[20.04.2017]

Rallye Paris-Dakar? Das war gestern! Mit 115 Elektrofahrzeugen aus aller Welt startet in genau 50 Tagen in Zürich die WAVE TROPHY. Diese Rallye zeigt deutlich, wie die Mobilität von morgen aussehen wird – nämlich leise und sauber. Die Fahrzeuge nehmen nicht irgendeine Route unter die Räder, sondern die 1400 Kilometer lange Strecke zu den touristischen Highlights der Schweiz: die Grand Tour of Switzerland!

Bildquelle: WAVE - World Advanced Vehicle Expedition

Bildquelle: WAVE – World Advanced Vehicle Expedition

In 8 Tagen folgen die Teams der Grand Tour rund um die Schweiz. Die Fahrzeuge überqueren dabei 5 Alpenpässe quer durch alle 4 Sprachregionen und erklimmen dabei eine Höhendifferenz von insgesamt 16‘000 Metern.

Vom 9. bis 17. Juni kommen bereits zum siebten Mal Elektrofahrzeug-Enthusiasten aus aller Welt zu einer WAVE zusammen, um gemeinsam in über 50 besuchten Städten ein Zeichen für die E-Mobilität zu setzen und zu zeigen, dass E-Mobilität Spass macht. Tüftler mit ihren auf E-Antrieb umgebauten Oldtimern sind ebenso unter den Teilnehmern wie sportliche E-Bike- und E-Motorrad-Fahrer. Volkswagen ist an der WAVE als Hauptsponsor dabei und präsentiert den neuen E-Golf, der an vielen Standorten dann auch Probe gefahren werden kann. Ebenfalls an Bord sind viele Teilnehmer mit Serienfahrzeugen. Die WAVE rollt von Stadt zu Stadt, und überall helfen Bürgermeister, Stadtwerke und die Bevölkerung mit, die WAVE-Teams gebührend und interessiert zu empfangen.

Die WAVE hat sich in diesem Jahr neu ausgerichtet und wird damit zu einer wirklichen Volksbewegung. Zum Start in Dübendorf wird auch ein E-Flugzeug abheben und eine E-Yacht fährt auf dem Anhänger mit. Mit einer breiten Flotte an verschiedenen Fahrzeugen vermittelt die WAVE ein Mehr an elektrischer Mobilität und präsentiert das Heute Machbare!

Anders als bei der „Dakar“ geht es nicht um Geschwindigkeit und schon gar nicht um Quer-Feld-ein-fahren im Wüstensand. Bei der WAVE geht es um das Dabeisein und Spass haben, ums Kennenlernen von interessanten Orten und Menschen, ums Abenteuer in den Alpen. Fünf Mal auf der Tour müssen die Teilnehmer in einer bestimmten Region auf abgelegenen Pfaden jeweils 10 Posten finden  und Fragen zur Region oder zum Thema Energie beantworten. Punkte gibt es aber auch für die Gestaltung der Fahrzeuge, denn es zählt auch der Eindruck. Wer am Schluss am meisten Punkte hat, gewinnt die prestigeträchtige WAVE TROPHY.

Mit der WAVE wird auch die E-Grand Tour feierlich eingeweiht, denn ab April 2017 setzt ein dichtes Netz an Ladestationen die gesamte Route unter Strom. Die E-Grand Tour gilt als erster elektrisch befahrbarer Roadtrip der Welt und führt von palmengesäumten Seen zu Gletschern und malerischen Städten und besucht 14 UNESCO Weltkulturstätten.

