nachhaltiger Mobilitätslösungen, Essen von der Stahl- und Kohle-Stadt zur Grünen Metropole.“

Der neue Nissan Leaf

Am 6. September 2017 ist es soweit: Weltpremiere des neuen Leaf. Die zweite Generation des meistverkauften Elektrofahrzeugs der Welt wird in Japan der Weltöffentlichkeit vorgestellt.

Auch in Elektroautos gibt es neben der Traktions- auch eine Starterbatterie, hier ist das Elektroauto Nissan Leaf zu sehen.

Auch in Elektroautos gibt es neben der Traktions- auch eine Starterbatterie, hier ist das Elektroauto Nissan Leaf zu sehen.

Das Elektroauto Nissan Leaf kommt unter anderem mit dem teilautonomen System ProPILOT, das im einspurigen Autobahnverkehr per Knopfdruck die Steuerung von Lenkung, Gaspedal und Bremsen übernimmt und den Fahrer im Kolonnenverkehr und in Staus unterstützt, sowie einem Ein-Pedal-System, das Gas geben und Bremsen in einer Funktion vereint.

Über die grüne Hauptstadt Europas

Am 18. Juni 2015 hat die Europäische Kommission der Stadt Essen den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2017“ verliehen. Mit dem Titel wird eine europäische Stadt ausgezeichnet, die nachweislich hohe Umweltstandards erreicht hat und fortlaufend ehrgeizige Ziele für die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung verfolgt. Im Grüne-Hauptstadt-Jahr finden zahlreiche Veranstaltungen, Kongresse und Bürgerprojekte statt, um nachhaltige Prozesse und Entwicklungen anzustoßen, die dauerhaft die Lebensqualität der Stadt Essen sichern und verbessern. Dazu zählt auch die Förderung der Elektromobilität.

Via: Pressemeldung von Nissan

[24.08.2017] Audi will seine Elektroautos mit einem Solardach ausrüsten, mit dem erzeugten Strom sollen zunächst nur die elektrischen Fahrzeugsysteme entlastet werden.

 Dünnschicht-Solarzellen in Panorama-Glasdächern von Audi-Modellen: Audi und Alta Devices, eine Tochtergesellschaft des chinesischen Solarzellen-Spezialisten Hanergy, arbeiten gemeinsam an dieser Entwicklung. Damit verfolgen die Kooperationspartner das Ziel, Solarstrom zu erzeugen und so die Reichweite von Elektro-Autos zu erhöhen. Copyright: AUDI AG


Dünnschicht-Solarzellen in Panorama-Glasdächern von Audi-Modellen: Audi und Alta Devices, eine Tochtergesellschaft des chinesischen Solarzellen-Spezialisten Hanergy, arbeiten gemeinsam an dieser Entwicklung. Damit verfolgen die Kooperationspartner das Ziel, Solarstrom zu erzeugen und so die Reichweite von Elektro-Autos zu erhöhen.
Copyright: AUDI AG

Immer mal wieder statten Autohersteller ihre Stromer mit Solarzellen aus, diese sollen entweder Energie für die elektrischen Fahrzeugsysteme produzieren oder aber die Batterieeinheit nachladen.

Nun hat Audi bekannt gegeben, dass man die Dächer seiner E-Autos mit Solarzellen ausstatten will. Zuerst wird die Tochter des Volkswagen-Tochter mit Prototypen experimentieren, diese sollen bis Ende des Jahres produziert worden sein.

Die Dünnschicht-Solarzellen werden zunächst in dem Bereich der Panorama-Glasdächer installiert, um ein optimales Ergebnis zu erzielen, arbeiten Audi und Alta Devices eng zusammen. Hierbei handelt es sich um eine Tochtergesellschaft des chinesischen Solarzellen-Spezialisten Hanergy.

Damit verfolgen die Kooperationspartner das Ziel, Solarstrom zu erzeugen und so die Reichweite von Elektro-Autos zu erhöhen. Bis Ende 2017 soll ein erster Prototyp entstehen.

Im ersten Schritt wollen Audi und Hanergy die von Alta Devices hergestellten Solarfolien in ein Panorama-Glasdach integrieren. Künftig soll nahezu die gesamte Dachfläche über Solarzellen verfügen. Der gewonnene Strom fließt in das Bordnetz und kann beispielsweise die Klima-Anlage oder die Sitzheizung versorgen – ein Effizienz-Baustein, der sich direkt auf die Reichweite eines Elektroautos auswirkt.

