Am Donnerstag war der Spatenstich zum Bau der größten e-Mobility-Station in Dresden, diese baut Volkswagen neben seiner dortigen Gläsernen Manufaktur. Nach der Fertigstellung können dort Plug-In Hybrid– und Elektroautos aufgeladen werden, der Strom wird durch 6 Solarpaneele erzeugt.

Symbolbild. Dies ist eine fertige e-Mobility-Station für Elektroautos in Wolfsburg.  Bildquelle: Wolfsburg AG Matthias Leitzke

Symbolbild. Dies ist eine fertige e-Mobility-Station für Elektroautos in Wolfsburg.
Bildquelle: Wolfsburg AG Matthias Leitzke

Im Rahmen seiner Elektrifizierungsoffensive hat Volkswagen am Donnerstag mit dem Bau seiner bisher größten e-Mobility-Station in Dresden begonnen. Die größte öffentliche und solarbetriebene Ladestation der VW AG entsteht direkt neben an der Gläsernen Manufaktur.

Als Gäste waren zum Beispiel Martin Dulig (Sachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister) und Dirk Hilbert (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden) anwesend, seitens des Autokonzerns war die Geschäftsführung von Volkswagen Sachsen sowie der Betriebsrat vor Ort.

Kai Siedlatzek (Geschäftsführer Finanz und Controlling der Volkswagen Sachsen GmbH) betont:

„Das Investment in die neue e-Mobility-Station an der Manufaktur ist neben dem Schaufenster für Elektromobilität und Digitalisierung sowie den Probefahrten ein weiterer Schritt hin zur erlebbaren Mobilität der Zukunft“
„Die e-Mobility-Station ist auch ein erstes sichtbares Zeichen für die geplante weitreichende Kooperation zwischen Volkswagen Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden zur Mobilität der Zukunft.“

Der Autokonzern will die Elektromobilität zu einem Markenzeichen von Volkswagen machen, so wird die Produktpalette bis zum Jahr 2020 um 20 neue Elektrofahrzeuge erweitert.

Martin Dulig (Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaates Sachsen) sagte während des Spatenstichs:

„Elektromobilität ist ein wichtiger Schwerpunkt für Sachsen. Der Aufbau einer soliden und zukunftsorientierten Ladeinfrastruktur ist dabei ein entscheidender Baustein. Gerade wenn wir in Sachsen Vorreiter für alternative Antriebstechniken und autonomes Fahren werden wollen. Von daher freue ich mich über das Engagement von Volkswagen in dieser Zukunftssparte. Wir wollen die Dynamik darin weiter vorantreiben und unterstützen. Intelligente Verkehrssysteme sind die Zukunft und bieten für den Freistaat die große Chance, Verkehrs- und Industriethemen zu verbinden. Sie haben insofern strategische Bedeutung nicht nur für Mobilität in Stadt und Land, sondern auch für Forschung, Wirtschaft und Arbeitsplätze.“

Dirk Hilbert (Dresdens Oberbürgermeister) ergänzt:

„Der Bau der e-Mobility-Tankstelle an der Manufaktur ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einem umweltfreundlicheren Verkehr in Dresden. Vor allem ist es der richtige Schritt, dass E-Mobilität für wesentlich größere Teile der Bevölkerung nutzbar und praktikabel wird. Bis zum Stadtverkehr ohne CO2-Ausstoß ist es noch ein weiter Weg, aber nur durch solche Projekte könne dieses Ziel eines Tages Realität werden. Dresden wird weitere Anstrengungen unternehmen, um hier eine Vorreiterrolle unter den deutschen Städten einzunehmen.“

Diese 5 Elemente sind an der neuen e-Mobility-Station in Dresden besonders:

  • Der Strom für die zwei Schnellladesäulen mit vier Ladepunkten wird aus sechs jeweils 22 Quadratmeter großen Photovoltaik-Paneels (25 kWp Leistung) an der Manufaktur erzeugt und direkt eingespeist. Das betankte Fahrzeug fährt somit CO2-neutral.
  • Die Ladepunkte, die von einem eleganten Carport geschützt werden, sind öffentlich zugänglich und können vorerst kostenlos genutzt werden. Zwei der vier Ladepunkte sind DC-Schnell-Ladestationen.
  • Die überschüssige Energie wird in einer langlebigen Batterie (Redox-Flow Akkumulator) mit einer Kapazität von 130 kWh zwischengespeichert bzw. wird ins Werksnetz der GMD eingespeist. Vorteile der Batterie sind der extrem hohe Wirkungsgrad sowie eine extrem lange Laufzeit.
  • Die Tankstelle der Zukunft passt sich perfekt der modernen und transparenten Architektur der Gläsernen Manufaktur an und ist damit ein architektonischer Blickfang in der Stadt.
  • Zu einem späteren Zeitpunkt können an der Station ebenfalls eBikes betankt werden.

Quelle: Pressemitteilung der VW AG

Heute ist in Hessen das Projekt eKommunal gestartet, im Rahmen dieses Projektes will man die Elektromobilität in Städten, Gemeinden, Landkreisen und Kommunalbetrieben erlebbar machen.

