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Tag: Elektroauto Opel Ampera-e

[12.07.2017] Im Juni 2017 waren in Deutschland 2.196 Elektroautos unter den Neuzulassungen, in der gesamten ersten Jahreshälfte wurden sogar 10.189 E-Autos neu angemeldet.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

In Deutschland scheinen die Mühlen beim Thema Elektromobilität langsamer als andernorts zu mahlen, allerdings wächst auch hierzulande die Anzahl der Elektroautos.
So wurden allein in den ersten 6 Monaten diesen Jahres 10.189 Elektroautos neu angemeldet, damit wurden schon jetzt fast die Jahreswerte von 2016 (11.410 Einheiten) und 2015 (12.363 E-Autos) erreicht.

Das Elektroauto überzeugt, der Diesel verunsichert

Im ersten Halbjahr 2017 zeigten Pkw mit alternativen Antriebsarten zwei- bis dreistellige Zuwachsraten. Mit 37.520 Hybridautos (+81,8 % (jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum)), darunter 12.264 Plug In Hybridautos (+100,3 %) und 10.189 Elektroautos (+133,9 %) fielen die Steigerungen nach den ersten sechs Monaten für diese Konzepte eindeutig positiv aus.

Der Dieselskandal und die Diskussion um Fahrverbote lässt die Interessenten zum Glück umdenken, so verringerten sich die Neuzulassungen der dieselbetriebenen Pkw verringerten im selben Zeitraum um -9,1 Prozent, ihr Anteil betrug 41,3 Prozent, Benziner legten um +11,7 Prozent zu und erreichten einen Anteil von insgesamt 55,8 Prozent. Interessanterweise waren Flüssiggasfahrzeuge (2.154/ +38,3 %) im ersten Halbjahr stärker gefragt als Erdgasfahrzeuge (1.025/-41,0 %).

Insgesamt wurden im Juni 2017 genau 327.693 Neufahrzeuge angemeldet, dies sind -3,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller neu angemeldeten PKW lag im Juni bei 127,5 g/km.

Wie sich die Jahreszahlen weiter entwickeln, lässt sich schwer abschätzen, wenn man aber davon ausgeht, dass sich die Neuzulassungszahlen für Elektroautos auch in der zweiten Jahreshälfte so gut entwickeln, bestehen gute Chancen, dass im Jahr 2017 über 20.000 E-Autos allein in Deutschland abgesetzt werden. Da die Produktion des Elektroauto Tesla Model 3 erst noch auf Touren kommen muss, und der Verkaufsstart des Elektroauto Opel Ampera-e auf sich warten lässt, werden diese beiden E-Autos zumindest im Jahr 2017 keine große Rolle in Deutschland spielen.
Aber ab dem Jahr 2018 wird dies dann anders aussehen: Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass im Jahr 2017 allein in Deutschland über 20.000 E-Autos neu angemeldet werden und im Jahr 2018 über 40.000 Einheiten.

 

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 10.189 (Januar bis inkl. Juni 2017)
2016: 11.410
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
März 2017: 2.191
April 2017: 1.413
Mai 2017: 1.520
Juni 2017: 2.196

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

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[26.06.2017] Das Elektroauto Opel Ampera-e wird in Deutschland noch nicht ausgeliefert, aber man kann es bei verschiedenen Fahrveranstaltungen bzw. Rallyes bewundern.

Elektroauto Opel Ampera-e. Bildquelle: Opel

Elektroauto Opel Ampera-e. Bildquelle: Opel

Wer sich das Elektroauto Opel Ampera-e mal aus der Nähe anschauen möchte, sollte einen Blick auf die verschiedenen Rallyes für Elektromobile haben. Denn am Wochenende konnte man den Elektro-Opel auf der länderübergreifenden 8. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye bewundern, davor war das E-Auto im Frühjahr bei der i-Mobility Rallye in Süddeutschland zu sehen. Als nächstes steht die Silvretta E-Auto Rallye an.

