Produktion des Elektroauto VW e-Golf ist in Wolfsburg gestartet

2 Minuten Lesezeit

Die Produktion des Elektroauto Volkswagen e-Golf hat begonnen, der Stromer wird wie die anderen Golfvarianten in Wolfsburg produziert.

Symbolbild. Das Elektroauto VW e-Golf verfügt über eine Reichweite von bis zu 190 Kilometern.

Das Elektroauto VW e-Golf verfügt über eine Reichweite von bis zu 190 Kilometern.

Bereits seit Februar kann man den e-Golf bestellen, in den Handel kommt er im Mai diesen Jahres und die Produktion hat nun begonnen.

Da der Elektro-Golf im Modularen Querbaukasten (MQB) produziert wird, können die Golf mit den verschiedenen Antriebsarten auf einer Montagelinie produziert werden.

Als Lackierung wurde ein spezielles Weiß ausgewählt, dieses nennt VW Oryxwhite.

Der Verbrauch des Elektromotors ist mit 12,7 kWh auf 100 Kilometer gering, laut VW muss man so pro 100 Kilometer nur 3,28 Euro bezahlen. Natürlich sind die tatsächlichen Kosten abhängig vom Stromtarif, wer das Glück hat, über Solarstrom die Lithium-Ionen Akkuzellen aufladen zu können, muss natürlich nichts bezahlen..

Den Wolfsburgern ist es gelungen, mit dem Elektroauto e-Golf einen Stromer zu entwickeln, welcher den Autofahrern einen Umstieg auf ein reines Elektrofahrzeug sehr erleichtert, denn wer das Fahrzeug sieht ahnt nicht, dass es sich um einen elektrisch angetriebenen PKW handelt.

Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor mit 85 kW (115 PS), der aus dem Stand heraus ein maximales Drehmoment von 270 Nm erzeugt. In 10,4 Sekunden kann man mit ihm von Null auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 140 km/h elektronisch begrenzt.

Die Reichweite liegt bei bis zu 190 Kilometern, wobei dieser Wert von der Fahrweise, der Topographie, den Witterungsverhältnissen usw. abhängig ist.
Um den Umstieg auf das E-Auto zu erleichtern, bietet VW den Käufern ein Mobilitätspaket an, laut diesem kann man sich in den ersten 3 Jahren kostenlos einen PKW mit einem Verbrennungsmotor ausleihen.

Der Kaufpreis beginnt bei 34.900 Euro Euro, weitere Infos und einen Fahrbericht gibt es hier: Electrified! Das Elektroauto VW e-Golf

4 comments on “Produktion des Elektroauto VW e-Golf ist in Wolfsburg gestartet”
  1. Prius says:
    14. März 2014 at 17:54

    Das ist schon ein schickes Auto und die Werte muss ich sagen bei mein ganzen Testfahrt ob mit den eGolf oder eUP liegen sehr genau und die 160Km bei UP und 190KM beim Golf kommen sehr gut hin und sind machbar, nicht so wie beim Zoe die 210KM oder 199Km beim Leaf die kam nicht erreicht.
    Aber ich muss sagen der Golf oder UP zu teuer ist. 5.000€ sollte er schon günstiger erste mal werden und ich hoffe das bis in Sommer da sich was tut, will sehr sehr gern endlich mein E-Flitz kaufen nun mal.
    Hoffe auch das Leaf udn Zoe Akku Version 2 bekommen mit doppelter Reichweite. Auch das der Zoe mit Akku mal angeboten wird, den die Mietpreise machen das ersparte was ein Elektroauto gegenüber ein Benziner leistet wieder kaputt :/

  2. Elektroautofahrer says:
    15. März 2014 at 16:37

    Hallo,

    also 13 Stunden Aufladezeit zuhause ist einfach nur peinlich. Und wenn man auf 8 Stunden runterkommen will muss man noch eine Wallbox usw. kaufen.

    Der e-Golf ist teurer als er auf den ersten Blick aussieht. Die Wärmepumpe für die Reichweite fehlt, Wallbox usw.

    Auch die Fußgängersicherheit ist fraglich. AutoBild kritisierte das schon. Kein Geräusch als Warnung.

    So etwas haben andere Elektroautos seit Jahren serienmäßig und schneller aufgeladen sind die auch.

    Und warum sollte jemand VW die Batterie 8 Jahre im voraus vorfinanzieren ? Die nächste Batterie-Generation ist schon angekündigt. Da ist die „Miete“ wie sie z.B. Nissan, Renault und Smart anbietet risikoärmer für den Käufer. Vor allem beim Wiederverkauf nach zig Jahren mit „fraglicher“ Batterie wird keiner mehr den e-Golf kaufen. Und wenn mit riesem Abschlag.

    Das ist ein reines Behördenauto Version 1.0, privat unverkäuflich außer an Harakiri-Geldvernichter Fans.

  3. FourOfFour says:
    15. März 2014 at 17:29

    Hallo,

    VW hat mit dem eGolf zwar mal wieder einen Stromer am Start, als Innovation ist er eher mittelmäßig.
    Als echte Alternative ist er zu lahm, als Stadtauto übermotorisiert; das gleiche gilt für die Akkugröße und die Reichweite.

    Da ein Auto im Schnitt nur eine Stunde am Tag fährt und viele 8 Stunden am Tag arbeiten oder schlafen ist das mit der Ladezeit eigentlich egal.

    Dass aber das Auto im Detail kein bisschen besser ist als der 1995 gebaute Golf III Citystromer mit Batterie-Upgrade auf neue Akkutechnik ist mehr als bedenklich.
    Die damals wirklich gute Idee, eine mit Diesel betriebene Standheizung zu verwenden wurde dagegen wegoptimiert – nicht gut für die Reichweite speziell im Winter.

    Das fehlende Konzept für das was man Schnell-Ladung nennen könnte ist ebenfalls bedenklich, das hat aber bisher eigentlich nur Tesla wirklich richtig gemacht.

    Mein Fazit:
    Auch VW zieht die Karre der deutschen Autoentwickler bezüglich eines guten E-Fahrzeuges nicht aus dem Dreck.
    Asiaten und Amerikaner werden in diesem Sektor den Deutschen den Rang ablaufen – leider.

    Gruß – FourOfFour
    (der selber einen der wenigen 95er Citystromer fährt)

  4. James says:
    16. März 2014 at 06:48

    Finde den Preis O.K. Nur die Reichweite mit den 190 km ist nur bei Nutzung der Eco Plus Einstellung realisierbar wie es auch in der Werbebrochure steht.

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