Mitsubishi Deutschland Geschäftsführer Werner H. Frey übergibt die Fahrzeuge (3 Einheiten des Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV) an Thomas Ammon von der Stadtverwaltung Flörsheim und Reinhard Blüm von den Stadtwerken Rüsselsheim (v. li. n. re). Bildquelle: Mitsubishi Motors

Mitsubishi Deutschland Geschäftsführer Werner H. Frey übergibt die Fahrzeuge (3 Einheiten des Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV) an Thomas Ammon von der Stadtverwaltung Flörsheim und Reinhard Blüm von den Stadtwerken Rüsselsheim (v. li. n. re). Bildquelle: Mitsubishi Motors

Die einfachste Art und Weise einen Elektroauto-Skeptiker von den Vorzügen eines Elektromobils zu überzeugen, besteht darin, diesen einen Stromer selbst fahren zu lassen.
Daher kann man den Verkauf von Elektromobilen am einfachsten ankurbeln, in dem man möglichst vielen Menschen eine Probefahrt mit einem Elektrofahrzeug ermöglicht.

An dem Projekt beteiligt sich zum Beispiel Mitsubishi Motors mit 3 Einheiten des Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV, hier ist die entsprechende Pressemitteilung:

Drei Plug-in Hybrid Outlander für Rüsselsheim, Flörsheim und Lampertheim

Rüsselsheim,9. September 2016 – Mit drei Plug-in Hybrid Outlander Modellen beteiligt sich Mitsubishi am Projekt „eKommunal“, das heute offiziell gestartet wurde. Die unter der Federführung des Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium stehende Projekt dient dazu, Elektromobilität in Städten, Gemeinden, Landkreisen und Kommunalbetrieben erlebbar zu machen, um sie anschließend dort einzusetzen. Der Fokus liegt auf der Beschaffung durch die öffentliche Verwaltung sowie deren Eigenbetriebe.

Insgesamt gab es 171 Bewerbungen, von denen 52 Teilnehmer ausgewählt wurden. Die drei Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander werden jetzt für zwei Wochen von den Magistraten in Lampertheim und Flörsheim sowie bei den Stadtwerken in Rüsselsheim eingesetzt. Die Übergabe erfolgte in Rüsselsheim an der MMDA Deutschlandzentrale sowie beim Hessischen Wirtschaftsministerium in Wiesbaden.

Bei der Übergabe der Fahrzeuge an Reinhard Blüm von den Stadtwerken Rüsselsheim und an Thomas Ammon von der Stadtverwaltung Flörsheim betonte der Geschäftsführer der MMD Automobile GmbH, Werner H. Frey, dass den Kommunen und deren Betrieben bei der raschen Implementierung der Elektromobilität eine ganz besondere Aufgabe zufalle: „Dort müssen die Weichen gestellt werden, sei es durch den Einsatz der Fahrzeuge im öffentlichen Bereich, aber auch bei der Bereitstellung von ausreichenden Lademöglichkeiten. Hierbei kann sicherlich auch das ab 2017 greifende 300-Millionen Förderpaket der Bundesregierung zur Verbesserung der Infrastruktur hilfreich sein“, so Frey.

Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Plug-in Hybrid Outlander ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb.

Im Rahmen der strategischen Zukunftsinitiative adVANce hat Mercedes-Benz das Elektroauto Vision Van präsentiert, hierbei handelt es sich um eine Studie, welche einen voll automatisierten Laderaum, eine Reichweite von 270 Kilometern und 2 Lieferdrohnen verfügt.

Das Elektroauto Mercedes-Benz Vision Van ist leider noch ein Konzeptfahrzeug, aber seine Details klingen sehr verlockend. Bildquelle: Mercedes-Benz/Daimler AG

Das Elektroauto Mercedes-Benz Vision Van ist leider noch ein Konzeptfahrzeug, aber seine Details klingen sehr verlockend. Bildquelle: Mercedes-Benz/Daimler AG

Heute (7. September 2016) hat Mercedes-Benz gezeigt, wie sich der zum Autokonzern Daimler gehörende Autobauer die Zukunft des Lieferverkehrs vorstellt. Und wenn auch nur ein Teil dieser Pläne realisiert wird, dürften die heutigen Paketwagen sehr altbacken wirken.
Denn der Elektro-Van fährt rein elektrisch, der Laderaum wird komplett bestückt im Verteilzentrum in das Fahrzeug bewegt, wodurch viel Zeit gespart werden kann.

Der Laderaum des Elektroauto Mercedes-Benz Vision Van kann herausgefahren werden, so können die Lieferungen bequem und vor allem schneller bestückt werden - bzw. kann man einfach Austausch-"Magazine" verwenden, so das der Bote keine langen Wartezeiten hat. Bildquelle: Mercedes-Benz/Daimler AG

Der Laderaum des Elektroauto Mercedes-Benz Vision Van kann herausgefahren werden, so können die Lieferungen bequem und vor allem schneller bestückt werden – bzw. kann man einfach Austausch-„Magazine“ verwenden, so das der Bote keine langen Wartezeiten hat. Bildquelle: Mercedes-Benz/Daimler AGenz

Gleichzeitig muss der Lieferbote nicht einmal mehr das Transportfahrzeug verlassen, denn 2 Lieferdrohnen können die Lieferungen direkt aus dem Laderaum an den Empfänger ausliefern.

