[11.03.2017] Für das Elektroauto Renault Zoe startet der französische Autohersteller eine neue Werbekampagne, welche den Stromer ins TV, Funk, Print und Internet bringen wird.

Für das Elektroauto Renault Zoe werden die meisten Anträge für den Erhalt der Kaufprämie gestellt. Bildquelle: Renault

Für das Elektroauto Renault Zoe werden die meisten Anträge für den Erhalt der Kaufprämie gestellt. Bildquelle: Renault

Die Reichweite von Elektroautos steigert sich mittlerweile mit fast jeder Modellgeneration, als das Elektroauto Ende 2012 auf den Markt kam, lag die Reichweite bei 160 Kilometer.
Mittlerweile kann man den Zoe mit einer Reichweite von bis zu 400 Kilometern kaufen, somit eignet sich das E-Auto auch für lange Fahrten.

Große Werbekampagne für das Elektroauto Renault Zoe

„Mal eben von Frankfurt nach Köln und zurück. Der neue ZOE mit bis zu 400 Kilometer Reichweite.” Mit diesen kurzen Einblendungen ins laufende Programm des Senders N 24 macht Renault aktuell auf die rundum aktualisierte Elektrolimousine ZOE aufmerksam. Die TV Cut-ins laufen noch bis 19. März und sind Bestandteil der neuen crossmedialen Werbekampagne für Deutschlands meistverkauftes Elektrofahrzeug des Jahres 2016. Diese umfasst außerdem aufmerksamkeitsstarke Printanzeigen, Radiospots sowie Werbung im Internet und den sozialen Netzwerken. Im Mittelpunkt dabei: der auf bis zu 400 Kilometer gestiegene Aktionsradius des rein batteriebetriebenen Fünftürers.

So auch in den vom 27. März bis 9. April gesendeten 20-sekündigen Funkspots mit dem Thema „Polizeikontrolle”. Auf die Erlaubnis des Beamten, weiterzufahren, entgegnet hierin der kontrollierte ZOE Fahrer: „Wie weit denn?” Antwort des Polizisten: „400 Kilometer”. Die Printanzeigen werden in Nachrichtenmagazinen, Automobilzeitschriften sowie auflagenstarken Tageszeitungen und Sonntagszeitungen geschaltet. Neben der alltagstauglichen Reichweite thematisieren sie den erschwinglichen Preis des ZOE: ab 20.200 Euro inklusive 5.000 Euro Elektrobonus zuzüglich monatlicher Batteriemiete ab 69 Euro.

Als Ergänzung der klassischen TV-, Funk- und Printwerbung umfasst die crossmediale Kampagne auch Content auf Facebook und Youtube.

ZOE meistverkauftes Elektrofahrzeug 2016

Mit einem Marktanteil von 26,8 Prozent war Renault per Ende 2016 in Deutschland klar Anbieter Nummer eins von Elektrofahrzeugen. Jedes vierte neu zugelassene E-Fahrzeug in Deutschland war ein Renault. Im Jahr 2016 verkaufte die Marke auf dem deutschen Markt rund 3.900 Elektrofahrzeuge. Meistgefragtes Renault Elektromodell und meistgekauftes Elektroauto Deutschlands war der Kompaktwagen ZOE mit 2.800 Neuzulassungen.

[09.03.2017] Das Elektroauto Tesla Model S verfügt über 8 Kameras, so soll der Autopilot die Umgebung besser erkennen können, derzeit wird anscheinend jedoch nur eine Kamera genutzt.

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Seit dem Oktober 2016 baut Tesla (ehemals Tesla Motors) in das Model S eine neue Hardware ein. Dazu zählen unter anderem mehr Sensoren für den Autopiloten, dieses System kann auf die Daten vom Radar, Ultraschallsensoren und 8 Kameras zugreifen.
Mit der Hardware der 1. Generation wurden durch die Besitzer fast 2 Milliarden Meilen (etwa 3,21 Milliarden Kilometer) zurückgelegt, mit der neuen Hardwaregeneration wurde seit dem Oktober 2016 entsprechend weniger gefahren.
Der US-Autohersteller nutzt die Daten der Telemetrie und die des Autopiloten, um sein Assistenzsystem stetig zu verbessern.

