In Norwegen gibt es jetzt über 100.000 Elektroautos, bereits im Jahr 2020 könnten es über 400.000 Stromer sein.

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft. Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen. © harvepino - Fotolia.com

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft.
Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen.
© harvepino – Fotolia.com

Norwegen ist beim Thema Elektromobilität in Europa eines der führenden Länder, denn nirgendwo gibt es in Europa mehr Anreize, sich ein Elektro- oder Plug-In Hybridauto zu kaufen.
So gibt es dort kostenlose Parkplätze, man darf die Busspur benutzen und es gibt kostenlose Ladestationen.

400.000 Elektroautos im Jahr 2020

Zwar hat Norwegen nur etwa 5,2 Millionen Einwohner, dennoch gibt es dort 100.000 rein elektrisch angetriebene PKW. Schon vor kurzem lag der Anteil der Neuzulassungen von Elektroautos in Norwegen bereits bei 30 Prozent.
In Deutschland kann man von solchen Zahlen nur träumen, so machen die E-Autos hierzulande nur einen Bruchteil (1,7 Prozent) aus.

Bis zum Jahr 2025 will man in Norwegen erreichen, dass nur noch Elektroautos neu angemeldet werden können.

Christina Bu (Generalsekretärin des norwegischen Elektrofahrzeug-Verbands Norsk elbilforening) sagte:

„Wir haben deutlich früher als die meisten erwartet haben 100.000 Batterie-Elektroautos erreicht. Für 2020 visieren wir 400.000 an.“

Wenn man bedenkt, dass sich die Reichweite von E-Autos innerhalb von 12 Jahren fast verdreifacht hat, ist das Ziel durchaus realistisch. Zwar gibt es die Autos mit dem Elektromotor seit mehr als 100 Jahren, allerdings konnten sie sich nur zu Beginn durchsetzen.
Bereits Anfang 2017 kommt das Elektroauto Opel Ampera-e auf den Markt, dessen Reichweite wird bei etwa 500 Kilometern liegen. Aber auch andere E-Autos, wie der Renault Zoe und der Nissan Leaf werden mit einer größeren Reichweite erhältlich sein.

In Deutschland fehlt es vor allem an Ladestationen für Elektroautos

Um einen vergleichbaren Erfolg in Deutschland zu erzielen, müsste die Ladeinfrastruktur massiv ausgebaut werden. Denn Deutschland ist ein Land der Mieter, es gibt also vergleichsweise wenig Menschen, welche in einem Einfamilienhaus wohnen und sich dort einfach einen Stromanschluss in die Garage verlegen können.

Die Umweltbonus genannte Kaufprämie brachte in Deutschland bisher keinen großen Erfolg, denn die Neuzulassungszahlen sind im Vergleich zum Jahr 2015 nicht wesentlich gestiegen.

Via: electriccarsreport

 

[19.12.2016] Seit kurzem verlangt Tesla Motors von denjenigen Nutzern Gebühren, welches ihr Elektroauto länger als nötig am Supercharger stehen lassen.

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger IAA Frankfurt am Main

Es gibt immer mehr Menschen, welche mit einem Elektroauto von Tesla Motors fahren. Daher wird es mittlerweile immer enger an den Supercharger genannten Schnellladestationen. Zusätzlich gibt es leider immer noch viele Menschen, welche ihren PKW mit Verbrennungsmotor an einem Supercharger parken.

Aber auch manche Tesla-Besitzer haben sich nicht sehr sozial verhalten, so ist es öfters vorgekommen, dass sie ihr Elektroauto Tesla Model S am Nachmittag an den Supercharger angeschlossen haben und das Fahrzeug erst am Vormittag des nächsten Tages abgeholt haben.

Tesla Motors will Supercharger-Blockierer zur Kasse bitten

Tesla verlangt nun 0,35 Euro für jede Minute, die das Model S oder Model X einen Supercharger blockiert, obwohl die Batterieeinheit bereits voll aufgeladen ist. Wenn der Ladevorgang beendet ist, hat man 5 Minuten, um sein E-Auto zu entfernen. Wenn man dies nicht tut, erfolgt eine minutengenaue Abrechnung. Praktischerweise erhält man über die Tesla-App eine Nachricht, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist.