Dr. Bernd Martens (Audi-Beschaffungsvorstand) sagt:

„Für unsere Kunden spielt die Reichweite von Elektro-Autos eine entscheidende Rolle. Gemeinsam mit Hanergy wollen wir eine innovative Solartechnologie in unseren Elektro-Autos einsetzen, die die Reichweite verlängert und gleichzeitig nachhaltig ist.“

In Zukunft sollen die Solarzellen die Reichweite der Elektroautos von Audi erhöhen

Perspektivisch soll der Solarstrom sogar direkt die Traktionsbatterie laden. So Martens:

„Das wäre ein Meilenstein auf dem Weg zu nachhaltiger, emissionsfreier Mobilität.“

Für den grünen Strom sorgen innovative Solarzellen. Sie haben einen Wirkungsgrad von mehr als 25 Prozent, sind besonders dünn und flexibel. Zudem funktionieren sie auch bei schwachem Licht und hohen Temperaturen sehr gut. Die Solarzellen produziert Alta Devices in Kalifornien.

Dr. Ding Jian, Senior-Vice-President der Hanergy Thin Film Power Group Limited, CEO von Alta Devices, Inc. und Co-Projektleiter des Forschungs- und Entwicklungsprojekts von Audi und Hanergy sagt:

„Die Kooperation mit Audi ist die erste Partnerschaft von Alta Devices mit einem Premium-Autohersteller. Wir kombinieren unsere stetigen technologischen Fortschritte in der Solartechnologie mit dem Engagement von Audi für eine nachhaltige Mobilität. Auf diese Weise wollen wir gemeinsam das Solar-Auto der Zukunft gestalten.“

Die Idee mit den Solarzellen am Elektroauto ist nicht neu

Das man ein Elektroauto mit Solarzellen ausstattet, um die Reichweite zu erhöhen, oder um andere Verbraucher im PKW mit Energie zu versorgen, ist nicht neu. So verfügt der Nissan Leaf optional über einen Spoiler mit Solarzellen, die Energie lädt dann die 12 Volt-Batterie nach. Aber auch die Elektroautos von Sono Motors und Fikar Karma verfügen über Solarzellen.

Via: Audi

[19.08.2017] Der VW Bulli wird zum Elektroauto: Denn der Volkswagen Studie ID Buzz1 geht in die Serienproduktion.

Elektroauto VW ID Buzz auf der Automesse NAIAS 2017 in Detroit. Bildquelle: Volkswagen AG

Elektroauto VW ID Buzz auf der Automesse NAIAS 2017 in Detroit. Bildquelle: Volkswagen AGz

Entscheidung für den neuen VW Bulli mit Elektroantrieb ist gefallen, die Volkswagen Studie I.D. BUZZ geht in Serie. Die Ankündigung der Serienfertigung erfolgte vor dem Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach (USA).

Die Produktion des neuen Elektro-Vans schreibt ein neues Kapitel in der siebzigjährigen Erfolgsgeschichte des VW Bulli, Volkswagen CEO Dr. Herbert Diess:

„Geschichte und Zukunft, Pebble Beach und Silicon Valley vereint dieses Auto in sich.“

Die Studie I.D. BUZZ von Volkswagen wird für die Serienproduktion weiterentwickelt. Ihre Entscheidung haben die Vorstandsvorsitzenden der Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Herbert Diess und Dr. Eckhard Scholz, heute beim Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach bekanntgegeben, eine einzigartige Ausstellung für außergewöhnliche historische Autos als auch für neue Konzeptfahrzeuge. „Genau der richtige Ort für den I.D. BUZZ“, erklärt Diess.

„Er ist eine wichtige Säule in der Elektro-Offensive von Volkswagen und trägt das Bulli-Fahrgefühl in die Zukunft.“

Mit dem Start der Entwicklung für das Serienfahrzeug ist auch der Zeitplan fix: Der I.D. BUZZ kommt nach dem kompakten Viertürer I.D. im Jahr 2022 auf die Straße. Mit dem I.D. BUZZ und der I.D. Familie insgesamt zielt Volkswagen vor allem auf die Märkte in Nordamerika, Europa und China.

Volkswagen CEO Dr. Herbert Diess:

„Wir haben seit den Auftritten auf den Weltmessen in Detroit und Genf viele Zuschriften bekommen, in denen uns Kunden schreiben: ,Bitte baut dieses Auto!‘“ Es ist kein Zufall, dass der Vorstand Pebble Beach für die Ankündigung ausgewählt hat: „Der Microbus, wie der Bulli in Amerika heißt, war immer Teil des kalifornischen Lifestyles“, erklärt Volkswagen CEO Dr. Herbert Diess. „Jetzt bringen wir ihn zurück, in dem wir die nächste e-Generation von Volkswagen entwickeln und den Bulli elektrisch neu erfinden.“

Wie bei der zum „Showcar des Jahres“ in Detroit prämierten Studie werden auch beim Serienmodell die Batterien im Fahrzeugboden untergebracht. Durch den Elektroantrieb mit seinem geringen Platzbedarf können Vorderachse und Hinterachse sehr weit auseinander stehen. Das ermöglicht viel Radstand und kurze Überhänge, was wiederum dem Innenraum zugutekommt. „Dadurch kann das Auto außen kurz wie ein kompakter Van sein, aber innen so viel Raum wie ein Transporter bieten“, so Diess. Ein überlegendes Package, bei dem Fahrer und Passagiere viel Raum zum Reisen finden.

