[07.11.2016] Seit dem Marktstart im Jahr 2013 wurde das Elektroauto BMW i3 mehr als 60.000 mal verkauft, dass Plug-In Hybridauto BMW i8 wurde mehr als 10.000 mal abgesetzt.

Elektroauto BMW i3

Elektroauto BMW i3

Seit dem Marktstart im November 2013 ist BMW i nicht nur der technologische Vorreiter der BMW Group, sondern man will auch mit jedem Fahrzeug auf der Straße auch die Innovationsstärke und Zukunftsorientierung des Unternehmens symbolisieren.

Mehr als 100.000 rein elektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride hat die BMW Group inzwischen weltweit an Kunden ausgeliefert. Allein der BMW i3 kommt bislang auf mehr als 60.000 Einheiten und ist das erfolgreichste Elektrofahrzeug im Premium-Compact-Segment.
Der BMW i8 mit über 10.000 ausgelieferten Exemplaren seit Mitte 2014 ist die Nummer eins unter den elektrifizierten Sportwagen. Und für den erfolgreichen Technologietransfer von BMW i in die Breite stehen die bislang rund 30.000 verkauften Plug-In Hybridautos – heute unter dem Label BMW iPerformance bekannt.

Harald Krüger (Vorstandsvorsitzende der BMW AG) sagt:

„BMW i ist und bleibt unsere Speerspitze der Innovation. Auch in Zukunft wird BMW i wegweisende Technologien für die BMW Group erschließen“…
„Beim elektrischen Antrieb haben wir diesen Technologietransfer bereits erfolgreich auf die Straße gebracht. Mit dem automatisierten Fahren gehen wir nun den nächsten Technologiesprung an, um mit dem BMW iNEXT Maßstäbe zu setzen.“

BMW hat bereits 7 Plug-In Hybrid- und Elektroautos im Programm

Mit der Gründung der Marke BMW i und der Entscheidung, eine eigenständige Fahrzeugarchitektur und die BMW eDrive Technologie für elektrische Antriebe zu entwickeln, wurde die BMW Group zum Pionier auf dem Gebiet der individuellen und nachhaltigen Mobilität.
Sowohl der für lokal emissionsfreie Mobilität im urbanen Umfeld konzipierte BMW i3, als auch der zukunftsweisende Plug-in-Hybrid-Sportwagen BMW i8 vereinen Freude am Fahren mit einem konsequent an Nachhaltigkeit orientierten Premium-Charakter, der auch eine ressourcenschonende Fertigung und Materialauswahl umfasst. Das überzeugt auch neue Kundengruppen: Mehr als 80 Prozent der BMW i3 Kunden weltweit sind neue Kunden für BMW.

Insgesamt hat die BMW Group bereits sieben Modelle im Angebot, die wie der BMW i3 rein elektrisch fahren oder als Plug-in-Hybrid einen Verbrennungs- und Elektromotor kombinieren.
Weitere Modelle folgen in den kommenden Jahren, darunter 2017 ein Plug-in-Hybrid des MINI Countryman. Zusätzlich wird der Sportwagen BMW i8 mit Plug-in-Hybrid Antrieb 2018 um eine offene BMW i8 Roadster Variante erweitert.

Im Jahr 2019 erweitert ein rein elektrischer MINI und im Jahr 2020 ein rein elektrischer BMW X3 das Portfolio. Zusätzlich steht Anfang des nächsten Jahrzehnts ein weiteres, größeres BMW i Modell mit Elektroantrieb an: der BMW iNEXT. Dieses hoch innovative Modell wird neuer Innovationsträger und technologische Speerspitze bei BMW i sein.

Quelle: Pressemitteilung von BMW

[05.11.2016] Mit dem Elektroauto Sion kann man einen Kühlschrank 120 Tage betreiben, dies macht das bidirektionalen Ladesystem möglich.