In Deutschland blockieren eher Verbrenner die Ladestationen für Elektroautos

Während es in den USA öfters vorkommt, dass an den Superchargern Warteschlangen entstehen, muss man in Deutschland weniger warten.

Dafür gibt es hierzulande viele Supercharger-Standorte, welche fast komplett von PKW mit einem Verbrennungsmotor zugeparkt werden. In diesem Fall kann Tesla keine Rechnung schicken, da die Daten der Verursacher so nicht bekannt sind.

Wenn aber ein Model S oder Model X am Supercharger angeschlossen ist, weiß das US-Unternehmen ganz genau, welches Fahrzeug gerade aufgeladen wird.

In der Vergangenheit hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer) bereits mitgeteilt, dass es zu viele Tesla-Besitzer geben würde, welche die Schnellladestationen zu oft nutzen würden.
Denn eigentlich sind die Supercharger nur für das Aufladen auf langen Reisen gedacht, manche haben aber die Stromtankstelle regelmäßig genutzt, welche sich in der Nähe des Wohnsitzes befindet.

 

 

Falls noch Ideen für Weihnachtsgeschenke gesucht werden, gibt es hier eine kleine Auswahl für große und kleine Elektroautos-Fans.

Ein Weihnachtsbaum mit Schmuck. Bildquelle: @DN6 - Fotolia.com

Ein Weihnachtsbaum mit Schmuck. Bildquelle: @DN6 – Fotolia.com

Ladestation für Elektroautos aus Holz

Wer den Kindern schon jetzt die Elektromobilität näher bringen will, sollte sich die „Ladestation für Elektroautos aus Holz“ anschauen

Eine Ladestation für Elektroautos aus Holz. Bildquelle: 4electric.de

Eine Ladestation für Elektroautos aus Holz. Bildquelle: 4electric.de

Sie besteht aus 5 Teilen, Altersgruppe: 3+ Jahre und das Spielzeug ist mit den meisten bekannten Holzeisenbahn-Marken (Bigjigs Rail) kompatibel.

Preis: 25,00 Euro

Quelle: 4electric (unser Sponsor)

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Tesla Supercharger für Smartphone, Tablets usw.

Die Supercharger von Tesla Motors haben ein besonders auffälliges Design, wer sich ein solches stylisches Ladegerät für die Wohnung besorgen will oder es verschenken möchte, findet auf der Seite mysupercharger.net

Der Supercharger für das Smartphone. Bildquelle: MySupercharger.net

Der Supercharger für das Smartphone. Bildquelle: MySupercharger.net

ein entsprechendes Ladegerät.
Damit kann man dann sein Smartphone, Tablet und andere Dinge aufladen.

Folgende Ladestecker werden unterstützt: Apple Lightning, Micro USB und USB-C. Der Preis beginnt bei 79 Euro.
Die Teile werden mit dem Zortrax M200 3D Drucker hergestellt, wer selbst einen hat, kann die entsprechenden Dateien kostenlos downloaden.

Hier kann man das Ladegerät bestellen: MySupercharger

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Gutschein, um das Elektroauto Tesla Model S oder Model X zu mieten

Je nach Anbieter kann man das Elektroauto Tesla Model S bereits ab 199 Euro pro Tag mieten, für das Elektroauto Tesla Model X werden 499 Euro pro Tag fällig.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Die Preise sind zwar relativ hoch, aber für Fahrzeuge in der Preisklasse relativ normal. Als Beispielanbieter dient hier der Anbieter Tesla-Verleih, über eine Suchmaschine seiner Wahl findet man aber auch andere Anbieter.

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fischertechnik PROFI Oeco Energy

Für den zukünftigen Ingenieur oder Ingenieurin ab 9 Jahre, man kann damit 14 Modelle zum Thema „Erneuerbare Energien“ bauen. Neben den eigentlichen Bauteilen enthält das Set 1 didaktisches Begleitheft, Solarmotor, 2x Solarmodul, Energiespeicher und LED.

