Das Elektroauto Startup Uniti Sweden AB hat nach nur 36 Stunden sein Finanzierungsziel per Crowdfunding realisiert, mit dem Geld soll ein erster Prototyp gebaut werden.

Das Elektroauto Uniti soll im Jahr 2019/2020 auf den Markt kommen. Bildquelle: Uniti Sweden AB

Das Elektroauto Uniti soll im Jahr 2019/2020 auf den Markt kommen. Bildquelle: Uniti Sweden AB

Um den Bau eines Prototypen zu finanzieren hat das schwedische Unternehmen Uniti Sweden AB eine Crowdinvestment Kampagne gestartet und weitere Anteile für Kleininvestoren freigegeben.

In nur 36 Stunden hat das Startup sein Finanzierungsziel von 500.000 Euro erreicht, dafür erhalten die 196 Crowdfundinginvestoren 5,1 Prozent der Firmenanteile.

Nun kann theoretisch der Bau des Elektroauto-Konzepts beginnen, bereits Anfang 2017 soll der Prototyp präsentiert werden.

So sieht der aktuelle Zeitplan aus:

  • Q1 2017 – Erster Prototyp mit implementierten Kerntechnologien
  • Q4 2017 – Angestrebte Produktionsqualität des Prototyps sowie aller Kernfunktionen
  • Q4 2017 – Patentanmeldungen und geschütztes Referenzdesign
  • Q1 2018 – Erste signifikante Anzahlungen für Vorbestellungen
  • Q3 2019/Q1 2020 – Erste Fahrzeugauslieferungen

Uniti will ein Elektroauto bauen, welches überwiegend aus biologisch abbaubaren Materialien und Leichtbaukomponenten besteht. Die Reichweite soll bei 150 Kilometern liegen, der 15 kW starke Elektromotor soll eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 90 km/h rein ermöglichen.

Das Elektroauto Uniti soll im Jahr 2019/2020 auf den Markt kommen. Bildquelle: Uniti Sweden AB

Das Elektroauto Uniti soll im Jahr 2019/2020 auf den Markt kommen. Bildquelle: Uniti Sweden AB

Lewis Horne (Gründer und CEO von Uniti) sagt:

“Es ist ein super Start für unsere Finanzierungsrunden, aber wir haben jetzt sehr viel Arbeit vor uns”…
„Wir wollten diese Seed-Runde mit der Crowd beginnen, weil es eben unserer Marke und unseren Werten entspricht offen und authentisch zu sein.“

In einem Video sieht man die Anfänge des Elektrofahrzeugs und was das Unternehmen erreichen will.

 

Bei Uniti handelt es sich um ein elektrisches Stadtauto, designt um den Bedürfnissen des modernen städtischen Pendlers zu entsprechen, mit einer leichten und ressourcenschonenden Architektur, die alle Vorteile der elektrischen Autotechnologien ermöglicht.
Das Fahrzeug enthält das branchenweit erste Augmented Reality Headupdisplay in Vollbild und verwendet nachhaltige Materialien sowie qualitativ hochwertige Komponenten “von der Stange” bekannter Zulieferer.
Unitis Haupteinnahmequelle für die nächste Zeit sind Lizenzmodelle für die einzelnen Technologiesysteme, langfristig werden Verkäufe direkt an Endkonsumenten unter der Marke Uniti angestrebt.

Unitis Crowdinvestment Kampagne läuft weiter bis zum 19. November 2016, die Kampagne auf FundedByMe hier: www.fundedbyme.com/uniti

Uniti ist ein für den Stadtverkehr konzipiertes und nach Open-Soure-Prinzip entwickeltes Elektroauto aus Schweden. Es verbindet ganzheitlich Nachhaltigkeit mit futuristischer User Experience.

Die Auslieferung der ersten Modelle ist ab Ende 2019 vorgesehen, der Verkaufspreis steht noch nicht fest. Ich gehe aber davon aus, dass dieser zwischen 15.000 bis 25.000 Euro liegen wird.

Via: Pressemitteilung von Uniti

 

Bei der Formel E starten die Rennpiloten mit einem Elektroauto, anstatt eines Rennfahrzeug mit Verbrennungsmotor. Allerdings handelt es sich bei den Stromern um Elektroflitzer, welche extra für Rennen entwickelt worden sind.
Dieses Jahr dürfen die verschiedenen Teams Veränderungen an den Fahrzeugen vornehmen, bisher war dies untersagt.

