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Bei der Auftaktveranstaltung des Shell Eco-Marathon hatte das Team proTRon die Gelegenheit, sein Elektroauto den geladenen Gästen zu präsentieren.

Elektroauto aeris von Team proTRon bei der Auftaktveranstaltung zum Shell Eco-Marathon

Elektroauto aeris von Team proTRon bei der Auftaktveranstaltung zum Shell Eco-Marathon

Das Team proTRon stammt von der Hochschule Trier und es hat das Elektroauto aeris entwickelt und gebaut, in Kombination mit den Solarzellen verfügt dieses Elektrofahrzeug über eine Reichweite von bis zu 5.607 Kilometer. Ohne Solarstrom sind immerhin noch stolze 3.008 km.

Bisher konnte das Hochschulteam mit seinem Stromer folgende Erfolge feiern:

  • 1. Platz der Gesamtwertung beim Shell Eco-Marathon 2011
  • Weltrekord mit 1,9g CO2 pro km (2011)
  • 2. Platz der Gesamtwertung beim Shell Eco-Marathon 2010, 2013 und 2014
  • 3. Platz der Gesamtwertung beim Shell Eco-Marathon 2012
  • Seit dem Jahr 2011 hat das E-Auto eine Straßenzulassung

Natürlich wird das Team aus Trier auch in diesem Jahr beim Eco-Marathon (21. – 24. Mai 2015)  in Rotterdam (Niederlande) dabei sein. Bisher haben die Studenten zwei Fahrzeuge konzipiert: aeris und proTRon, der erstere war auch bei der Auftaktveranstaltung in Köln zu sehen.

Das Ziel des Shell Eco Marathons ist es, mit einem Liter Treibstoff möglichst weit zu fahren – bei den elektrisch angetriebenen Varianten geht man von einer Kilowattstunde Strom aus.

Bei dem Wettkampf müssen die Fahrzeuge 10 Runden auf dem Parcours gefahren werden, um in die Wertung aufgenommen zu werden. Zur besseren Vergleichbarkeit dürfen sie nicht mehr als 39 Minuten fahren, die Durchschnittsgeschwindigkeit muss mindestens 25 km/h betragen.
Nach der Fahrt wird der Kraftstoffverbrauch ermittelt und hochgerechnet, wie weit das Auto mit einem ganzen Liter Kraftstoff oder einer Kilowattstunde Strom gekommen wäre.

Auch wenn das E-Auto relativ viel Strom mit den Solarzellen erzeugen kann, werden nur 20 Prozent des erzeugten Stroms bei dem Wettkampf gewertet.

 

Dies sind die technischen Daten vom Elektroauto aeris:

Reichweite: 2071 km/Liter (233km/KWh)
Gesamtgewicht: 145 kg ohne Fahrer
Akkumulator: Lithium-Eisen-Phosphat
cw-Wert: 0.17
angeströmte Fläche: 1,02 m²
Maße: L 3,5m x B 1,3m x H 1,1m
Sitzplätze: 2
Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h für den Eco-Marathon. Spätere Anpassung an den Straßenverkehr
CAN-Bus mit Telemetrieanbindung
Fronttriebler
Einzelradaufhängung in Hybridbauweise (Alu-CFK) Hinten
Ergonomie ausgelegt auf 85%-Mann (Größe 1,80m)
Rekuperatives Bremsen

Zu der Teamseite von proTRon geht es hier entlang: proTRon

In Teil 3 des Berichts zum Shell Eco-Marathon stelle ich das Team NAOB vor, dass Nicolaus-August-Otto Berufkolleg Köln war bei der Auftaktveranstaltung mit seinem Wasserstoffauto dabei.

Zu Teil 1 meines Berichts zur Auftaktveranstaltung geht es hier entlang: Auftaktveranstaltung zum Shell Eco-Marathon – Teil 1

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BMW und Scherm starten in München ein Pilotprojekt, bei dem ein rein elektrisch angetriebener 40 Tonner für Transporte im Stadtgebiet eingesetzt wird.