Das Elektroauto Tesla Model S nutzt eine neue Software zur Objekterkennung

So kommt bei dem verbesserten Autopiloten ein neu entwickeltes Bildverarbeitungssystem mit dem Namen Tesla Vision zum Einsatz, zuvor kam ein System Namens Mobileye zum Einsatz.
Bisher wird Tesla Vision immer weiter verbessert, so soll es bald schon die Qualität von Mobileye erreichen und dann sogar schnell besser als das alte System werden.
Denn je besser das Bildverarbeitungssystem ist, um so besser wird die Umwelt erkannt – so kann der Bordcomputer noch besser und sicherer agieren.

Ein Mitglied des Onlineforums Tesla Motors Club hat nach und nach die 8 Kameras überklebt, jedes mal hat er dann die Lenkautomatik getestet, diese funktionierte auch noch, als 6 Kameras wegen des Klebebands keine Bilder liefern konnten.

Das Onlinemagazin Electrek konnte 7 Kameras abkleben und der Autopilot funktionierte noch immer.

Bei beiden Tests war die nach vorne gerichtete Hauptfeld-Vorwärtskamera das wichtigste Element im Bereich der Kameras, zusätzlich nutzt der Bordcomputer aber auch ein Radar und Ultraschallsensoren.

Im Rahmen der Softwareaktualisierung und im Handbuch weist Tesla regelmäßig darauf hin, dass sich der Autopilot noch in der Betaphase befindet. Daher sollten die Fahrer immer bereit sein, in das Geschehen einzugreifen.
Das gute ist, dass Tesla mit jedem gefahrenen Kilometer mehr Daten sammelt, um seinen Autopiloten zu verbessern. Zusätzlich wird die Hardware vom Autopiloten auch bei dem Elektroauto Tesla Model X eingesetzt, hierbei handelt es sich um einen Elektro-SUV.

 

 

[08.03.2017] Auf der Automesse Genfer Autosalon wird das Elektroauto Renault Zoe e-Sport präsentiert, die Studie verfügt über 460 PS und kann 410 Kilometer weit fahren.

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über 460 PS und eine Reichweite von 410 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über 460 PS und eine Reichweite von 410 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über sagenhafte 460 PS und gleich zwei Batterieeinheiten, welche eine Reichweite von bis zu 410 Kilometern ermöglichen.
Die Studie kann vom 9. bis 19. März auf dem Genfer Auto-Salon bestaunt werden.

Mit seiner neusten Zoe e-Sport Studie zeigen die Franzosen, dass man auch auf Grundlage eines Serien-Elektroautos eine echte Sportmaschine bauen kann. Denn der Großteil erinnert noch an einen Zoe, die sportliche Variante verfügt aber über stolze 374 PS mehr als bei die Serienversion.
Allerdings verfügt der Zoe e-Sport über die gleiche Batterieeinheit, wie sie auch in der Serienvariante zum Einsatz kommt. Allerdings kommen in der e-Sport Version 2 Energiespeicher zum Einsatz, welche aber die selbe Größe (40 kWh) wie die normale Version haben.
Somit kann man auch mit der Studie um die 410 Kilometer weiter fahren, im Renneinsatz dürfte die Reichweite allerdings schnell dahin schmelzen, da mit zunehmender Geschwindigkeit die Energiespeicher schneller leer werden.

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über 460 PS und eine Reichweite von 410 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über 460 PS und eine Reichweite von 410 Kilometer. Bildquelle: Renault

Für den Antrieb sorgen 2 Elektromotoren mit zusammen 340 kW/460 PS und 640 Nm. So motorisiert kann man in 3,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h.

Die Studie ZOE e-Sport Concept demonstriert eindrucksvoll das dynamische Potenzial der Elektromobilität. Das Concept Car gleicht nur äußerlich dem Serien ZOE. Die Karosserie ist komplett aus Kohlefaser gefertigt. Darunter verbirgt sich ein mit Kevlar-Elementen verstärktes Rohrrahmen-Chassis aus Stahl. Dieses basiert auf der Rahmenkonstruktion der Renault Sport Wettbewerbsfahrzeuge für Eis- und Bergrennen. Das Leergewicht erreicht 1.400 Kilogramm. Hiervon entfallen 450 Kilogramm auf die Lithium-Ionen-Batterien.