Den im Elektroauto Sono Sion gespeicherten Strom kann man auch wieder für externe Geräte nutzen, der Stromspeicher im Stromer lädt sich zum Beispiel über die Solarpanele auf dem E-Auto auf. Bildquelle: Sono Motors

Den im Elektroauto Sono Sion gespeicherten Strom kann man auch wieder für externe Geräte nutzen, der Stromspeicher im Stromer lädt sich zum Beispiel über die Solarpanele auf dem E-Auto auf. Bildquelle: Sono Motors

Das Elektroauto Sion vom deutschen Start-Up Sono Motors soll ein bidirektionales Ladesystem erhalten, damit kann man fast alle gängigen elektronischen Geräte (230 V) mit bis zu 2700 Watt betreiben. Also zum Beispiel einen Kühlschrank, Herd, Musikanlage, etc.
Mit der 30 kWh großen Batterieeinheit im zukünftigen Elektroauto Sion soll man zum Beispiel einen modernen A+++ Kühlschrank 120 Tage betreiben können. Gleichzeitig wird der Stromspeicher über die Solarpanele, welche sich auf dem Fahrzeug befinden, wieder nachgeladen. Allerdings benötigt man hierfür idealerweise viel Sonne.

Elektroauto per Crowdfunding

Das deutsche Elektroauto-Start-Up Sono Motors hat für sein Solarauto Sion ein bidirektionales Ladesystem vorgestellt. Das System ermöglicht nicht nur Strom zu laden, sondern jederzeit Strom zu entnehmen. Der Sion wird somit zum mobilen Stromspeicher.

Das Unternehmen hatte im September eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um für seine Idee das nötige Kapital einzusammeln. So konnten zum Beispiel mehrere Prototypen gebaut werden, an welchen unter anderem Crashtests oder Probefahrten durchgeführt werden können.
Im Rahmen der Kampagne wurden mehr als 190.000 Euro eingenommen, somit wurde das Ziel um ein Drittel übertroffen. Zusätzlich gingen mehr als 500 Reservierungs-Optionen für den Stromer ein.

Weiteres Kapital wird über ein Pre-Sale mit entsprechenden Rabatten und der Möglichkeit, vom Investment zurückzutreten eingesammelt. Aber auch durch Crowdfunding wird weiterhin Geld eingesammelt.

So kann man zum Beispiel das Elektroauto Sono Sion Urban für 10.560 Euro und Sono Sion Extender für 14.080 Euro vorbestellen, nach einer Probefahrt kann man sich jedoch noch um entscheiden.

Das frischen Kapital soll auch dazu eingesetzt werden, um gemeinsam mit Automobilherstellern und Zulieferern die Produktion des Sion im Jahre 2019 zu starten.

Bidirektionale Ladesysteme machen aus Elektroautos fahrende Stromverteiler

Jetzt hat das Start-Up neue Details zu dem bidirektionalen Ladesystem für sein Solarauto präsentiert. Der größte Vorteil bei einem solchen System besteht darin, dass man so die Energie, welche in der Batterieeinheit gespeichert ist, wieder für externe Geräte nutzen kann. Damit ergibt sich ein völlig neues Anwendungsfeld für Elektrofahrzeuge, was in Zukunft sehr vieles verändern könnte.

Das Elektroauto Sion von Sono Motors kann beim Camping auch als Stromgenerator dienen. Bildquelle: Sono Motors

Das Elektroauto Sion von Sono Motors kann beim Camping auch als Stromgenerator dienen. Bildquelle: Sono Motors

Das Münchner Start-up SONO MOTORS stellte Anfang November ein bidirektionales Ladesystem für sein Solarauto Sion vor, mit welchem der Sion zum mobilen Stromspeicher für den Privatgebrauch wird.
Der Vorteil: Die Batterie ist bereits im Fahrzeug integriert,sodass ein zusätzlicher Heimspeicher meist überflüssig wird. Sono Motors sieht den Anwendungsbereich aber nicht auf den Heimspeicher beschränkt, vielmehr unterstreicht das Unternehmen die Vorteile
eines mobilen Stromspeichers.

Mittels eines Haushaltssteckers („Schuko“) ist eine Stromentnahme am Sion für alle gängigen elektronischen Geräte (230 V) mit bis zu 2700 Watt möglich.
Das heißt, alle elektronischen Geräte können einfach am Sion angesteckt werden.
Die Steckdose ist von außen zugänglich und ist unter dem Tankdeckel in der Front, neben dem Ladestecker platziert. Für die Stromentnahme muss der Tankdeckel im Sion entriegelt werden, dadurch wird ungewollte Stromentnahme verhindert.