Hier ist die entsprechende Pressemitteilung:

Der weltweit erfolgreiche Transporterhersteller Mercedes-Benz Vans hat heute seine strategische Zukunftsinitiative adVANce für das Trans­portgeschäft vorgestellt. Damit richtet sich die Sparte konsequent auf die sich verändernden Anforderungen seiner Kunden aus. Der Wandel der Branche resultiert aus verschiedenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwick­lungen, zum Beispiel der Urbanisierung, dem Wachstum im
E-Commerce, der intelligenten Vernetzung unterschiedlicher Technologien im Internet der Dinge (IoT) und der Verbreitung plattformbasierter Geschäftsmodelle.

Mercedes-Benz Vans nutzt dabei gezielt alle heutigen und künftigen techno­logischen Möglichkeiten der Digitalisierung, Automatisierung und Robotik. Das Geschäftsfeld der Daimler AG entwickelt sich damit vom Fahrzeug­hersteller zum Systemdienstleister und bietet seinen Kunden neben seinen Basisfahrzeugen künftig integrierte und intelligente Gesamtsysteme an. Diese Lösungen haben das Potential, den Transport von Gütern und die Beförderung von Personen noch effizienter zu machen und bieten den Kunden neben wirtschaftlichen Vorteilen auch völlig neue Möglichkeiten für ihr eigenes Geschäft.

Volker Mornhinweg (Leiter Mercedes-Benz Vans beim heutigen Van Innovation Campus in Stuttgart):

„In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben wir die bislang besten Ergebnisse für Mercedes-Benz Vans eingefahren. Das ist eine hervorragende Basis, um unsere Transportersparte gerade jetzt konsequent auf die Zukunft auszurichten.“
„Um dem dramatischen Wandel unserer Branche gerecht zu werden, passen wir unsere Wachstumsstrategie ‚Mercedes-Benz Vans goes global‘ an und erweitern sie deutlich über das Produkt und die Erschließung neuer Märkte hinaus. Wir richten unsere Aufmerksamkeit künftig weit über das Fahrzeug hinaus auf die gesamte Wertschöpfungskette und das komplette Geschäfts­umfeld unserer Kunden. Wir liefern Transportlösungen für das digitale Zeit­alter und entwickeln den Van zum intelligenten, vernetzten Datenzentrum auf Rädern weiter. Dazu investieren wir in den nächsten fünf Jahren rund eine halbe Milliarde Euro und schaffen eine eigene Organisationseinheit. Dieser Ansatz ist bislang einzigartig im Transportergeschäft.“

Die Kundenbedürfnisse von morgen erkennen

Mit der Initiative adVANce richtet sich Mercedes-Benz konsequent auf neue, sich schnell verändernde Kundenbedürfnisse aus. Das gilt beispielsweise für das wachsende Geschäft mit online bestellten Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs. Hier steigt die Nachfrage nach Zustellung am gleichen Tag oder innerhalb der nächsten Stunde rasant an. Dabei leben immer mehr Menschen in Städten – bis zum Jahr 2030 werden es mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung sein. Dies macht deutlich: Die steigenden Transportbedarfe müssen künftig schneller, effizienter und vor allem umweltfreundlich abge­deckt werden.

Vollelektrische Fahrzeugstudie „Vision Van“ für innovative Zustellung auf der letzten Meile

Eine faszinierende, integrierte Lösung für neue Kundenanforderungen zeigt Mercedes-Benz Vans mit der heute vorgestellten Transporterstudie „Vision Van“, die im Rahmen von adVANce entwickelt wurde. Das voll­elektrische Fahrzeug verbindet zahlreiche innovative Lösungen für die Zustellung auf der letzten Meile im urbanen und suburbanen Raum. Als erster Transporter weltweit vernetzt er komplett digital alle Beteiligten und Prozesse, vom Warenverteilzentrum bis zum Empfänger. Zudem verfügt er als erster Transporter überhaupt über einen vollautomatisierten Laderaum und integrierte Lieferdrohnen. Wird das Fahrzeug beispielsweise vom Paket­zusteller in einem Wohngebiet angehalten, können neben der manuellen Zu­stellung künftig mehrere Pakete gleichzeitig autonom über die Luft bei den Empfängern im Umfeld zugestellt werden – auch wenn diese nicht zu Hause sind. Das vereinfacht das Geschäft für den Transporteur, verringert die Liefer­zeit und bietet völlig neue Möglichkeiten für den Endkunden, beispielsweise für die direkte Zustellung von Waren noch am Tag der Bestellung zur verein­barten Uhrzeit.
Mercedes-Benz Vans sieht beim Einsatz des Vision Van Effizienzsteigerungen von bis zu 50 Prozent auf der letzten Meile. Das Fahr­zeug ist mit einem 75 kW starken Elektroantrieb ausgestattet und kommt – je nach Einsatzzweck – auf eine Reichweite von 80 km bis ca. 270 km. Die Zu­stellung erfolgt mit dem Vision Van lokal völlig emissionsfrei.