Organisiert wir die Tour vom Schweizer Unternehmer und Abenteurer Louis Palmer, der als erster Mensch mit einem Solarauto die Welt umrundet hat und dafür von der UNO mit dem Preis „Champion of the Earth“ ausgezeichnet worden ist. Dazu – so Palmer – kam auch der Auftrag, sich weiter für saubere Mobilität und ökologische Energien einzusetzen. Gesagt, getan, und seither organisiert Palmer jedes Jahr die grösste E-Mobil Rally der Welt, und jedes Jahr treffen sich die E-Mobilisten wie eine grosse Famile. Dazu Palmer:  „Jedes Fahrzeug muss mit grünem Strom unterwegs sein. Entweder produziert man selber genügend Solar- oder Windstrom bei sich zu Hause und speist diesen ins Netz ein, oder das Team kauft sich durch ein Zertifikat Solarstrom aus erneuerbarer Quelle, denn nur so macht nachhaltiges Reisen auch viel Sinn.

Der Teilnahmeschluss war schon im März, doch letzte Anmeldungen sind auch heute noch in bestimmten Fällen möglich.

Aufgrund des grossen Ansturms in diesem Jahr und auf der Grand Tour rund um die Schweiz überlegt die WAVE-Crew sich nun sogar, nächstes Jahr zwei WAVE-Veranstaltungen durchzuführen. Angedacht ist eine WAVE im Juni wieder rund um die Schweiz und eine WAVE im September rund um Österreich.

E-Mobilisten, die an der WAVE TROPHY 2017 oder 2018 Interesse haben, besuchen am besten die Webseite www.wavetrophy.com und nehmen mit Louis Palmer über wavetrophy@gmail.com Kontakt auf.

Weitere Informationen zur Grand Tour of Switzerland:
http://www.myswitzerland.com/en/grand-tour-of-switzerland.html?nodeid=73212

[20.04.2017] In Deutschland wird das Elektroauto Opel Ampera-e 39.950 Euro kosten, die Markteinführung wird erst im Herbst 2017 erfolgen.

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Seit Dezember 2016 kann man das Elektroauto Opel Ampera-e in Norwegen bestellen, in Deutschland muss man fast ein Jahr länger warten. Heute hat Opel endlich den Verkaufspreis seines ersten E-Autos bekannt gegeben.

Den Start macht die sogenannte „First Edition“, dieses vollausgestattetes Top-Modell kommt für 44.060 Euro) in den Handel. Dank der Hersteller-Förderung in Höhe von 4.380 Euro reduziert sich der Verkaufspreis auf 39.680 Euro.

Im Laufe der Autoausstellung Pariser Automobilsalon wurden die Mitarbeiter am Opel Stand besonders häufig gefragt, was der Opel Ampera-e kosten wird, wenn er in Deutschland an den Start rollt?

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Die First Edition des Elektroauto Opel Ampera-e lässt keine Wünsche offen

Wer zu den ersten Ampera-e-Kunden gehören möchte, kann zunächst in den Genuss der limitierten „First Edition“ mit exklusiver Vollausstattung kommen, dazu gehören:

  • Metallic-Lackierung
  • Premium- und Assistenz-Paket
  • Frontkamera mit Abstandsanzeige und Verkehrsschilderkennung,
  • Rückfahrkamera inklusive Spurwechsel-,
  • Rückfahr- und automatischem Park-Assistenten.
  • Lederausstattung mit beheizbarem Lederlenkrad,
  • Sitzheizung vorn und hinten sowie 17‑Zoll-Leichtmetallräder.
  • Das neue IntelliLink-e-Infotainment sowie Opel OnStar sorgen für beste Vernetzung,
  • Bose-Sound-System für ein garantiert hochwertiges Klangerlebnis.

Der Ampera „First Edition“ geht zum Preis von 44.060 Euro (inkl. MwSt.; 37.025,21 exkl. MwSt.) an den Start – mit der staatlichen (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und der Hersteller-Förderung von zusammen 4.380 Euro reduziert sich der Bruttopreis dann auf 39.680 Euro.

Mit dem Ampera-e beginnt ein neues Zeitalter für Elektromobile. Bei einer einzigen Aufladung der 60 kWh Lithium-Ionen-Batterie sind bis zu 520 Kilometer Fahrtstrecke, gemessen nach Neuem Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), drin – das sind mindestens 30 Prozent mehr als beim nächsten Wettbewerber im Segment. Damit gehört die „Reichweitenangst“ ab sofort der Vergangenheit an.