Das Elektromobil ist der ideale Begleiter für lange Reisen

Camping
Der Sion eignet sich hervorragend zum Camping. Denn so ist immer Strom zum Kochen, Handyaufladen und sogar für einen kleinen Kühlschrank vorhanden.
Unabhängig von der örtlichen Infrastruktur und der Campingplatz-Beschaffenheit. In Verbindung mit der optionalen Anhänger Kupplung ist es sogar möglich, dass im Fahrzeug vorne der Strom generiert bzw. gespeichert und hinten im Anhänger verbraucht
wird. Das heißt, der Nutzer ist mit dem Sion nicht mehr an Campingplätze gebunden.
Zudem lädt sich tagsüber die Batterie des Sion wieder ganz von alleine auf.

Infrastruktur Provider
Auch die entlegene Hütte in den Bergen, welche aber keinen eigenen Stromanschluss hat, verfügt von nun an über Strom. Die verbrauchte Energie wird tagsüber durch die Sonnenenergie wieder in die Batterie geladen.

Ersatz für fossilen Stromgenerator
In unzähligen Anwendungsbereichen wird Strom mit Hilfe von Generatoren erzeugt, weil kein Stromanschluss in der Nähe ist. Meist sind es ineffiziente 2-Takt-Generatoren, welche keinerlei Emissions-bestimmungen unterliegen. Der Sion ermöglicht es, Generatoren auf Baustellen, bei Veranstaltungen und in der Katastrophenhilfe zu ersetzen.

Das Unternehmen aus München geht aber noch einen Schritt weiter: Über den Schnellladestecker können weit höhere Leistungen als nur 2,7kW entnommen werden. Hiermit erschließt sich ein weiteres, neues Anwendungsgebiet für Elektrofahrzeuge.

Details hierzu will das Unternehmen Mitte 2017 bei der Vorstellung seiner Prototypen präsentieren.

Das Unternehmen stellte Anfang August ein familienfreundliches Solarauto namens Sion auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo vor. Die Kampagne wurde ein voller Erfolg, nachdem ihr Video in den sozialen Netzwerken viral ging. Alleine das Video wurde Millionen mal angeklickt und tausendfach geteilt, die weltweit größten Tech-Blogs berichteten und sogar im internationalen Fernsehen wurden hierüber Beiträge gebracht.

Außerdem bekundeten zahlreiche namenhafte Automobilhersteller- und Zulieferer ihr Interesse. Dank einer Reichweite von 250km und einem Preis von 16.000€ soll das Fahrzeug sowohl für Familien als auch für Mittelständler interessant sein. Besonders ist die Selbstladefunktion, bei welcher über Solarzellen bis zu 30km in die Batterie gespeist werden.

Moos als Luftreiniger im Elektroauto

Im Sion wird ein einzigartiges, in die Armatur integriertes Moos als natürliche Klimaanlage eingesetzt. Dieses Moos (genauer: Islandmoos) sorgt  für eine hervorragende Luftfilterung und ermöglicht gleichzeitig ein einzigartiges Design im Interieur.

Sono Motors nennt diesen natürlichen Luftreiniger „breSono“. Es bedarf, trotz der Natürlichkeit, keiner Pflege, da es sich das Wasser laut Autohersteller aus der Luft zieht. So reguliert breSono die Luftfeuchtigkeit im Innenraum vom Sion ganz von selbst.

Aber es hat noch weitere Vorteile: Die Mikrostrukturen des Mooses binden Feinstaubpartikel aus der Luft – so soll man selbst in der Großstadt frische Luft atmen können. Das Moos ist zudem schallabsorbierend, sodass man ein noch ruhigeres Fahrerlebnis hat.

Via: Pressemitteilung von Sono Motors

 

[03.11.2016] Im Oktober 2016 waren in Deutschland 1.167 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies ist das zweitbeste Ergebnis in diesem Jahr.

