Für das Elektroauto BMW i3 gibt es bereits einige hundert Vorbestellungen

(19.03.2013, um 21:20Uhr wurde der Text aktualisiert)

Das Elektroauto BMW i3 kommt Ende 2013 in den Handel und bereits jetzt gibt es einige hundert Vorbestellungen.

Die Serienversion des Elektroauto BMW i3 wird auf der Automesse Auto-Salon Genf der Öffentlichkeit präsentiert. Bildquelle: BMW
Die Serienversion des Elektroauto BMW i3 wird auf der Automesse Auto-Salon Genf der Öffentlichkeit präsentiert. Bildquelle: BMW

Im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz von BMW hatte Ulrich Kranz (Chef des Projektes i) vor Journalisten technische Details zum Elektrofahrzeug i3 erläutert. Rein elektrisch soll die Reichweite bei etwa 160 Kilometern liegen, auch soll das Elektromobil über mehrere Fahrmodi verfügen, so das die Reichweite um bis zu 40 Kilometer verlängert werden kann.

Dank der BMW i ConnectedDrive Dienste wird die Reichweite bereits vor Antritt der Fahrt berechnet und soll möglichst realistisch angezeigt werden. In die Berechnung der möglichen Reichweite sollen alle relevanten Einflussfaktoren auf der geplanten Route berücksichtigt werden, so werden der Ladezustand der Batterie, Fahrstil, Aktivität von elektrischen Komfortfunktionen und dem gewählten Fahrmodus auch topografische Gegebenheiten, sowie die aktuelle Verkehrslage in die Berechnung einbezogen.
So werden bevorstehende Bergauffahrt, Stop-and-go-Verkehr oder Stau als energieintensiv und daher reichweitenmindernd einkalkuliert.

Der Energieverbrauch und damit die Reichweite des Elektromobil können vom Fahrer durch einen Wechsel des Fahrmodus aktiv beeinflusst werden, so wird einem das Ergebnis der Reichweiten-Berechnung stets in zwei Varianten angezeigt: So wird dem Fahrer bereits im Vorfeld angezeigt, wie weit er mit welchem Fahrmodus (Comfort, Eco Pro oder ECO PRO+) kommt.

Comfort steht hier für sportlich komfortabel, hier soll eine Reichweite von etwa 160 Kilometern möglich sein. Im Eco Pro Modus steht weniger Leistung zur Verfügung, hier erhöht sich die mögliche Reichweite um etwa 10 Prozent (also etwa 176 km).
Der Eco Pro+ Modus ist konsequent auf Reichweite ausgerichtet, unter anderem wird die Höchstgeschwindigkeit auf 90 km/h reduziert und Verbraucher wie Heizung und Klimaanlage werden auf einen energiesparenden Modus umgeschaltet. Der mögliche Aktionsradius steigt so um rund 25 Prozent gegenüber dem Comfort Modus.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann den i3 auch optional mit einem Range-Extender (Reichweitenverlängerer) kaufen. So erreicht man eine etwa 150 Kilometer höhere Reichweite. Laut Kranz soll die Gesamtreichweite damit bis zu 350 Kilometer liegen.

Der Reichweitenverlängerer soll sich erst einschalten, wenn die Batterieeinheit fast leer ist, so soll den Fahrern die Angst vor dem Liegenbleiben genommen werden.

Die Fahrgastzelle des Elektroauto BMW i3 besteht aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK), dass Chassis besteht aus Aluminium – soll will BMW beim Thema Leichtbau neue Maßstäbe setzen. Denn dank der Leichtbauweise wird das Elektrofahrzeug 250 bis 350 Kilogramm leichter sein, als ein herkömmliches Fahrzeug mit Elektromotor.

Das Jahr 2013 soll bei BMW ganz im Zeichen der Elektromobilität stehen, so sagte Reihofer:

“Die Zukunft gehört denen, die etwas wagen”.