Der Preis liegt bei 78,82 Euro. Bestellen kann man es unter anderem bequem über Amazon: fischertechnik PROFI Oeco Energy*

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fischertechnik PROFI Fuel Cell Kit

Als Zusatz zum fischertechnik PROFI Oeco Energy gibt es das passende Brennstoffzellenset, hier wird die Funktionsweise einer Brennstoffzelle erklärt, es besteht unter anderem aus einer Brennstoffzelle, Solarmodul und didaktisches Begleitheft.

Der Preis liegt bei 62,99 Euro und es kann auch bequem bestellt werden: fischertechnik PROFI Fuel Cell Kit*

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Das Franzis Lernpaket Brennstoffzellen selber bauen

In diesem Lernpaket geht es ebenfalls um die Brennstoffzelle und wie man damit Energie produzieren kann, man baut mit einfachsten Mitteln eine funktionierende Brennstoffzellen selbst auf.
Dazu gehört ein 64-seitiges Handbuch, 20 Bauteile, Steckbrett, Motor –

Der Preis liegt bei 29,95 Euro, dass Lernpaket kann man bequem über Amazon bestellen: Lernpaket Brennstoffzelle*

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Das Franzis Lernpaket 50 Experimente mit regenerativen Energien

In diesem Lernpaket geht es um Solarenergie, Photovoltaik, Windenergie, Wasserkraft und Speichertechnologien.
Dieses Lernpaket vermittelt das Basiswissen über regenerative Energien und es gibt viele Experimente.

Diese Lernpaket ist für Kinder ab 14 Jahren, der Preis liegt bei 49,95 Euro.

Hier kann man das Lernpaket zum Thema regenerative Energien bestellen: Franzis Lernpaket 50 Experimente mit regenerativen Energien*

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Tesla Motors Parkplatzschild

Wer einen Fahrer eines Elektroautos von Tesla Motors kennt, könnte ihm dieses Parkplatzschild schenken.

Es besteht aus hochwertigem 3mm Alu-Dibon, es ist UV-Beständig und absolut Wetter- & Witterungsfest. Die Größe beträgt 32cm x 24cm und der Preis liegt bei 19,99 Euro.

Man kann das Schild direkt online bestellen: Tesla Motors Parkplatzschild*

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Die Biografie von Elon Musk: Wie Elon Musk die Welt verändert

Elon Musk gilt für manche als der da Vinci des 21. Jahrhunderts. Er hat bereits große Unternehmen wie Paypal und SpaceX gegründet, derzeit leitet er das Unternehmen Tesla Motors, welches durch seine Elektroautos bekannt geworden ist.

Die Biografie von Elon Musk gibt es in papier- und elektronischer Form, der Preis für das Buch beträgt 19,99 Euro. Das Buch und das eBook kann man hier bestellen: Elon Musk*

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Gaming Mousepad mit dem Tesla Motors Logo

Wer das Mousepad bestellen will, sollte sich für die Variante für 4,99 Euro entscheiden, dann kommt es noch vor dem 24. Dezember an.

Hier kann es bestellt werden: Tesla Motors Logo Mousepad*

  • Die mit einem „*“ markierten Links sind sogenannte Affiliate-Links, dass heißt, wenn ein solches Produkt bestellt wird, erhalten wir einen klitzekleinen Anteil.

Das Elektroauto Opel Ampera-e kann seit kurzem in Norwegen bestellt werden, der Preis liegt bei umgerechnet 33.257 Euro (ohne Mehrwertsteuer).

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Deutschland startet Opel den Verkauf des Elektroauto Ampera-e im Frühjahr 2017, in Norwegen kann man bereits den Stromer bestellen.