Volker Mornhinweg erläutert:

„Mit unserem Vision Van zeigen wir bei Mercedes-Benz Vans konsequent den Weg künftiger Transportergenerationen auf. Ausgestattet mit intelligenter Automatisierungstechnik vernetzt er den gesamten Prozess von der Beladung über den Transport auf der Straße bis zur Zustellung beim Endkunden. Das vereinfacht das Geschäft für den Transporteur und verringert die Lieferzeit für den Endkunden rapide.“

„Mit seinem Elektroantrieb ist der Vision Van nicht nur lokal emissionsfrei sondern auch nahezu lautlos unterwegs. So kann er in Städten auch in Zeiten von Fahrbeschränkungen oder für die Spätzustellung in Wohngebieten genutzt werden. Das eröffnet auch unseren Kunden völlig neue Möglichkeiten für innovative Angebote an ihre Kunden.“

Fokus auf drei zentrale Innovationsfelder für adVANce

Im Rahmen der strategischen Zukunftsinitiative fokussiert sich Mercedes-Benz Vans künftig auf drei Innovationsfelder: Der erste Schwerpunkt macht den Van zum Teil des Internet der Dinge. Mercedes-Benz Vans integriert dabei smarte Technologien in den Van, die seine Effizienz erhöhen und ihn zu einem zentralen Bestandteil der digitalen Wertschöpfungskette machen.
Der Fokus liegt dabei auf entsprechenden Anwendungen und Konnektivitätslösungen (digital@vans). Ein Beispiel für solche Lösungen ist die Entwicklung einer Telematik-Einheit für Transporter, die Daten rund um den Status der Auslieferungstour, den aktuellen Standort und die Beladung sammelt, verarbeitet und an den Disponenten sendet. Auf diese Weise können kurz­fristige Änderungen der Abläufe innerhalb einer Flotte effizient in Echtzeit überwacht und zentral gesteuert werden.

Eine weitere Anwendung ist das effiziente Teile- und Werkzeugmanagement von Servicefahrzeugen wie mobilen Werkstätten von Handwerkern. Die neuen Gesamtsystemlösungen ermöglichen künftig die voll automatisierte Nachbe­stellung von Teilen durch ein intelligentes Bestandsmanagement innerhalb des Fahrzeugs und die direkte Bestückung mit den fehlenden Teilen über Nacht – direkt in den Transporter. Zwischenschritte wie Bestandsaufnahme oder händische Nachbestellung von Teilen und Bestückung des Fahrzeugs durch den Handwerker entfallen.

Der zweite Schwerpunkt liegt auf innovativen Hardware-basierten Lösungen für die Transportbranche (solutions@vans). Mercedes-Benz Vans arbeitet hier beispielsweise an automatisierten Laderaumsystemen für Zustell­fahrzeuge von Paketdiensten. Bislang muss ein Zusteller während der Aus­lieferung in einem Wohngebiet die durchschnittlich rund 180 Pakete seiner Ladung zehnmal neu sortieren und rund drei bis vier Minuten pro Stopp einplanen. Die neuen, vernetzten Laderaumsysteme machen die Be- und Entladung deutlich schneller und steigern damit die Effizienz des Prozesses. Die Beladung des Fahrzeugs mit allen bereits vorkommissionierten Paketen in einem einzigen Vorgang (One Shot Loading) spart deutlich Beladezeit und reduziert damit Standzeiten der Fahrzeuge in den Verteilzentren. Für die Entladung durch den Zusteller informieren die Systeme exakt über die An­ordnung der Ladung und stellen ihm, abhängig von seinem Standort, das richtige Paket zur richtigen Zeit für die Auslieferung zur Verfügung. Auch die Integration von autonomen Liefersystemen wie Drohnen oder selbstfahrenden Robotern hat das Team von
Mercedes-Benz Vans im Auge.

Im dritten Feld beschäftigt sich der Stuttgarter Transporterhersteller zusam­men mit unterschiedlichen Kooperationspartnern mit neuen Mobilitäts­konzepten für den bedarfsgerechten Transport von Gütern und die Beförderung von Personen (mobility@vans). Diese intelligenten Mobilitäts­konzepte können künftig den öffentlichen Nahverkehr ergänzen, beispiels­weise durch eine schnelle, effiziente und individuelle Beförderung von Perso­nen in Stoß- und Randzeiten über Mitfahrmodelle. Durch die intelligente Ver­knüpfung von Technologien kann auch die Güterbeförderung der Zukunft effizienter und der Transport auf der letzten Meile maßgeblich verbessert werden. Darüber hinaus arbeitet Mercedes-Benz Vans
in diesem Zukunftsfeld an neuartigen Leasing-, Miet- und Sharingmodellen, die zu 100 Prozent auf die Bedürfnisse von Transporterkunden zugeschnitten sind.

Neue Organisationseinheiten im Umfeld der Startup-Szene

Um die zahlreichen Möglichkeiten für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Transporters und der Geschäftssysteme um das Fahrzeug herum voll auszu­schöpfen, hat Mercedes-Benz Vans die neue Unternehmenseinheit Future Transportation Systems geschaffen. Die Projektteams sind in Stuttgart, Berlin und im Silicon Valley in den USA im Umfeld der Startup-Szene angesiedelt. Insgesamt arbeiten rund 200 Mitarbeiter an diesen Themen. Sie kooperieren eng mit Kunden und Partnern aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie, Logistik, Forschung und Öffentlicher Hand. Ziel der Zusammenarbeit gerade mit jungen Unternehmen ist, das über Jahrzehnte hinweg aufgebaute Know-how im Fahrzeugbereich mit neuen Sichtweisen, agilen Arbeitsmethoden und innovativen Ideen zu kombinieren.