Auch angenähert an das nach dem WLTP-Fahrzyklus (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) definierte Geschwindigkeitsprofil (verkürzte Testprozedur) überzeugt das Elektroauto von Opel.
Basierend auf diesem Entwicklungstest schätzen die Ingenieure die kombinierte WLTP-Reichweite auf 380 Kilometer. Naturgemäß weicht die Reichweite im Alltagsbetrieb ab, da sie vom persönlichen Fahrstil und externen Faktoren abhängt. Dazu bietet das revolutionäre E‑Mobil eine klassenführende Performance mit seinem 150 kW/204 PS Leistung entsprechenden Elektromotor und einer sportwagentauglichen Beschleunigung von null auf 50 km/h in nur 3,2 Sekunden.

Neben der Antrittsstärke überzeugt der 4,16 Meter lange Ampera‑e mit viel Platz für bis zu fünf Passagiere und einem Kofferraumvolumen von 381 Litern (bis zu 1.274 Liter mit vorgeklappten Rücksitzen) – mehr als so manch anderer Kompaktklassewagen.

In Norwegen wurde der Ampera-e seit der Markteinführung im Dezember 2016 mehr als 4.000 Mal bestellt.

Produziert wird der Opel Ampera-e im amerikanischen GM-Werk Orion/Michigan. Das Werk steht für höchste Fertigungsqualität vom Start weg, dort läuft auch der Chevrolet Bolt EV für die Märkte USA, Kanada und Korea vom Band. Um dem Erfolg in Norwegen und der anfänglich limitierten Verfügbarkeit des Elektroautos gerecht zu werden, passt Opel die Strategie zur Markteinführung des Ampera-e in Europa an. 2017 liegt der Schwerpunkt des Auslieferungsstarts zunächst auf vier Ländern mit großem E-Mobil-Potenzial: Norwegen, die Niederlande, die Schweiz und Deutschland. Weitere Märkte folgen später.

Den Vertrieb im deutschen Heimatmarkt übernehmen am Anfang rund 40 ausgewählte Opel-Partner. Die so genannten Ampera-e-Kommissions-Agenten wurden speziell für diese Aufgabe geschult und verfügen über die nötigen Ressourcen, um bestmögliche Beratung und Service für das revolutionäre Elektroauto sicherzustellen. Über diese Agenten wird der exklusive Ampera-e „First Edition“ vor allem via Leasing erhältlich sein. Darüber hinaus wird in Deutschland in den nächsten Wochen ein Reservierungssystem eingeführt, so dass sich Kunden mit besonders großem Interesse online für das E‑Mobil von Opel registrieren lassen können.

Die ersten Fahrzeuge werden ab Ende Juni bei den Ampera-e Kommissions-Agenten für Probefahrten zur Verfügung stehen.

Via: Opel

[18.04.2017] Im September 2017 wird Tesla das finale Design des Elektroauto Tesla Model 3 und einen Elektro-Sattelschlepper präsentieren.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 wird wahrscheinlich im September 2017 starten, dass finale Design wird allerdings erst im Juli 2017 feststehen.

Im September 2017 wird dann die End-Version des Model 3 und ein rein elektrisch angetriebener Sattelschlepper präsentiert werden, in den nächsten Jahren soll dann auch ein Elektro-Pick-Up vorgestellt werden.

Per Twitter hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) wieder ein paar Fragen seiner Follower beantwortet, unter anderem ging es um den Zeitplan für das Model 3 und was es in Zukunft noch für Produkte geben wird.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Die finale Version des Elektroauto Tesla Model 3 wird im Juli präsentiert werden

Die erste Version des Model 3 wurde im Jahr 2016 präsentiert, seit dem hat sich beim Exterieur nicht sehr viel verändert, so sieht mittlerweile nur die Front-Partie leicht anders aus.

