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Tag: Kaufförderung

[07.05.2017]

In Deutschland hat es die Elektromobilität weiterhin schwer, zwar gibt es seit Juli 2016 eine Kaufförderung in Höhe von bis zu 4.000 Euro – aber es wurden nur 17.937 Anträge für die Auszahlung der Umweltbonus genannten Kaufprämie gestellt.

Das Elektroauto Renault Zoe verfügt über eine Reichweite von 400 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe verfügt über eine Reichweite von 400 Kilometer. Bildquelle: Renault

Seit dem Juli 2016 gibt in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für den Erwerb von Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektroautos, bisher war die Nachfrage aber nur mäßig.

So wurden in dem Zeitraum vom Juli 2016 bis Ende April 2017 nur für 10.063 Elektroautos ein Antrag für die Kaufprämie gestellt, insgesamt wurden 17.937 Anträge gestellt – also 7.869 für Plug-In Hybridautos und 3 für Brennstoffzellenautos.

Da in den ersten 10 Monaten nur 17.937 Anträge gestellt wurden, kann es gut sein, dass der Fördertopf gar nicht ausgereizt wird. Denn dieser ist insgesamt 1,2 Milliarden Euro schwer (der Bund und die teilnehmenden Autohersteller beteiligen sich mit je 600 Millionen Euro).
Reine E-Autos werden mit 4.000 Euro bezuschusst, dies bedeutet, für die 10.063 Stromer wurden bisher 40.252.000 Euro ausgezahlt. Für Plug-In Hybride erhält man eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro: Dies bedeutet, dass für die Teilzeitstromer  23.607.000 Euro ausbezahlt wurden.

Für die Elektro- und Plug-In Hybridautos wurde bis jetzt also 63.859.000 Euro ausbezahlt (bzw. bewilligt), somit braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass die Prämie schnell aufgebraucht werden könnte.

Allerdings kann man den Umweltbonus nur bis zum 30. Juni 2019 beantragen, somit wird der Fördertopf wahrscheinlich nicht ausgereizt werden.

Auch wenn dieses Jahr die Elektroautos Tesla Model 3 und Opel Ampera-e auf den Markt kommen werden, wird sich die Zahl der Anträge vermutlich nur geringfügig erhöhen.

Das Elektroauto Renault Zoe hat am meisten von der Kaufförderung profitiert

Bei den Anträgen für die Kaufprämie spiegeln sich natürlich auch die Neuzulassungszahlen wieder, da das Elektroauto Renault Zoe oft auf Platz 1 der Neuzulassungen zu finden ist, liegt es auch bei der Anzahl der Anträge für den Umweltbonus auf Platz 1.

Hier ist die Zusammenfassung zum Thema Umweltbonus:

Anträge je Bauart

Elektroautos: 10.065
Plug-In Hybride: 7.869
Brennstoffzellenfahrzeuge: 3
Gesamt: 17.937

Top 10 der Fahrzeugmodelle

  1. Renault ZOE (2.831)
  2. BMW i3 (2.680)
  3. Audi A3 e-tron (2.387)
  4. BMW 225xe (1.903)
  5. Mitsubishi Outlander PHEV (1.262)
  6. Tesla Model S (539)
  7. Nissan LEAF (516)
  8. VW Passat GTE (468)
  9. VW Golf GTE (459)
  10. VW e-Golf (454)

Top 10 nach Hersteller

  1. BMW (4.931)
  2. Renault (2.971)
  3. Audi (2.387)
  4. VW (1.788)
  5. Mitsubishi (1.283)
  6. Mercedes-Benz (761)
  7. Nissan (753)
  8. Tesla (539)
  9. smart (478)
  10. Hyundai (439)

Anträge nach Antragsteller

  • Privatperson: 8.029
  • Unternehmen: 9.554
  • Stiftung: 12
  • Körperschaft: 129
  • Verein: 57
  • Kommunaler Betrieb: 146
  • Kommunaler Zweckverband: 10