Strategische Investments in innovative Startups

Um die neuen Ansätze konsequent in Richtung Markteinführung weiter zu entwickeln, investiert Mercedes-Benz Vans im ersten Schritt auch in verschiedene innovative Startups im Bereich der Automatisierung, Robotik und Mobilitätsdienstleistung. Unter anderem beteiligt sich Mercedes-Benz Vans an Matternet, einem Hersteller von autonomen Drohnen-Transportsystemen mit Sitz in den USA. Matternet und Mercedes-Benz Vans haben gemeinsam am Vision Van Showcar gearbeitet, dem ersten Gesamt­system bestehend aus Van und Drohne für die automatisierte Zustellung auf der letzten Meile. Das neue System ermöglicht eine effizientere, schnellere und auch kostengünstigere Lieferung an Kunden nach Bedarf.

 

 

Uber bietet seinen Fahrern zunächst in London an, Elektroautos günstig zu leasen.

Elektroauto Nissan Leaf 2016. Bildquelle: Nissan

In London können Uber-Fahrer das Elektroauto Nissan Leaf oder den BYD E6s leasen können. Bildquelle: Nissan

Der Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen Uber stand in letzter Zeit häufig in der Kritik, so sollen die Fahrer vergleichsweise wenig Geld verdient haben und gleichzeitig sahen sich die Taxi-Fahrer in ihrer beruflichen Existenz bedroht.

Nun aber zeigt sich, dass auch kontroverse Unternehmen etwas gutes für die Umwelt leisten können: Denn Uber hat am Mittwoch in London ein Projekt gestartet, bei welchem die Fahrer davon überzeugt werden sollen, auf einen Stromer umzusteigen.
So wurden im Rahmen eines Pilot-Programms 50 E-Autos vom Typ BYD E6s und Nissan Leaf angeschafft, diese können von den Fahrern günstig geleast werden.

Gleichzeitig soll die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut werden, dadurch können die rein elektrisch angetriebenen PKW ohne weite Umwege aufgeladen werden.

Da in absehbarer Zukunft in immer mehr Städten strengere Abgaswerte zählen werden, ist dies auch eine Investition in die Zukunft. Ähnliche Projekte hat Uber bereits in Portugal und in Chicago (USA) gestartet, wenn das Angebot in London gut genutzt wird, soll es auch zunächst in anderen englischen Städten eingeführt werden.
Ob und wann man auch in Deutschland über Uber ein Elektroauto leasen kann, ist noch nicht bekannt.

Aber es gibt bereits in verschiedenen Städten Taxiunternehmen, welche E-Autos einsetzen.

Via: Gründerszene

Seit der Einführung der Kaufprämie für Plug-In Hybrid– und Elektroautos wurden 3.027  Anträge gestellt, etwa zwei Drittel davon entfallen auf E-Autos.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Nach etwa 2 Monaten sind 3.027 Anträge für den Erhalt des Umweltbonus bei der zuständigen Behörde Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen, 59 Prozent davon stammen von Privatpersonen.

Durch die Kaufförderung (welche offiziell Umweltbonus) genannt wird, soll der Absatz von Elektro-, Plug-In Hybrid- und Brennstoffzellenautos gesteigert werden.
Am 2. Juli 2016 wurde die Prämie offiziell eingeführt, zum Stichtag 1. September sind 3.027 entsprechende Anträge eingegangen. Für die Förderung eines Elektroautos waren es genau 1.973 und für die Förderung eines Plug-In Hybriden 1.054 Förderwünsche.
Da auch PKW gefördert werden, welche seit dem 18. Mai 2016 erworben worden sind, kann man aus den Zahlen keine Verkaufszahlen pro Monat ableiten.

Die meisten Menschen haben sich bei der Anschaffung für einen Renault Zoe entschieden, auf Platz 2 liegt der BMW i3 und auf Platz 3 der BMW 225xe.

So sehen die Absatzzahlen von Elektro- und Plug-In Hybridautos nach der Einführung der Kaufprämie aus

Top 11

  1. Elektroauto Renault Zoe: 671
  2. Elektroauto BMW i3: 559
  3. Plug-In Hybridauto BMW 225xe: 295
  4. Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid: 210
  5. Plug-In Hybridauto Audi A3: 167
  6. Elektroauto Kia Soul EV: 135
  7. Elektroauto Nissan Leaf: 131
  8. Plug-In Hybridauto VW Golf GTE: 108
  9. Elektroauto Peugeot iOn: 78
  10. Elektroauto Citroen C-Zero: 74
  11. Elektroauto Mercedes-Benz B 250e: 71
    (Zahlenquelle: BAFA)

 

Anträge je Bundesland und Bauart
Bundesland Anzahl reiner Elektroautos Anzahl Plug-In Hybride Anzahl Gesamt
Baden-Württemberg 396 208 604
Bayern 560 245 805
Berlin 25 32 57
Brandenburg 24 27 51
Bremen 11 8 19
Hamburg 32 25 57
Hessen 147 78 225
Mecklenburg-Vorpommern 10 13 23
Niedersachsen 184 85 269
Nordrhein-Westfalen 342 165 507
Rheinland-Pfalz 74 64 138
Saarland 22 12 34
Sachsen 45 24 69
Sachsen-Anhalt 23 20 43
Schleswig-Holstein 58 30 88
Thüringen 20 17 37
Sonstiges (Ausland)
(Zahlenquelle: BAFA)
0 1 1

 

Top 10 der Anträge je Hersteller
Rang Hersteller Anzahl
1 BMW 917
2 Renault 709
3 Volkswagen 284
4 Mitsubishi 221
5 Nissan 188
6 Audi 167
7 Mercedes-Benz 135
8 Kia 135
9 Peugeot 92
10 Citroen 90