Studie ZOE e-Sport Concept im Formel E-Look

Die Farbgebung des Renault ZOE e-Sport Concept in Seidenmatt-Blau orientiert sich am aktuellen Formel E-Boliden des Renault e.dams Weltmeisterteams. Ebenfalls nach Vorbild des erfolgreichen Elektro-Monopostos leuchten Details wie die Außenspiegelgehäuse sowie die vorderen und hinteren Schürzen in hellem Gelb. Elemente in Sichtkarbon runden die markante Erscheinung ab.

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über 460 PS und eine Reichweite von 410 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe e-Sport verfügt über 460 PS und eine Reichweite von 410 Kilometer. Bildquelle: Renault

Bestimmendes Element der Frontpartie ist der hinterleuchtete, zentral positionierte Rhombus im Stil der Studie Trezor, mit der Renault im Herbst 2016 auf dem Mondial de l’Automobile in Paris für Aufsehen sorgte. C-förmige Lichtleisten rings um die Scheinwerfer schaffen eine unverwechselbare Lichtsignatur. Das dynamische Erscheinungsbild des ZOE e-Sport Concept prägen außerdem 20-Zoll-Aluminiumräder in 2-Farb-Lackierung Diamant-Schwarz und Chrom-Shadow. Die Räder verfügen über einen Zentralverschluss für den schnellen Wechsel an der Rennstrecke. Aufgezogen sind profillose Slick-Reifen im Format 245/35.

Für optimale Bodenhaftung sorgen auch die Spoilerlippe am unteren Rand der Frontschürze, der flache Unterboden und der Heckdiffusor im Stil der Formel E. Hervorstechendes Aerodynamikelement ist der großformatige Dachspoiler aus Karbon mit integrierten Bremslichtern.

Innenraum mit Rennatmosphäre

Auch der Innenraum des ZOE e-Sport Concept strahlt Rennatmosphäre aus: Fahrer und Beifahrer sitzen in Recaro-Schalensitzen mit Hosenträgergurten . Wie die Rennwagen der Formel E verfügt das Concept Car über ein rechteckig geformtes Lenkrad. Ebenfalls nach Vorbild der rein elektrischen Rennserie kann der ZOE e-Sport Concept Pilot die Antriebsabstimmung und das Energiemanagement regulieren. Drei Anzeigen informieren über Getriebesteuerung, Fahrprogramme und Bremskraftverteilung. Auf dem Instrumententräger finden sich außerdem Tasten für fünf Lichtfunktionen.

Die Materialauswahl betont den sportlichen Charakter des Fahrzeugs. Das schwarze Interieur kontrastiert effektvoll mit den Bedienelementen in Blau oder Aluminium. Sitze, Lenkrad und Türinnenseiten sind mit gestepptem Alcantara bezogen.

Explosive Kraftentfaltung: in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Beim Antrieb konnten die Entwickler des ZOE e-Sport Concept auf Entwicklungen der Ingenieure von Renault Sport Racing und des Renault e.dams Teams zurückgreifen. Zwei Elektromotoren in Front und Heck mit zusammen 340 kW/460 PS sorgen für eine Kraftentfaltung auf Supersportwagenniveau. Sie geben ihre Kraft auf die Vorder- und Hinterräder ab und gewährleisten so optimale Traktion. Die maximale Leistung und das volle Drehmoment von 640 Nm, verteilt auf jeweils 320 Nm pro Motor, stehen praktisch mit dem Anfahren zur Verfügung. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolviert der ZOE e-Sport Concept in nur 3,2 Sekunden. Bis zum Erreichen der elektronisch begrenzten Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h benötigt der Elektrorenner weniger als zehn Sekunden.