Im Oktober waren 1167 Elektroautos unter den Neuzulassungen. Zahlen vom Kraftfahrtbundesamt

Im Oktober waren 1167 Elektroautos unter den Neuzulassungen. Zahlen vom Kraftfahrtbundesamt

Insgesamt wurden im Oktober 2016 in Deutschland 262.724 Personenkraftwagen neu zugelassen, im September waren es noch 298.002 PKW, welche das erste mal neu angemeldet wurden.

Bei den Elektroautos ist es das gleiche Bild, so wurden im Oktober 2016 genau 1.167 E-Autos neu angemeldet, im September waren es noch 1.641 Einheiten.

Im Oktober wurden 5.011 Pkw mit hybridem Antrieb neu in den Verkehr gebracht und bescherten ein Plus von +67,5 Prozent. Davon waren 1.449 Autos Plug-in-Hybride deren Zuwachs +40,5 Prozent betrug.
Wenn man die Zulassungszahlen des Vorjahresmonat bei den Stromern vergleicht, fällt einem ein Rückgang von -30,8 Prozent auf. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß fiel um -0,1 g/km leicht auf 126,2 g/km.

Ob im Jahr 2016 mehr Elektroautos als im Jahr 2015 neu angemeldet werden, ist zweifelhaft

Bisher wurden im Jahr 2016 exakt 8.845 E-Autos neu angemeldet, im selben Zeitraum (Januar bis inkl. Oktober) wurden im Jahr 2015 genau 9.071 Elektroautos neu angemeldet.
Im ganzen Jahr 2015 waren es 12.363 Einheiten. Somit müssten im November und Dezember zusammen über 3.518 Stromer neu zugelassen werden, somit steht es derzeit noch in den Sternen, ob die Neuzulassungen von Elektroautos wirklich steigen.

Man darf also gespannt sein, wie es Ende 2016 bezüglich der Neuzulassungen aussieht. Für die Zurückhaltung der Interessanten auch im Hinblick auf die Kaufprämie (Umweltbonus) könnte es mehrere Gründe geben: Einerseits wurden erst vor ein paar Wochen mehrere neue bzw. verbesserte rein elektrisch angetriebene PKWs angekündigt, so wird es ab Anfang 2017 das Elektroauto Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern in Deutschland geben.

Aber auch die bisher verfügbaren E-Autos, wie zum Beispiel Nissan Leaf, Renault Zoe und der BMW i3 sollen eine höhere Reichweite erhalten, bzw. haben diese erhalten.
Allerdings gibt es noch das Problem, dass es gerade Mieter schwer haben, ihr Elektroauto aufzuladen und diese auf einen Vermieter angewiesen sind, welcher für die nötige Ladeinfrastruktur sorgt, bzw. die nötigen Stromkabel installieren lässt.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 8.845 (Januar bis inkl. Oktober)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Oktober): 8.845

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

[02.11.2016] Seit dem 2. Juli wurde die Kaufprämie für Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektroautos 5.782 mal beantragt.

Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault

Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault

Zu Ende Oktober hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) einen neuen Zwischenbericht zum Thema Umweltbonus veröffentlicht, hiermit ist die Kaufprämie für Brennstoffzellen-, Elektro- und Plug-In Hybridautos gemeint.

Die Prämie kann für förderfähige Fahrzeuge beantragt werden, welche seit dem 18. Mai 2016 angeschafft worden sind.

Bis zum 31. Oktober sind insgesamt 5.782 Anträge für die gemeinsam von Bund und Industrie finanzierte Förderung gestellt worden. Davon wurden 3.343 Anträge für Elektroautos, 2.438 Anträge für Plug-In Hybridautos und 1 Antrag für ein Brennstoffzellenauto gestellt.

Die meisten Förderanträge wurden für das Elektroauto Renault Zoe gestellt, auf Platz 2 kommt das E-Auto BMW i3 und auf Platz 3 der Audi A3.

