Elektroautos werden trotz Kaufpämie nicht günstiger

Bereits vor der Einführung des Umweltbonus haben Autohersteller auf ihre Elektroautos einen Rabatt von bis zu 5.000 Euro gewährt, mit der Einführung der Kaufprämie verschwanden die Rabatte, so das die Fahrzeuge nicht günstiger geworden sind.

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze
Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Wer sich ab dem 18. Mai ein Elektroauto angeschafft hat, kann darauf eine Kaufförderung von 4.000 Euro erhalten. Jedoch haben zum Beispiel die zwei Autobauer Nissan und Renault bereits vor dem Umweltbonus einen Sonderrabatt in Höhe von bis zu 5.000 Euro auf bestimmte E-Auto Modelle gewährt, allerdings wurde die Rabattaktion vor der Kaufförderung beendet und so sind die PKW für den Endverbraucher nicht günstiger geworden.
Jedoch gab es eine Sonde

Das Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen überprüft in regelmäßigen Abständen die verschiedenen Rabatte, welche die Autohersteller auf ihre Fahrzeuge gewähren.
So wurde das Elektroauto Renault Zoe Life im Februar 2016 mit einem Herstellerrabatt in Höhe von 5.000 Euro angeboten, was einen Endpreis von 16.500 Euro bedeutet. im Juli 2015 konnte man das E-Auto Nissan Leaf mit einem Rabatt in Höhe von 5.200 Euro kaufen, so das man nur 18.590 Euro für den Leaf bezahlen musste.
Im Februar 2016 gab es für den Leaf nur noch einen Nachlass in Höhe von 2.500 Euro, so das man ihn im Februar für 20.560 Euro kaufen konnte.
(Die beiden Angebote galten jeweils ohne die Batterieeinheit, diese musste separat geleast werden.)

Da die Autohersteller nur die Hälfte des Umweltbonus zahlen müssen, sparen diese seit der Einführung des Förderprogramm eine Menge Geld.

Preise für Elektroautos wurden nicht erhöht

Eine gute Nachricht ist allerdings, dass die Kaufpreise für die Stromer nicht erhöht worden sind. So sind die geförderten Modelle alle samt um 4.000 Euro günstiger, den Rabatt teilen sich nun die Bundesregierung und die Hersteller zu 50 Prozent.

Da der Umweltbonus nur für Elektro-, Brennstoffzellen– und Plug-In Hybridautos gilt, welche unter 60.000 Euro kosten und deren Hersteller sich an dem Bundesprogramm beteiligen, werden manche Autohersteller, wie zum Beispiel Porsche oder Tesla Motors nicht gefördert.

Via: Welt

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Kai

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