Ich gehe davon aus, dass es beim Äußeren kaum noch große Unterschiede zwischen der jetzigen und der Juli-Version geben wird. Spannend wird es aber meiner Meinung nach beim Interieur, denn bei den jetzigen Varianten hat man hauptsächlich nur ein großes Touchscreen-Display gesehen, welches waagerecht angebracht ist.

Das Model 3 ist das erste Elektroauto, mit welchem Tesla den Massenmarkt erobern will. Die bisherigen Stromer (Model X und Model S) gehören mit einem Verkaufspreis von 69.000 (Model S) bzw. 102.000 Euro (Model X) eher zur Luxusklasse.
Mit einem Verkaufspreis von 35.000 US-Dollar und einer Reichweite von ca. 340 Kilometern ist das jüngste Fahrzeug aus dem Hause Tesla vergleichsweise günstig.

Tesla will einen Elektro-Sattelschlepper auf den Markt bringen

Das Tesla weitere Fahrzeugmodelle auf den Markt bringen wird, stand außer Zweifel: Bisher haben viele (inklusive mir) auf einen Pick-Up Truck getippt, aber Musk schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, dass man in Zukunft einen Semi Truck anbieten will und das dieser bereits im September präsentiert wird.

In ein paar Jahren wird es dann noch eine Neuauflage des Tesla Roadster geben, dies war das erste Elektroauto, welches Tesla angeboten hatte. Auch arbeitet das US-Unternehmen an einem elektrisch angetriebenen Pick Up-Truck.

[17.04.2017] Dank der String-Akkus sollen Elektroautos in wenigen Minuten über genug Energie für die Weiterfahrt verfügen, dabei werden viele einzelne Akku-Eier eingesetzt.

So sieht ein einzelner Akku-String von Taketwo aus. Bildquelle: Taketwo

So sieht ein einzelner Akku-String von Taketwo aus. Bildquelle: Taketwo

Auch wenn es für Elektroautos bereits Schnellladegeräte gibt, dauert der Ladevorgang mindestens 20 Minuten. Wenn es also mal schnell über weite Strecken gehen soll, sind Stromer nicht immer die erste Wahl.

Das Unternehmen Tanktwo will das Problem nun auf eine einfache und interessante Weise lösen: Denn in Zukunft können viele kleine Akkus, welche an ein Ei erinnern zu einer großen Batterieeinheit zusammengefasst werden.
Dabei ist das Prinzip ganz einfach, wenn man sein Elektrofahrzeug schnell aufladen will, fährt man zu einer entsprechenden Ladestation. Dort werden die einzelnen String-Zellen zuerst aus dem „Tank“ entleert und dann werden neue, aufgeladene String-Zellen wieder in das Elektroauto eingefüllt.

Batterie-Wechselstation soll lange Wartezeiten für Besitzer von Elektroautos überflüssig machen

Das Unternehmen Tanktwo hat seinen Firmensitz in New York (USA) und in Vantaa (Finnland), in Zukunft könnte man noch viel von dem Start-Up hören. Denn die Idee mit den vielen einzelnen Akkuzellen, mit welchen man das Elektroauto betankt, klingt sehr gut.

So werden die einzelnen Akku-Strings in der Batterieeinheit liegen. Bildquelle: Taketwo

So werden die einzelnen Akku-Strings in der Batterieeinheit liegen. Bildquelle: Taketwo

Für ein normales E-Auto würden etwa 10.000 der Akkuzellen zum Einsatz kommen

Ein Unternehmen hat an einer neuen Art von Batterieeinheit geforscht, dass Ergebnis ist die sogenannte String Cell – was übersetzt etwa Schnur Zelle heißt. Der Name passt, denn wie bei einer normalen Batterieeinheit besteht auch die Batterieeinheit von Tanktwo aus vielen einzelnen Akkuzellen. Die StringAkkus werden jedoch ungeordnet in die Batterieeinheit des Elektroautos gefüllt.
Die Mikroelektronik in den einzelnen Zellen sorgt dafür, dass kein Kurzschluss erfolgt. Zusätzlich misst die Elektronik in jeder einzelnen Zelle die Leistungsdaten des jeweiligen Akkus, so zum Beispiel die Temperatur, Anzahl der Ladezyklen Ladezustand oder auch, ob der Akkumulator defekt ist. Falls dies der Fall sein sollte, wird das betroffene Akku-Ei beim nächsten Wechsel aussortiert.