Dort beginnt der Kaufpreis bei 299.000 NOK (Norwegischen Kronen), dies sind umgerechnet 33.257 Euro. Allerdings muss man in Norwegen für Elektroautos keine Mehrwertsteuer bezahlen, wenn man die 19% Mehrwertsteuer auf den umgerechneten Euro anwendet, zahlt man gerundet 6.319 Euro an MwSt. Zusammen sind dies also 39.575,83 Euro, die das Elektroauto Opel Ampera-e in Deutschland kosten könnte.

Ich gehe allerdings sehr stark davon aus, dass man die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro erhalten wird: Also wird man für den ersten echten Opel-Stromer 35.575 Euro bezahlen müssen.

Der Verkauf startet in Norwegen, weil die Elektroautos dort einen Marktanteil von etwa 22 Prozent ausmachen und dort viel mehr gefördert werden. So kann man dort kostenlos parken, die Busspur nutzen und es gibt mehr kostenlose Ladestationen. Über die Gründe des gestaffelten Verkaufsstart sagt Peter Christian Küspert (Vertriebschef bei Opel):

„Die Verfügbarkeit des Ampera-e wird aufgrund der vorgegebenen Produktionskapazitäten im amerikanischen Werk zunächst begrenzt sein. Deshalb haben wir uns für einen gestaffelten Verkaufsstart entschieden.“

Da die Produktionskapazität nicht sofort das Maximum erreicht, werden zunächst die Länder mit einer vorhandenen Elektro-Infrastruktur und/oder Elektromobilitäts-Erwartungsmärkte beliefert.

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Nach Norwegen folgen dann zuerst Deutschland, die Niederlande, Frankreich und die Schweiz. Wenn die Produktionskapazität verbessert wurde, werden im weiteren Jahresverlauf die meisten anderen europäischen Länder beliefert, ab 2018 soll er dann überall erhältlich sein.

Sollten sich Änderungen ergeben, behält sich Opel aber die Möglichkeit offen, die Reihenfolge zu ändern oder gleich weitere Länder zu berücksichtigen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen ändern oder neue Anreize für E-Mobilität entstehen.

Je nach Messverfahren liegt die Reichweite des Elektroauto Opel Ampera-e bei 380 bis 500 Kilometern, damit sollte die Reichweitenangst der Vergangenheit angehören.

Der Verkauf wird in Deutschland durch ausgewählte Opel-Händler erfolgen, welche den Ampera-e als e-Spezialisten absetzen werden. In Norwegen wird nach dem jetzigen Stand jedoch bei so gut wie jedem Opel Autohaus ein Ampera-e stehen, man darf also gespannt sein, wie sich die Absatzzahlen in Deutschland entwickeln werden.

Wer sich schon mal mal den Konfigurator für den Ampera-e anschauen will, kann dies hier tun (Norwegisch)

Via: Pressemitteilung von Opel

Ab dem Jahr 2019 wird das Elektroauto Renault Zoe über den Schnellladestandard CCS Combo DC verfügen, damit kann man den Stromer dann in kurzer Zeit mit mindestens 150 KW aufladen.

Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Gegenüber französischen Medien hat Renault bestätigt, dass man in Zukunft den Schnellladestandard CCS Combo DC verwenden wird, mit diesem kann man Elektroautos mit mindestens 150 Kilowatt aufladen.

Nachdem Renault vor 6 Monaten bekannt gab, dass man der CharIN CCS DC Fast Charging Group beigetreten sei, trägt die Partnerschaft nun erste Früchte.

Als erstes wird das rein elektrisch angetriebene Auto Zoe über den neuen Standard verfügen, so kann man den Energiespeicher in kurzer Zeit mit den CCS Combo (AC und DC) – fähigen Schnellladestationen aufladen.

Das Elektroauto Renault Zoe könnte in 20 Minuten aufgeladen werden

Die neue Schnellladefähigkeit dürfte vor allem bei den Fans des Zoe (bzw. wie sie sagen würden: die Zoe) für höher schlagende Herzen sorgen, denn ein mangelnder Schnellladestandard war bei vielen ein Kritikpunkt.
Vor allem, da es jetzt den Zoe ZE. 40 mit einer 41 kWh großen Batterieeinheit gibt, diese sorgt für eine Reichweite von um die 400 Kilometer. Wenn der neue ZOE Z.E. 40 bereits per 150 kW aufgeladen werden könnte, müsste man nur etwa 20 Minuten warten, um wieder 300 Kilometer fahren zu können.