Ebenso Raum für Transportgut: „Neben einer Bus-Variante“, kündigt Nutzfahrzeug-Vorstandschef Dr. Eckhard Scholz in Pebble Beach an, „wird es auch den I.D. BUZZ CARGO geben, der für einen emissionsfreien Lieferverkehr steht und als Level-3-Fahrzeug hochautomatisiert fährt. Ein ideales elektrisches Transporter-Konzept, vor allem für Innenstädte.“

Auch Ben Pon, dessen Familie als Importeur von Volkswagen in den Niederlanden sehr erfolgreich ist, zeigt in Kalifornien großes Interesse am I.D. BUZZ. Sein Vater gab mit einer Zeichnung vor mehr als 70 Jahren einst die Inspiration zur Entwicklung des ersten VW Bulli (T1).

Zwischen dem ältesten und dem jüngsten, sehr emotional gestalteten Bus von Volkswagen werden zum Serienstart mehr als sieben Jahrzehnte liegen, und doch trägt der I.D. BUZZ die Gene des Ur-Ahns in sich: Er bietet maximale Raumausnutzung auf der Verkehrsfläche eines Mittelklasse-Pkw.

Die Studie steht mit 4.942 mm Länge, 1.976 mm Breite und 1.963 mm Höhe für außergewöhnliche Raumdimensionen. Die Serienversion auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) wird viele Designideen übernehmen und ebenso eine variable Sitzland­schaft, interaktive Vernetzung und hochautomatisiertes Fahren bieten.

Der Ausbau der e-Mobilität gehört zur Strategie 2025 des Volkswagen Konzerns, die mehr als 30 reine E-Fahrzeuge bis 2025 vorsieht.

Via: Volkswagen AG

[18.08.2017]

Die meisten Unternehmen müssen mobil sein, um Kunden zu beliefern, Geschäftspartner zu besuchen oder Material zu transportieren.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Das reicht vom Einzelunternehmer bis zum Konzern. Viele dieser Firmen greifen dabei auf die Möglichkeit des Leasings zurück, auch für Elektroautos. Was sich hinter dem Begriff verbirgt und wo die Vor- und Nachteile des Leasings liegen, erläutert dieser Beitrag.

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[13.08.2017] Im Juli 2017 waren in Deutschland 1.820 Elektroautos unter den Neuzulassungen vertreten, im aktuellen Jahr wurden 12.009 E-Autos verkauft.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Das Jahr 2017 könnte der entscheidende Wendepunkt beim Thema Elektromobilität in Deutschland sein, denn aufgrund des Dieselskandals bieten viele Autohersteller verschiedene Wechselprämien an.
Die Autobauer haben die Prämien erst Anfang August 2018 ins Leben gerufen, wer seinen alten Diesel (bis Euro-Norm 4) in Zahlung gibt oder selbst verschrotten lässt, kann je nach Autohersteller eine Prämie in Höhe von 12.200 Euro erhalten.
In den ersten 7 Monaten diesen Jahres wurden 12.009 Elektroautos neu angemeldet, damit ist es bereits jetzt fast das beste Ergebnis seit 2010. Im Jahr 2015 wurden im gesamten Jahr 12.363 E-Autos neu angemeldet, dieses Ergebnis dürfte mit den Augustzahlen überboten werden.

Das Elektroauto überzeugt, der Diesel verunsichert

 

Tesla konnte in der Rubik der Import-Marken im Vergleich zum Vorjahresmonat mit einem plus von 102,2 %weiter hin zulegen.

PKW mit einem Benzinmotor bildeten in Deutschland mit einem Anteil von 56,0 Prozent (+11,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat) die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten, die mit einem Anteil von 40,5 Prozent um -12,7 Prozent zurückgingen.

Die alternativen Antriebe zeigten auch im Juli 2017 eine positive Entwicklung: Hybridantrieb (7.383) legten um +103,7 Prozent zu, darunter waren 2.417 Plug-In Hybridautos, welche im Vergleich zum Vorjahr sogar um +137,9 Prozent zulegten.

Im Juli 2017 wurden 1.820 Elektroautos neu angemeldet, hier gab es ein Plus von +131,8 Prozent. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf Flüssiggas- (369/+28,6 %) und Erdgasfahrzeuge (265/+20,5 %).

Die durchschnittliche CO2-Emission stieg um +0,4 Prozent auf 128,4 g/km.

So sehen die Neuzulassungszahlen für Elektroautos aus

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2017: 12.009 (Januar bis inkl. Juli 2017)
  • 2016: 11.410
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

  • Januar 2017: 1.323
  • Februar 2017: 1.546
  • März 2017: 2.191
  • April 2017: 1.413
  • Mai 2017: 1.520
  • Juni 2017: 2.196
  • Juli 2017: 1.820

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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