Anträge je Bauart

  • Reine Batterieelektrofahrzeuge: 3.343
  • Plug-in-Hybride: 2.438
  • Brennstoffzellenfahrzeug: 1
  • Gesamt: 5.782

Top 10 der Anträge nach Hersteller

  1. BMW (1.702)
  2. Renault (1.126)
  3. Audi (700)
  4. Volkswagen (575)
  5. Mitsubishi (472)
  6. Nissan (300)
  7. Kia (233)
  8. Mercedes-Benz (216)
  9. Peugeot (162)
  10. Citroën (140)

Top 10 nach Fahrzeuge

Anträge je Bundesland

  • Baden-Württemberg: 1156
  • Bayern: 1430
  • Berlin: 123
  • Brandenburg: 98
  • Bremen: 42
  • Hamburg: 102
  • Hessen: 467
  • Mecklenburg-Vorpommern: 45
  • Niedersachsen: 525
  • Nordrhein-Westfalen: 954
  • Rheinland-Pfalz: 242
  • Saarland: 70
  • Sachsen: 152
  • Sachsen-Anhalt: 93
  • Schleswig-Holstein: 161
  • Thüringen: 121
  • Sonstiges (Ausland): 1

Anträge nach Antragsteller

  • Privatperson: 3078
  • Unternehmen: 2621
  • Körperschaft: 34
  • Verein: 10
  • Kommunaler Betrieb: 35
  • Kommunaler Zweckverband: 2

Der Umweltbonus (auch Kaufprämie) kann rückwirkend für PKW beantragt werden, welche seit dem 18. Mai gekauft oder geleast worden sind. Der Netto-Listenpreis pro Fahrzeug ist auf 60.000 Euro begrenzt, außerdem muss sich der Autohersteller an der Kaufförderung zu 50 Prozent beteiligen.

Die Bundesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, dass bis Ende 2019 etwa 300.000 Elektromobile zusätzlich auf den Straßen in Deutschland fahren. Das Förderprogramm ist bis Ende 2019 oder 1,2 Milliarden Euro begrenzt, je nach dem, was vorher eintritt.

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Die komplette Zwischenbilanz steht hier zur Verfügung (PDF).

[02.11.2016] Ein Youtuber hat das Elektroauto Tesla Model S P100D mit einer hochauflösenden Kamera aufgenommen, so ist ein beeindruckendes Video mit einer Auflösung von 4k entstanden.

In diesem Video sieht man das Elektroauto Tesla Model S P100D in 4k. Bildquelle: Marques Brownlee / Youtube.com

In diesem Video sieht man das Elektroauto Tesla Model S P100D in 4k. Bildquelle: Marques Brownlee / Youtube.com

Der Youtuber Marques Brownlee hat Elektroauto Tesla Model S P100D mit der 8K Red Epic W Kamera aufgenommen, diese beginnt preislich bei 35.129 Euro. Den meisten Amateurfilmern wird wahrscheinlich eine Kamera mit einer Auflösung von 4K reichen, so gibt es in diesem Segment günstige Actioncams ab 80 Euro bis hinzu Semi-Professionellen Kameras für etwa 2.000 Euro (externer Link, Affiliate)

Die Variante Model S P100D beginnt preislich bei 152.000 Euro, die Beschleunigung liegt bei 2,7 Sekunden und die Reichweite bei 613 Kilometer.

Hier ist das Video mit einer Länge von 7:59 Minuten.

[sgrb_review id=13]

Via: Insideevs

*Affiliate bedeutet, dass Mein-Elektroauto.com eine kleine Provision erhält, wenn über den Link etwas bei Amazon bestellt wird.

[31.10.2016] In Zusammenarbeit mit 2 Energieunternehmen installiert Tank & Rast über 120 Schnellladestationen für Elektroautos an seinen Autobahnraststätten.

So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.

So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.

Der Autobahnraststättenbetreiber Tank & Rast (T&R) bereitet sich auf die Veränderungen der Mobilität in Deutschland vor, so arbeitet T&R mit den zwei Energieunternehmen innogy SE und EnBW zusammen.

Im Rahmen der jeweiligen Partnerschaft werden an den Autobahnraststätten, welche an besonders stark befahrenen Autobahnen befinden, Schnellladestationen installiert.

Schon jetzt gibt es 50 Stromtankstellen an den von T&R betriebenen Raststätten, im Rahmen der Zusammenarbeit mit innogy SE sollen 82 weitere Schnellladestationen in Betrieb genommen werden.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit EnBW sollen bis Ende 2016 an 34 Autobahnraststätten von Tank & Rast in Baden-Württemberg“ jeweils 2 Schnellladesäulen mit 50 KW Ladeleistung installiert werden, mit Vorinstallationen für deren spätere Aufrüstung auf 150 KW.

