Elektroauto Tesla Model S mit Unfallschaden – teurer Schrott und Schnäppchen?

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Auf einer Verkaufsplattform wurde das Elektroauto Tesla Model S für 35.000 US-Dollar angeboten – der Haken an der Sache: Es hat ein paar „kleinere“ Dellen und Beulen.

Elektroauto Tesla Model S mit Unfallschaden - teurer Schrott und Schnäppchen. Bildquelle: Craiglist

Elektroauto Tesla Model S mit Unfallschaden – teurer Schrott und Schnäppchen. Bildquelle: Craiglist

Auf Craiglist hatte ein Verkäufer für sein Model S mit einer 80 kWh großen Batterieeinheit 35.000 US-Dollar verlangt, da der Neupreis der Elektrolimousine mit einem 75 Kilowattstunden Stromspeicher bei 86.000 Euro liegt, klang das Angebot zunächst für ein recht gutes Schnäppchen.
Allerdings war der PKW in einen Auffahrunfall verwickelt, aber dafür wurde es nur 144.840,96 Kilometer (ca. 90.000 Meilen) gefahren.
In Folge des Unfalls gab es ein paar Dellen und Beulen, diese fallen aber laut des Besitzers nicht sehr gravierend aus und man könne mit dem E-Auto sogar noch fahren.
Auch sollen die Sicherheitsgurte, die Heckklappe, Rückleuchten und alle Türen noch tadellos funktionieren.

Wenn man sich dann das Foto anschaut, welches das Fahrzeug von hinten zeigt, kommen einem leichte Zweifel: Denn die Beule am Heck des Elektroautos sieht überraschend groß aus.
Man fragt sich auch, ob die Ladesteckdose noch geöffnet bzw. geschlossen werden kann.

Elektroauto Tesla Model S mit Unfallschaden - von hinten sieht der Edelstromer nicht mehr so gut aus. Bildquelle: Craiglist

Elektroauto Tesla Model S mit Unfallschaden – von hinten sieht der Edelstromer nicht mehr so gut aus. Bildquelle: Craiglist

Unfallwagen vom Typ Tesla Model S erfreuen sich großer Beliebtheit

In der Vergangenheit gab es das Model S immer mal wieder als Unfallwagen auf diversen Plattformen, im Regelfall fand sich auch sehr schnell ein Käufer. Denn auch wenn die Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit sind, bzw. eine Reparatur nicht wirtschaftlich ist, ist die Batterieeinheit oft noch voll funktionsfähig.
Daher erwerben viele den Unfallwagen nur, um an den Stromspeicher zu gelangen – denn dieser kann auch in jedem anderen Stromer verwendet werden. Aber auch als stationärer Stromspeicher kann man die Batterieeinheit von Tesla Motors noch sehr gut verwenden, denn es werden Lithium-Ionen Akkuzellen von Panasonic verwendet.

Ob der Besitzer die 35.000 Euro erhalten hat, oder ob er den Wagen günstiger verkaufen musste, ist derzeit unbekannt, da das Inserat auf Craiglist nicht mehr aufgerufen werden kann.

Via: electrek

 

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