(Zahlenquelle: BAFA)

 

Anträge nach Antragsteller
Antragsteller Anzahl
Privatperson 1.789
Unternehmen 1.204
Körperschaft 16
Verein 5
Kommunaler Betrieb 12
Kommunaler Zweckverband
(Zahlenquelle: BAFA)
1

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Nach 4 Tagen: 266 Anträge (Pro Tag etwa: 66,5 Anträge)
Nach 6 Tagen: 600 Anträge (Pro Tag etwa: 60 Anträge)
Nach 10 Tagen: 718 Anträge (Pro Tag etwa: 71,8 Anträge)
Nach 13 Tagen: 936 Anträge (Pro Tag etwa: 72 Anträge)
Nach 20 Tagen: 1.234 Anträge (Pro Tag etwa: 61,7 Anträge)
Nach 30 Tagen: 1.523 Anträge (Pro Tag etwa: 50,76 Anträge)
Nach 62 Tagen: 3.027 Anträge (Tagesdurchschnitt:  48,83 Anträge)

Hier geht es zu den Bericht und weiteren Infos vom BAFA: BAFA Publikationen

Das Elektroauto BMW i3 wird von der Polizei in Los Angeles und der Feuerwehr in London eingesetzt, im Vorfeld konnte der deutsche Autohersteller die Behörden mit seinem Stromer in den entsprechenden Tests überzeugen.

US-Polizei und Londoner Feuerwehr setzen das Elektroauto BMW i3 ein. Bildquelle: BMW Group

US-Polizei und Londoner Feuerwehr setzen das Elektroauto BMW i3 ein. Bildquelle: BMW Group

Hier ist die entsprechende Pressemitteilung von BMW (manche Textabschnitte wurden für eine bessere Lesbarkeit formatiert):

Auch Los Angeles Police Department und Londoner Feuerwehr setzen auf das weltweit erfolgreichste elektrische Einsatzfahrzeug.

Londons Feuerwehr und die Polizei in Los Angeles (LAPD) haben sich für den BMW i3 als Einsatzfahrzeug entschieden. Die Feuerwehr in Großbritanniens Hauptstadt setzt auf 52 BMW i3. Das Los Angeles Police Department hat 100 BMW i3 in seine Fahrzeugflotte aufgenommen. Damit baut der BMW i3 seine Position als erfolgreichstes elektrisches Einsatzfahrzeug der Welt weiter aus.

Umfassende Tests im Vorfeld der Beschaffung. Bei der Anschaffung von neuen Fahrzeugen testen Behörden in aller Welt besonders gründlich im Vorfeld der Beschaffung. Auch in Los Angeles musste sich der BMW i3 zuerst in einem Feldversuch der Polizei gegen andere Elektrofahrzeuge durchsetzen. Die von der US-Umweltbehörde bescheinigten Bestwerte in puncto Effizienz und die hohe Zuverlässigkeit führten zu der Entscheidung für das erste Premium-Elektrofahrzeug im Kompaktsegment. Ein weiterer ausschlaggebender Punkt war die Vernetzung über BMW ConnectedDrive, die es ermöglicht, BMW i3 Einsatzfahrzeuge perfekt in das Flottenmanagement des LAPD zu integrieren. Zudem haben die ausgewiesene Expertise von BMW i in Bezug auf Ladeinfrastruktur sowie das umfangreiche Netzwerk von BMW i Centern in Los Angeles eine wichtige Rolle bei der Entscheidung der Polizei gespielt.

BMW i3 als sichtbares Zeichen für Umweltschutz. Eric Michael Garcetti (Bürgermeister von Los Angeles) sagte:

„Bei allem, was wir tun, sollten wir den Umweltschutz im Auge haben. Und mit diesen neuen Elektrofahrzeugen geht die Stadt mit gutem Beispiel voran“.

Und Ludwig Willisch (Präsident und CEO von BMW of North America) teilt mit:

„Der BMW i3 ist hervorragend für den Behördeneinsatz geeignet. Die Leistungsmerkmale und technischen Eigenschaften, wie z. B. die Beschleunigungswerte und die Integration von BMW ConnectedDrive Technologien, ermöglichen der Polizei in Los Angeles, bei der Mobilität einen Schritt in die Zukunft zu gehen. Gleichzeitig wird der CO2-Ausstoß der Flotte reduziert.“

Auch die Feuerwehr in London, die drittgrößte Feuerwehr der Welt, setzt auf den BMW i3 und kann damit lokal emissionslos im Stadtgebiet fahren. Neben dem Aufbau einer Ladeinfrastruktur, Bedarfsanalysen und Kostenermittlungen folgte wie bei der LAPD vor der Kaufentscheidung ein Feldversuch. Und wie in Los Angeles fiel die Wahl auf den BMW i3 – bis zum Jahresende werden 52 BMW i3 mit Range Extender im Dienst der Londoner Feuerwehr stehen.

BMW i3 Einsatzfahrzeuge weltweit im Einsatz. Neben der Polizei von Los Angeles und der Feuerwehr in London setzen auch andere Behörden weltweit auf den BMW i3 als Einsatzfahrzeug. So kommt der BMW i3 etwa in Deutschland bei der Polizei zum Einsatz.

Joachim Herrmann (Innenminister) erläutert:

„Der BMW i3 ist die ideale Unterstützung für die Arbeit unserer Polizei vor allem im innerstädtischen Einsatzgebiet“.