So heißt es in der Pressemeldung von Opel:

Der Opel Ampera-e ist im Rallye-Fieber. Nachdem das revolutionäre Elektroauto von Opel bereits im Frühjahr auf der i-Mobility Rallye in Süddeutschland erfolgreich unterwegs war, nahm der Stromer am vergangenen Wochenende an der 8. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye, einer der größten derartigen Wettfahrten in Nordeuropa, teil. Mit starkem Ergebnis: Die beiden gemeldeten Ampera-e-Teams fuhren in dem Geschicklichkeitsrennen in der Wertungsklasse „Touristisch“ auf die Ränge drei und neun. Einen der Stromer lenkte Filmstar Benjamin Sadler. Von der Küste geht es nun in die Berge: Denn seine ausgewiesene Alltagstauglichkeit stellt der innovative Elektro-Allrounder auch im hochalpinen Terrain unter Beweis: Am 6. und 7. Juli startet der Ampera-e bereits zur nächsten Rallye. Dann findet in Österreich der elektrisierende Ableger der Silvretta Classic für Young- und Oldtimer, die Silvretta E-Auto Rallye, statt.

8. Nordeuropäische E-Mobil Rallye: Einfach geschickt, der Opel Ampera-e

520 Kilometer musste der neue Opel Ampera-e am Wochenende auf der länderübergreifenden 8. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye zwar nicht zurücklegen, die er gemessen nach Neuem Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) mit einer Batterieladung schafft. Doch rund 270 Kilometer elektrischen Fahrspaß von Schleswig-Holstein nach Dänemark und wieder zurück hat das wegweisende E-Mobil von Opel locker gemeistert. Insgesamt 37 Teilnehmerfahrzeuge haben sich auf der vom Verein ECO-Mobility e.V. veranstalteten Wettfahrt für Elektroautomobile gemessen – zwei davon waren Ampera-e. Los ging es am Samstag auf dem GreenTEC Campus in Enge Sande, rund 30 Kilometer westlich von Flensburg. Die Strecke führte über die dänische Grenze zunächst nach Schloss Schackenborg und von dort nach Aabenraa-Hafen an der Ostsee zu einer (möglichen) Aufladepause. Von dort ging es wieder zurück nach Schleswig-Holstein mit dem Tagesziel Flensburg. Am Sonntag standen als Etappen Flensburg, Goldelund und Enge Sande auf dem Programm.

Elektroauto Opel Ampera-e. Bildquelle: Opel

Elektroauto Opel Ampera-e. Bildquelle: Opel

Bei der Elektro-Rallye kam es nicht darauf an, möglichst schnell und vor allen anderen Teilnehmern ins Ziel zu kommen. Vielmehr warteten auf die Zweier-Teams knifflige Aufgaben und Wertungsprüfungen – denn die 8. Nordeuropäische E-Mobil Rallye war als Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitslauf ausgelegt und je nach Teilnehmerqualifikation in die Kategorien „Sportlich“ und „Touristisch“ unterteilt. Statt Höchstgeschwindigkeiten waren vielmehr Geschicklichkeit, energiebewusstes Fahren und Zusammenarbeit im Team entscheidend. Hier konnten Fahrzeuge und Piloten/Co-Piloten-Gespann zeigen, was Autofahren mit alternativem Antrieb bedeutet – und wieviel Spaß dies mit dem Ampera-e macht.

„Ich bin zum ersten Mal den Ampera-e gefahren und war rundum begeistert“, resümierte Benjamin Sadler. „Wir hätten die zwei Tage auch problemlos ohne nachzuladen durchfahren können. Das hat mich echt überzeugt.“

„Classic meets Future“: Die Silvretta E-Auto Rallye

Der nächste Gleichmäßigkeitslauf für Stromer ist ein Ableger der berühmten Oldtimerausfahrt Silvretta Classic, die Silvretta E-Auto Rallye. Auch hier im österreichischen Montafon ist der Opel Ampera-e mit am Start. Am 6. und 7. Juli heißt es für das E-Auto: „Classic meets Future“. Parallel zur Silvretta Classic legen die Elektroautos an zwei Wettkampftagen insgesamt über 260 Kilometer mit vielen Zeit- und Geschicklichkeitsprüfungen zurück. Von Schruns über die Silvretta Hochalpenstraße, Bludenz und Lech führt die Route über diverse Alpenpässe Vorarlbergs und Tirols. Von rund 600 Meter Seehöhe geht’s dabei mehrmals bis auf über 2.000 Meter hinauf – hier kann der Opel Ampera-e zeigen, wie ausdauernd er auch diese Herausforderungen meistert.