Als Stromspeicher dienen zwei Batterien mit einer Kapazität von 40 kWh. Der Fahrer kann die Energieabgabe der Akkus bedarfsgerecht regulieren. Ebenso kann er mit Hilfe von vier Fahrprogrammen die Leistungsentfaltung der beiden E-Motoren steuern. Auf diese Weise kann er die Priorität auf maximale Dynamik oder möglichst große Reichweite legen und das Fahrzeug auf eine bestimmte Rennstrecke hin optimieren.

Wie in der Formel E kommt im ZOE e-Sport Concept für Batterie und Leistungselektronik ein Mix aus Luft- und Wasserkühlung zum Einsatz. Der Kühler ist vorne im Fahrzeug untergebracht.

Lupenreines Rennfahrwerk mit Allradantrieb

Das Fahrwerk des ZOE e-Sport Concept entstand unter Mitarbeit der Division Renault Sport Cars, die für die Entwicklung des Renault Sport Fahrzeugprogramms zuständig ist. Kennzeichen sind Allradantrieb, Radaufhängung an doppelten Dreieckslenkern vorne und hinten sowie vierfach verstellbare Stoßdämpfer des Rennsport-Spezialisten Öhlins, mit denen sich das Fahrzeug an die unterschiedlichsten Rennstrecken anpassen lässt. Groß dimensionierte Scheibenbremsen sorgen für schnelle Verzögerung. Zum präzisen und agilen Fahrverhalten tragen auch die breitere Spur, der tiefergelegte Aufbau und die großformatigen Räder bei.

 

[06.03.2017] Das Elektroauto Volkswagen I.D. Buzz wird auf der Automesse Genfer Automobil Salon präsentiert werden, die Reichweite wird bei etwa 533 Kilometern liegen.

Das Elektroauto VW I.D. Buzz wird wahrscheinlich über eine Reichweite von mindestens 533 Kilometern verfügen. Bildquelle: Volkswagen

Das Elektroauto VW I.D. Buzz wird wahrscheinlich über eine Reichweite von mindestens 533 Kilometern verfügen. Bildquelle: Volkswagen

Auf dem Genfer Automobil Salon feiert der I.D. Buzz von Volkswagen seine Europapremiere, seine Weltpremiere hat er bereits im Januar auf der Detroit Motor Show 2017 in den USA gefeiert.

Wann das Konzeptauto genau auf den Markt kommen wird, steht noch nicht fest, die Vermutungen schwanken zwischen 2019 bis 2022.

Wer sich das Concept Car aber schon mal anschauen möchte, hat vom 9. bis 19. März in Genf dazu die Gelegenheit. Die spätere Reichweite soll bei bis zu 533 Kilometern liegen, ab 2025 könnte es sogar eine autonom fahrende Variante geben.

Die neue Elektrovan-Studie ist das zweite Modell der I.D.-Reihe und gibt einen Ausblick in Richtung Zukunft – sie zeigt, dass sich der Modulare Elektrifizierungsbaukasten MEB insbesondere auch für Großraum-fahrzeuge eignet: Batterien und Antrieb sind im Boden untergebracht, darüber finden Fahrer und Passagiere viel Raum zum Reisen.

Das Elektroauto Volkswagen I.D. Buzz feierte seine Weltpremiere in den USA

Der Genfer Salon ist für den I.D. Buzz bereits die dritte Station. Nach seiner Weltpremiere Anfang Januar 2017 in Detroit stand eine Begegnung mit dem T1 zum Fotoshooting in Miami (Florida) auf dem Programm. Auch wenn zwischen dem ältesten und dem jüngsten Großraumfahrzeug von Volkswagen sieben Jahrzehnte liegen, trägt der I.D. Buzz zweifelsohne die Gene des Ur-Ahns in sich: Maximale Raumausnutzung auf der Verkehrsfläche eines Mittelklasse-Pkw.

Hinzu kommen eine multivariable Sitzlandschaft und interaktive Vernetzung. Dank der erweiterten MEB-XL-Plattform sorgt diese 4.942 mm lange, 1.976 mm breite und 1.963 hohe Studie auch im Innenraum für außergewöhnliche Raumdimensionen in seiner Klasse.