Hier ist Nicolas Prost im Formel E Rennfahrzeug in Argentinien unterwegs. Bildquelle: Renault

Hier ist Nicolas Prost im Formel E Rennfahrzeug in Argentinien unterwegs. Bildquelle: Renault

Das Weltmeisterteam Renault e.dams geht 2016/2017 in der rein elektrischen Rennserie Formel E mit modifiziertem Fahrzeug und bewährtem Fahrerduo an den Start. Wie in den beiden vorangegangenen Saisons sitzen der frischgebackene Weltmeister Sébastian Buemi aus der Schweiz und der Franzose Nicolas Prost für das erfolgreichste Team der noch jungen Rennserie im Cockpit. Wichtigste Neuerung ist neben einem neuen Bodykit mit futuristischem Frontflügel die Steigerung der Rekuperationsleistung von 100 auf 150 kW. Erklärtes Saisonziel von Renault und e.dams ist der dritte Weltmeistertitel in Folge. Die neue Formel E-Saison startet am 9. Oktober 2016 mit dem Auftaktrennen in Hong Kong.

Alain Prost (neben Jean-Paul Driot einer der zwei Teamchefs von Renault e.dams) sagt:

„Unsere Ambitionen sind die gleichen wie in den beiden vorangegangenen Jahren: Wir haben beide Male den Konstrukteurstitel gewonnen und in der vergangenen Saison auch die Fahrerweltmeisterschaft. Entsprechend liegen unsere Ziele sehr hoch”…
„Auch wenn die Aufgabe dieses Jahr schwieriger werden wird, ist die Motivation noch immer die gleiche”

Den Grund für den zunehmend härteren Wettbewerb sieht Prost, welcher vierfacher Formel 1-Champion ist, in der wachsenden Zahl von siegfähigen Teams:

„Deshalb müssen wir in jedem Rennen konkurrenzfähig sein und dürfen keine Gelegenheit auslassen zu punkten.”

Spektakuläre Optik durch neuen Doppeldecker-Frontflügel

Der neue Formel E-Bolide Renault Z.E.16 besticht durch seine spektakuläre Optik. Wichtigste und augenfälligste Neuerung ist der Doppeldecker-Frontflügel mit zwei separaten, übereinander liegenden Luftleitelementen. Zusätzlich zum unveränderten unteren Segment kommt auf Höhe der Radoberkante eine zweite Flügelplatte hinzu, die beidseitig der Nase befestigt wird. Außen sind die beiden Flügelebenen durch den sogenannten „Bi-Plane”-Flügel miteinander verbunden, der gleichzeitig als Radverkleidung fungiert.

Das avantgardistische Frontflügeldesign ist eine Vorgabe des weiter entwickelten Reglements. Durch den futuristischen Look heben sich die Formel E-Fahrzeuge noch stärker von den Monoposti anderer Formel-Rennserien ab. Die individuelle Optik sorgt so für eine eigene visuelle Identität der Formel E. Gleichzeitig wird der Flügel durch die zusätzliche Befestigung an der Fahrzeugnase stabiler. Hierdurch verringert sich die Gefahr, dass die Fahrzeuge die Endplatte nach einer Kollision verlieren, wie in den vorangegangenen Saisons wiederholt geschehen.

Neu ist auch die Farbgebung des Renault Z.E.16. Der Elektrobolide präsentiert sich in einem leuchtenden Blau mit gelben Streifen an den Radverkleidungen.

Mehr Rekuperationsenergie für flexiblere Rennstrategie

Das zweite wichtige Novum in der Saison 2016/2017 betrifft die Energierückgewinnung: Statt wie bisher 100 kW können die Fahrer künftig während des Rennens 150 kW rekuperieren. Hierdurch eröffnen sich noch mehr Möglichkeiten bei der Rennstrategie. So können Fahrer, die besonders effizient mit der Energie haushalten, jetzt länger auf der Strecke bleiben und nach dem Fahrzeugwechsel dafür umso mehr „Gas” geben.

Um die Extra-Energie zu speichern, entwickelte Williams Advanced Engineering die Einheitsbatterie für die Formel E-Fahrzeuge weiter. Unangetastet bleiben die Batteriekapazität von 28 kWh und die Maximalleistung des Elektromotors von 200 kW/272 PS, die die Fahrer im Qualifying abrufen können. Die Maximalleistung der Elektromotoren im Rennbetrieb beträgt weiterhin 170 kW/231 PS.

Zusätzlich erhalten die Formel E-Boliden ein neues Lenkrad, das es den Fahrern ermöglicht, die Energierückgewinnung beim Bremsen zu variieren, ohne die Hände vom Volant zu nehmen.

Außerdem gehen die Formel E-Fahrzeuge 2016/2017 mit einer neuen Reifenmischung an den Start, die schneller auf die optimale Betriebstemperatur kommt und einen geringeren Rollwiderstand bietet. Die profilierten Allwetterreifen von Michelin unterscheiden sich grundlegend von anderen Motorsportreifen. Die Piloten benötigen wie bisher lediglich einen Reifensatz für Training, Qualifying und Rennen.