Die italienische Polizei hat bereits zur EXPO 2015 in Mailand vier BMW i3 erfolgreich eingesetzt, und auch die Polizei in Genf (Schweiz) hat ihre konventionelle Einsatzflotte um einen BMW i3 ergänzt. Auch im zivilen Leben überzeugt der BMW i3: Er ist das weltweit meist-verkaufte Premium-Elektrofahrzeug im Kompakt-Segment.

BMW i3 mit mehr Reichweite. Ein weiteres Argument für den Einsatz von BMW i3 in Fahrzeugflotten bei Behörden ist die kürzlich gesteigerte Reichweite. BMW i bietet den BMW i3 seit Sommer 2016 zusätzlich mit einer deutlich größeren Batteriekapazität an. Durch eine höhere Speicherdichte der Lithium-Ionen-Zellen erreicht der BMW i3 (94 Ah) eine Kapazität von 33 Kilowattstunden (kWh).
Das ergibt ein Plus von über 50 Prozent bei der Reichweite im Normzyklus (NEFZ). Statt 190 werden dort jetzt 300 Kilometer erreicht, und selbst im Alltagseinsatz sind auch bei widrigen Wetterbedingungen und Nutzung der Klimaanlage oder Heizung mit einer Batterieladung bis zu 200 Kilometer Reichweite möglich. Die Fahrleistungen des 125 kW/170 PS starken Hybrid-Synchron-Elektromotors bleiben nahezu unverändert: In 7,3 Sekunden beschleunigt er den BMW i3 von null auf 100 km/h.
Damit ist der BMW i3 das sportlichste und mit einem Verbrauch von 12,6 kWh/100 km (NEFZ) gleichzeitig das effizienteste Elektrofahrzeug in seinem Segment. Der seit mehr als zwei Jahren angebotene BMW i3 mit 60 Ah/22kWh großem Energiespeicher bleibt im Programm. Für beide Batterieversionen wird es außerdem auch weiterhin eine Modellvariante mit Range Extender geben; der Zweizylinder-Benziner hält während der Fahrt den Ladezustand der Batterie konstant und sorgt so für 150 Kilometer zusätzliche Reichweite (BMW i3 (94 Ah/33kWh)/BMW i3 (60 Ah/22kWh): Kraftstoffverbrauch kombiniert 0,6/0,6 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 11,3/13,5 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 12/13 g/km).

Über BMW i

BMW i ist eine Marke der BMW Group und steht für vernetzte Mobilitätsdienstleistungen, visionäre Fahrzeug-Konzepte und ein neues Verständnis von Premium, das sich stark über Nachhaltigkeit definiert. BMW i ist in 52 Ländern mit den Modellen BMW i3 (Elektrofahrzeug für Metropolen-Regionen), dem BMW i8 (Plug-In-Hybrid Sportwagen) und BMW iPerformance Automobilen (alle BMW PlugIn-Hybrid Fahrzeuge) vertreten.  Weitere mit BMW i assoziierte Geschäftsfelder sind DriveNow (CarSharing), ReachNow (CarSharing 2.0), ChargeNow (einfacher Zugang zum weltweit größten Netzwerk an Ladepunkten), ParkNow (einfaches Finden, Reservieren und Bezahlen von Parkplätzen), die Venture Capital Gesellschaft BMW i Ventures (Investitionen in junge Unternehmen mit Schwerpunkt auf urbaner Mobilität) und das BMW i Kompetenzzentrum Urbane Mobilität (Beratung für Städte).

Seit einer Woche werden die Elektroautos Tesla Model S P100D und das Elektro-SUV Model X P100D in den USA angeboten – eine Woche später ist der Stromer mit einer Reichweite von 613 Kilometern auch in Deutschland verfügbar.

So viel kostet die neue Riesenbatterie für die Elektroautos von Tesla Motors. Bildquelle: Screenshot von www.TeslaMotors.com

So viel kostet die neue Riesenbatterie für die Elektroautos von Tesla Motors. Bildquelle: Screenshot von www.TeslaMotors.com

Tesla Motors stattet seine Elektroautos mit immer besseren Batterieeinheiten aus, seit etwa einer Woche kann man in den USA die Elektroauto Model S und Model X auch mit einer 100 kWh großen Batterieeinheit erwerben.
Wer den bisher größten Energiespeicher für Serien-Stromer haben will, muss auch das sogenannte Performance-Paket dazu nehmen. So muss man zum Beispiel für das Model S inklusive Performance-Paket und dem DualDrive genannten Allradantrieb stolze 152.000 Euro ausgeben.
Dies ist etwa doppelt so viel, wie die Basisausstattung des Model S. Dafür kann man etwa 213 Kilometer weiter am Stück fahren und kann mehr als doppelt so schnell beschleunigen.