Anträge je Bundesland

  • Baden-Württemberg: 3.509
  • Bayern: 4.091
  • Berlin: 406
  • Brandenburg: 299
  • Bremen: 91
  • Hamburg: 438
  • Hessen: 1.461
  • Mecklenburg-Vorpommern: 137
  • Niedersachsen: 1.572
  • Nordrhein-Westfalen: 3.314
  • Rheinland-Pfalz: 703
  • Saarland: 187
  • Sachsen: 559
  • Sachsen-Anhalt: 263
  • Schleswig-Holstein: 574
  • Thüringen: 329
  • Sonstiges (Ausland): 4

Hier geht es zu der Seite des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), dort findet man unter anderem die komplette Liste und auch weitere Informationen: BAFA

[01.12.2016] Seit dem 17. November sind Elektroautos für 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit, bis vor der Änderung galt die Befreiung für 5 Jahre.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Es gibt wieder einmal mehr einen guten Grund, sich ein Elektroauto zu kaufen: Denn für Elektroautos muss man nun in Deutschland für 10 Jahre keine KFZ-Steuer mehr zahlen.

So steht seit dem 7. November im „Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr“:

„Die Steuerbefreiung wird bei erstmaliger Zulassung des Elektrofahrzeugs in der Zeit vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2020 für zehn Jahre ab dem Tag der erstmaligen Zulassung gewährt.“

„Die Absätze 1 bis 3 gelten entsprechend für technisch umgerüstete Fahrzeuge, die ursprünglich zum Zeitpunkt der erstmaligen verkehrsrechtlichen Zulassung mit Fremdzündungsmotoren oder Selbstzündungsmotoren angetrieben wurden. Die Steuerbefreiung wird nach Maßgabe folgender Voraussetzungen gewährt:
1. das Fahrzeug ist in der Zeit vom 18. Mai 2016 bis zum 31. Dezember 2020 nachträglich zu einem Elektrofahrzeug im Sinne des § 9 Absatz 2 umgerüstet worden und
2. für die bei der Umrüstung verwendeten Fahrzeugteile ist eine allgemeine Betriebserlaubnis nach §22inVerbindungmit§20derStraßenverkehrs-ZulassungsOrdnung erteilt.
Die Steuerbefreiung beginnt an dem Tag, an dem die Zulassungsbehörde die Voraussetzungen nach Satz 2 als erfüllt feststellt.“

10 Jahre keine KFZ-Steuer für Elektroautos und entsprechende Umbauten

Um die Elektromobilität zu fördern, wurde auch die Umweltbonus genannte Kaufprämie eingeführt, welche man für Elektro-, Brennstoffzellen– und Plug-In Hybridautos erhält.

Zusätzlich wurde die Befreiung von der KFZ-Steuer auf 10 Jahre nochmals verlängert, dies gilt allerdings nur bei erstmaliger Zulassung im Zeitraum vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2020.

Was auch neu ist, ist die Tatsache, dass nun auch E-Autos gefördert werden, welche von einem Verbrenner- zu einem Elektroauto umgebaut worden sind.

Kostenloses Aufladen von Elektroautos ist kein geldwerter Vorteil mehr

Vor der Gesetzesänderung musste man bei der Steuererklärung unter anderem angeben, ob man einen geldwerten Vorteil durch das kostenlose Aufladen seines Stromers beim Arbeitgeber erhält.

Für den Arbeitnehmer hat dies nun den Vorteil, dass man den Strom quasi geschenkt bekommt.

Die ganzen Details kann man im Bundesgesetzblatt nachlesen (externer Link).

Via: electrive

 

[02.11.2016] Seit dem 2. Juli wurde die Kaufprämie für Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektroautos 5.782 mal beantragt.

Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault

Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault

Zu Ende Oktober hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) einen neuen Zwischenbericht zum Thema Umweltbonus veröffentlicht, hiermit ist die Kaufprämie für Brennstoffzellen-, Elektro- und Plug-In Hybridautos gemeint.

Die Prämie kann für förderfähige Fahrzeuge beantragt werden, welche seit dem 18. Mai 2016 angeschafft worden sind.

Bis zum 31. Oktober sind insgesamt 5.782 Anträge für die gemeinsam von Bund und Industrie finanzierte Förderung gestellt worden. Davon wurden 3.343 Anträge für Elektroautos, 2.438 Anträge für Plug-In Hybridautos und 1 Antrag für ein Brennstoffzellenauto gestellt.