Ein echter Elektro-LKW: Der Terberg Typ YT202-EV, 4x2.  Ab Mitte 2015 werden die BMW Group und die Scherm Gruppe ein Fahrzeug dieser Art in München testen. Bildquelle: Terberg / BMW Group / Scherm Gruppe

Ein echter Elektro-LKW: Der Terberg Typ YT202-EV, 4×2. Ab Mitte 2015 werden die BMW Group und die Scherm Gruppe ein Fahrzeug dieser Art in München testen. Bildquelle: Terberg / BMW Group / Scherm Gruppe

Um Waren von einem Ort zum anderen zu transportieren, brauchen viele Geschäfte größere Fahrzeuge. Bisher blieb da häufig nur ein LKW mit einem Dieselmotor – in Zukunft könnte die Arbeit ein Elekro-LKW übernehmen. Die BMW Group und die SCHERM Gruppe haben in München ein Pilotprojekt gestartet, bei dem es um die Elektrifizierung des Lieferverkehrs geht.
Der E-LKW soll in der Testphase im Münchner Stadtgebiet eingesetzt werden, wo es ab dem Sommer für Just-in-Time-Materialtransporte im Kurzstreckenbereich zum Einsatz kommt.

Dabei pendelt der Elektro-LKW acht mal täglich zwischen dem Logistikunternehmen SCHERM und dem BMW Group Werk München, pro Strecke fährt er etwa zwei Kilometer.
Dadurch, dass der E-Transporter kein CO2 ausstößt, können pro Jahr bis zu 11,8 Tonnen CO2 eingespart werden.
Dies entspricht der Fahrstrecke eines BMW 320d Efficient Dynamics von nahezu drei Mal um die Welt.

Hermann Bohrer (Leiter des BMW Group Werkes München) sagt:

„Vor knapp zwei Jahren haben wir mit der Marke BMW i nachhaltige Mobilität auf die Straße gebracht. Mit dem rein elektrisch angetriebenen Lkw verdeutlichen wir, dass wir kontinuierlich an innovativen Lösungen arbeiten und uns auch Herausforderungen im Logistikbereich stellen“…„Deshalb freuen wir uns sehr über die Kooperation mit der SCHERM Gruppe.“

Die beiden beteiligten Unternehmen investieren in das Pilotprojekt einen sechsstelligen Betrag, dass Projekt ist erst einmal auf ein Jahr angelegt, wenn es erfolgreich verläuft, soll es ausgedehnt werden.

Rainer Zoellner (Projektleiter „eLKW“ bei der SCHERM Gruppe) ergänzt:

„Nach langer Suche haben wir nun eine Lösung für Elektromobilität im Transportbereich gefunden“..„Wir sind uns sicher, dass wir zusammen mit der BMW Group wertvolle Erfahrungen im Pilotprojekt sammeln werden.“

Wir dürfen also gespannt sein, wie das Projekt verläuft.

Via: Pressemeldung BMW

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Mit seinem Allradantrieb eignet sich das Elektroauto Tesla Model S P85D besonders gut für Fahrten im Schnee, nun hat Tesla Motors einen Werbeclip für seinen Superstromer veröffentlicht.

Elektroauto Tesla Model S P85 auf der Cebit Hannover 2015

Elektroauto Tesla Model S P85 auf der Cebit Hannover 2015

Bisher waren es vor allem Tesla-Fans, die selbst Werbevideos für die E-Autos des US-Autoherstellers produziert und veröffentlicht haben. Nun hat das US-Unternehmen anscheinend selbst ein Video auf Youtube veröffentlicht, dass in der Form auch im Fernsehen kommen könnte.

Zu sehen ist das Elektroauto Model S P85D, wie es in einer zum Teil mit Schnee bedeckten Landschaft gefahren wird. Kurz vor dem Ende wird noch einmal das prägnante Tesla-Logo eingeblendet.

Hier ist das Video:

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Bisher gibt es von der Marke BMW i das Elektroauto BMW i3 und das Plug-In Hybridauto BMW i8, bis zum Jahr 2020 könnte ein drittes Elektrofahrzeug dazu kommen.

Plug-In Hybridauto BMW i8

Plug-In Hybridauto BMW i8

Der Autohersteller hat angekündigt, noch dieses Jahr darüber zu entscheiden, ob ein weiteres (teil-)elektrisch angetriebener PKW unter der Submarke BMW i8 bis zum Jahr 2020 auf den Markt kommt.
Allerdings scheint die Frage weniger ob, als viel mehr was für ein Antrieb gewählt wird.  Vor dem Hintergrund, dass für die Autohersteller immer strengere CO2-Vorschriften gelten, sind die Autobauer quasi dazu gezwungen, Stromer auf den Markt zu bringen (oder je nach Land hohe Strafen zahlen zu müssen bzw. Umsatzeinbußen zu haben).