Als weitere Neuheit sinkt das Fahrzeugmindestgewicht von 888 auf 880 Kilogramm. Außerdem gibt es für die schnellste Rennrunde künftig nur noch einen statt zwei Punkten. Die Punktevergabe in der Formel E erfolgt ansonsten wie in der Formel 1 nach FIA Standards (25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 und 1 Punkt). Zusätzlich gibt es drei Bonuspunkte für die Pole Position. Maximal kann ein Fahrer an einem Rennwochenende somit 29 Punkte sammeln. Nach Vorbild der Königsklasse gibt es auch weiterhin in der Formel E eine Fahrer- und Teammeisterschaft.

Hochkarätig besetztes Fahrerfeld

Das Fahrerfeld der Formel E ist hochkarätig besetzt. Neben den Renault e.dams Piloten Nicolas Prost und Sébastien Buemi umfasst es Stars mit Formel 1-Erfahrung wie Nelson Piquet Jr., Lucas di Grassi, Jérôme d’Ambrosio, Jean-Eric Vergne und Nick Heidfeld.

Um sich die Formel E-Lizenz zu sichern, müssen die Piloten ab der neuen Saison, ähnlich wie bei der Superlizenz für die Formel 1, eine bestimmte Anzahl Punkte aus anderen Serien vorweisen können. Außerdem sammeln die Fahrer mit der Teilnahme in der Formel E auch Punkte für die Superlizenz. In den vergangenen Saisons galt dies nur für den Gewinner der Formel E-Meisterschaft.

Fünf neue Stadtkurse im Kalender

Die Rennen der Formel E finden auch in der neuen Saison größtenteils in Großstädten statt. Der Rennkalender der Formel E umfasst 2016/2017 insgesamt zwölf ePrix in zehn Städten. Neu hinzu kommen Hong Kong, Marrakesch, Brüssel und New York. Außerdem kehrt der ePrix von Monaco nach einjähriger Pause in den Rennkalender zurück. In Deutschland gastiert die rein elektrische Rennserie am 10. Juni 2017. Dann starten die Elektro-Boliden in der Bundeshauptstadt zum ePrix Berlin.

Termin Land Ort
9. Oktober 2016 China Hong Kong
12. November 2016 Marokko Marrakesch
18. Februar 2017 Argentinien Buenos Aires
1. April 2017 Mexiko Mexiko City
13. Mai 2017 Monaco Monte Carlo
20. Mai 2017 Frankreich Paris
10. Juni 2017 Deutschland Berlin
1. Juli 2017 Belgien Brüssel
15. und 16. Juli 2017 Kanada Montreal
29. und 30. Juli 2017 Vereinigte Staaten New York

Vielversprechende Testfahrten

Seine gute Form stellte das Renault e.dams Team bereits bei den Testfahrten im britischen Donington unter Beweis. Der aktuelle Champion Sébastien Buemi sicherte sich am Finaltag nicht nur die Bestzeit, sondern stellte auch einen neuen Rundenrekord auf. Mit 1:28.901 Minuten unterbot Buemi mit dem Renault Z.E.16 die Bestmarke aus dem Vorjahr um mehr als eine Sekunde. Auch der Renault Antriebsstrang lieferte eine beeindruckende Performance: Nicht nur Rang eins, sondern auch die Plätze zwei und drei gingen an Fahrzeuge mit Renault Power: Jean-Eric Vergne vom neuen Kundenteam Techeetah wurde mit knapp zwei Zehntelsekunden Rückstand Zweiter, Nicolas Prost im anderen Renault Z.E.16 wurde Dritter.

Technikbasis Spark-Renault SRT_01E

Sämtliche Fahrzeuge im Feld basieren auf dem Spark-Renault SRT_01E, wurden jedoch von den meisten Rennställe unter einem anderen Namen eingesetzt. Die Entwicklung von Motor, Wechselrichter, Getriebe und Kühlsystem der rein elektrischen Boliden ist vom Reglement freigegeben. Außerdem dürfen die Hinterradaufhängungen modifiziert werden, da diese mit dem als tragendem Teil ausgelegten Getriebe verbunden sind.

Eine Besonderheit der Formel E ist der „Fan Boost” für die drei beliebtesten Fahrer. Das Online-Voting startet zwölf Tage vor dem Rennen und bleibt in den ersten sechs Minuten eines ePrix geöffnet. Die Zuschauer haben damit noch mehr Einfluss auf den Rennverlauf. Die Publikumslieblinge bekommen 100 Kilojoule Zusatzenergie zur Verfügung, um in einem beliebigen Zeitraum die Leistung auf bis zu 200 kW zu erhöhen. Die Fahrer haben dabei selbst die Wahl, ob sie die Mehrleistung auf einen Schlag mobilisieren, etwa für ein rennentscheidendes Überholmanöver, oder über einen längeren Zeitraum dosiert abrufen. Der Fan Boost steht erst im zweiten Auto zur Verfügung, in das der Fahrer nach der ersten Rennhälfte umsteigt.