So einfach soll das Nachfüllen der einzelnen Akkuzellen erfolgen. Bildquelle: Taketwo

So einfach soll das Nachfüllen der einzelnen Akkuzellen erfolgen. Bildquelle: Taketwo

Nur so viele Akkuzellen, wie man gerade für die Fahrt mit dem Elektroauto benötigt

Das System mit den String-Akkus hat den Vorteil, dass man unnötiges Gewicht sparen kann. Denn wenn man während der normalen Pendler-Fahrt zur Arbeit vlt. nur die Hälfte der Akkuzellen benötigt, kann man auch nur die Hälfte der Akkus in sein Fahrzeug füllen lassen.
Wenn man dagegen eine lange Fahrt plant, kann man die Batterieeinheit ganz mit den einzelnen Mini-Akkus befüllen.

Insgesamt passen bis zu 10.000 einzelne String-Akkus in eine Batterieeinheit, jedes einzelne hat etwa die Größe eines Hühnereis.

Natürlich kann man sein Elektroauto auch weiterhin an einer normalen Ladestation oder auch zu Hause aufladen.

Nach eigenen Angaben führt Tanktwo bereits Gespräche mit Auto- und auch Batterieherstellern.

Mein Fazit zum Einsatz der String-Akkus bei Elektroautos

Die Idee mit den vielen einzelnen Akkuzellen, welche sich schnell gegen frisch aufgeladene Akkumulatoren austauschen lassen, klingt erst einmal sehr gut.

Bisher gab es sehr ähnliche Konzepte, bei denen einfach die ganze Batterieeinheit ausgetauscht wurde – dank eines Roboters kann dies innerhalb von ein paar Minuten erfolgen.

Am weitesten hat das Unternehmen Better Place diese Idee vorangebracht, so gab es hier bereits ein paar Standorte mit den Wechselstationen. Aber auch Tesla Motors hatte zumindest in der Vergangenheit an dieser Idee gearbeitet.

Andere Konzepte sehen vor, dass man einfach die Batteriechemie an einer Art Tankstelle austauschen kann.

Leider waren zumindest in der Vergangenheit die Autohersteller nicht von dieser Idee zu überzeugen, denn bis auf Renault hatte kein anderer Autobauer mit Better Place im großen Umfang zusammengearbeitet.
So ging Better Place leider pleite und die Idee schien dann wieder tief in den Schubladen der verschiedenen Unternehmen gelandet zu sein.

Via: Tanktwo

[15.04.2017] Die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 beginnt im September, allerdings sollte man sich keine Hoffnung auf einen günstigen Gebrauchtwagen machen.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Im September 2017 startet Tesla die Massenproduktion des Model 3, die erste Testproduktion wurde bereits gestartet.

Mit einem Verkaufspreis von 35.000 US-Dollar wird das Model 3 das günstigste aus dem Hause Tesla, denn die anderen Elektroautos (Tesla Model S (69.000 Euro) und Tesla Model X (102.400 Euro) sind wesentlich teurer.

Wer jetzt aber darauf spekuliert, dass er ein gebrauchtes Elektroauto der Marke Tesla günstig kaufen kann, der wird leider enttäuscht werden.

Denn auch wenn Massenfahrzeuge in der Regel einen höheren Wertverlust haben, trifft dies in erster Linie hauptsächlich auf Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor zu.

Gebrauchte Elektroautos sind wertstabil

Wer nun hofft, dass er das Elektroauto Tesla Model 3 nach ein paar Monaten deutlich günstiger als etwa 32.000 Euro kaufen kann, der wird laut eines Analysten enttäuscht werden.