Über ein mögliches drittes Fahrzeug der i-Familie sagte Klaus Fröhlich (BMW Entwicklungsvorstand) gegenüber dem Magazin Automobilwoche, dass die Entscheidung über ein „völlig neues Innovationskonzept“ bis Ende des Jahres fallen soll. Noch ist alles offen, so sagte Fröhlich, dass es sich nicht zwingend um ein reines Elektroauto handeln müsse.

Im Jahr 2014 hat BMW 16.052 Einheiten des E-Auto i3 und 1.741 Exemplare des Plug-In Hybridauto i8 verkauft. Die Nachfrage nach den Stromern aus Bayern ist größer als erwartet, so liegt die Wartezeit für den i3 bei drei bis vier Monaten. Wer sich für den i8 entscheidet, muss sogar bis zu acht Monate warten.

Es könnte also sogar sein, dass es bald ein Brennstoffzellenauto aus dem Hause BMW gibt.

Via: Automobilwoche

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Das Elektroauto Nissan Leaf gehört zu den erfolgreichsten Stromern unserer Zeit, allerdings bezweifeln manche Skeptiker, dass die Batterieeinheit lange hält. Nun hat der Autohersteller mitgeteilt, dass 99,99 Prozent aller Batterieeinheiten selbst nach fünf Jahren voll funktionsfähig sind.

Robert Llewellyn und das Elektroauto Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan

Robert Llewellyn und das Elektroauto Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan

Seit fünf Jahren gibt es mittlerweile den Nissan Leaf auf den Markt, nun hat das E-Auto bewiesen, dass es langlebiger als ein PKW mit einem Benzin- oder Dieselmotor ist. Denn auf der Datengrundlage der Nutzerdaten, welche über ein Telemetriesystem Carwings an den Autobauer gesendet werden, konnte dieser nun feststellen, dass selbst nach fünf Jahren 99,99 Prozent der Batterieeinheiten voll funktionsfähig sind.

Damit hat sich gezeigt, dass die EV-Skeptiker (EV = engl. Electric Vehicle) mit ihrer Meinung, wonach »die Batterien bereits nach drei Jahren komplett ausgetauscht werden müssen“ oder „die Speicherkapazität bei Leaf Modellen mit hoher Laufleistung schon im ersten Jahr deutlich absinkt« nicht stimmt.
Laut Nissan ist die Ausfall- oder Fehlerquote der Stromspeicher mit unter 0,01 Prozent kaum messbar, insgesamt hat der Autohersteller nach eigenen Angaben nur drei fehlerhafte Batterien aufgedeckt.

Stellvertretend für die Langzeittüchtigkeit der Batterietechnologie steht ein Leaf Modell, dessen Besitzerin sich auch nach drei Jahren einer fehlerfreien Fortbewegung erfreut.

Robert Llewellyn (Elektroauto Verfechter der ersten Stunde und Moderator des britischen Online TV Kanals Fully Charged) stellt fest:

„Es gab zu Anfang viele Befürchtungen bezüglich elektrischer Antriebe. Doch mit den Monat für Monat steigenden Verkäufen verstummen die Kritiker immer mehr.“

Nissan konnte die Absätze des Leaf im vergangenen Jahr gegenüber 2013 um nochmals 33 Prozent steigern. Mit 15.098 Einheiten eroberte das Modell damit einen Anteil von über 25 Prozent am europäischen Elektrowagenmarkt.

Jean-Pierre Diernaz (Direktor für Elektromobilität von Nissan in Europa) sagt:

„Die Fakten sprechen für sich. Die Fehlerquote in unseren Autos ist vernachlässigbar; Zweifler finden keinen Ansatz mehr für Kritik.“

Die Batterietechnologie ist jedoch nur ein Teil der Erfolgsstory. Mit nur drei Hauptkomponenten – On-Board Ladegerät, Inverter/ Wechselrichter und Elektromotor – verursacht ein Nissan Leaf darüber hinaus 40 Prozent niedrigere Betriebskosten als ein Modell mit Otto- oder Dieselmotor.
Das Elektroauto Nissan Leaf wurde 2010 als eines der ersten Großserien-Fahrzeuge vorgestellt. Die für den europäischen Markt in Sunderland gefertigte Limousine ist mit über 165.000 verkauften Einheiten das erfolgreichste Elektroauto aller Zeiten. Zusammengenommen haben Leaf Besitzer rund um den Globus bislang eine Milliarde Kilometer zurückgelegt.