Via: Pressemitteilung von Renault

Im September 2016 waren in Deutschland 1.641 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies stellt einen neuen Jahresrekord dar.

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In den ersten drei Quartalen wurden in Deutschland 7.678 Elektroautos erstmals zugelassen. Mit 1.641 E-Autos und damit einem Plus von +76,6 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) erreichten Pkw mit diesem alternativen Antrieb im September einen Anteil von 0,6 Prozent am Neuzulassungsgeschehen.
Insgesamt wurden im September 298.002 Personenkraftwagen neu angemeldet.

Aber auch die Hybridfahrzeuge konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegen, so bewirkten 4.917 Hybridautos einen Zuwachs von +67,2 Prozent und einen Anteil von 1,6 Prozent.
Dazu zählen auch die 1.420 Plug-In Hybridautos, welche einen Anteil von 0,5 Prozent ausmachten und im Vergleich zum September 2015 um +36,8 Prozent zugelegt haben.

Die durchschnittliche CO2-Emission betrug im September 126,5 g/km und damit -0,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat und -1,7 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum.

Die hohen Neuzulassungszahlen wurden auch im Jahr 2015 nur im Oktober und Dezember übertroffen, allerdings wurden in den Monaten sehr viele E-Autos vom Typ Kia Soul EV in Deutschland angemeldet, später wurden diese dann vom Autohersteller ins Ausland transportiert.

Durch die aktuellen Stromer, welche derzeit in Paris präsentiert werden, wurden wieder viele Menschen auf das Thema Elektromobilität aufmerksam. Denn vor allem das Elektroauto Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern und einen vermuteten Verkaufspreis von 38.000 Euro zeigt, dass man keine Reichweitenangst mehr haben muss.
Wenn jetzt noch die Preise für die Batterieeinheiten günstiger werden und es mehr Schnellladestationen gibt, könnte das Thema Elektromobilität endlich auch in Deutschland durchstarten.

Ein kleiner Hinweis: Eine ausführliche Liste der im September zugelassenen Fahrzeugmodelle hat das KBA noch nicht veröffentlicht, sobald diese veröffentlicht ist, werde ich dies nachholen.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 7.678 (Januar bis inkl. September)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

Ich gehe aufgrund der aktuellen Entwicklung davon aus, dass im Jahr 2016 über 17.000 Elektroautos in Deutschland verkauft werden.

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641

Gesamtzahl für 2016 (Jan – September): 7.678

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Über den Elektroauto-Hersteller Tesla Motors gibt es viele interessante Fakten, aber auch Gerüchte. In einer Infografik erfährt man mitunter 41 interessante Details über das US-Unternehmen.

CeBit Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot Logo

Die eingefleischten Tesla-Fans werden die meisten Infos schon kennen, aber ein paar Neulinge erfahren zum Beispiel, dass Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) gar nicht Tesla gegründet hat.
Des weiteren Erfährt man, welches das erste Elektroauto des Unternehmens war, wie teuer ein Ladevorgang zu Hause ist, wie schwer das Elektro-SUV Model X ist, usw…

Infografik über den Elektroauto-Hersteller Tesla Motors. Bildquelle: www.jenningsmotorgroup.co.uk

Infografik über den Elektroauto-Hersteller Tesla Motors. Bildquelle: www.jenningsmotorgroup.co.uk

Auf der Automesse in Paris wird die spektakuläre Elektroauto-Studie Renault Trezor präsentiert, angetrieben wird der Edelstromer durch einem 350 PS starken Elektromotor und auch das Fahrzeugdach hält eine große Überraschung parat.

Das Elektroauto Renault Trezor kann noch bis zum 16. Oktober 2016 auf der Automesse in Paris angeschaut werden. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Trezor kann noch bis zum 16. Oktober 2016 auf der Automesse in Paris angeschaut werden. Bildquelle: Renault

Auf der Automesse Pariser Mondial de l’Automobile wurde unter anderem die spektakuläre Elektroauto-Studie Renault Trezor präsentiert. Das Design erlaubt einen Ausblick auf das zukünftig Design der Marke und zeigt, aber auch der Fahrzeuginnenraum wirkt sehr futuristisch.

Renault selbst spricht bei dem Concept Car Trezor davon, dass die emotionale Linienführung die aktuelle Renault Formensprache aufgreift, diese behutsam weiterentwickelt und einen Ausblick auf das zukünftige Design der Marke erlaubt.

Am 29. September wurde das Konzeptfahrzeug von Carlos Ghosn (Präsident und Chief Executive Officer (CEO) von Renault) und Laurens van den Acker (Senior Vice President of Corporate Design bei Renault) im Rahmen einer Pressekonferenz enthüllt.

Der Vorläufer der Studie Trezor ist das Concept Car DeZir, welches im Jahr 2010 dem Publikum präsentiert wurde.