Die meisten Förderanträge wurden für das Elektroauto Renault Zoe gestellt, auf Platz 2 kommt das E-Auto BMW i3 und auf Platz 3 der Audi A3.

Anträge je Bauart

  • Reine Batterieelektrofahrzeuge: 3.343
  • Plug-in-Hybride: 2.438
  • Brennstoffzellenfahrzeug: 1
  • Gesamt: 5.782

Top 10 der Anträge nach Hersteller

  1. BMW (1.702)
  2. Renault (1.126)
  3. Audi (700)
  4. Volkswagen (575)
  5. Mitsubishi (472)
  6. Nissan (300)
  7. Kia (233)
  8. Mercedes-Benz (216)
  9. Peugeot (162)
  10. Citroën (140)

Top 10 nach Fahrzeuge

Anträge je Bundesland

  • Baden-Württemberg: 1156
  • Bayern: 1430
  • Berlin: 123
  • Brandenburg: 98
  • Bremen: 42
  • Hamburg: 102
  • Hessen: 467
  • Mecklenburg-Vorpommern: 45
  • Niedersachsen: 525
  • Nordrhein-Westfalen: 954
  • Rheinland-Pfalz: 242
  • Saarland: 70
  • Sachsen: 152
  • Sachsen-Anhalt: 93
  • Schleswig-Holstein: 161
  • Thüringen: 121
  • Sonstiges (Ausland): 1

Anträge nach Antragsteller

  • Privatperson: 3078
  • Unternehmen: 2621
  • Körperschaft: 34
  • Verein: 10
  • Kommunaler Betrieb: 35
  • Kommunaler Zweckverband: 2

Der Umweltbonus (auch Kaufprämie) kann rückwirkend für PKW beantragt werden, welche seit dem 18. Mai gekauft oder geleast worden sind. Der Netto-Listenpreis pro Fahrzeug ist auf 60.000 Euro begrenzt, außerdem muss sich der Autohersteller an der Kaufförderung zu 50 Prozent beteiligen.

Die Bundesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, dass bis Ende 2019 etwa 300.000 Elektromobile zusätzlich auf den Straßen in Deutschland fahren. Das Förderprogramm ist bis Ende 2019 oder 1,2 Milliarden Euro begrenzt, je nach dem, was vorher eintritt.

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Die komplette Zwischenbilanz steht hier zur Verfügung (PDF).

Seit der Einführung der Kaufprämie für Plug-In Hybrid– und Elektroautos wurden 3.027  Anträge gestellt, etwa zwei Drittel davon entfallen auf E-Autos.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Nach etwa 2 Monaten sind 3.027 Anträge für den Erhalt des Umweltbonus bei der zuständigen Behörde Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen, 59 Prozent davon stammen von Privatpersonen.

Durch die Kaufförderung (welche offiziell Umweltbonus) genannt wird, soll der Absatz von Elektro-, Plug-In Hybrid- und Brennstoffzellenautos gesteigert werden.
Am 2. Juli 2016 wurde die Prämie offiziell eingeführt, zum Stichtag 1. September sind 3.027 entsprechende Anträge eingegangen. Für die Förderung eines Elektroautos waren es genau 1.973 und für die Förderung eines Plug-In Hybriden 1.054 Förderwünsche.
Da auch PKW gefördert werden, welche seit dem 18. Mai 2016 erworben worden sind, kann man aus den Zahlen keine Verkaufszahlen pro Monat ableiten.

Die meisten Menschen haben sich bei der Anschaffung für einen Renault Zoe entschieden, auf Platz 2 liegt der BMW i3 und auf Platz 3 der BMW 225xe.