Bis 2018 wollen T&R und innogy an etwa 400 Autobahnraststätten Schnellladestationen installieren.

Kostenloses Aufladen von Elektroautos

Die Ladestationen können derzeit kostenlos und ohne eine spezielle Ladekarte genutzt werden, eine spätere Umstellung auf ein Gebührenmodell ist aber möglich.
Auch werden die meisten Ladestandards unterstützt, dazu gehören CCS, CHAdeMO und auch Typ 2 (Mennekes-Stecker).

Dr. Dietrich Gemmel (Leiter Privatkunden Deutschland bei innogy) sagt:

„Damit wird auch die Langstrecke für Elektroautos attraktiv und komfortabel. So erhält die Elektromobilität in Deutschland einen weiteren Schub.“

Dr. Christian Rau (Direktor Tankstellengeschäft bei Tank & Rast) ergänzt:

»Wir schaffen eine verlässlich kalkulierbare Ladeinfrastruktur für Reisende mit Elektrofahrzeugen, die Tank & Rast als führendem Dienstleister auf deutschen Autobahnen ihr Vertrauen schenken«…
»Mit innogy haben wir einen Partner gefunden, der uns technologisch bei der Umsetzung dieser Vision unterstützt.«

Doch auch die 82 weiteren Schnellladesäulen sind nur ein Zwischenschritt auf einem längeren Weg. Tank & Rast plant, an rund 400 Standorten Schnellladesäulen zu installieren.

Ab 2018 sollen die Schnellladestationen mit 150 kW Leistung arbeiten

Die Energieanbieter übernehmen die Aufstellung der Ladesäulen sowie Service und Betrieb. Tank & Rast stellt die erforderlichen Flächen zur Verfügung. Diese Kooperation setzt einen weiteren Meilenstein für den Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur auf deutschen Autobahnen. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat Tank & Rast deutschlandweit bereits über 50 Autobahnraststätten mit Schnellladestationen ausgestattet. Diese sind Teil einer geplanten Ladeinfrastruktur an rund 400 Standorten auf deutschen Autobahnen.

Dr. Christian Rau (Direktor Tankstellengeschäft bei Tank & Rast) sagt über die Zusammenarbeit mit EnBW:

„Die Kooperation mit der EnBW auf Autobahnraststätten in Baden-Württemberg ist eine wichtige Ergänzung zu unserem erfolgreichen Ausbauprogramm in Partnerschaft mit dem Bundesverkehrsministerium. Die Zusammenarbeit mit EnBW bekräftigt unser Ziel, ein zusammenhängendes Netz von modernen und typenunabhängigen Schnellladesäulen auf deutschen Autobahnen und damit eine verlässliche Ladeinfrastruktur mit attraktiven Services für unsere Kunden anzubieten.“

Lars Walch (bei der EnBW verantwortlich für das E-Mobilitäts-Programm) erläutert:

„Wir wollen das Aufladen von Elektroautos so schnell und für den Kunden so einfach wie möglich gestalten. Das gilt nicht nur für den Ladevorgang, sondern auch fürs Bezahlen. An den neuen Autobahn-Ladestationen in Baden-Württemberg können Fahrer von E-Autos deshalb nicht nur mit verschiedenen Ladekarten, sondern auch mit jeder EC- oder Kreditkarte zahlen, ohne vorherige Anmeldung“…
„Unser Ziel ist, dass man mit dem E-Auto losfahren kann, ohne sich Gedanken über Reichweite und Lademöglichkeiten machen zu müssen – so, wie heute bei Autos mit Verbrennungsmotor.“

Voraussichtlich ab 2018 werden die ersten Autobahn-Ladestationen auf 150 KW Leistung gebracht und der Pilotbetrieb gestartet.

EnBW realisiert die Errichtung der insgesamt 68 Schnellladestationen im Rahmen des Forschungsvorhabens „SLAM – Schnellladenetz für Achsen und Metropolen“, das gefördert wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mit ihrer Zusammenarbeit wollen Tank & Rast und EnBW einen Beitrag leisten zum Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland.