Adam Jonas (Morgan Stanley) sagte, dass das Model 3 durch den Autopiloten ein Alleinstellungsmerkmal habe. Die Autopilotfunktion findet man auch in dem Model X und Model S von Tesla.
Während der Fahrt sammelt der Bordcomputer stetig Daten und leitet diese an den US-Autohersteller weiter, so wird die Software des Autopiloten stetig verbessert. Denn im Gegensatz zu den anderen Autobauern aktualisiert Tesla in unregelmäßigen Abständen die Bordcomputersoftware aus der Ferne (per WLan), so müssen die Besitzer nicht extra mit ihren Wagen in eine Fachwerkstatt.
Adam Jonas:
Der Autohersteller Tesla „setzt das Equipment so ein, das es in fünf Jahren übermenschlich sein wird“. Das mache einen gebrauchten Model 3 nicht weniger wert als einen neuen, im Gegenteil. Der technische Fortschritt müsse bei den Preisen miteinkalkuliert werden.

Da in rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zum Beispiel das Getriebe, Gangschaltung und Verschleißteile, wie zum Beispiel Keilriemen, Kupplungsscheibe, etc. fehlen, ist auch der Wertverlust viel niedriger.
Verbrenner verfügen laut der Deutschen Automobil Treuhand nach drei Jahren über einen Restwert zwischen 39 bis 56 Prozent, Elektroautos verfügen nach dem selben Zeitraum über einen Restwert von etwa 68 Prozent.
Das einzige teure Bauteil, welches beim Elektromobil unter einem wesentlichen Wertverlust leidet, ist der Energiespeicher. Denn die Batterieeinheit kann nicht unendlich oft aufgeladen werden, aber der Kapazitätsverlust hält sich im Regelfall dennoch in Grenzen – zusätzlich bieten viele Autohersteller eine lange Garantie (zum Beispiel 5 bis 8 Jahre) auf die Akkuzellen.

Via: Finanznet

[09.04.2017] In dem ersten Quartal 2017 hat Tesla so viele Elektroautos verkauft, wie noch nie zuvor in seiner Unternehmensgeschichte.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Im Zeitraum von Januar 2017 bis inklusive März 2017 hat Tesla 13.450 Einheiten der Model-S-Reihe und 11.550 des Elektro-SUVs Model X abgesetzt, damit ist es dem US-Autohersteller gelungen, einen neuen Unternehmensrekord aufzustellen.
In dem selben Zeitraum wurden allerdings mehr Autos produziert, genau genommen wurden 25.418 E-Autos hergestellt – dies ist ebenfalls ein neuer Rekord. Es sind sogar 4.650 weitere Stromer auf dem Weg zu den Kunden, diese werden aber erst im zweiten Quartal gezählt. Im letzten Quartal des Jahres 2016 hat Tesla 24.882 Elektroautos produziert und 22.252 ausgeliefert.

Obwohl Tesla die Produktion für mehrere Tage stoppen musste, weil ein paar Veränderungen am Produktionsprozess erfolgten und die Produktion des Elektroauto Tesla Model 3 vorbereitet wurde, konnten die bisherigen Produktions- und Verkaufszahlen übertroffen werden.

Im ersten Quartal 2016 hatte Tesla 69 Prozent weniger Fahrzeuge als im ersten Quartal 2017 verkauft, in diesem Jahr wurden 25.000 Stromer abgesetzt.

Das im ersten Quartal 2017 auf einmal so viele Fahrzeuge verkauft worden sind, liegt höchstwahrscheinlich auch daran, dass das US-Unternehmen Ende 2016 ein paar Probleme mit der Produktion hatte und es so zu einem Auslieferungsstau kam.
Nach dem die Probleme behoben worden sind, konnten die Bestellungen nach gearbeitet werden.