Bisher gibt es aber noch keine Bestätigung darüber, ob der neue Zoe ab 2019 die vollen möglichen 150 Kilowatt Ladestrom unterstützt.

Der Standard soll in Zukunft beim CCS Combo DC sogar auf bis zu 350 kW erhöht werden.

Wenn es „schnell“ gehen soll, kann man das Elektroauto Renault Zoe bisher nur per 22 kW aufladen, so muss man sich bei der 22 kWh großen Batterie  mindestens 1 Stunde lang gedulden, wenn man die bestehende Schnellladefunktion nutzt. An der Wallbox dauert es 6 bis 9 Stunden, bis die Batterie voll aufgeladen worden ist. Bei der neuen Variante mit der 41 kWh großen Batterie dauert es entsprechend länger.

Die Autohersteller machen es einem als Interessenten derzeit auch nicht leicht, denn bei vielen interessanten Modellen muss man sich noch etwas gedulden, wie eben beim Zoe Z.E. 40 mit CCS Combo DC.

Via: autoactu.com

 

[12.12.2016] Das Elektroauto Nissan Leaf wird in seiner japanischen Produktionsstätte Oppama als autonomes Zugfahrzeug eingesetzt – so zieht es einen Anhänger mit 3 Stromern.

In dem Nissan Werk Oppama zieht eine autonom fahrende Version des Elektroauto Nissan Leaf einen Anhänger mit weiteren Stromern. Bildquelle: Nissan

In dem Nissan Werk Oppama zieht eine autonom fahrende Version des Elektroauto Nissan Leaf einen Anhänger mit weiteren Stromern. Bildquelle: Nissan

Nissan setzt das Elektroauto Leaf als vollautonomes Zugfahrzeug ein, dass Fahrzeug erkennt erkennt und umfährt Hindernisse.

Der Nissan Leaf definiert den Werksverkehr neu, denn das meistverkaufte Elektroauto der Welt ist künftig als Zugfahrzeug in der japanischen Nissan Produktionsstätte Oppama im Einsatz. Der Stromer zieht die mit Neuwagen beladenen Anhänger nicht nur vollelektrisch und emissionsfrei von der Fertigungslinie zur Anlegestelle, wo die Verschiffung für den Transport in die ganze Welt startet. Der Leaf ist dabei auch vollautonom ohne Fahrer unterwegs.

Das eigens entwickelte „Intelligent Vehicle Towing“-System (IVT) erlaubt eine selbstständige Fahrt über das Werksgelände. Dieses System ist Teil der Nissan Vision von intelligenter Mobilität, die zeigt, wie Autos künftig gefahren, angetrieben und in die Gesellschaft integriert werden. Dieses neue Projekt vernetzt intelligente Elektroautos und die Infrastruktur der Produktionsstätte.

Das Ergebnis ist ein flexibles Transportsystem, welches keine besondere Infrastruktur benötigt. Denn während der konventionelle Werksverkehr in der Regel Schienen oder Magnetbänder benötigt, erfordert das neue Nissan System keinerlei besondere Infrastruktur.

Diese Version des Elektroauto Nissan Leaf kann autonom fahren. Bildquelle: Nissan

Diese Version des Elektroauto Nissan Leaf kann autonom fahren. Bildquelle: Nissan

Der vollautonome Leaf ist mit Kameras und Laser-Sensoren ausgestattet, dadurch kann die Software die Fahrbahnmarkierungen, Bordsteine sowie mögliche Hindernisse und Gefahrenstellen in der Nähe des Fahrzeugs erkennen. Alle gesammelten Daten werden zudem mit Kartenmaterial abgeglichen, so dass das E-Auto problemlos seinen genauen Standort und die direkte Route zum Ziel ermitteln kann. Selbst kurzfristige Wechsel im Produktionsablauf und damit verbundene Routenänderungen sind kein Problem.

