Besitzer des Elektroauto Tesla Model S könnten schon bald eine Nutzungsgebühr für die Nutzung der Supercharger zahlen

Das Elektroauto Tesla Model S kostet mit 71.500 Euro nicht gerade wenig Geld, dafür wird aber damit geworben, dass man seinen Stromer an den Supercharger genannten Schnellladestationen kostenlos aufladen kann. In Zukunft könnte mit der kostenlosen Nutzung Schluss sein – vorerst zumindest in China.

Die Ladestation mit dem Namen Supercharger von Tesla Motors kann das Elektroauto Model S in ca. 30 Minuten aufladen. Bildquelle: Tesla Motors
Die Ladestation mit dem Namen Supercharger von Tesla Motors kann das Elektroauto Model S in ca. 30 Minuten aufladen. Bildquelle: Tesla Motors

Die Supercharger gehören zu den interessantesten Aspekten, wenn man ein E-Auto von Tesla Motors kauft. Denn hierbei handelt es sich um ein großes Netzwerk an Stromtankstellen, an denen man sein Model S kostenlos aufladen kann.
Laut chinesischen Medien soll in China für die Nutzung der Ladestationen des US-Unternehmens eine kleine Nutzungsgebühr anfallen, zuerst für Unternehmensfremde Fahrzeuge – später könnte die Änderung auch Besitzer des Model S treffen. Aber zumindest in China sind die Nutzungskosten für die Fahrer der Markenfremden Fahrzeuge nicht hoch: So müssen diese umgerechnet 2,18 Euro pro Stunde zahlen.

Kostenlos Produkte werden gerne genutzt

Ob Tesla in Zukunft wirklich die Besitzer des Model S beim Ladevorgang zur Kasse bitten wird, halte ich für fraglich – denn da der amerikanische Autohersteller kein Wohlfahrtsverein ist, werden die entsprechenden Stromkosten irgendwo in der Preiskalkulation für die E-Autos auftauchen.
Allerdings hatte sich Elon Musk (CEO von Tesla Motors) auf der letzten Jahreshauptversammlung darüber beschwert, dass manche Fahrer ihr Model S täglich an den Supercharger aufladen.
Damit meint er aber nicht die Fahrer, welche täglich weite Strecken fahren und daher auf die Schnellladestationen angewiesen sind.

Das der Gratis-Strom gerne genutzt wird, zeigt eine Untersuchung des Unternehmens PlugInsights, welches 340 Besitzer des Model S in den USA zu ihren Ladegewohnheiten befragt hatte.
So haben 26 Prozent mindestens einmal im Monat einen Supercharger als Alternative zu der Ladestation zu Hause genutzt.

Um diesem Verhalten entgegen zu wirken, hat das US-Unternehmen in seinen FAQs eingefügt, dass die Supercharger ausschließlich für das Aufladen bei Langstreckenfahrten gedacht sind.
Denn der Supercharger-Standort in San Juan Capistrano (Kalifornien, USA) ist zu manchen Tageszeiten so sehr ausgelastet, dass es dort bereits Staus gibt.

Für Musk wird es sicherlich eine schwierige Gratwanderung werden, einerseits Staus an den Schnellladesäulen zu vermeiden und gleichzeitig keine potenziellen Kunden zu vergraulen.

Via: TeslaMag & IT-Times

 

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Kai

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2 Gedanken zu „Besitzer des Elektroauto Tesla Model S könnten schon bald eine Nutzungsgebühr für die Nutzung der Supercharger zahlen

  • 6. Juli 2015 um 20:33
    Permalink

    naja leistung muss bezahlt werden und man sollte bei den model s und model x das aber gratis lassen den man bezahlt ja die 2500 euro in kauf mit was ein versprochen war in kaufvertrag.

    aber beim model 3 wäre ich bereit ein monatlichen flatpreis oder grundpreis pro ladung zu bezahlen

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  • 11. Juli 2015 um 21:24
    Permalink

    Die Supercharger sind für Langstrecken gedacht, nicht für Sparbrötchen, die in der Umgebung wohnen. Die sind schuld, wenn die kostenpflichtig werden.

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