Im ersten Halbjahr will Tesla bis zu 50.000 Elektroautos verkaufen

Im zweiten Quartal diesen Jahres will Tesla noch einmal etwa 25.000 E-Autos verkaufen, so das es alleine im ersten Halbjahr von 2017 zwischen 47.000 bis 50.000 Einheiten an die Kunden ausgeliefert werden sollen.

Dies ist allerdings noch nicht alles, denn sobald die Massenproduktion des Elektroauto Tesla Model 3 startet, werden die Verkaufszahlen noch weiter steigen. Denn alleine für das Model 3 gibt es bereits über 400.000 Reservierungen (Stand Juni 2016), selbst wenn 30 Prozent der Kunden doch wieder abspringen, entspricht dies 280.000 Verkäufen.

Um dieses Bestellvolumen zu meistern, soll das Produktionsvolumen auf jährlich 500.000 Einheiten (Model S, Model X und Model E) hochgefahren werden. Hierfür ist der Autohersteller allerdings auf seine Gigafactory genannte Batteriefabrik abgewiesen, da hier die nötigen Energiespeicher hergestellt werden – derzeit werden diese von Panasonic geliefert.

 

[03.04.2017] Das Elektroauto Nissan Leaf war in den ersten zwei Monaten der weltweit am meisten erfolgreiche Stromer, so wurde er allein in den ersten 2 Monaten diesen Jahres 7.925 Mal verkauft.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Die Markteinführung des Nissan Leaf war im Dezember 2010, seit dem gab es für das erfolgreiche Elektroauto ein paar bedeutende Veränderungen – wozu zum Beispiel der optional größere Energiespeicher gehört: So kann man das E-Auto seit Januar 2016 wahlweise mit einer 24 kWh oder einer 30 kWh großen Batterieeinheit kaufen.
So lag die Reichweite bei der Markteinführung bei 175 Kilometer (NEFZ-Zyklus), mittlerweile ist diese (wenn man sich für die größere Batterie entscheidet) auf 250 Kilometer gestiegen.

Auch wenn es Elektroautos mit einer höheren Reichweite gibt, darf man nicht vergessen, dass der Leaf preislich bei nur €23.365,00 (VISIA 24 kWh, zzgl. mtl. Batteriemiete ab € 79) beginnt.

Elektroauto Nissan Leaf ist ein echtes Erfolgsmodell

Seit der Markteinführung hat Nissan bis zum Juli 2013 nach eigenen Angaben weltweit über 71.000 Leafs verkauft. Die Besitzer waren mit ihren Stromern auch viel unterwegs, so wurden mit allen Leafs zusammen bis Oktober 2013 etwa 500 Millionen Kilometer zurückgelegt.

Obwohl es den Nissan bereits seit dem Jahr 2010 gibt, kann er sich (dank der stetigen Verbesserungen) weiterhin auf Platz 1 behaupten. So liegt das Elektroauto Nissan Leaf mit 7.925 weltweit verkauften Einheiten auf Platz 1. Auf Platz 2 kommt mit 5.496 Stück das Elektroauto Renault Zoe – wenn man bedenkt das der Zoe nur in Europa verkauft wird, ist dies schon eine stolze Leistung.
Auf Platz 3 hat es das Elektroauto Tesla Model S mit 4.977 Einheiten geschafft, wenn man bedenkt, dass der US-Autohersteller im Vergleich zu den anderen Autobauern viel kleiner ist, ist dies eine enorme Leistung.