Noch bis zum 16. Oktober wird die Studie Trezor von Renault auf dem Pariser Mondial de l’Automobile präsentiert.

Das Elektroauto Renault Trezor beschleunigt in 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Die technischen Daten klingen sehr beeindruckend, so sorgt ein 260 kW (350 PS) starker Elektromotor mit einem maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern für den Antrieb.
Den Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt so in 4 Sekunden, der Energiespeicher ermöglicht eine Reichweite von 300 Kilometern.

Zum Aus- oder Einsteigen wird das Fahrzeugdach hydraulisch angehoben. Das Elektroauto Renault Trezor kann noch bis zum 16. Oktober 2016 auf der Automesse in Paris angeschaut werden. Bildquelle: Renault

Zum Aus- oder Einsteigen wird das Fahrzeugdach hydraulisch angehoben. Das Elektroauto Renault Trezor kann noch bis zum 16. Oktober 2016 auf der Automesse in Paris angeschaut werden. Bildquelle: Renault

Der Trezor ist 4,70 Meter lang, über 2 Meter breit – dafür ist er aber nur 1,08 Meter hoch. Die Studie bietet Platz für 2 Menschen, dass gesamte Fahrzeugdach besteht aus Karbon.
Will man ein- oder aussteigen, hebt sich das gesamte Dach hydraulisch ab. Für den perfekten Rundumblick sorgt eine rote Panoramascheibe, gleichzeitig bietet ein gewölbtes großes OLED-Display einen Blick auf die Fahrdaten.

Die Energie wird in 2 Batterien gespeichert, jede verfügt über ein eigenes Kühlsystem. Für eine möglichst gute Gewichtsverteilung wurde eine Batterie im Heck und die andere im vorderen PKW-Teil untergebracht. Für zusätzliche Frischluft sorgt der variable Kühllufteinlass auf der Motorhaube.

Damit keine Energie unnötig verloren geht, verfügt der Stromer über Rekuperation, welche die Batterien etwas nachladen, sobald man vom Gas geht. Die Batterieeinheit lässt sich in 2 Stunden zu 80 Prozent aufladen.

Wie so viele extreme Konzeptfahrzeuge, wird der Renault Trezor so vermutlich nicht auf den Markt kommen. Falls es doch eine Kleinserie geben sollte, so würde ich grob schätzen, dass der Verkaufspreis bei 300.000 350.000 Euro liegen würde.
Aber man darf auch nicht vergessen, dass bereits heute verfügbare Elektroautos (Stichwort Tesla Model S mit dem Performance-Paket) noch schneller auf 100 km/h beschleunigen.

BMW i und Garage Italia Customs haben das Elektroauto BMW i3 und das Plug-In Hybridauto BMW i8 überarbeitet, dass Ergebnis kann man derzeit auf der Automesse in Paris bewundern.

Das Elektroauto BMW i3 und das Plug-In Hybridauto BMW i8 wurden von Garage Italia CrossFade überarbeitet, dass Ergebnis wird auf der Paris international Motor Show 2016 präsentiert. Bildquelle: BMW

Das Elektroauto BMW i3 und das Plug-In Hybridauto BMW i8 wurden von Garage Italia Customs  überarbeitet, dass Ergebnis wird auf der Paris international Motor Show 2016 präsentiert. Bildquelle: BMW

In einer Zusammenarbeit zwischen dem BMW Group Design und Garage Italia Customs entstand ein neuartiges Farb- und Materialkonzept für die Gestaltung von Exterieur und Interieur zweier Concept Cars auf der Basis aktueller Modelle von BMW i. Der BMW i3 Garage Italia CrossFade und der BMW i8 Garage Italia CrossFade werden am 30. September 2016 zum Auftakt des Mondial de l’Automobile 2016 in Paris vorgestellt.

In einer Zusammenarbeit zwischen dem BMW Group Design und Garage Italia Customs entstand ein neuartiges Farb- und Materialkonzept für die Gestaltung von Exterieur und Interieur zweier Concept Cars auf der Basis aktueller Modelle von BMW i. Der BMW i3 Garage Italia CrossFade und der BMW i8 Garage Italia CrossFade werden am 30. September 2016 zum Auftakt des Mondial de l’Automobile 2016 in Paris vorgestellt. Die Premiere in der französischen Hauptstadt dient zugleich als Ausblick auf Editionsmodelle des BMW i3 und des BMW i8, die über ein von den Konzeptstudien abgeleitetes Exterieurdesign verfügen und zu Beginn des Jahres 2017 erhältlich sein werden.

Gemeinsames Merkmal der beiden Concept Cars ist eine Oberflächengestaltung, die das wegweisende Design und den innovativen Charakter der Modelle BMW i3 und BMW i8 auf faszinierende Weise zur Geltung bringt. Im Mittelpunkt steht dabei eine spezifische Farbgebung, die in Anlehnung an eine in der Malerei des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts gebräuchliche Stilrichtung entwickelt wurde und für ein besonders ausdrucksstarkes Erscheinungsbild sorgt.