Weitere Info, wie zum Beispiel die Standorte der Schnellladestationen und möglichen Antworten zu Fragen geht es hier entlang: Tank & Rast Emobility

Via: Pressemeldung von innogy SE (Presseportal) und Tank & Rast

[30.10.2016] Am Freitag hatte der Elektroauto-Hersteller Tesla Motors seine Solar-Dachziegel der Öffentlichkeit präsentiert, auch eine größere Powerwall wurde angekündigt.

Haus mit dem Tesla Solar Roof. Bildquelle: Tesla Motors

Haus mit dem Tesla Solar Roof. Bildquelle: Tesla Motors

Am 28. Oktober hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer) von Tesla Motors sein neustes Produkt präsentiert, hierbei handelt es sich um Solar-Dachziegel. Das sogenannte Solar Roof wird es in verschiedenen Designs geben. Bereits im kommenden Sommer sollen die ersten Dächer mit den neuen Schindeln ausgestattet werden.
Mit den neuen Dachziegeln erspart man sich den bisherigen Aufbau, wie er bei den bisherigen Solaranlagen nötig ist.

Die verwendete Technologie ist nicht neu, die Produktion soll Solarcity übernehmen.
Als Partner für  die Produktion konnte das Unternehmen 3M gewonnen werden, dieses dürfte den meisten Menschen durch die Post-Its bekannt sein.
Bei der Produktion wird das Wassertransferdruck-Verfahren (hydrographically printed) angewandt, mit welchem auf die Solarkacheln das gewünschte Design übertragen wird.

So sieht das Tesla Solar Roof ohne die bedruckte Oberfläche aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Tesla Solar Roof ohne die bedruckte Oberfläche aus. Bildquelle: Tesla Motors

Vom Bürgersteig aus sollen die Solardachziegel durch das Druckverfahren, wie normale Dachziegel aussehen, für die Sonnenstrahlen seien sie jedoch komplett transparent.
Der Wirkungsgrad sei nur etwa 2 Prozent geringer als bei herkömmlichen Solaranlagen, jedoch sollen die Solarschindeln auch einem Hagelgewitter standhalten können.

Zum Start wird es die Solar Roof in den Designs Tuscan, Slate, Textured und Smooth geben, nach und nach wird es dann mehr Auswahl geben.

Energiespeicher Tesla Powerwall 2.0 präsentiert

Der Tesla-Chef stellte auch die Powerwall Version 2 vor, die Kapazität in Höhe von 14 kWh ist doppelt so hoch, wie die vom Vorgänger. Den stationären Energiespeicher kann man zum Beispiel nutzen, um den erzeugten Strom der solar Roof zu speichern.
Der Marktstart der Powerwall 2.0 erfolgt im Dezember, der Preis soll bei 5.500 US-Dollar (ca. 5.005 Euro) liegen.
In Deutschland dürfte der Preis um die 200 bis 500 Euro höher liegen, da einmal die US-Preise ohne die dortige Mehrwertsteuer genannt werden und gleichzeitig noch die Transportkosten dazu kommen.
Der neue Stromspeicher kann laut Musk an jeder Hauswand, egal ob innen oder außen montiert werden.

Wie teuer das Solar Roof werden wird, wurde nicht genau beziffert, sie sollen aber günstiger als ein Hausdach plus Solarzellen sein.

Bevor das Solar Roof allerdings wirklich produziert wird, muss erst die Übernahme von SolarCity für 2,6 Milliarden US-Dollar gelingen. Bisher sperren sich derzeit noch ein paar Investoren, da sie unter anderem einen Interessenkonflikt befürchten, weil Musk der Geschäftsführer von Tesla ist und im Verwaltungsrat von SolarCity sitzt, welches einer seiner Cousins leitet.
Auch gehen die Investoren nicht davon aus, dass die versprochenen Synergieeffekte ausbleiben werden. Die Abstimmung über die mögliche Übernahme von SolarCity ist für den 17. November geplant.