So sehen die Absatzzahlen von Elektro- und Plug-In Hybridautos nach der Einführung der Kaufprämie aus

Top 11

  1. Elektroauto Renault Zoe: 671
  2. Elektroauto BMW i3: 559
  3. Plug-In Hybridauto BMW 225xe: 295
  4. Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid: 210
  5. Plug-In Hybridauto Audi A3: 167
  6. Elektroauto Kia Soul EV: 135
  7. Elektroauto Nissan Leaf: 131
  8. Plug-In Hybridauto VW Golf GTE: 108
  9. Elektroauto Peugeot iOn: 78
  10. Elektroauto Citroen C-Zero: 74
  11. Elektroauto Mercedes-Benz B 250e: 71
    (Zahlenquelle: BAFA)

 

Anträge je Bundesland und Bauart
Bundesland Anzahl reiner Elektroautos Anzahl Plug-In Hybride Anzahl Gesamt
Baden-Württemberg 396 208 604
Bayern 560 245 805
Berlin 25 32 57
Brandenburg 24 27 51
Bremen 11 8 19
Hamburg 32 25 57
Hessen 147 78 225
Mecklenburg-Vorpommern 10 13 23
Niedersachsen 184 85 269
Nordrhein-Westfalen 342 165 507
Rheinland-Pfalz 74 64 138
Saarland 22 12 34
Sachsen 45 24 69
Sachsen-Anhalt 23 20 43
Schleswig-Holstein 58 30 88
Thüringen 20 17 37
Sonstiges (Ausland)
(Zahlenquelle: BAFA)
0 1 1

 

Top 10 der Anträge je Hersteller
Rang Hersteller Anzahl
1 BMW 917
2 Renault 709
3 Volkswagen 284
4 Mitsubishi 221
5 Nissan 188
6 Audi 167
7 Mercedes-Benz 135
8 Kia 135
9 Peugeot 92
10 Citroen 90

(Zahlenquelle: BAFA)

 

Anträge nach Antragsteller
Antragsteller Anzahl
Privatperson 1.789
Unternehmen 1.204
Körperschaft 16
Verein 5
Kommunaler Betrieb 12
Kommunaler Zweckverband
(Zahlenquelle: BAFA)
1

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Nach 4 Tagen: 266 Anträge (Pro Tag etwa: 66,5 Anträge)
Nach 6 Tagen: 600 Anträge (Pro Tag etwa: 60 Anträge)
Nach 10 Tagen: 718 Anträge (Pro Tag etwa: 71,8 Anträge)
Nach 13 Tagen: 936 Anträge (Pro Tag etwa: 72 Anträge)
Nach 20 Tagen: 1.234 Anträge (Pro Tag etwa: 61,7 Anträge)
Nach 30 Tagen: 1.523 Anträge (Pro Tag etwa: 50,76 Anträge)
Nach 62 Tagen: 3.027 Anträge (Tagesdurchschnitt:  48,83 Anträge)

Hier geht es zu den Bericht und weiteren Infos vom BAFA: BAFA Publikationen

Bereits vor der Einführung des Umweltbonus haben Autohersteller auf ihre Elektroautos einen Rabatt von bis zu 5.000 Euro gewährt, mit der Einführung der Kaufprämie verschwanden die Rabatte, so das die Fahrzeuge nicht günstiger geworden sind.

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Wer sich ab dem 18. Mai ein Elektroauto angeschafft hat, kann darauf eine Kaufförderung von 4.000 Euro erhalten. Jedoch haben zum Beispiel die zwei Autobauer Nissan und Renault bereits vor dem Umweltbonus einen Sonderrabatt in Höhe von bis zu 5.000 Euro auf bestimmte E-Auto Modelle gewährt, allerdings wurde die Rabattaktion vor der Kaufförderung beendet und so sind die PKW für den Endverbraucher nicht günstiger geworden.
Jedoch gab es eine Sonde

Das Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen überprüft in regelmäßigen Abständen die verschiedenen Rabatte, welche die Autohersteller auf ihre Fahrzeuge gewähren.
So wurde das Elektroauto Renault Zoe Life im Februar 2016 mit einem Herstellerrabatt in Höhe von 5.000 Euro angeboten, was einen Endpreis von 16.500 Euro bedeutet. im Juli 2015 konnte man das E-Auto Nissan Leaf mit einem Rabatt in Höhe von 5.200 Euro kaufen, so das man nur 18.590 Euro für den Leaf bezahlen musste.
Im Februar 2016 gab es für den Leaf nur noch einen Nachlass in Höhe von 2.500 Euro, so das man ihn im Februar für 20.560 Euro kaufen konnte.
(Die beiden Angebote galten jeweils ohne die Batterieeinheit, diese musste separat geleast werden.)