Unterwegs im Werksverkehr berücksichtigt das Fahrzeug das jeweils gültige Tempolimit und drosselt selbstständig seine Geschwindigkeit. Bei einem Hindernis oder Querverkehr stoppt der Leaf, bis der Weg wieder frei ist.

Ein zentrales Verkehrskontrollsystem zeigt zudem den genauen Standort, die Geschwindigkeit sowie den Batterie- und Betriebsstatus des Zugfahrzeugs an. Begegnen sich zwei autonom fahrende Leaf an einer Kreuzung, bestimmt ein Algorithmus des Kontrollsystems, welches Auto Vorrang hat.
Falls ein Notfall auftreten sollte, können alle Fahrzeuge aus der Ferne gestoppt werden.

Autonome Elektroautos ersetzen Arbeiter in einem der größten Nissan Werke

Bei Oppama handelt es sich um eines der größten Nissan Werke überhaupt. Verlassen die Fahrzeuge ihre Fertigungslinie, müssen sie zur Verschiffung in die Werft der Anlage gebracht werden. Bislang haben Fahrer diese Aufgabe übernommen. Das IVT-System ermöglicht fortan vollautonomen und fahrerlosen Werksverkehr.

In mehr als 1.600 Testläufen im Laufe des letzten Jahres hat das System zuverlässig funktioniert. Ein Sicherheitssystem und ein zweites ausfallsicheres System im Hintergrund, das bei einer Störung des ersten eingreift, reduzieren mögliche Risiken und Gefahren beim autonomen Fahren. Dazu zählen etwa schlechte Wetterbedingungen und ungünstige Lichtverhältnisse.

Die Tests in Oppama werden weiter fortgesetzt, bei Erfolg wird dieses System danach auch in anderen Fabriken innerhalb und außerhalb Japans eingeführt.

Der japanische Automobilhersteller nimmt eine Vorreiterrolle beim autonomen Fahren ein. Im August hat das Unternehmen den ProPILOT eingeführt. Das System ermöglicht teilautonomes Fahren in bestimmten Fahrsituationen.

Die Daten und das Know-how aus dem IVT-Projekt sollen die Einführung weiterer autonomer Fahrtechnik vorantreiben.

Via: Nissan Pressemitteilung

[12.12.2016] In den nächsten Jahren könnte es zu einer starken Nachfrage nach Elektroautos kommen, denn die OPEC hat sich erstmals seit dem Jahr 2008 auf eine Öl-Förderkürzung geeinigt – gleichzeitig sorgt der schwache Euro für höhere Treibstoffpreise.

Bei der Planung eines neuen Hauses sollte man auch den Bau von Solarzellen und den Kauf eines Elektroautos in Betracht ziehen. Bildquelle: © arsdigital - Fotolia.com

Bei der Planung eines neuen Hauses sollte man auch den Bau von Solarzellen und den Kauf eines Elektroautos in Betracht ziehen. Bildquelle: © arsdigital – Fotolia.com

Wer in den letzten Jahren einen PKW mit einem Verbrennungsmotor gefahren ist, wurde bisher durch die recht günstigen Benzinpreise von um die 1,20 Euro (für E10) verwöhnt.

Im November 2016 hatte sich das Öl-Kartell Opec darauf geeinigt, dass man die Ölfördermenge wieder begrenzen will. Schon kurz nach dem die Entscheidung bekannt gegeben worden ist, ist der Benzinpreis auf über 1,30 Euro gestiegen.

Die Produktion soll so um 1,2 Millionen Barrel (pro Tag) gekürzt werden, ein Barrel Rohöl entspricht 159 Litern. Noch vor der Entscheidung hat OPEC mehr als 30 Millionen Barrel pro Tag gefördert.
Gleichzeitig hat auch Russland angekündigt, dass man die Produktion ebenfalls reduzieren werde.