Mit 520 Kilometern, gemessen nach Neuem Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), bietet der Opel-Stromer unangefochten mehr Reichweite als der nächste Wettbewerber im Segment. Auch angenähert an das nach dem WLTP-Fahrzyklus (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) definierte Geschwindigkeitsprofil (verkürzte Testprozedur) überzeugt das Elektroauto. Basierend auf diesem Entwicklungstest schätzen die Ingenieure die kombinierte WLTP-Reichweite auf 380 Kilometer – abhängig vom persönlichen Fahrstil und externen Faktoren. Und sollten auf der Berg-und-Tal-Rallye doch einmal mehr Tempo und Antritt gefragt sein, sorgt der 150 kW/204 PS starke Elektromotor des Ampera-e mit seinem – aus dem Stand zur Verfügung stehenden – maximalen Drehmoment von 360 Newtonmeter für eindrucksvolle Beschleunigungs- und Elastizitätswerte. Damit zieht der elektrisch angetriebene Fünfsitzer in sportwagenähnlichen 3,2 Sekunden von null auf 50 km/h; der Zwischensprint beim Überholen von 80 auf 120 km/h gelingt in gerade einmal 4,5 Sekunden.

[28.05.2017] Der Preis für das Elektroauto Opel Ampera-E steht erst seit ein paar Wochen in Deutschland fest, allerdings wird man auf die Auslieferung noch etwas warten müssen.
Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Bereits im Juni 2017 soll das Elektroauto Opel Ampera-E bei ausgewählten Händlern stehen, hiervon wird es allerdings deutschland weit nur 44 Stück geben, welche dann zusammen etwa 400 Autos für die Probefahrten und den Showroom bekommen werden. Allerdings werden sich Privatkunden laut mancher Opel-Händler bis 2018 oder sogar 2019 gedulden müssen, bis sie ihr bestelltes E-Auto erhalten werden. Der Opel Ampera-E zählt für mich zum Top-Konkurrenten des Elektroauto Tesla Model 3, denn beide liegen in einer ähnlichen Preisklasse (35.000 bis 40.000 Euro) – allerdings liegt die Reichweite  des Model 3 bei 346 Kilometer (nach EPA) und die des Ampera-E wird bei etwa 383 km liegen (nach EPA) liegen.

Auslieferung des Elektroauto Opel Ampera-E kann dauern

Von den etwa 2.400 Opel-Händlern in Deutschland werden nur etwa 44 Stück das Elektroauto Opel Ampera-E direkt anbieten, dass Verkaufspersonal wird im Vorfeld speziell geschult.
Die 44 Autohäuser müssen sich dann allerdings um die 400 Einheiten des Ampera-E teilen, durchschnittlich würde so jeder etwa 9 Stromer erhalten – allerdings gehe ich davon aus, dass die größeren Händler vermutlich mehr erhalten werden und die kleineren Händler weniger PKW.

Der FAZ sagte ein Autohändler, dass er 2 Opel Ampera-E erhalten werde, welche er tageweise an Kunden vermieten würde.

Meiner Meinung nach ist das größte Ärgernis (sollte es wahr sein) allerdings, dass die Kunden, welche den Ampera-E schon vor Ende des kommenden Jahres ordern wollen, nicht frei über die Farbe und Ausstattung entscheiden können.

Die wenigen Ampera-E, welche aus den USA nach Deutschland geliefert werden, gehen anscheinend größtenteils nach Norwegen. Denn dort wird die Elektromobilität stärker als in Deutschland gefördert.