Via: Pressemeldung von Nissan

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Am 18. März 2015 war ich von Shell zu der Auftaktveranstaltung für den Eco-Marathon eingeladen worden, bei diesem Wettbewerb geht es darum, mit einem Liter Treibstoff (bzw. dem elektrischen Äquivalent) möglichst weit zu fahren.

Elektroauto aeris vom Team proTRon

Elektroauto aeris vom Team proTRon

Vom 21. bis 24. Mai 2015 wird der Shell Eco-Marathon in Rotterdam stattfinden, am vergangenen Mittwoch gab es eine Auftaktveranstaltung, bei der ein paar Teams ihre Fahrzeuge vorgestellt haben und diese auch testen konnten.

Gerade hier auf Mein-Elektroauto.com werden sich jetzt einige Fragen, warum ich dort war – schließlich haben Shell und Elektromobilität auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun.
Aber bereits seit 1985 gibt es den Shell Eco-Marathon, bei dem es darum geht, mit möglichst wenig Treibstoff, möglichst weit zu kommen. Zusätzlich gibt es in dem Wettbewerb auch Fahrzeuge mit Elektromotoren.

In diesem Jahr ist es der 30. Eco-Marathon, mittlerweile gibt in zwei Kategorien:

Einmal die „UrbanConcept“-Klasse, bei der die Fahrzeuge prinzipiell für den Straßenverkehr geeignet sein müssen und es gibt die „Prototypen“-Klasse, bei der den Teams in Punkto Konstruktion kaum Grenzen gesetzt sind.

In beiden Klassen gibt es zwei Hauptarten von Motoren: Verbrennungs- und Elektromotoren. Bei den Verbrennungsmotor können die Teilnehmer zwischen Benzin, Diesel, Ethanol, synthetischem Diesel aus Erdgas (GTL) oder Erdgas (CNG) wählen. Bei den E-Motoren zwischen Batterie und Brennstoffzelle.

Die Fahrzeuge müssen im Wettkampf 10 Runden auf dem Parcours steuern, um in die Wertung aufgenommen zu werden. Zur besseren Vergleichbarkeit dürfen sie nicht länger als 39 Minuten fahren und die Durchschnittsgeschwindigkeit muss mindestens 25 Kilometer betragen. Nach der Fahrt wird der Kraftstoffverbrauch ermittelt und hochgerechnet, wie weit das Auto mit einem ganzen Liter Kraftstoff oder einer Kilowattstunde Strom gekommen wäre.

Bei dem diesjährigen Eco-Marathon werden 16 Teams mit ihren Fahrzeugen teilnehmen, dazu gehören unter anderem die Teams proTRon (von der Hochschule Trier, Elektroauto) und NAOB (Nicolaus-August-Otto Berufskolleg Köln, Wasserstoffantrieb).

In diesem Jahr haben sich insgesamt 230 Teams aus 30 Ländern in Europa und Afrika für den Wettkampf vom 21. bis 24. Mai in Rotterdam (Niederlande) qualifiziert.

Langsam geht es in die heiße Phase

Am 18. März fand am Safety Center der Shell Rheinland Raffinerie eine Auftaktveranstaltung statt, bei der eine Auswahl an Teams ihre Fahrzeuge vorstellen und testen konnte.
Unter anderem wurde das Team „Schluckspecht“ von der Hochschule Offenburg vorgestellt, welches mit ihrem Fahrzeug in der UrbanConcept-Klasse 390 Kilometer mit einem Liter Diesel fahren konnte.

Bei einer Pressepräsentation haben die geladenen Gäste unter anderem erfahren, dass die ersten Fahrzeuge noch zum Teil aus Holz gebaut worden sind – mittlerweile haben 3D-Drucker und Bauteile aus Kohlefaser Einzug gehalten.

