Autosalon Genf: Rinspeed hat das Elektroauto BMW i3 zum Roboterauto umgebaut

Auf der Automesse Genfer Autosalon zeigt das schweizer Unternehmen sein autonom fahrendes Elektroauto Buddi, bei dem Konzeptfahrzeug handelt es sich um einen umgebauten BMW i3.
Ein besonderes Gimmick sind die zwei Elektroroller, welche im Fahrzeug integriert worden sind und mit denen man die Umwelt erkunden kann.

Elektroauto Rinspeed Bulli Autosalon Genf  Rinspeed hat das Elektroauto BMW i3 zum Roboterauto umgebaut. Bildquelle: Rinspeed
Elektroauto Rinspeed Bulli Autosalon Genf Rinspeed hat das Elektroauto BMW i3 zum Roboterauto umgebaut. Bildquelle: Rinspeed

Rinnspeed will in Genf seine Vision des  autonomen Fahrens zeigen, dass Konzeptauto trägt den Namen Budii und soll die Menschen in Zukunft von selbst an den Zielort bringen.
Für das Konzept ist der Schweizer Auto-Visionärs Frank M. Rinderknecht verantwortlich, in dem Roboterauto können die Insassen in Zukunft auf Wunsch die Kontrolle übernehmen. Hierfür erhält der Fahrer oder Beifahrer von einem Roboterarm das Lenkrad und somit das Kommando.
Wenn die Lenkeinheit beim automatisierten Fahren nicht benötigt wird, kann sie platzsparend in der Mitte verstaut, als Ablagetisch oder als Butler genutzt werden. Möglich macht dies die einzigartige und multiredundante „Steer-by-Wire”-Technologie von Paravan.

Rinerknecht über das Elektroauto Budii:

„Beim selbstfahrenden Auto geht es in den kommenden zwei Dekaden um mehr als die Lösung technischer Probleme und juristischer Fragen. Wir müssen die Beziehung zwischen Mensch und Maschine neu definieren, aber auch Fragen um Verantwortung, Toleranzen und Erwartungshaltungen in den Raum stellen.“

„Aber auch die beste Technik wird nicht perfekt sein, obgleich sie fehlerfreier als der Mensch agieren wird. Das werden wir akzeptieren müssen.“ „Wir sollten kein blindes, aber ein gesundes Vertrauen in die neuen Fähigkeiten der Hard- und Software entwickeln.«

Das Elektrofahrzeug soll dazu lernen können, so Rinderknecht:

„Künftig wird das Auto dasselbe tun wie wir: Es wird täglich dazulernen und dadurch die komplexen Anforderungen des modernen Individualverkehrs immer besser meistern.“

Damit das E-Auto dazu lernen kann, wird der Bordcomputer über seine zahlreichen Sensoren die Informationen über die gefahrenen Routen und die Umwelt aufzeichnen und so seine Datenbank ergänzen.

Zu den Sensoren und Umweltschnittstellen gehören Radar- und Vehicle-to-X-Lösungen, welche zum Beispiel mit anderen Fahrzeugen oder Ampelanlagen kommunizieren können.

Für den Fahrer soll das Leben mit dem Auto dank zahlreicher Funktionen einfacher werden, dazu gehören:

  • Automatischem Bezahlen des Parkplatzes per NFC,
  • Handyaufladung mittels „Wireless Power Charging“,
  • Intelligente Zugangslösungen und Funkschlüssel (um das Fahrzeug zu öffnen, zu starten und zu personalisieren.)

Während der Fahrt wird man über eine HD-Musikanlage mit bestem Sound verwöhnt, darüber hinaus sorgen Solid State Lighting Produkte für die richtige LED-Beleuchtung am Fahrzeug.

Ein Hingucker wird das „TrackView“ genannte Sensorsystem sein, welches auf dem Dach montiert ist und um 70 Zentimeter ausgefahren werden kann. Das Sensorsystem besteht aus einem Laserscanner und über eine hochauflösende Kamera, welche die Unebenheiten des Terrains visualisiert. Der Bordcomputer berechnet aus den Daten, wie hoch das Fahrzeug sein soll und wie die Federung justiert werden muss.

Wenn man mit dem Auto nicht weiter kommt, kann man die zwei seitlich integrierten Elektrofahrzeuge nutzen, welche sich in den seitlichen Schubladen des Elektroautos befinden.

 


 

 

Via: Rinspeed

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Kai

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