Ein anderes Problem könnte sein, dass General Motors seine Tochter Opel erst vor kurzem an Peugeot verkauft hat.
Manche Händler sagten der FAZ auch, dass sie damit rechnen, dass der Opel Ampera-E erst Ende 2018 oder Anfang 2019 an die Käufer ausgeliefert werden würde.
Da dürfte man das Elektroauto Tesla Model 3 schneller erhalten, denn hier soll der Marktstart Ende 2017 sein.
[Artikeländerung (29. Mai 2017, 19:56Uhr): Wie in den Kommentaren richtig darauf hingewiesen wurde, hatte ich in dem Ursprünglichen Artikel 2 verschiedene  Fahrzyklen für den Vergleich verwendet, dadurch kam der Ampera-E besser weg. Ich habe jetzt beide Werte nach EPA angegeben]
Via: Golem

[20.04.2017] In Deutschland wird das Elektroauto Opel Ampera-e 39.950 Euro kosten, die Markteinführung wird erst im Herbst 2017 erfolgen.

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Seit Dezember 2016 kann man das Elektroauto Opel Ampera-e in Norwegen bestellen, in Deutschland muss man fast ein Jahr länger warten. Heute hat Opel endlich den Verkaufspreis seines ersten E-Autos bekannt gegeben.

Den Start macht die sogenannte „First Edition“, dieses vollausgestattetes Top-Modell kommt für 44.060 Euro) in den Handel. Dank der Hersteller-Förderung in Höhe von 4.380 Euro reduziert sich der Verkaufspreis auf 39.680 Euro.

Im Laufe der Autoausstellung Pariser Automobilsalon wurden die Mitarbeiter am Opel Stand besonders häufig gefragt, was der Opel Ampera-e kosten wird, wenn er in Deutschland an den Start rollt?

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Die First Edition des Elektroauto Opel Ampera-e lässt keine Wünsche offen

Wer zu den ersten Ampera-e-Kunden gehören möchte, kann zunächst in den Genuss der limitierten „First Edition“ mit exklusiver Vollausstattung kommen, dazu gehören:

  • Metallic-Lackierung
  • Premium- und Assistenz-Paket
  • Frontkamera mit Abstandsanzeige und Verkehrsschilderkennung,
  • Rückfahrkamera inklusive Spurwechsel-,
  • Rückfahr- und automatischem Park-Assistenten.
  • Lederausstattung mit beheizbarem Lederlenkrad,
  • Sitzheizung vorn und hinten sowie 17‑Zoll-Leichtmetallräder.
  • Das neue IntelliLink-e-Infotainment sowie Opel OnStar sorgen für beste Vernetzung,
  • Bose-Sound-System für ein garantiert hochwertiges Klangerlebnis.

Der Ampera „First Edition“ geht zum Preis von 44.060 Euro (inkl. MwSt.; 37.025,21 exkl. MwSt.) an den Start – mit der staatlichen (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und der Hersteller-Förderung von zusammen 4.380 Euro reduziert sich der Bruttopreis dann auf 39.680 Euro.

Mit dem Ampera-e beginnt ein neues Zeitalter für Elektromobile. Bei einer einzigen Aufladung der 60 kWh Lithium-Ionen-Batterie sind bis zu 520 Kilometer Fahrtstrecke, gemessen nach Neuem Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), drin – das sind mindestens 30 Prozent mehr als beim nächsten Wettbewerber im Segment. Damit gehört die „Reichweitenangst“ ab sofort der Vergangenheit an.

Auch angenähert an das nach dem WLTP-Fahrzyklus (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) definierte Geschwindigkeitsprofil (verkürzte Testprozedur) überzeugt das Elektroauto von Opel.
Basierend auf diesem Entwicklungstest schätzen die Ingenieure die kombinierte WLTP-Reichweite auf 380 Kilometer. Naturgemäß weicht die Reichweite im Alltagsbetrieb ab, da sie vom persönlichen Fahrstil und externen Faktoren abhängt. Dazu bietet das revolutionäre E‑Mobil eine klassenführende Performance mit seinem 150 kW/204 PS Leistung entsprechenden Elektromotor und einer sportwagentauglichen Beschleunigung von null auf 50 km/h in nur 3,2 Sekunden.

Neben der Antrittsstärke überzeugt der 4,16 Meter lange Ampera‑e mit viel Platz für bis zu fünf Passagiere und einem Kofferraumvolumen von 381 Litern (bis zu 1.274 Liter mit vorgeklappten Rücksitzen) – mehr als so manch anderer Kompaktklassewagen.