Die Vorserienversion des BMW i3 ist bereits im Januar 2013 vom Band gelaufen, denn sonst wären die Probefahrten auch kaum möglich gewesen. Und man kann sich bereits jetzt für eine Probefahrt registrieren und auch gleich seine Vorbestellung einreichen, dazu sagt Reithofer:

“Für den BMW i3 sind bereits einige hundert Vorbestellungen eingegangen”.

Die BMW-Niederlassungen haben laut BMW großes Interesse daran, den i3 in ihren Verkaufsräumen anbieten zu dürfen. Denn die Nachfrage von Händlerseite übersteige das Angebot deutlich, so sagte ein BMW-Sprecher:

“Nicht alle Niederlassungen, die die i-Modelle wollen, werden sie am Anfang auch bekommen. Der Verkaufsstart für die i3, mit dem BMW sein Abenteuer in die Elektro-Mobilität startet ist noch nicht exakt definiert, soll aber noch in diesem Jahr erfolgen“.

Ende 2013 wird das Elektroauto BMW i3 auf den Markt kommen, der Preis wird vermutlich bei 40.000 Euro liegen – für den optionalen Range-Extender muss man mit einem Aufpreis von etwa 40.000 Euro rechnen.

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Das Elektroauto BMW i3 wird seit November 2013 in Deutschland verkauft. Bildquelle: BMW AG

BMW i3 mit Range-Extender

Das Elektroauto BMW i3. Bildquelle: BMW AG

BMW i3

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Kai

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8 Gedanken zu „Für das Elektroauto BMW i3 gibt es bereits einige hundert Vorbestellungen

  • 19. März 2013 um 18:10
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    Was ich mich immer frage: reichweitenverlaenger – diese machen doch die Reichweitenfrage ueberfluessig, oder nicht? Die Reichweite betraegt damit quasie unendlich, man muss lediglich eine Tankstelle erreichen koennen. Oder taeusche ich mich da?

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  • 19. März 2013 um 18:47
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    mit den eco pro modusen klingt interessant 🙂

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  • 19. März 2013 um 19:59
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    Bitte nochmal Korrektur lesen; sind ein paar Fehler drin.
    Die Eco-pro-modi hören sich interessant an.

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  • 19. März 2013 um 20:53
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    Sorry, ich habe den Artikel nochmal überarbeitet, bzw. bin gerade noch dabei.
    Unter anderem bin ich etwas näher auf die Fahrmodi eingegangen…

    Die Fehler sollten dann auch gleich raus sein, der Tag heute war echt zu lang und gerade verlangt eine Katze noch nach Aufmerksamkeit

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  • 19. März 2013 um 21:16
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    @Kai: Der Range-Extender macht die Batterie nicht ganz überflüssig, da die Batterie unter anderem beim bremsen etwas nachgeladen wird.
    Aber es gibt wohl zum Beispiel in den Niederlanden Fahrer von Opel Ampera (hat auch einen Range-Extender), welche ihre Fahrzeuge nicht an einer Steckdose aufladen – denn dort sind Elektromobile günstiger als reine Verbrenner..
    siehe: https://www.mein-elektroauto.com/2012/11/niederlander-nutzen-nicht-das-ganze-potenzial-ihrer-elektroautos-bzw-plug-in-hybridautos/6515/

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  • Pingback:Deutscher Auto Blogger Digest vom 19.03.2013 › "Auto .. geil"

  • 28. März 2013 um 12:26
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    Wie hoch werden wohl die Kosten für den Range Extender sein ?
    Die Angabe im letzten Satz RE nochmal 40 000 Euro kann bestimmt nicht sein.

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  • 17. April 2013 um 11:39
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    Der Charme des Reichweitenverlängerers ist nicht unbedingt, dass man mehr Kilometer weit kommt, sondern, dass man praktisch damit den BMW i3 auch als halbwegs „normales“ Auto verwenden kann = Benzin gibts überall auf dieser Welt, wenn mal kein Stromanschluss da ist. Ein 40.000 € – Auto muss das bringen.

    Motorräder haben teileweise auch nur 150km Reichweite (entspricht dem RangeExtender) und man kann damit in ganz Europa herumreisen …

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