# Weltweit Feb. Jan & Feb 17
1 Nissan Leaf 4.228 7.925
2 Renault Zoe 2.852 5.496
3 Tesla Model S 2.860 4.977
4 BMW i3 2.047 4.504
5 Chevrolet Volt 2.118 3.990
6 BAIC EC180 2.800 3.524
7 Tesla Model X 1.345 3.483
8 Toyota Prius Prime/PHV 2.062 3.428
9 Mitsubishi Outlander PHEV 1.372 2.715
10 Volkswagen Passat GTE 1.075 2.437
TOTAL 50.126 90.599

Via: Inside EVs

 

[31.03.2017] Dank der Ladesäulenverordnung könnte es in Deutschland bald einfacher werden, ein Elektroauto aufzuladen. Für die Nutzer könnte die Verordnung viele Vorteile bringen.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Wer mit seinem Elektroauto eine größere Spritztour unternehmen will, muss sich bisher genau informieren, wo er zu welchen Bedingungen seinen Stromer aufladen kann.
Denn ansonsten kann es gut sein, dass einem zum Beispiel die passende Kundenkarte fehlt und man sich dann notfalls irgendeine andere Gelegenheit suchen muss, an der man sein E-Auto aufladen kann.
Bei diesem Thema bieten die Tankstellen für die Fahrer von PKW mit einem Verbrennungsmotor einen großen Vorteil, denn da weiß man, dass man nahezu weltweit problemlos sein Auto volltanken kann und in der Regel auch bargeldlos bezahlen kann.

Dank der Ladesäulenverordnung (LSV) könnten es in Zukunft auch für die Fahrer von Elektroautos so einfach, wie an einer Tankstelle werden.

Mühlen der Politik mahlen auch beim Thema Elektromobilität langsam

Eigentlich sollten die Änderungen an der Ladesäulenverordnung (LSV) bereits zum Herbst 2016 umgesetzt worden sein, allerdings brauchten die EU-Politiker in Brüssel etwas länger, so dass die Bundesregierung den die neue LSV erst in der letzten Woche beschließen konnten.

Damit die Verordnung umgesetzt werden kann, muss nun nur noch der Bundesrat zustimmen.

Die in internen Kreisen auch als Ladesäulenverordnung II (LSV II) bezeichneten Regelungen sollen die Benutzerfreundlichkeit deutlich erhöhen, denn sowohl der Zugang als auch die Abrechnung soll viel einfacher werden, dazu gehören:

  • So soll das Ad-hoc-Laden (also wenn der Fahrer des Elektroautos keinen direkten Vertrag mit dem Stromlieferanten der Ladesäule hat) einfacher werden.
  • die unentgeltliche Stromabgabe,
  • Zahlung mit Bargeld,
  • Zahlung mit Karte,
  • Zahlung via SMS
  • sowie das webbasierte Bezahlen,
  • die Menüführung soll mindestens in Deutsch und Englisch erfolgen.

Bei dem webbasierten Zahlen soll es dann zum Beispiel möglich sein, via Smartphone-App oder vergleichbares zu bezahlen.

Wer eine Ladestation mit einer Ladeleistung von höchstens 3,7 kW betreibt, muss diese in Zukunft nicht an die Bundesnetzagentur melden.

Stefan Kapferer (Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW)) sagt:

„Die Neuregelungen werden das Laden von Elektrofahrzeugen deutlich benutzerfreundlicher machen. E-Autos lassen sich künftig genauso flexibel laden wie Benziner. Das wird zusätzliche Nutzergruppen von der E-Mobilität überzeugen.“

Es wird jedoch nicht vorgeschrieben, welchen Ladestecker (zum Beispiel CHAdeMO (Typ 2)) man an der öffentlichen Ladestation verwendet. Wer seine private Ladestation anderen Stromer-Fahrern anbietet, fällt meiner Meinung nach, nicht unter diese Regelung.

So Kapferer weiter:

„Solange nicht deutlich mehr Elektrofahrzeuge unterwegs sind, rechnen sich die öffentlichen Ladesäulen allerdings häufig nicht. Um diese Henne-Ei-Problematik aufzulösen, ist das Ladesäulen-Förderprogramm weiterhin enorm wichtig. Der zweite Förder-Aufruf muss jetzt schnellstmöglich erfolgen und ein deutlich größeres finanzielles Volumen haben, um den Ausbau zu beschleunigen.“

Via: Electrive und BDEW

 

Unsere Seite auf Google+ Google