In Norwegen wurde der Ampera-e seit der Markteinführung im Dezember 2016 mehr als 4.000 Mal bestellt.

Produziert wird der Opel Ampera-e im amerikanischen GM-Werk Orion/Michigan. Das Werk steht für höchste Fertigungsqualität vom Start weg, dort läuft auch der Chevrolet Bolt EV für die Märkte USA, Kanada und Korea vom Band. Um dem Erfolg in Norwegen und der anfänglich limitierten Verfügbarkeit des Elektroautos gerecht zu werden, passt Opel die Strategie zur Markteinführung des Ampera-e in Europa an. 2017 liegt der Schwerpunkt des Auslieferungsstarts zunächst auf vier Ländern mit großem E-Mobil-Potenzial: Norwegen, die Niederlande, die Schweiz und Deutschland. Weitere Märkte folgen später.

Den Vertrieb im deutschen Heimatmarkt übernehmen am Anfang rund 40 ausgewählte Opel-Partner. Die so genannten Ampera-e-Kommissions-Agenten wurden speziell für diese Aufgabe geschult und verfügen über die nötigen Ressourcen, um bestmögliche Beratung und Service für das revolutionäre Elektroauto sicherzustellen. Über diese Agenten wird der exklusive Ampera-e „First Edition“ vor allem via Leasing erhältlich sein. Darüber hinaus wird in Deutschland in den nächsten Wochen ein Reservierungssystem eingeführt, so dass sich Kunden mit besonders großem Interesse online für das E‑Mobil von Opel registrieren lassen können.

Die ersten Fahrzeuge werden ab Ende Juni bei den Ampera-e Kommissions-Agenten für Probefahrten zur Verfügung stehen.

Via: Opel

[15.03.2017] Das Elektroauto Opel Ampera-e kommt doch erst im Mai 2017 auf den Markt, ursprünglich sollte es in Norwegen bereits im Frühjahr ausgeliefert werden.

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Eigentlich sollte das Elektroauto Opel Ampera-e im Frühjahr 2017 zuerst in Norwegen auf den Markt kommen, zwar kann der Stromer bereits seit Ende 2016 in Norwegen bestellt werden, aber die Auslieferung wurde um ein paar Monate nach hinten verschoben.

Ein offizieller Grund wurde nicht genannt, aber wahrscheinlich hat es mit dem Verkauf von Opel an Peugeot zu tun. Denn Peugeot kauft Opel und Vauxhall Motors für 2,2 Milliarden Euro, bisher gehörten beide Automarken zu dem Autokonzern General Motors.

Opel könnte eine Elektroauto-Marke werden

Wie es mit Opel und seinen Werksstandorten in Deutschland auf lange Sicht weitergeht, steht noch nicht fest. Aber es wäre zum Beispiel denkbar, dass Opel zu einer reinen Marke für Elektroautos werden könnte.

Hierbei darf man nicht vergessen, dass es sich bei dem Ampera-e um ein baugleiches Schwesternmodell des Elektroauto Chevrolet Bolt handelt.
Allerdings steht derzeit noch nicht fest, ob es in Großbritannien ein Elektroauto der Marke Vauxhall geben wird.

Bei dem Ampera-e handelt es sich um das erste reine Elektroauto der Marke Opel. Da die Markteinführungen des E-Auto Ampera-e in einer bestimmten Abfolge geschehen soll, lässt sich schon jetzt sagen, dass man in Deutschland noch etwas warten muss, bis man den Opel Ampera-e überhaupt bestellen kann.

So wird der Stromer zuerst in Norwegen eingeführt, anschließend folgen die Länder Deutschland, die Niederlande, Frankreich und die Schweiz.

Karl-Thomas Neumann (Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG) teilte über den Kurznachrichtendienst Twitter mit, dass der Ampera-e in Norwegen im Mai 2017 auf den Markt kommen wird.

