[26.06.2017] Das Elektroauto Opel Ampera-e wird in Deutschland noch nicht ausgeliefert, aber man kann es bei verschiedenen Fahrveranstaltungen bzw. Rallyes bewundern.

Elektroauto Opel Ampera-e. Bildquelle: Opel

Elektroauto Opel Ampera-e. Bildquelle: Opel

Wer sich das Elektroauto Opel Ampera-e mal aus der Nähe anschauen möchte, sollte einen Blick auf die verschiedenen Rallyes für Elektromobile haben. Denn am Wochenende konnte man den Elektro-Opel auf der länderübergreifenden 8. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye bewundern, davor war das E-Auto im Frühjahr bei der i-Mobility Rallye in Süddeutschland zu sehen. Als nächstes steht die Silvretta E-Auto Rallye an.

So heißt es in der Pressemeldung von Opel:

Der Opel Ampera-e ist im Rallye-Fieber. Nachdem das revolutionäre Elektroauto von Opel bereits im Frühjahr auf der i-Mobility Rallye in Süddeutschland erfolgreich unterwegs war, nahm der Stromer am vergangenen Wochenende an der 8. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye, einer der größten derartigen Wettfahrten in Nordeuropa, teil. Mit starkem Ergebnis: Die beiden gemeldeten Ampera-e-Teams fuhren in dem Geschicklichkeitsrennen in der Wertungsklasse „Touristisch“ auf die Ränge drei und neun. Einen der Stromer lenkte Filmstar Benjamin Sadler. Von der Küste geht es nun in die Berge: Denn seine ausgewiesene Alltagstauglichkeit stellt der innovative Elektro-Allrounder auch im hochalpinen Terrain unter Beweis: Am 6. und 7. Juli startet der Ampera-e bereits zur nächsten Rallye. Dann findet in Österreich der elektrisierende Ableger der Silvretta Classic für Young- und Oldtimer, die Silvretta E-Auto Rallye, statt.

8. Nordeuropäische E-Mobil Rallye: Einfach geschickt, der Opel Ampera-e

520 Kilometer musste der neue Opel Ampera-e am Wochenende auf der länderübergreifenden 8. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye zwar nicht zurücklegen, die er gemessen nach Neuem Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) mit einer Batterieladung schafft. Doch rund 270 Kilometer elektrischen Fahrspaß von Schleswig-Holstein nach Dänemark und wieder zurück hat das wegweisende E-Mobil von Opel locker gemeistert. Insgesamt 37 Teilnehmerfahrzeuge haben sich auf der vom Verein ECO-Mobility e.V. veranstalteten Wettfahrt für Elektroautomobile gemessen – zwei davon waren Ampera-e. Los ging es am Samstag auf dem GreenTEC Campus in Enge Sande, rund 30 Kilometer westlich von Flensburg. Die Strecke führte über die dänische Grenze zunächst nach Schloss Schackenborg und von dort nach Aabenraa-Hafen an der Ostsee zu einer (möglichen) Aufladepause. Von dort ging es wieder zurück nach Schleswig-Holstein mit dem Tagesziel Flensburg. Am Sonntag standen als Etappen Flensburg, Goldelund und Enge Sande auf dem Programm.

Elektroauto Opel Ampera-e. Bildquelle: Opel

Elektroauto Opel Ampera-e. Bildquelle: Opel

Bei der Elektro-Rallye kam es nicht darauf an, möglichst schnell und vor allen anderen Teilnehmern ins Ziel zu kommen. Vielmehr warteten auf die Zweier-Teams knifflige Aufgaben und Wertungsprüfungen – denn die 8. Nordeuropäische E-Mobil Rallye war als Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitslauf ausgelegt und je nach Teilnehmerqualifikation in die Kategorien „Sportlich“ und „Touristisch“ unterteilt. Statt Höchstgeschwindigkeiten waren vielmehr Geschicklichkeit, energiebewusstes Fahren und Zusammenarbeit im Team entscheidend. Hier konnten Fahrzeuge und Piloten/Co-Piloten-Gespann zeigen, was Autofahren mit alternativem Antrieb bedeutet – und wieviel Spaß dies mit dem Ampera-e macht.

„Ich bin zum ersten Mal den Ampera-e gefahren und war rundum begeistert“, resümierte Benjamin Sadler. „Wir hätten die zwei Tage auch problemlos ohne nachzuladen durchfahren können. Das hat mich echt überzeugt.“

„Classic meets Future“: Die Silvretta E-Auto Rallye

Der nächste Gleichmäßigkeitslauf für Stromer ist ein Ableger der berühmten Oldtimerausfahrt Silvretta Classic, die Silvretta E-Auto Rallye. Auch hier im österreichischen Montafon ist der Opel Ampera-e mit am Start. Am 6. und 7. Juli heißt es für das E-Auto: „Classic meets Future“. Parallel zur Silvretta Classic legen die Elektroautos an zwei Wettkampftagen insgesamt über 260 Kilometer mit vielen Zeit- und Geschicklichkeitsprüfungen zurück. Von Schruns über die Silvretta Hochalpenstraße, Bludenz und Lech führt die Route über diverse Alpenpässe Vorarlbergs und Tirols. Von rund 600 Meter Seehöhe geht’s dabei mehrmals bis auf über 2.000 Meter hinauf – hier kann der Opel Ampera-e zeigen, wie ausdauernd er auch diese Herausforderungen meistert.

Mit 520 Kilometern, gemessen nach Neuem Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), bietet der Opel-Stromer unangefochten mehr Reichweite als der nächste Wettbewerber im Segment. Auch angenähert an das nach dem WLTP-Fahrzyklus (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) definierte Geschwindigkeitsprofil (verkürzte Testprozedur) überzeugt das Elektroauto. Basierend auf diesem Entwicklungstest schätzen die Ingenieure die kombinierte WLTP-Reichweite auf 380 Kilometer – abhängig vom persönlichen Fahrstil und externen Faktoren. Und sollten auf der Berg-und-Tal-Rallye doch einmal mehr Tempo und Antritt gefragt sein, sorgt der 150 kW/204 PS starke Elektromotor des Ampera-e mit seinem – aus dem Stand zur Verfügung stehenden – maximalen Drehmoment von 360 Newtonmeter für eindrucksvolle Beschleunigungs- und Elastizitätswerte. Damit zieht der elektrisch angetriebene Fünfsitzer in sportwagenähnlichen 3,2 Sekunden von null auf 50 km/h; der Zwischensprint beim Überholen von 80 auf 120 km/h gelingt in gerade einmal 4,5 Sekunden.

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Das Elektroauto Opel Ampera-e ist das Schwesternmodell des Chevrolet Bolt. Bildquelle: Opel/GM

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Kai
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