Bei den bisherigen Benzinpreissteigerungen handelt es sich um eine Art Vorwehen, denn die Reduzierung soll erst ab dem 1. Januar 2017 starten.

Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Preise noch weiter steigen werden, da nicht nur die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) den Öl-Preis beeinflusst, sondern auch der schwache Euro.

Wer ein Elektroauto fährt, ist meistens unabhängig vom Erdöl-Preis

Für die Autofahrer in Deutschland und dem übrigen Europa gibt es gleich zwei Nachteile: Einmal ist der Eurokurs gesunken und zum anderen sind die Rohölpreise schon alleine wegen der Ankündigung der OPEC gestiegen.

So ist der Preis für das europäische Brentöl um etwa 8 Dollar gestiegen und hat damit mehr als 50 US-Dollar (ca. 46 Euro) gekostet. Dies hat sich dann auch auf die Preise für Treibstoff ausgewirkt, so das die Preise in manchen Teilen Deutschlands auf über 1,30 Euro pro Liter Super-Benzin (E10) gestiegen sind.

Da das Rohöl international in der Währung US-Dollar gehandelt wird, wirkt sich auch ein sinkender Euro-Kurs auf die Benzin- und Dieselpreise aus. So hat man im August 2016 pro Euro noch 1,15 Dollar erhalten, mittlerweile erhält man nur noch 1,08 Dollar.

Leider ist es so, dass man erst so richtig sparen kann, wenn man vorher genug Kapital aufgewendet hat. Denn wer in einer Mietwohnung wohnt und einen PKW mit Verbrennungsmotor fährt, wird in Zukunft mehr für die Energieanbieter und Benzin ausgeben müssen.
Wer hingegen ein Haus mit einer Solaranlage hat und bestenfalls über einen stationären Energiespeicher verfügt, kann mit einem Elektroauto Geld sparen.

Via: WiWo

 

[12.12.2016] Die Zukunft des Autofahrens ist autonom – dies heißt, wir werden immer mehr auf unser Roboterauto angewiesen sein. Nissan arbeitet bereits länger am autonomen Fahren und forscht daher auf dem Gebiet der Fahrer-Auto-Beziehung.

In Zukunft werden Elektroautos noch mehr mit ihen Fahrern kommunizieren. Bildquelle: Nissan

In Zukunft werden Elektroautos noch mehr mit ihen Fahrern kommunizieren. Bildquelle: Nissan

Die heutigen Autos verfügen über immer mehr Assistenzsysteme, welche dafür sorgen, dass man als Fahrer immer weniger tun muss. In Zukunft werden wir gar nicht mehr während der Fahrt eingreifen müssen, da uns das Roboterauto autonom zum Ziel fährt.

Viele Autohersteller nennen die bisherigen Systeme einfach nur Assistenzsysteme: Wie zum Beispiel Spurhalteassistent, Parklenkassistent, Stauassistent, usw. manche Autobauer gehen aber auch schon einen Schritt weiter und bezeichnen das Gesamtpaket als Autopilot – so zum Beispiel der Autohersteller Tesla Motors bei seinen Elektroautos Model S und Model X.

Nissan arbeitet schon länger am autonomen Fahren und hat bereits verschiedene Versuchsfahrzeuge gebaut, so wird wird zum Beispiel auch das Elektroauto Nissan Leaf als zu Testzwecken mit der nötigen Technik ausgestattet (kaufen kann man ihn aber noch nicht). Siehe auch: Das Elektroauto Nissan Leaf kann bald vollständig autonom fahren

Nur durch gesellschaftliche Akzeptanz kann sich das autonome Fahren etablieren

So schreibt Nissan:

Das autonome Fahren bringt Fortschritte, neue Funktionen – und zahlreiche Fragen mit sich. Zum Beispiel danach, wie Fahrer ihren autonom fahrenden Autos vertrauen können und wie die Fahrzeuge mit den Fahrern in Gefahrensituationen kommunizieren.