 


Bis zur Mitte Jahr 2018 kann es allerdings zu längeren Wartezeiten kommen, da die Produktion erst im Jahr 2018 ihre 100 Prozent erreichen soll. Das Elektroauto Opel Ampera-e (und natürlich auch der Chevrolet Bolt) verfügen über eine Reichweite von um die 520 Kilometern, im Alltag wird diese abhängig von der Witterung und der Jahreszeit vermutlich noch bei 380 bis 450 km liegen.
Ein Verkaufspreis wurde für Deutschland noch nicht genannt, aber ich gehe von etwa 39.000 Euro aus – hiervon kann man dann noch die Umweltbonus genannte Kaufprämie für Elektroautos abziehen – so, dass man dann bei vermutlich 35.000 Euro landen wird. Hierbei handelt es sich aber um eine grobe Schätzung von mir.

 

[22.02.2017] Das Elektroauto Opel Ampera-e wird seit Mitte Dezember 2016 in Norwegen verkauft, mit seiner großen Reichweite von 520 Kilometern könnte es den Massenmarkt erobern.

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Im Jahr 2009 wurde das Plug-In Hybridauto Opel Ampera der Öffentlichkeit präsentiert, gute acht Jahre später kommt der rein elektrisch angetriebene PKW Ampera-e auf den Markt – hierbei handelt es sich um das baugleiche Schwesternmodell des Elektroauto Chevrolet Bolt.

Dieser verfügt über eine Reichweite von bis zu 520 Kilometern, eine solche Reichweite kannte man bisher nur von den Elektroautos der Marke Tesla. Auch wenn der Verkaufspreis für Deutschland noch nicht bekannt gegeben worden ist, kann man von etwa 35.000 bis 40.000 Euro ausgehen – die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro kann man dann noch abziehen.

So landet man vermutlich bei einem Endpreis von 31.000 bis 36.000 Euro, allerdings handelt es sich hierbei um eine grobe Schätzung von mir. In Norwegen beginnt der Preis für den Ampera-e bei umgerechnet 33.416 Euro, allerdings kann man den Preis aufgrund der unterschiedlich hohen Steuern, Förderungen, usw. nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen.

Im Februar verzeichnete Opel alleine in Norwegen schon über 3.400 Vorbestellungen für den Ampera-e, wenn man bedenkt, dass es dort nur 200.000 Neuzulassungen pro Jahr gibt, ist dies ein stolzer Wert.

Mit dem Elektroauto Ampera-e könnte Opel dem Konkurrenten Tesla ein paar Kunden abjagen

Aufgrund der Reichweite gilt Tesla Motors für mich als die Automarke, an der sich alle anderen Autohersteller messen lassen müssen. Bisher lag der US-Autohersteller vor den anderen Autobauern, allerdings war der Preis auch entsprechend höher.
So liegt die Reichweite des Elektroauto Tesla Model S 75 bei 490 Kilometern, der Verkaufspreis beginnt bei 91.020 Euro (dafür gibt es aber auch mehr Technik, wie zum Beispiel dem Autopiloten, die (neuerdings limitierte) Supercharger-Nutzung, etc.).

Das Elektroauto Tesla Model 3 beginnt preislich vermutlich bei 36.000 Euro, die Reichweite wird bei 345 km liegen. Somit erhält man bei Opel wahrscheinlich für das selbe Geld eine höhere Reichweite, daher dürfte es ab 2018 spannend werden: Denn ab Ende 2017 will Tesla mit der Auslieferung des Model 3 beginnen und dann wird man in den Neuzulassungszahlen sehen, welcher Hersteller mehr Kunden überzeugen kann.

Das Elektroauto Opel Ampera-e bietet eine Menge Komfort

Der Energiespeicher des Opel Ampera-e ist 60 kWh groß und besteht aus 288 Akkuzellen, laut NEFZ-Norm liegt die Reichweite bei 520 Kilometern, laut des WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) kommt man mit dem Stromer 380 km weit.

Im Ampera-e sorgt ein Elektromotor mit 150 kW (204 PS) für den Antrieb, dieser kann ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmeter erzeugen. So motorisiert kann man in 7,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt. (Es verfügen so gut wie alle Elektroautos über eine solche Begrenzung, da die Reichweite bei höheren Geschwindigkeiten entsprechend schnell sinkt.

Der Ampera-e misst eine Länge von 4,17 Metern, so haben 5 Personen Platz und das Kofferraumvolumen beträgt 381 Liter, wenn man die Rücksitzlehne umklappt, erhält man sogar einen Laderaum von 1.274 Liter.