Adrian van Hooydonk (Leiter BMW Group Design) sagt:

„Lapo Elkann ist ein Pionier in der Verbindung der Disziplinen Mode, Automobil und Design. Diesen übergreifenden Ansatz finde ich als Designer besonders spannend“… „Mit BMW i ist es uns gelungen, bisherige Beschränkungen im Automobildesign durch den Einsatz ganz neuer Werkstoffe zu überwinden. Deshalb passt der progressive Ausdruck der Garage Italia CrossFade Edition perfekt zum BMW i3 und BMW i8.“

Bereits im Juni 2016 hatte Garage Italia Customs die BMW i8 Futurism Edition vorgestellt. Auch bei diesem Fahrzeug wurde die Gestaltung der Karosserieoberflächen von der Malerei inspiriert. Das Design der BMW i8 Futurism Edition, die anlässlich des 50-jährigen Bestehens von BMW Italia kreiert wurde, orientiert sich an dem Gemälde „Lampada ad Arco“ des futuristischen Künstlers Giacomo Balla.

Lapo Elkann (Präsident und Gründer von Garage Italia Customs) sagt:

„Garage Italia Customs und die Marke BMW teilen die Werte, die mit der technologischen Entwicklung und der kontinuierlichen Suche nach Innovationen verbunden sind“…. „Im Rahmen des CrossFade Projekts hatten unsere Designer die großartige Möglichkeit, eine Farbgebung zu kreieren, die über das traditionelle Konzept hinausgeht – mit erstaunlichen Effekten und einem einzigartigen geometrischen Muster.“

Für das Design der Elektrofahrzeuge stand Stilrichtung des Pointillismus Pate

Für die Gestaltung der nun in Paris gezeigten Concept Cars stand die im späten 19. Jahrhundert entwickelte Stilrichtung des Pointillismus Pate, bei der sich Farben optisch vermischen. Bei dieser Malweise entstehen die Motive aus kleinen, regelmäßig angeordneten Farbtupfern. Da die benachbarten Farben nicht vermischt werden, sondern erst in der Wahrnehmung des Betrachters miteinander verschmelzen, ergibt sich eine besonders intensive Leuchtkraft. Die gezielte Variation von Größe und Abstand der einzelnen Punkte zueinander ermöglicht die Schaffung von ebenso präzisen wie harmonischen Farbverläufen.

Das Plug-In Hybridauto BMW i8 Garage Italia CrossFade. Bildquelle: BMW

Das Plug-In Hybridauto BMW i8 Garage Italia CrossFade. Bildquelle: BMW

Auf der Karosserie des BMW i8 Garage Italia CrossFade wird der exakt definierte Farbwechsel zwischen Protonic Blue metallic und Protonic Dark Silver metallic zu einer intensiven Betonung der Linienführung und der Oberflächenkonturen genutzt. Zusätzlich weisen die aufgebrachten Farbtupfer die Form von Dreiecken auf. Durch diese geometrische Form wird sowohl im Gesamteindruck als auch bei detaillierter Betrachtung die bereits in der Formgebung symbolisierte Dynamik des Plug-in-Hybrid-Sportwagens noch intensiver betont. Realisiert wurde die Farbgebung in einem aufwändigen Lackierverfahren. Dabei wurde das in Protonic Blue metallic lackierte Fahrzeug zunächst mit einer Schablonen-Folie bedeckt. Auf diese Weise ließ sich das gewünschte geometrische Muster beim anschließenden Auftragen der zweiten farbgebenden Lackschicht in Protonic Dark Silver metallic mit besonders großer Präzision erzeugen. Auch im Innenraum des BMW i8 Garage Italia CrossFade wird der fließende Übergang vom dunklen Silber der Front zum reinen Blau im hinteren Bereich des Fahrzeugs aufgegriffen – auf Alcantara auf dem Mitteltunnel, der Seitenverkleidung und dem Dachhimmel. Die Struktur der Interieur- und Sitzoberflächen aus Foglizzo Leder und perforiertem Alcantara wird mit der kontrastierenden Farbgebung wirkungsvoll unterstrichen.

Das Elektroauto BMW i3 Garage Italia CrossFade wirkt sogar noch moderner

Das Elektroauto BMW i3 Garage Italia CrossFade. Bildquelle: BMW

Das Elektroauto BMW i3 Garage Italia CrossFade. Bildquelle: BMW

Beim BMW i3 Garage Italia CrossFade verläuft der Farbübergang an der Fahrzeugfront und den Seitenpartien in vertikaler Richtung. Der blaue Anteil nimmt nach oben hin ab und mündet so in die schwarze Lackierung des Dachs und der Fronthaube. Der fließende Übergang wird dabei durch eine transparente Folierung mit aufgedruckten kreisrunden Farbtupfern erzeugt, die für die urbane Fahrfreude des elektrisch angetriebenen Fünftürers stehen und mit zunehmender Höhe an Größe gewinnen. Die markante Farbstruktur findet sich auch im Innenraum, wo hochwertige Textil- und Alcantara-Oberflächen den Premium-Charakter des Ambientes zusätzlich betonen.