Fragen der Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Auto stehen daher ganz besonders im Fokus des Nissan Entwicklungsteams zum autonomen Fahren unter der Leitung von Takashi Sunda. Bildquelle: Nissan

Fragen der Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Auto stehen daher ganz besonders im Fokus des Nissan Entwicklungsteams zum autonomen Fahren unter der Leitung von Takashi Sunda. Bildquelle: Nissan

Nissan ist überzeugt: Nur durch gesellschaftliche Akzeptanz kann sich das autonome Fahren als neue Technologie etablieren. Fragen der Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Auto stehen daher ganz besonders im Fokus des Nissan Entwicklungsteams zum autonomen Fahren unter der Leitung von Takashi Sunda.

Schon heute kommunizieren wir Dutzende Mal am Tag mit dieser Art von Technologie: Sie steckt in unseren Smartphones, Computern, selbst in der Kaffeemaschine und natürlich auch im Auto, wo die Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Fahrzeug beispielsweise über Bedienelemente, Navigations-Touchscreens und Parkassistenten erfolgt.

Sunda und sein Team arbeiten an einer Vielzahl neuer Technologien, die die Kommunikation noch besser machen und für eine vertrauensvolle Fahrer-Auto-Beziehung sorgen sollen. Dass hinter dem Steuer Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Alters, Erfahrung, Herkunft und Kultur Platz nehmen – und sich auch die Verkehrsregeln von Land zu Land unterscheiden können – macht die Sache nicht einfacher.

Sunda erläutert:

„Darum ist es so wichtig, so viele Perspektiven wie möglich einzunehmen, um die Unterschiede im Fahrverhalten zu verstehen und zu berücksichtigen“…

„Die Frage ist aber: Wie kann man aus dieser individuellen Perspektive heraus Vertrauen aufbauen?“

Für Sunda liegt der Schlüssel im Stichwort Transparenz

Sicher ist: Parallel zu den Fortschritten beim autonomen Fahren muss auch die Bedienung weiter verbessert werden. Die Fahrzeuge werden in Zukunft noch mehr Informationen auswerten müssen, um unterschiedliche Fahrsituationen zu erkennen und angemessen reagieren zu können. Und sie müssen diese Informationen schnell und verständlich an den Fahrer weitergeben.

Er muss wissen, welche Informationen erfasst werden und was damit geschieht – vor allem in gefährlichen Situationen: etwa bei einem Spurwechsel, wenn sich plötzlich ein anderes Fahrzeug sehr schnell von hinten nähert. Oder an einer Kreuzung, wenn ein Fußgänger unvermittelt auf die Straße tritt. Was teilt das Auto dem Fahrer in einer solchen Situation mit – und was nicht?

Sunda sagt:

„Wir wollen den Fahrer informieren, ohne ihn zu überfordern.“

Kein Zweifel: Das autonome Fahren wird die Beziehung zwischen Fahrer und Fahrzeug verändern – eine Herausforderung, die wie gemacht ist für Sunda, der an der Entwicklung von Bediensystemen für Flugzeuge arbeitete, ehe er vor 16 Jahren zu Nissan kam.

Dabei profitierte er auch von dem wertvollen Austausch mit ausgebildeten Piloten, die nicht nur das Flugzeug bedienen konnten, sondern auch klare Meinungen zur Gestaltung hatten. Auch in ihrem aktuellen Projekt berücksichtigen Sunda und die Mitglieder seines Teams ihre eigenen Fahrerlebnisse.
Sie sind sich dabei aber stets bewusst, dass dies nicht notwendigerweise die Erfahrungen widerspiegelt, die andere Fahrer machen.

Sunda und sein Team haben die Chance, die Zukunft des Fahrens neu zu erfinden. Autonome Fahrfunktionen werden die Art und Weise revolutionieren, wie Menschen mit ihren Fahrzeugen interagieren und kommunizieren.

Sunda weiter:

„Der Wandel hat bereits begonnen“…
„Wir verändern das Verhältnis zwischen Fahrern und ihren Autos – und das Fahrerlebnis als Ganzes.“

Via: Nissan Pressemeldung

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