Die Batteriekapazität soll nach den bisherigen Angaben 92,4 Kilowattstunden betragen. Mit einer Schnellladestation, welche 150 Kilowatt leistet, soll man das Elektroauto in 30 Minuten zu 80 Prozent aufladen können.
Es soll auch die Möglichkeit geben, dass man den Elektro-Bulli induktiv (also kabellos) aufladen kann.

Der Preis steht ebenso wenig wie der genaue Marktstart noch nicht fest.

 

[05.03.2017] Das Elektroauto Tesla Model 3 könnte optional mit einem Solardach angeboten werden, dies würde für etwa 3,5 Kilometer zusätzlich pro Tag reichen.

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius wird optional mit einem Solardach ausgeliefert, dass Dach stammt von Panasonic. Da Tesla Motors auch zu den Kunden des Batterie- und Autoteileherstellers gehört, könnte auch das Elektroauto Tesla Model 3 über ein Solardach verfügen. Bildquelle: Toyota

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius wird optional mit einem Solardach ausgeliefert, dass Dach stammt von Panasonic. Da Tesla Motors auch zu den Kunden des Batterie- und Autoteileherstellers gehört, könnte auch das Elektroauto Tesla Model 3 über ein Solardach verfügen. Bildquelle: Toyota

Obwohl es naheliegend klingt, werden nur wenige Elektroautos mit einem Solardach ausgestattet. Das Model 3 von Tesla könnte zu den wenigen Elektrofahrzeugen gehören, welche über Solarflächen verfügen.

Denn der Batteriehersteller und Automobilzulieferer Panasonic hat erst vor kurzem ein Solardach für das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Plug-In vorgestellt, da Panasonic und Tesla Motors eng zusammenarbeiten, könnte es daher laut des Onlinemagazin electric auch für das Model 3 ein Solardach geben.

So liefert Panasonic an den US-Autohersteller die Batterieeinheiten und arbeitet zusammen mit Tesla an der Gigafactory genannten Batteriefabrik in Nevada, daher wäre es gut möglich, dass man das Model 3 optional mit einem Solardach bestellen kann.

Zu dem hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) Ende November 2016 per Twitter mitgeteilt, dass es möglicherweise ein Solardach geben könnte.

Obwohl es bei dem ersten Gedanken sehr einleuchtend klingt, ein Elektroauto mit Solarflächen auszustatten, gibt es wenig Autohersteller, welches dies tun. So gibt es das Elektroauto Nissan Leaf mit optionalen Solarflächen auf dem Spoiler, auch das Elektroauto Sono Motors Sion soll über Solarflächen verfügen. Allerdings kann dieser PKW noch nicht gekauft werden, ab Mitte 2017 sollen jedoch Probefahrten möglich sein.

Darum gibt es so wenig Elektroautos mit Solarflächen

Da ein Auto oft die meiste Zeit nur steht, könnte man die Zeit auch dafür nutzen, dass die Batterieeinheit über die Solarzellen mit Energie versorgt wird. Allerdings wiegen Solarzellen im Vergleich zum herkömmlichen Autolack auch einiges mehr, zwar gibt es auch Solarzellen, welche relativ dünn sind, aber diese kosten dann auch wieder etwas mehr Geld.
Gleichzeitig befindet sich der Großteil eines Autos nie in der perfekten Position, dass Solarzellen optimal in Richtung der Sonne ausgerichtet sind.

Somit verfügt die Solaranlage am Auto nur über einen vergleichsweise geringen Wirkungsgrad.

Daher ist es vermutlich eine Mischung aus dem geringen Wirkungsgrad, den unnötigen Kosten als auch des zusätzlichen Gewichtes, welcher dazu führt, dass die Autohersteller kaum Solarpanele an ihren Elektroautos montieren.

Die Leistung des Solardach, welches Panasonic vorgestellt hat, liegt bei 180 Watt. Dies reicht für etwa 3,5 zusätzliche Kilometer pro Tag.

Via: Electrec

[01.03.2017] Auf der Automesse Genfer Salon wird das Elektroauto Peugeot Partner Tepee Electric präsentiert, der Stromer wird in diesem September auf den Markt kommen.