Als Basis-Farbe dient dabei jeweils die Variante Protonic Blue, die auch für den BMW i3 jetzt optional und exklusiv in Verbindung mit der 94 Ah großen Hochvoltbatterie erhältlich ist.

Via: Pressemitteilung von BMW

 

Das Elektroauto Peugeot iOn wird ab dem Modelljahr 2017 endlich etwas moderner, so gibt es dann ein Remote System zur Steuerung des Ladevorgangs, ein neues Ladekabel und auch ein überarbeitetes Display.

Elektroauto Peugeot iOn - Modelljahr 2017. Bildquelle: Peugeot

Elektroauto Peugeot iOn – Modelljahr 2017. Bildquelle: Peugeot

Seit Ende 2010 kamen die baugleichen Elektroautos Peugeot iOn, Citroen C-Zero und Mitsubishi Electric Vehicle (früher: iMiEV) auf den Markt, mit einer Reichweite von 150 Kilometern gehören sie zwar nicht zu den Langstreckenläufern, aber dafür sind sie relativ günstig.
So gibt es das aktuelle Modell des iOn bereits für 17.850 Euro, die 2017’er Variante wird für 19.800 Euro auf den Markt kommen.

Dafür gibt es dann ein paar Annehmlichkeiten mehr:

  • Neues Ladekabel und überarbeitetes Display mit Infos zum regenerativen Laden
  • Remote System zur Steuerung von Heizung, Klimaanlage und Ladevorgang
  • akustischer Fußgängerwarner
  • ein neues DAB-Audiosystem mit vier Lautsprechern (inkl. Bluetooth, CD-Player und MP3-Funktion)
  • Die neue Farbe Electric-Blau.

Mit dem lokal emissionsfreien Peugeot i0n hat die französische Löwenmarke seit Ende 2010 als einer der ersten Autohersteller einen vollelektrischen Kleinwagen im Programm.
Mit einer Reichweite von rund 150 Kilometern ist der 3,48 Meter lange, viersitzige City-Flitzer für viele Menschen, welche nicht weit fahren müssen, eine Alternative.

Das Elektroauto bekommt einen Fußgängerwarner

Die Neuerungen betreffen unter anderem den Komfort an Bord: Mit dem neuen Modelljahr können Peugeot-i0n-Fahrer mit Hilfe des neuen i0n-Remote-Systems sowohl die Heizung als auch die Klimaanlage schon während des Ladevorgangs über eine Multifunktionsfernbedienung aktivieren. Bereits 30 Minuten vor dem Start wählt der Fahrer die gewünschte Temperatur vor. Ebenfalls neu: Beginn und Ende des Ladevorgangs können über die Fernbedienung programmiert werden – inklusive Anzeige des Ladestands der Batterie. Die Lithium-Ionen-Batterie des elektrischen Kleinwagens von Peugeot kann binnen sechs bis elf Stunden an Haushaltssteckdosen aufgeladen werden. Im Schnellladevorgang wird die Batterie bereits innerhalb von nur 30 Minuten auf 80 Prozent aufgeladen.

Neben einem den aktuellsten Richtlinien entsprechenden Ladekabel verfügt das Elektroauto jetzt auch über eine Anzeige im Bildschirm des Bordcomputers, die über den Prozess des regenerativen Ladens informiert. Der regenerative Generator-Modus ist immer dann aktiv, wenn der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt oder bremst. In diesen Fahrsituationen gewinnt das elektrische System des i0n Energie zurück.

Auch beim Fußgängerschutz setzt der i0n im Modelljahr 2017 neue Maßstäbe, denn er verfügt über einen akustischen Fußgängerwarner. Dadurch wird verhindert, dass Fußgänger den fast geräuschlos fahrenden i0n überhören. Zu den weiteren Verbesserungen zählt eine serienmäßige Audioanlage von Kenwood, die nun mit DAB (Digital Audio Broadcasting) ausgestattet ist. Eine neue Außenfarbe (Electric Blue) ist ebenfalls verfügbar.

Der Peugeot i0n (wie auch seine Schwestermodelle) werden von einem 49 kW (67 PS) starken Elektromotor über die Hinterachse angetrieben. Zur Serienausstattung zählen unter anderem sechs Airbags, ESP, Klimaautomatik, Fahrersitz-Heizung, 15-Zoll-Leichtmetallräder sowie das automatische Notrufsystem PEUGEOT Connect SOS. Auf die Antriebsbatterie gewährt Peugeot eine Garantie über einen Zeitraum von acht Jahren bzw. 100.000 Kilometern. Der Peugeot i0n ist zu einem Basispreis von 19.800,– Euro bestellbar.