Da die Autohersteller nur die Hälfte des Umweltbonus zahlen müssen, sparen diese seit der Einführung des Förderprogramm eine Menge Geld.

Preise für Elektroautos wurden nicht erhöht

Eine gute Nachricht ist allerdings, dass die Kaufpreise für die Stromer nicht erhöht worden sind. So sind die geförderten Modelle alle samt um 4.000 Euro günstiger, den Rabatt teilen sich nun die Bundesregierung und die Hersteller zu 50 Prozent.

Da der Umweltbonus nur für Elektro-, Brennstoffzellen– und Plug-In Hybridautos gilt, welche unter 60.000 Euro kosten und deren Hersteller sich an dem Bundesprogramm beteiligen, werden manche Autohersteller, wie zum Beispiel Porsche oder Tesla Motors nicht gefördert.

Via: Welt

Innerhalb eines Monats wurden 1.791 Anträge für die Auszahlung des Umweltbonus für Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektroautos gestellt, 1.194 entfielen davon auf rein elektrisch angetriebene PKW.

Elektroauto Renault Zoe

Der große Gewinner bei der Umweltbonus genannten Kaufförderung für Elektrofahrzeuge: Das Elektroauto Renault Zoe

Seit dem 2. Juli 2016 kann man beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) online einen Antrag auf die Auszahlung des sogenannten Umweltbonus stellen, sie gilt rückwirkend für förderfähige Fahrzeuge, welche ab dem 18. Mai 2016 gekauft oder geleast wurden.

Für Elektro- und Brennstoffzellenautos beträgt die Kaufprämie 4.000 Euro, für Plug-In Hybridutos gibt es eine Kaufförderung in Höhe von 3.000 Euro.

Mehr als die Hälfte der Anträge wurde bereits bewilligt

Bis zum 4. August wurden 821 (von 1.791) Anträgen bewilligt, der Rest muss noch entschieden werden. Die Antragsteller sollen das Geld in den nächsten Tagen ausgezahlt bekommen, die Bearbeitung der Anträge soll dieses mal nicht so lange, wie bei der Abwrackprämie dauern: Damals musste man etwa 4 bis 5 Wochen waren.

Die meisten Anträge kamen aus Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen:

Anzahl der Anträge nach Bundesland:

  • Bayern: 468
  • Baden-Württemberg: 357
  • Nordrhein-Westfalen: 307
  • Niedersachsen: 156
  • Hessen: 143
  • Rheinland-Pfalz: 78
  • Schleswig-Holstein: 53
  • Berlin: 38
  • Sachsen: 36
  • Brandenburg: 34
  • Hamburg: 32
  • Saarland: 24
  • Sachsen-Anhalt: 20
  • Mecklenburg-Vorpommern: 17
  • Thüringen: 16
  • Bremen: 11
  • Sonstiges (Ausland): 1

Am meisten profitiert derzeit BMW von dem Umweltbonus, so wird unter anderem das Elektroauto BMW i3 mit 4.000 Euro gefördert.

Die Top 10 der geförderten Autohersteller:

  1. BMW (581)
  2. Renault (444)
  3. VW (154)
  4. Nissan (121)
  5. Mitsubishi (114)
  6. Kia (88)
  7. Mercedes-Benz (84)
  8. Peugeot (55)
  9. Audi (51)
  10. Citroën (45)
 Der Großteil der Anträge kam von Privatpersonen, sie macht etwa ein Drittel aus:

Anträge nach Antragsteller:

  • Privatperson: 1158
  • Unternehmen: 618
  • Körperschaft: 7
  • Verein: 3
  • Kommunaler Betrieb: 4
  • Kommunaler Zweckverband: 1

Diese Elektrofahrzeuge profitieren am meisten von der Kaufförderung:

Top 10 der am meisten Elektrofahrzeuge, für welche es den Umweltbonus gibt:

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Zu den kompletten Zahlen, förderfähigen Fahrzeugen, etc. geht es hier entlang: Bafa (der aktuelle Stand ist dort unter „Zwischenbilanz“ zu finden

 

Seit dem 2. Juli 2016 kann man in Deutschland den Umweltbonus für die Anschaffung von Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen– und Elektroautos beantragen, im ersten Monat wurde die Kaufförderung 1.523 mal beantragt.