Im September kommt das Elektroauto Peugeot Partner Tepee Electric auf den Markt. Bildquelle: Peugeot

Im September kommt das Elektroauto Peugeot Partner Tepee Electric auf den Markt. Bildquelle: Peugeot

Auf dem Genfer Salon (9. bis 19. März 2017) wird das Elektroauto Peugeot Partner Tepee Electric der Öffentlichkeit präsentiert werden, bisher gab es den Stromer als Lieferwagen.

Die neue PKW-Version (Peugeot Partner) und die bereits verfügbare Lieferwagen-Variante Partner Tepee Electric sind technisch identisch: Beide Versionen verfügen über einen 22,5 kWh großen Energiespeicher, welcher aus Lithium-Ionen Akkuzellen besteht.
Die Batterie ermöglicht eine Reichweite von etwa 170 Kilometer, im Alltag wird man wahrscheinlich 100 bis 130 Kilometer weit kommen – dies hängt vor allem von den Umweltbedingungen ab.
Wenn man in einer kalten Winternacht fährt, benötigen die Heizung als auch die Scheinwerfer Strom – wenn man an einem Frühlingstag bei Sonne und einer Außentemperatur von 22C° fährt, kann man weiter fahren, da man weder Licht, Heizung noch die Klimaanlage benötigt.

Im September kommt das Elektroauto Peugeot Partner Tepee Electric auf den Markt. Bildquelle: Peugeot

Im September kommt das Elektroauto Peugeot Partner Tepee Electric auf den Markt. Bildquelle: Peugeot

Per Schnellladefunktion (CHAdeMO) kann man das Elektroauto Peugeot Partner Electric in etwa 30 Minuten zu 80 Prozent aufladen. An einer normalen Haushaltssteckdose muss man etwa 10 Stunden warten, bis die Batterieeinheit voll aufgeladen ist.

Der Elektromotor leistet 49 kW (67 PS) und verfügt über ein Drehmoment von 200 Nm. Zum Wohle der Reichweite ist die Höchstgeschwindigkeit auf 110 km/h begrenzt.

In der PKW-Variante gibt es 5 Sitzplätze, für einen kleinen Umzug kann man die Rückbank komplett umklappen, dann verfügt der kleine Franzose über ein Ladevolumen von 3.000 Liter.

Wie die meisten Elektroautos verfügt auch der elektrifizierte Partner Tepee über eine Klimaanlage, welche entweder vorab programmiert oder aus der Ferne gesteuert werden kann, wenn das Fahrzeug mit einer Steckdose oder einer Ladestation verbunden ist.

Auch gibt es ein Touchscreendisplay, welches in der Mitte des Armaturenbrett eingebaut ist. Zusätzlich gibt es eine Rückfahrkamera, welche das Rückwärts einparken erleichtern soll.

Im September kommt das Elektroauto Peugeot Partner Tepee Electric auf den Markt. Bildquelle: Peugeot

Im September kommt das Elektroauto Peugeot Partner Tepee Electric auf den Markt. Bildquelle: Peugeot

Der Marktstart ist für den September 2017 vorgesehen, der Verkaufspreis ist noch nicht bekannt.

bieten. Außerdem wird es ein Infotainmentpaket mit zentralem Touchscreen und eine Rückfahrkamera geben. Bei den Händlern soll der Peugeot Partner Tepee mit Elektroantrieb ab September stehen.

Der Preis wurde noch nicht bekanntgegeben, aber die Lieferwagenversion kostet inklusive Batterie 25.335,10 Euro.

[26.02.2017] Im März kommt die vierte Generation des Elektroauto Smart Fortwo Electric Drive auf den Markt, die Reichweite des Stromers wird bei 155 Kilometern liegen.
In Zukunft soll es jedes Auto von Smart wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor geben, inkl. Kaufprämie wird man das Elektroauto smart Electric Drive für unter 19.000 Euro kaufen können. Bildquelle: Daimler/Smart

In Zukunft soll es jedes Auto von Smart wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor geben, inkl. Kaufprämie wird man das Elektroauto smart Electric Drive für unter 19.000 Euro kaufen können. Bildquelle: Daimler/Smart