Im Rahmen des von der Bundesregierung verabschiedeten Programms zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist der Peugeot i0n seit Sommer 2016 förderberechtigt.

Via: Pressemitteilung von Peugeot

 

 

Die internationalen Anstrengungen für eine saubere Umwelt und effizienten Klimaschutz im Alltag sind im Jahr 2016 so wichtig wie noch nie. Die globale Luftverschmutzung ist immer noch ein großes Problem und wird, laut Meinung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), noch immer nicht angemessen sanktioniert. Die Klimapolitik der G-20-Staaten macht es indes nicht leicht, eine Senkung der Erderwärmung um deutlich unter 2°C zu erreichen. Technische Weiterentwicklungen wie das Elektroauto sollen den modernen Klimaschutz vorantreiben und praktikabel machen. Doch wie attraktiv ist Elektromobilität eigentlich?

Ladestation für Elektroautos - Telekom Cebit Stecker

Ladestation für Elektroautos – Telekom Cebit Stecker

Was das Elektroauto bringen soll

Mit erneuerbaren Energien und alternativen Technologien will die Weltwirtschaft gegen die dramatische Verschlechterung des globalen Klimas angehen – aber natürlich möglichst profitabel. Informationsplattformen wie Urban Hub dokumentieren den Wandel, der sich dabei vor allem in städtischen Regionen vollzieht. Ein Aspekt des Klimaschutzes ist der Einsatz von Elektroautos, sogenannter „E-Modelle“ (Ladung über Stromnetz) oder „Plug-In Hybridautos“ (Ladung über Stromnetz sowie Verbrennungsmotor). Deren Konzept ist so simpel wie vorbildlich: Emissionen auf den überfüllten Straßen zu reduzieren und rentable Alternativen zum Kraftstoffmotor zu schaffen. Doch wie attraktiv ist ein E-Auto für den Endverbraucher wirklich? Einfach zu beantworten ist das nicht, denn die aktuellen Entwicklungen im Bereich Elektromobilität zeigen zwar durchaus Fortschritte, sind aber nicht für jeden gleich rentabel.

Vorteil: Klimafreundlich und modern

Die Anforderungen an Elektrofahrzeuge sind groß und wirken sich auch auf den Preis aus: Moderne Ausstattung, teure Batterien mit großem Speicher sowie die noch relativ niedrigen Produktionszahlen machen den Kauf eines E-Autos derzeit noch zum teuren Vergnügen. Die ideellen und praktischen Vorteile sollte man jedoch klar mit berücksichtigen: 10 Jahre lag ab der Neuzulassung ist man mit einem Elektroauto von der Kfz-Steuer befreit. Außerdem darf man seit dem 18. Mai für erstzugelassene Fahrzeuge bis zu 60.000,– EUR (Nettopreis) und je nach Modell bis zu 4.000,– Euro Förderprämie in Anspruch nehmen. Reine E-Autos sind emissionsfrei, haben weniger Verschleiß und verursachen geringere Instandhaltungskosten als ein Fahrzeug mit Kraftstoffmotor. Darüber hinaus ist abzusehen, dass die Preise für aktuell kostspielige Batterien noch fallen werden. Wem der Kauf zu teuer ist, kann diese aber genausogut mieten. Strom ist als regenerative Energieform auch geringeren preislichen Schwankungen ausgesetzt als fossile Brennstoffe und bietet dazu die Möglichkeit zur Eigenversorgung an Heimladestationen.

Nachteil: Preis-Leistung noch mangelhaft

In der Realität der Autonutzer gibt es allerdings Faktoren, welche die Euphorie zum Kauf eines E-Autos schnell ausbremsen können: Eine Berechnung der Wirtschaftlichkeit muss je nach Nutzungszweck genau abgewogen werden. Während ein E-Auto als „Stadtflitzer“ in infrastrukturell besser aufgestellten Metropolen wie Berlin durchaus praktisch sein kann, sieht es auf dem Land schon schlechter aus. Gerade bei längeren Reisen müssen sich E-Autofahrer mit vergleichsweise kleiner Reichweite abfinden. Langstrecken über 200 Kilometer können da zur Zumutung werden, vor allem wenn Zeitdruck eine Rolle spielt. Hinzu kommen eine allgemein noch lückenhafte Versorgungsinfrastruktur an Ladestationen und lange Ladezeiten von bis zu 15 Stunden. Die Skepsis bleibt also. Obwohl Elektromobilität noch eine entscheidende Rolle für den Klimaschutz spielen wird, steckt die Entwicklung von E-Autos noch in einem zu frühen Stadium, um den Ansprüchen an Wirtschaftlichkeit, Mobilität und Versorgungsbedarf zu genügen.

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