Interessant war, dass Herr Bram Steenks (General Manager Shell Rheinland Raffinerie) sagte, das er davon ausgeht, dass es in Zukunft eine Vielzahl an Antriebskonzepten geben wird – so bezeichnete er Elektroautos Fahrzeuge für Stadt- und Kurzstrecken. Für weite Fahrten wird es seiner Meinung nach, auch in künftiger Zeit Verbrenner geben.

In Teil 2 werde ich das Team proTRon mit seinem Elektroauto aeris vorstellen, in Teil 3 geht es um das Team NAOB mit seinem Wasserstofffahrzeug.

(Zum Thema Transparenz: Für die Veröffentlichung an sich habe ich kein Geld erhalten, mir werden/wurden lediglich die Fahrkosten von Hannover nach Köln erstattet.)

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In den Innenstädten ist es meistens ein paar Grad wärmer als auf dem Dorf, dank Elektroautos könnte es in Zukunft auch in den Städten etwas kühler sein.

Elektroauto Tesla Model S Wärmebildkamera. Bildquelle: Screenshot Youtube.com (User KmanAuto)

Elektroauto Tesla Model S Wärmebildkamera. Bildquelle: Screenshot Youtube.com (User KmanAuto)

Das es in der City wärmer als auf dem Land ist, hat vielfältige Gründe – einer sind die Abgase, welche aus Schornsteinen und dem Autoauspuff kommen.Allerdings geben E-Autos auch weniger Wärme an die Umwelt ab, da im Motor kein Verbrennungsprozess stattfindet.

Nun hat Canbing Li mit seinen Forscherkollegen von der Hunan University (China) in der Fachzeitschrift «Scientific Reports» einen Artikel veröffentlicht, wonach elektrisch angetriebene PKW Städte weniger zu einer Hitzeinsel machen würden. Dies habe unter anderem den Vorteil, dass weniger Geld für Klimaanlagen ausgegeben werden müsse.

Das Forscherteam hat errechnet, wie sich die Sommerhitze entwickeln würde, wenn alle Autos mit einem Verbrennungsmotor, welche 2012 in der Hauptstadt gefahren sind, durch Elektroautos ersetzt worden wären. Demnach würde es im Sommer in Peking durchschnittlich um 0,94 Grad kühler werden. Da die Klimaanlagen nicht so viel leisten müssten, könnte man dort 14 Millionen Kilowattstunden Strom einsparen. Gleichzeitig könnten so täglich etwa 10.700 Tonnen CO2 eingespart werden.

In ihrem Artikel schreiben die Forscher auch, dass von E-Autos sowohl das weltweite Klima als auch das lokale Klima profitieren würden.
Allerdings schreiben die Wissenschaftler, dass es zur Verbesserung des Klimas darauf ankommt, dass der Strom umweltfreundlich produziert wird.

Hier geht es zu dem Fachartikel:

Hidden Benefits of Electric Vehicles for Addressing Climate Change

Via: Automobilwoche

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Der Elektroauto-Hersteller Nissan hat eine Aufstellung aller Ladestationen für E-Autos in Japan angefertigt, dabei hat das Unternehmen festgestellt, dass es mehr Stromtankstellen als  Tankstellen für Verbrenner gibt.

Ladestation für Elektroautos auf der Cebit

Ladestation für Elektroautos auf der Cebit

Laut Nissan gibt es in Japan etwa 40.000 Ladestationen für Elektroautos, dass Tankstellennetz des Landes kommt nur auf ca. 34.000 Stationen. Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass jede Tankstelle in der Regel über mehrere Zapfsäulen verfügt. Gleichzeitig befinden sich auch Ladesäulen in Privatbesitz, so das nicht jeder Stromer-Fahrer darauf zugreifen kann.

Damit es die Fahrer von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen einfacher haben, die richtige Lade Ladestation zu finden, gibt es unter anderem das Projekt „Open Charge Map“.

Dort sind bisher weltweit 28.475 Stromtankstellen aufgelistet, laut der App befinden sich in Deutschland etwa 3.000 Stationen mit 9.000 Anschlüsse. Besser haben es hierbei noch die Besitzer von Verbrennern, denn es gibt derzeit etwa 14.562 Tankstellen in Deutschland.