Das erste mal seit drei Jahren hat der Elektroautohersteller Tesla Motors einen Gewinn erwirtschaftet, der Aktienkurs wurde davon beflügelt.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Die Elektroautos von Tesla Motors gehören zu den bekanntesten Stromern, nach dem das Unternehmen die letzten 3 Jahre Verluste erwirtschaftet hatte, sind nun das erste mal nach 3 Jahren wieder Gewinne erwirtschaftet worden.

Von dem Gewinn werden die Investoren wahrscheinlich doch positiv überrascht gewesen sein, denn bisher hatte das US-Unternehmen größtenteils Verluste erwirtschaftet.
Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass Tesla derzeit in vielen Bereichen investiert:

  • Dazu gehört der Bau der Gigafactory genannten Batteriefabrik,
  • den Ausbau der Supercharger genannten Schnellladestationen,
  • den Ausbau der Destination Charger (Ladestationen für Zwischendurch bei Einkaufszentren, Hotels, usw.)
  • Entwicklung des Elektroauto Tesla Model 3, usw.

Da der Autobauer jedoch nach eigenen Angaben im 3. Quartal besonders viele Elektroautos ausgeliefert hat, konnte ein Überschuss in Höhe von 22 Millionen Dollar (etwa 20 Millionen Euro) erzielt werden.

Dies ist erst das zweite Quartal, in welchem Tesla seit dem Börsengang im Jahr 2010 Gewinne erzielt hat. Der Aktienkurs von Tesla Motor stieg nachbörslich mehr als 6 Prozent in die Höhe.

Ab dem Jahr 2020 will Tesla Motors eine Million Elektroautos produzieren

Im Zeitraum des 3. Quartals (Juli bis September) ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 937 Millionen auf 2,3 Milliarden Dollar gewachsenen. Tesla hat im dritten Quartal 2016 mit genau 24.821 E-Autos mehr als doppelt so viele, wie im Vorjahreszeitraum ausgeliefert.

Das nächste kleine Etappenziel liegt darin, dass in der zweiten Jahreshälfte 50.000 Fahrzeuge ausgeliefert werden. Das nächste Ziel besteht dann darin, bis zum Jahr 2018 die Produktion von Elektroautos zu verzehnfachen. Ab dem Jahr 2020 sollen dann erstmals eine Million rein elektrisch angetriebene PKW produziert werden.

Ab dem Jahr 2018 wird es dann neben den bisherigen Modellen: Dem Model S und dem Elektro-SUV Model X auch das kompakte Elektroauto Tesla Model 3 geben.
Dieser Stromer ist laut Elon Musk (CEO von Tesla Motors) das erste E-Auto für den Massenmarkt von seinem Unternehmen, der Preis wird vermutlich bei 38.000 Euro liegen.
Schon kurz nach der Präsentation konnte man das Model 3 reservieren, bisher liegen alleine für dieses Fahrzeug fast 400.000 Reservierungen vor.

Tesla Motors bietet auch Solaranlagen, Stromspeicher und Ladestationen an

Derzeit wird noch im US-Bundesstaat Nevada die Gigafactory genannte Batteriefabrik gebaut, sie wird insgesamt um die 5 Milliarden US-Dollar kosten. Als Partner hat das US-Unternehmen seinen bisherigen Akkuzellen-Lieferanten Panasonic gewinnen können.

Anfang August hat Tesla das Solarunternehmen SolarCity übernommen, dieses bietet ein Komplettpaket aus Solaranlage, Stromkonverter, Installation, usw. Zusätzlich bietet Tesla stationäre Stromspeicher für Privathaushalte und auch für Unternehmen an, andere Unternehmen haben auch die Möglichkeit, sich für die Teilnahme am Destination Charger-Programm zu bewerben.
Hierbei handelt es sich um kleinere Ladestationen, welche zum Beispiel Hotels, Restaurants oder Einkaufszentren installieren können, damit die Kunden ihr Elektroauto dort etwas nachladen können.

Via: Tesla (PDF) und Insideevs

Ein kurzer Hinweis in eigener Sache

Ab sofort kann man die Hybrid-, Plug-In Hybrid- und Elektroautos auch hier bewerten, bisher gibt es das nötige Formular nur für 4 Autos. Nach und nach werden auch die anderen Fahrzeuge hier bewertet werden können.

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