Wer sein Elektroauto Tesla Model S mit Öko-Strom auflädt bekommt Geld von Tesla Motors

2 Minuten Lesezeit

Das Elektroauto Tesla Model S hat von Consumer Reports den Titel bestes Auto im Jahr 2014 erhalten. Bildquelle: Tesla Motors

Wer in Zukunft sein Elektroauto Tesla Model S mit „grünem“ Strom auflädt, erhält in Zukunft 250 Euro pro Jahr von Tesla Motors. Mit dieser „Energiewende Prämie“ will der Autohersteller die Menschen davon überzeugen, sein Elektrofahrzeug und sein Haus mit regenerativem Strom zu versorgen.

Das Elektroauto Tesla Model S hat von Consumer Reports den Titel bestes Auto im Jahr 2014 erhalten. Bildquelle: Tesla Motors

Das Elektroauto Tesla Model S hat von Consumer Reports den Titel bestes Auto im Jahr 2014 erhalten. Bildquelle: Tesla Motors

Das kalifornische Unternehmen will in Deutschland die Nutzung von Erneuerbaren Energien unterstützen, denn nicht anders ist es zu erklären, dass Tesla eine “Energiewende Prämie” ins Leben gerufen hat.
Demnach erhält jeder deutsche Fahrer eines Elektroauto Tesla Model S pro Jahr 250 Euro von Autohersteller, wenn er seinen Fahrstrom und den Strom für das Haus nachweislich aus regenerativen Quellen bezieht.

Philipp Schröder (Country Director Tesla Deutschland):

„Tesla’s Ziel ist es, den Übergang zu nachhaltiger Möbilität zu beschleunigen.“

„Unsere Energiewende-Prämie unterstützt diese Mission. Unser revolutionäres 100% elektrisches Model S bietet dabei ein aufregendes, dynamisches Fahrgefühl mit geringen Betriebskosten und Null Emission“.

So kann man, wenn man das Model S zu Hause auflädt bis zu 5.000 Kilometer kostenlos pro Jahr fahren. Unterwegs kann man den Stromer von Tesla auch an einer Supercharger genannten Schnellladestation kostenlos aufladen, diese versorgt das US-Unternehmen auch mit Ökostrom bzw. verfügen diese über eigene Photovoltaikanlagen.

Schröder weiter:

„Damit ist das Model S nicht nur der aufregendste und innovativste Premium Sedan auf dem Markt, mit herausragenden Fahreigenschaften und technischen Raffinessen, sondern auch eine wirtschaftlich clevere Wahl“.

Auf der Intersolar Europe in München haben die beiden Konzerne ihre Zusammenarbeit verkündet. Tesla-Fahrer können Solar-Carports von Solarworld zum Vorzugspreis erwerben.

Um an die Ökoprämie von Tesla Motors zu kommen muss man als Model S Besitzer, der sein Haus und sein Model S mit zuhause generierter Sonnen-, Wasser- oder Windenergie oder mit Ökostrom versorgt, nur die jährliche Stromrechnung einreichen und schon erhält man die Prämie in Höhe von 250 Euro (pro Jahr).

Sixt Leasing Kunden erhalten die Prämie parallel zu ihren Finanzierungsbedingungen, Kunden, die das Model S direkt gekauft haben, erhalten die Prämie für zwei Jahre.
Gefunden bei: Electrive
Via: Focus
4 comments on “Wer sein Elektroauto Tesla Model S mit Öko-Strom auflädt bekommt Geld von Tesla Motors”
  1. Marc says:
    6. Juni 2014 at 04:36

    Die Idee ist nicht wirklich neu. So bietet z.B. der Stromanbieter „Naturstrom“ eine Gutschrift von 100 Euro pro Jahr, wenn man für die Werbung am Elektroauto fährt. Also, Tesla mit Ökostrom von Naturstrom anbieten, dann sind es schon 350 Euro im Jahr. Somit fährt man die ersten 6000 Kilometer ohne Stromkosten.
    Zumindest eine nette Idee von Tesla die heutigen „Mehrkosten“ für Ökostrom zu übernehmen. Ein interessantes Interview mit Naturstrom über die unterschiedlichen Öko-Anbieter habe ich 2011 geführt:
    http://www.sunpod.de/2011/03/024_sunpod_interview-naturstrom-co2-im-strom/
    Gruß Marc

  2. Jep says:
    6. Juni 2014 at 08:33

    Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung!
    So verbessert Tesla kontinuierlich sein Image und tut etwas für den Umweltschutz. Hoffentlich werden so immer mehr Menschen darauf aufmerksam gemacht, welche Vorteile eine Solaranlange hat, besonders in Verbindung mit einem Elektroauto.

    Gruß
    Jep

  3. eis says:
    6. Juni 2014 at 21:28

    gefällt mir!

    (wobei für mich emobilität mit öko-strom zusammengehört und teslakäufer dürften selbst bei mehrstromkosten keine scheu aufbeingen..)

  4. Zottel says:
    8. Juni 2014 at 07:31

    Cool!
    Wenn sie das auch noch fürs „nicht mehr Model E“ beibehalten wäre super! Dann ist das vielleicht schon ein Kaufanreiz.
    Warum ist eigentlich niemand die „nicht mehr Model E“-Geschichte einen Artikel werd? Hab nirgends einen Artikel mit der Überschrift „Ford tötet SEX“ gefunden. Der würde doch sofort viral gehen. Egal ob er lang oder kurz ist.

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