Die Auslieferung des Elektroauto Opel Ampera-e dauert länger als erwartet

[28.05.2017] Der Preis für das Elektroauto Opel Ampera-E steht erst seit ein paar Wochen in Deutschland fest, allerdings wird man auf die Auslieferung noch etwas warten müssen.
Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel
In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel
Bereits im Juni 2017 soll das Elektroauto Opel Ampera-E bei ausgewählten Händlern stehen, hiervon wird es allerdings deutschland weit nur 44 Stück geben, welche dann zusammen etwa 400 Autos für die Probefahrten und den Showroom bekommen werden. Allerdings werden sich Privatkunden laut mancher Opel-Händler bis 2018 oder sogar 2019 gedulden müssen, bis sie ihr bestelltes E-Auto erhalten werden. Der Opel Ampera-E zählt für mich zum Top-Konkurrenten des Elektroauto Tesla Model 3, denn beide liegen in einer ähnlichen Preisklasse (35.000 bis 40.000 Euro) – allerdings liegt die Reichweite  des Model 3 bei 346 Kilometer (nach EPA) und die des Ampera-E wird bei etwa 383 km liegen (nach EPA) liegen.

Auslieferung des Elektroauto Opel Ampera-E kann dauern

Von den etwa 2.400 Opel-Händlern in Deutschland werden nur etwa 44 Stück das Elektroauto Opel Ampera-E direkt anbieten, dass Verkaufspersonal wird im Vorfeld speziell geschult.
Die 44 Autohäuser müssen sich dann allerdings um die 400 Einheiten des Ampera-E teilen, durchschnittlich würde so jeder etwa 9 Stromer erhalten – allerdings gehe ich davon aus, dass die größeren Händler vermutlich mehr erhalten werden und die kleineren Händler weniger PKW.

Der FAZ sagte ein Autohändler, dass er 2 Opel Ampera-E erhalten werde, welche er tageweise an Kunden vermieten würde.

Meiner Meinung nach ist das größte Ärgernis (sollte es wahr sein) allerdings, dass die Kunden, welche den Ampera-E schon vor Ende des kommenden Jahres ordern wollen, nicht frei über die Farbe und Ausstattung entscheiden können.

Die wenigen Ampera-E, welche aus den USA nach Deutschland geliefert werden, gehen anscheinend größtenteils nach Norwegen. Denn dort wird die Elektromobilität stärker als in Deutschland gefördert.

Ein anderes Problem könnte sein, dass General Motors seine Tochter Opel erst vor kurzem an Peugeot verkauft hat.
Manche Händler sagten der FAZ auch, dass sie damit rechnen, dass der Opel Ampera-E erst Ende 2018 oder Anfang 2019 an die Käufer ausgeliefert werden würde.
Da dürfte man das Elektroauto Tesla Model 3 schneller erhalten, denn hier soll der Marktstart Ende 2017 sein.
[Artikeländerung (29. Mai 2017, 19:56Uhr): Wie in den Kommentaren richtig darauf hingewiesen wurde, hatte ich in dem Ursprünglichen Artikel 2 verschiedene  Fahrzyklen für den Vergleich verwendet, dadurch kam der Ampera-E besser weg. Ich habe jetzt beide Werte nach EPA angegeben]
Via: Golem

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7 Gedanken zu „Die Auslieferung des Elektroauto Opel Ampera-e dauert länger als erwartet

  • 29. Mai 2017 um 12:27
    Permalink

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    in Ihrem Vergleich zur Reichweite zwischen dem Opel Ampera e (Chevrolet Bolt EV)und Teslas Model 3 haben Sie nicht korrekt recherchiert:
    Reichweite nach EPA beim Chevrolet Bolt EV: 238 Meilen (383 km) und (angekündigt) beim Tesla Model 3: 215 Meilen (346 km).
    Freundlich grüßt Sie
    ein Autofan

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  • 29. Mai 2017 um 13:24
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    Der Opel Ampera E ist auch mein Gedächtnis schon gestrichen wieder, schickes Auto, aber AC nur 7,4KW bei so ein großen Akku und DC CCS nur 50KW einfach lächerlich dazu noch diese Opel Politik von wenigen Händlern und schlechter Verfügbarkeit.

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  • 29. Mai 2017 um 14:04
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    Hallo Kai,

    bei den Reichweiten vergleichst du den unrealistischen NEFZ-Wert vom Opel mit dem realistischeren EPA-Wert vom Tesla.
    Bitte innerhalb der gleichen Norm vergleichen. Sonst bringt es nichts außer Verbrauchertäuschung.
    Und da hast du als Blogger auch eine Verantwortung gegenüber dem 0815-Nutzer.

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  • 29. Mai 2017 um 19:58
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    Hallo,
    vielen Dank für die Hinweise – ich habe die Angaben soeben angepasst.
    So das der Vergleich nun objektiver ist.

    Viele Grüße,
    Kai
    http://www.Mein-Elektroauto.com

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  • 30. Mai 2017 um 16:24
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    Der Ampera-e wird ja nur in geringer Stückzakl produziert, ca. 60m Fz pro Jahr. Fz, die es nach Europa schaffen, werden wohl in N verkauft.

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  • 4. Juni 2017 um 18:30
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    Hallo ich habe diesen Artikel gelesen und auch wollte ich danke sagen wegen der tollen Hinweise.

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  • 14. Juni 2017 um 15:04
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    Die Reichweite des Opel Ampera ist doch recht gut.

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