Bereits seit dem Jahr 2006 fährt der Smart Fortwo auch rein elektrisch, mittlerweile gibt es den kleinen Stromer in der vierten Generation.Die Reichweite hat sich von ursprünglich 100 Kilometern auf 155 Kilometer vergrößert, beim Blick auf die andere E-Autos mit einer vier mal so weiten Reichweite darf man nicht vergessen, dass der Smart ein sehr kleines Fahrzeug ist, welches daher nicht so viel Platz für die Batterieeinheit bietet.(Das Elektroauto Tesla Model S ist 4.979 Millimeter lang und der Smart Fortwo (in der 3. Generation) 2.695 mm lang.)Der neuste Fortwo und das Fortwo Cabrio können optional als reines Elektroauto gekauft werden.

Die Batterie verfügt über eine Kapazität von 17,6 kWh, dies reicht für eine Reichweite von 155 bis 160 Kilometern.

Das Elektroauto Smart Fortwo Electric Drive kostet 22.600 Euro, für das Fortwo Cabrio muss man 25.200 Euro und für den Forfour 22.600 Euro bezahlen. Von diesen Preisen kann man dann aber auch noch die 4.000 Umweltbonus genannte Kaufprämie abziehen, so kann man bereits ab 17.940 Euro einen Stromer kaufen.
Zu dem Kaufpreis kommt allerdings noch die Batteriemiete in Höhe von etwa 65 hinzu, die Höhe hängt von der Vertragslaufzeit und der gewünschten jährlichen Fahrleistung ab.

Im Elektroauto Smart Fortwo Electric kommen Lithium-Ionen Akkuzellen zum Einsatz

Wie viele andere Autohersteller setzt auch Smart Lithium-Ionen Akkumulatoren als Energiespeicher ein, in den Fortwo ED Varianten kommt eine Batterieeinheit mit einer Größe von 17,6 kWh zum Einsatz.

Der Elektromotor leistet 60 kW (81 PS), die Höchstgeschwindigkeit ist auf 130 km/h begrenzt. Um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, braucht der Smart 12,7 Sekunden, das Drehmoment liegt bei 160 Nm.

An einer normalen Haushaltssteckdose kann man das Elektroauto in 6 Stunden zu 80 Prozent aufladen.

Ab Herbst 2017 wird es von Daimler (Mutterkonzern von smart) auch einen Schnelllader mit 22 Kilowatt geben, so dauert der Ladevorgang nur noch 45 Minuten.

Via: Golem

 

[22.02.2017] Das Elektroauto Opel Ampera-e wird seit Mitte Dezember 2016 in Norwegen verkauft, mit seiner großen Reichweite von 520 Kilometern könnte es den Massenmarkt erobern.

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Im Jahr 2009 wurde das Plug-In Hybridauto Opel Ampera der Öffentlichkeit präsentiert, gute acht Jahre später kommt der rein elektrisch angetriebene PKW Ampera-e auf den Markt – hierbei handelt es sich um das baugleiche Schwesternmodell des Elektroauto Chevrolet Bolt.

Dieser verfügt über eine Reichweite von bis zu 520 Kilometern, eine solche Reichweite kannte man bisher nur von den Elektroautos der Marke Tesla. Auch wenn der Verkaufspreis für Deutschland noch nicht bekannt gegeben worden ist, kann man von etwa 35.000 bis 40.000 Euro ausgehen – die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro kann man dann noch abziehen.

So landet man vermutlich bei einem Endpreis von 31.000 bis 36.000 Euro, allerdings handelt es sich hierbei um eine grobe Schätzung von mir. In Norwegen beginnt der Preis für den Ampera-e bei umgerechnet 33.416 Euro, allerdings kann man den Preis aufgrund der unterschiedlich hohen Steuern, Förderungen, usw. nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen.

Im Februar verzeichnete Opel alleine in Norwegen schon über 3.400 Vorbestellungen für den Ampera-e, wenn man bedenkt, dass es dort nur 200.000 Neuzulassungen pro Jahr gibt, ist dies ein stolzer Wert.