Die erhältlichen Assistenzsysteme können sich sehen lassen:

  • Spurhalte-Assistent
  • Rückfahrkamera
  • Verkehrsschildassistent
  • Fernlichtassistent
  • Toter-Winkel-Warner
  • Fußgängererkennung mit automatischer Gefahrenbremsung
  • Radarbasierter Spurwechsel-Assistent
  • Fußgängerwarnton bei einer Geschwindigkeit von unter 30 km/h

Aber auch in Sachen Vernetzung bietet Opel Luxus: So verfügt der Ampera-e über einen konfigurierbaren 10,2-Zoll-Farbmonitor, über diesen kann man unter anderem das Infotainment-System IntelliLink-e steuern.
So kann man kompatible Smartphones über das Apple CarPlay und steuern und auch per Induktion (also kabellos) aufladen. Zusätzlich gibt es USB-Anschlüsse, Sprachsteuerung und Bluetooth.
Praktisch dürfte auch die 4G/LTE-Internetverbindung sein, mit welcher man einen WLAN-Hotspot erstellen kann.

Mein Fazit

Bisher war Tesla für mich die Automarke, mit den Elektroautos mit der höchsten Reichweite. Nun zeigt General Motors (GM), dass man auch Stromer mit einer hohen Reichweite herstellen kann.
Denn GM ist der Mutterkonzern von Opel und Chevrolet, wobei Opel laut der aktuellen Meldungen im März 2017 an Peugeot verkauft werden soll.

Dennoch bleibt Tesla Motors für mich das Unternehmen, welches mit sehr viel Energie gezeigt hat, wie man die Elektromobilität richtig einführt: Nämlich mit genug Ladestationen und einer hohen Reichweite.
Ich vermute, dass die großen Autobauer ohne Tesla gar nicht den Weg gegangen wären und man heutzutage kaum etwas von rein elektrisch fahrenden PKW gehört hätte.
Daher bleibt zu hoffen, dass Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) auch weiterhin den großen Autoherstellern zeigt, wie man das richtig macht.

Der Opel Ampera-e ist für mich jedenfalls ein ernsthafter Konkurrent zu dem Tesla Model 3.

 

In Norwegen gibt es jetzt über 100.000 Elektroautos, bereits im Jahr 2020 könnten es über 400.000 Stromer sein.

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft. Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen. © harvepino - Fotolia.com

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft.
Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen.
© harvepino – Fotolia.com

Norwegen ist beim Thema Elektromobilität in Europa eines der führenden Länder, denn nirgendwo gibt es in Europa mehr Anreize, sich ein Elektro- oder Plug-In Hybridauto zu kaufen.
So gibt es dort kostenlose Parkplätze, man darf die Busspur benutzen und es gibt kostenlose Ladestationen.

400.000 Elektroautos im Jahr 2020

Zwar hat Norwegen nur etwa 5,2 Millionen Einwohner, dennoch gibt es dort 100.000 rein elektrisch angetriebene PKW. Schon vor kurzem lag der Anteil der Neuzulassungen von Elektroautos in Norwegen bereits bei 30 Prozent.
In Deutschland kann man von solchen Zahlen nur träumen, so machen die E-Autos hierzulande nur einen Bruchteil (1,7 Prozent) aus.

Bis zum Jahr 2025 will man in Norwegen erreichen, dass nur noch Elektroautos neu angemeldet werden können.

Christina Bu (Generalsekretärin des norwegischen Elektrofahrzeug-Verbands Norsk elbilforening) sagte:

„Wir haben deutlich früher als die meisten erwartet haben 100.000 Batterie-Elektroautos erreicht. Für 2020 visieren wir 400.000 an.“

Wenn man bedenkt, dass sich die Reichweite von E-Autos innerhalb von 12 Jahren fast verdreifacht hat, ist das Ziel durchaus realistisch. Zwar gibt es die Autos mit dem Elektromotor seit mehr als 100 Jahren, allerdings konnten sie sich nur zu Beginn durchsetzen.
Bereits Anfang 2017 kommt das Elektroauto Opel Ampera-e auf den Markt, dessen Reichweite wird bei etwa 500 Kilometern liegen. Aber auch andere E-Autos, wie der Renault Zoe und der Nissan Leaf werden mit einer größeren Reichweite erhältlich sein.