Via: Digitaljournal

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Nissan hat sein Elektroauto Leaf mit einem selbstleuchtenden Lack lackiert, nun wurde der Stromer auf einer ebenfalls fluoreszierenden Straße getestet.

Elektroauto Nissan Leaf - Glow in the Dark. Bildquelle: Nissan

Elektroauto Nissan Leaf – Glow in the Dark. Bildquelle: Nissan

Vielerorts wird die Straßenbeleuchtung nicht durchgängig benötigt, daher experimentieren immer mehr Kommunen und Unternehmen mit der Möglichkeit, wie man diese effizienter gestalten kann.

In den Niederlanden befinden sich selbstleuchtende Fahrbahnmarkierungen beim Teilstück der N329 bei Oss (Provinz Nordbrabant), der Highway wurde 2012 im Rahmen des Projekts „Smart Highway“ auf 600 Meter Länge mit bei Dunkelheit blaugrün strahlenden Mittel- und Seitenstreifen versehen.

Nun wurde der erste Leaf mit phosphoreszierender Lackierung zu Testzwecken auf die fluoreszierende Autobahn geschickt, diese befindet sich in der Nähe der 85.000 Einwohner zählenden Ortschaft.

Dank eines in die Farbe gemischten Pulvers absorbieren die auf die Fahrbahn gemalten Streifen das Tageslicht und geben die gespeicherte Energie über einen Zeitraum von acht Stunden wieder ab.

Daan Roosegaarde (Erfinder des Smart Highways) sagt zu dieser Art der Straßenbeleuchtung:

„Diese Technik macht Straßenlaternen überflüssig und hilft so, den Stromverbrauch zu senken“… „Den ersten in der Nacht selbst leuchtenden Personenwagen in Gestalt des Nissan Leaf auf unserer Straße zu erleben, ist ein Privileg für uns. Denn er spiegelt Ziele wieder, die wir mit unserem dynamischen Lack erreichen wollen.“

Unter anderem könnten die neuartigen Farbmischungen auch dazu genutzt werden, Autofahrer vor Glatteis zu warnen, so Roosegaarde.

Im Februar diesen Jahres hat Nissan nach eigenen Angaben als erster Automobilhersteller der Moderne eine bei Einbruch der Dunkelheit selbstleuchtende Autolackierung vorgestellt.
Diese speichert tagsüber die UV-Strahlung der Sonne und lässt den zunächst als Einzelstück gefertigten Leaf in Abhängigkeit zum Umgebungslicht acht bis zehn Stunden lang sanft glimmen.
Dadurch soll der PKW zum Beispiel auf dunklen Seitenstraßen oder einem unbeleuchteten Parkplatz leichter auszumachen ist. Der nach einer bestimmten Formel entwickelte Leuchtlack besteht ausschließlich aus organischen Stoffen. Unter den Bestandteilen sind auch Strontium Aluminate – geruchsfreie sowie chemisch und biologisch neutrale Pigmente aus der Gruppe der Seltenen Erden.

Bisher gibt es bereits verschiedene Drittanbieter, welche schon heute nicht-organische Leuchtlacke oder selbstleuchtende Autoüberzüge anbieten. Doch behauptet Nissan von sich selbst, der erste Autobauer zu sein, der einen Lack nach dieser umweltfreundlicheren Formel direkt auf die komplette Karosserie aufbringt.

Mit seinem leuchtenden Beispiel will der Autobauer nicht in die Serienproduktion gehen, denn es soll symbolisieren, dass immer mehr Elektroauto-Besitzer ihr Fahrzeug mit Hilfe von Solarenergie aufladen.

In dem folgenden Video sieht man den Leucht-Leaf in Aktion:

Via: Pressemeldung von Nissan

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In der Videoreihe “How it’s Made Dream Cars” wird auch gezeigt, wie das Elektroauto Tesla Model S produziert wird – für alle Interessierten ist es ein sehenswertes Video.

Elektroauto Tesla Model S

Elektroauto Tesla Model S

Das Model S von Tesla Motors hat eine Menge Fans, mittlerweile hat der US-Autohersteller fast einen Kultstatus wie Apple. Daher wird es sicherlich für so manchen Interessant sein, wie der Stromer produziert wird.

Hier ist das Video mit 21 Minuten Laufzeit:

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