Mit dem Elektroauto Ampera-e könnte Opel dem Konkurrenten Tesla ein paar Kunden abjagen

Aufgrund der Reichweite gilt Tesla Motors für mich als die Automarke, an der sich alle anderen Autohersteller messen lassen müssen. Bisher lag der US-Autohersteller vor den anderen Autobauern, allerdings war der Preis auch entsprechend höher.
So liegt die Reichweite des Elektroauto Tesla Model S 75 bei 490 Kilometern, der Verkaufspreis beginnt bei 91.020 Euro (dafür gibt es aber auch mehr Technik, wie zum Beispiel dem Autopiloten, die (neuerdings limitierte) Supercharger-Nutzung, etc.).

Das Elektroauto Tesla Model 3 beginnt preislich vermutlich bei 36.000 Euro, die Reichweite wird bei 345 km liegen. Somit erhält man bei Opel wahrscheinlich für das selbe Geld eine höhere Reichweite, daher dürfte es ab 2018 spannend werden: Denn ab Ende 2017 will Tesla mit der Auslieferung des Model 3 beginnen und dann wird man in den Neuzulassungszahlen sehen, welcher Hersteller mehr Kunden überzeugen kann.

Das Elektroauto Opel Ampera-e bietet eine Menge Komfort

Der Energiespeicher des Opel Ampera-e ist 60 kWh groß und besteht aus 288 Akkuzellen, laut NEFZ-Norm liegt die Reichweite bei 520 Kilometern, laut des WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) kommt man mit dem Stromer 380 km weit.

Im Ampera-e sorgt ein Elektromotor mit 150 kW (204 PS) für den Antrieb, dieser kann ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmeter erzeugen. So motorisiert kann man in 7,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt. (Es verfügen so gut wie alle Elektroautos über eine solche Begrenzung, da die Reichweite bei höheren Geschwindigkeiten entsprechend schnell sinkt.

Der Ampera-e misst eine Länge von 4,17 Metern, so haben 5 Personen Platz und das Kofferraumvolumen beträgt 381 Liter, wenn man die Rücksitzlehne umklappt, erhält man sogar einen Laderaum von 1.274 Liter.

Die erhältlichen Assistenzsysteme können sich sehen lassen:

  • Spurhalte-Assistent
  • Rückfahrkamera
  • Verkehrsschildassistent
  • Fernlichtassistent
  • Toter-Winkel-Warner
  • Fußgängererkennung mit automatischer Gefahrenbremsung
  • Radarbasierter Spurwechsel-Assistent
  • Fußgängerwarnton bei einer Geschwindigkeit von unter 30 km/h

Aber auch in Sachen Vernetzung bietet Opel Luxus: So verfügt der Ampera-e über einen konfigurierbaren 10,2-Zoll-Farbmonitor, über diesen kann man unter anderem das Infotainment-System IntelliLink-e steuern.
So kann man kompatible Smartphones über das Apple CarPlay und steuern und auch per Induktion (also kabellos) aufladen. Zusätzlich gibt es USB-Anschlüsse, Sprachsteuerung und Bluetooth.
Praktisch dürfte auch die 4G/LTE-Internetverbindung sein, mit welcher man einen WLAN-Hotspot erstellen kann.

Mein Fazit

Bisher war Tesla für mich die Automarke, mit den Elektroautos mit der höchsten Reichweite. Nun zeigt General Motors (GM), dass man auch Stromer mit einer hohen Reichweite herstellen kann.
Denn GM ist der Mutterkonzern von Opel und Chevrolet, wobei Opel laut der aktuellen Meldungen im März 2017 an Peugeot verkauft werden soll.

Dennoch bleibt Tesla Motors für mich das Unternehmen, welches mit sehr viel Energie gezeigt hat, wie man die Elektromobilität richtig einführt: Nämlich mit genug Ladestationen und einer hohen Reichweite.
Ich vermute, dass die großen Autobauer ohne Tesla gar nicht den Weg gegangen wären und man heutzutage kaum etwas von rein elektrisch fahrenden PKW gehört hätte.
Daher bleibt zu hoffen, dass Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) auch weiterhin den großen Autoherstellern zeigt, wie man das richtig macht.

Der Opel Ampera-e ist für mich jedenfalls ein ernsthafter Konkurrent zu dem Tesla Model 3.

 

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