Symbolbild. Derzeit ist die Ladeinfrastruktur in Deutschland noch nicht flächendeckend ausgebaut, dies könnte den Absatz von Elektroautos bremsen..

Symbolbild. Derzeit ist die Ladeinfrastruktur in Deutschland noch nicht flächendeckend ausgebaut, dies könnte den Absatz von Elektroautos bremsen..

Wer sich seit dem 18. Mai 2016 ein Elektro-, Brennstoffzellen- oder Plug-In Hybridauto gekauft (oder geleast) hat, kann für dieses die als Umweltbonus bezeichnete Kaufprämie beantragen.
So erhält man für ein Elektroauto 4.000 Euro und für ein Plug-In Hybridauto 3.000 Euro, allerdings darf dieses nicht mehr als 60.000 Euro kosten und der Autohersteller muss sich zu 50 Prozent an dem Förderprogramm beteiligen.

Laut des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) wurden im Juli 1.523 Anträge für eine entsprechende Förderung von Elektrofahrzeugen gestellt, in der letzten Juliwoche gingen nur noch 289 Anträge ein.

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Das die Zahlen nun Rückläufig sind, lässt sich damit erklären, dass am Anfang die Menschen einen Antrag gestellt haben, welche im Zeitraum zwischen dem 18. Mai und 2. Juli ein förderfähiges Auto gekauft haben.
Andererseits sind noch in vielen Bundesländern Schulferien, so das viele erst nach dem Urlaub einen neuen Stromer kaufen.
Es könnte aber auch daran liegen, dass viele Kaufinteressenten mit der Anschaffung warten, bis die Preise weiter gesunken sind und mehr Modelle über eine Reichweite von mindestens 300 Kilometern verfügen.

Der Großteil der Anträge kamen aus Bayern (402), gefolgt von Baden-Württemberg (301) und auf Platz 3 befindet sich Nordrhein-Westfalen mit 252.

Via: Electrive und Finanznachrichten

 

Seit dem 2. Juli 2016 kann in Deutschland der Umweltbonus für Plug-In Hybrid- und Elektroautos beantragt werden, bisher sind bei der zuständigen Behörde 1.234 Anträge eingegangen.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 an der Ladestation.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 an der Ladestation.

Wer in Deutschland seit dem 18. Mai 2016 ein Elektro- oder Plug-In Hybridauto gekauft (oder geleast) hat, kann seit dem 2. Juli beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) online einen Antrag für den Umweltbonus stellen.

Am 22. Juli sind bei der zuständigen Behörde laut Bild-Informationen 1.234 Anträge eingegangen, bis Ende des Monats könnte die 2.000er Marke geknackt werden.

Wenn weiterhin so wenig Anträge gestellt werden würden, würde der 1,2 Milliarde Euro große Fördertopf rechnerisch bis zum Jahr 2032 reichen. Allerdings ist dieser zeitlich bis Ende 2019 befristet (oder aber wenn die Fördersumme aufgebraucht ist).

Geringe Nachfrage ist von Vorteil für die Elektroauto-Interessenten

Auch wenn die Nachfrage relativ gering sein mag, ist dies für die möglichen Käufer eines Plug-In Hybrid- oder Elektroautos von Vorteil, denn im Jahr 2018 werden verschiedene Autohersteller Stromer mit einer Mindestreichweite von 300 Kilometern auf den Markt bringen.
Eventuell könnte auch das Elektroauto Tesla Model 3 mit der Kaufprämie gefördert werden, die anderen E-Autos des US-Herstellers sind nicht förderfähig, da diese über 60.000 Euro kosten.
Zusätzlich muss sich der Autobauer zu 50 Prozent an dem Umweltbonus beteiligen, Käufer eines Elektroautos erhalten 4.000 Euro und die eines Plug-In Hybriden 3.000 Euro.

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Via: Bild

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