Hier sind die einzelnen Hauptkonfigurationen für das Model S und Model X (Stand: 31. August 2016)

Elektroauto Tesla Model S
(P: Performance-Paket, D: DualDrive/Allradantrieb mit 2 Elektromotoren)

  • Model S P100D: 152.000Euro, Batteriegröße: 100 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 2,7 Sekunden, Reichweite: 613 Kilometer
  • Model S P90D: 129.800Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,2 Sekunden, Reichweite: 509 Kilometer
  • Model S 90D: 104.900Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 4,4 Sekunden, Reichweite: 557 Kilometer
  • Model S 75D: 94.300Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 490 Kilometer
  • Model S 75: 88.800Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 480 Kilometer
  • Model S 60D: 84.900Euro, Batteriegröße: 60 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 408 Kilometer
  • Model S 60: 79.400Euro, Batteriegröße: 60 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,8 Sekunden, Reichweite: 400 Kilometer

Elektroauto Tesla Model X
(P: Performance-Paket, D: DualDrive/Allradantrieb mit 2 Elektromotoren)

  • Model X P100D: 153.100 Euro, Batteriegröße: 100 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,1 Sekunden, Reichweite: 542 Kilometer
  • Model X P90D: 131.300 Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,9 Sekunden, Reichweite: 467 Kilometer
  • Model X 90D: 109.400 Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,0 Sekunden, Reichweite: 489 Kilometer
  • Model X 75D: 98.800 Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 6,2 Sekunden, Reichweite: 417 Kilometer
  • Model X 60D: 89.800 Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 6,2 Sekunden, Reichweite: 355 Kilometer

 

Elektroautos fahren langsam auch in Deutschland immer häufiger auf den Straßen. Immer mehr Kunden interessieren sich für die Fahrzeuge mit alternativem Antrieb und fragen die neuen Modelle an. Waren im Jahr 2013 gerade einmal 12.156 Elektroautos und rund 85.000 Hybridfahrzeuge zugelassen, wuchs diese Zahl markant an. Allein 2015 befassten sich über 12.000 der Neuzulassungen mit reinen Elektro-Fahrzeugen. Die Fahrzeughersteller dürften sich über die gesteigerte Nachfrage nicht beklagen. Doch bedeuten die neuen Zahlen auch eines: Zulieferer, Hersteller und Aufladestationen müssen sich neu ausrichten, um die Nachfrage zu bedienen.

Elektroauto Ladestation mit einem Elektroauto

Elektroauto Ladestation mit einem Elektroauto

 

Herausforderungen für Zulieferer

Auf den ersten Blick sieht ein Elektroauto aus wie jeder normale Pkw. Unter der Motorhaube verbirgt sich jedoch eine Technik, die mit den üblichen Bauteilen nicht realisierbar ist. Ein Problem, mit dem sich jeder Hersteller konfrontiert sieht, sind die Batteriezellen. Volkswagen denkt bereits über einen Elektrobaukasten nach und prüft, ob eventuell die Eigenproduktion von Batteriezellen sinnvoll wäre. Problematisch an der Herstellung von Batteriezellen ist jedoch, dass die hierzu benötigten Materialien und Rohstoffe zumeist anderswo hergestellt oder gewonnen werden müssen. Dass das ausgegebene Ziel, bis zum Jahr 2020 eine Zulassungszahl von einer Million Elektroautos zu erreichen, die gesamte Hersteller- und Zuliefererindustrie auf den Prüfstand stellt, ist verständlich. Auf der anderen Seite ist das Ziel eine hervorragende Möglichkeit für kleine und mittlere Betriebe. Bislang werden rund drei Viertel Bauteile in diesen Unternehmen gefertigt und zum Fahrzeughersteller transportiert. Experten befürchten dennoch Probleme:

  • Fehlende Vorbereitung – nicht jedes Unternehmen ist auf die gesteigerte Nachfrage vorbereitet.
  • Mangelnde Entwicklung – kleine und mittlere Betriebe mangelt es teilweise an Entwicklungspotenzial, sodass sie den Anschluss verpasssen.
  • Fehlende digitale Prozesse – die Kleinunternehmen arbeiten noch nicht beständig mit digitalen Produktionen, gleichfalls fehlt ihnen oft die Erfahrung mit neuen Materialien.

Problematisch ist die Lage für die Unternehmen, die überwiegend Verbrennungsmotoren, Achsen oder auch Getriebe fertigen. Hier muss ein Umdenken stattfinden, nicht nur, weil sich die Fahrzeughersteller sonst anderen Zulieferern zuwenden, sondern auch, da die Kleinbetriebe den mangelnden Absatz bald spüren könnten.

Änderungsmanagement als Lösung

Eine Lösung für Zulieferbetriebe könnte ein umfassendes Änderungsmanagement sein. Das Unternehmen Xpuls bietet lösungsorientierte Vorschläge und Hilfestellungen an, um gemeinsam mit den Betrieben einen Weg zu finden, die Herausforderung zu bewältigen. Zu der Strategie gehört unter anderem, neue Technologien zu entwickeln, vorzustellen und diese in der Automobilbranche zu etablieren. Im Rahmen des Änderungsmanagements hilft das Unternehmen den Zulieferern unterstützend in folgenden Bereichen:

  • Zielplanung und Zielsetzung
  • Organisation und Vorbereitung der notwendigen Änderungen
  • Absprachen mit Lieferanten

Fazit – umdenken und umstellen

Je größer die Nachfrage nach Elektroautos wird, desto mehr muss sich die gesamte Automobilindustrie umstellen. Insbesondere auf kleine Zulieferbetriebe kommen gewaltige Herausforderungen zu, die jedoch mit einem geschickten Änderungsmanagement zu bewältigen sind. Eine Frage, die bislang offen bleibt, ist, ob Fahrzeughersteller zukünftig selbst Batteriezellen produzieren – oder ob diese weiterhin von Fremdbetrieben gefertigt werden.

 

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