In Deutschland fehlt es vor allem an Ladestationen für Elektroautos

Um einen vergleichbaren Erfolg in Deutschland zu erzielen, müsste die Ladeinfrastruktur massiv ausgebaut werden. Denn Deutschland ist ein Land der Mieter, es gibt also vergleichsweise wenig Menschen, welche in einem Einfamilienhaus wohnen und sich dort einfach einen Stromanschluss in die Garage verlegen können.

Die Umweltbonus genannte Kaufprämie brachte in Deutschland bisher keinen großen Erfolg, denn die Neuzulassungszahlen sind im Vergleich zum Jahr 2015 nicht wesentlich gestiegen.

Via: electriccarsreport

 

Das Elektroauto Opel Ampera-e kann seit kurzem in Norwegen bestellt werden, der Preis liegt bei umgerechnet 33.257 Euro (ohne Mehrwertsteuer).

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Deutschland startet Opel den Verkauf des Elektroauto Ampera-e im Frühjahr 2017, in Norwegen kann man bereits den Stromer bestellen.

Dort beginnt der Kaufpreis bei 299.000 NOK (Norwegischen Kronen), dies sind umgerechnet 33.257 Euro. Allerdings muss man in Norwegen für Elektroautos keine Mehrwertsteuer bezahlen, wenn man die 19% Mehrwertsteuer auf den umgerechneten Euro anwendet, zahlt man gerundet 6.319 Euro an MwSt. Zusammen sind dies also 39.575,83 Euro, die das Elektroauto Opel Ampera-e in Deutschland kosten könnte.

Ich gehe allerdings sehr stark davon aus, dass man die Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro erhalten wird: Also wird man für den ersten echten Opel-Stromer 35.575 Euro bezahlen müssen.

Der Verkauf startet in Norwegen, weil die Elektroautos dort einen Marktanteil von etwa 22 Prozent ausmachen und dort viel mehr gefördert werden. So kann man dort kostenlos parken, die Busspur nutzen und es gibt mehr kostenlose Ladestationen. Über die Gründe des gestaffelten Verkaufsstart sagt Peter Christian Küspert (Vertriebschef bei Opel):

„Die Verfügbarkeit des Ampera-e wird aufgrund der vorgegebenen Produktionskapazitäten im amerikanischen Werk zunächst begrenzt sein. Deshalb haben wir uns für einen gestaffelten Verkaufsstart entschieden.“

Da die Produktionskapazität nicht sofort das Maximum erreicht, werden zunächst die Länder mit einer vorhandenen Elektro-Infrastruktur und/oder Elektromobilitäts-Erwartungsmärkte beliefert.

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Nach Norwegen folgen dann zuerst Deutschland, die Niederlande, Frankreich und die Schweiz. Wenn die Produktionskapazität verbessert wurde, werden im weiteren Jahresverlauf die meisten anderen europäischen Länder beliefert, ab 2018 soll er dann überall erhältlich sein.

Sollten sich Änderungen ergeben, behält sich Opel aber die Möglichkeit offen, die Reihenfolge zu ändern oder gleich weitere Länder zu berücksichtigen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen ändern oder neue Anreize für E-Mobilität entstehen.

Je nach Messverfahren liegt die Reichweite des Elektroauto Opel Ampera-e bei 380 bis 500 Kilometern, damit sollte die Reichweitenangst der Vergangenheit angehören.

Der Verkauf wird in Deutschland durch ausgewählte Opel-Händler erfolgen, welche den Ampera-e als e-Spezialisten absetzen werden. In Norwegen wird nach dem jetzigen Stand jedoch bei so gut wie jedem Opel Autohaus ein Ampera-e stehen, man darf also gespannt sein, wie sich die Absatzzahlen in Deutschland entwickeln werden.

Wer sich schon mal mal den Konfigurator für den Ampera-e anschauen will, kann dies hier tun (Norwegisch)

Via: Pressemitteilung von Opel

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