Damit man Plug-In Hybrid- und Elektroautos überall bequem nutzen kann, ist auch eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur wichtig. Im Rahmen der Begleit- und Wirkungsforschung (BuW) der Schaufenster Elektromobilität wurde nun eine Umfrage zum Thema Fahrzeugnutzung, Ladeverhalten und Ladeinfrastruktur gestartet.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Die TU Dresden führt im Auftrag der Begleit- und Wirkungsforschung im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ eine Umfrage durch, hierbei geht es um folgende Themen:

  • Fahrzeugnutzung
  • Bewertung der Ladeinfrastruktur
  • Ladeverhalten und –abläufen befragen.

Der Schwerpunkt liegt hierbei auf öffentlich verfügbarer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
Es werden insbesondere die Nutzer von Elektro- und Plug-In Hybridautos gebeten, an der Umfrage teilzunehmen.

Hier geht es zu der Umfrage: www.ladeinfrastruktur-umfrage.de

Und hier ist der vollständige Pressetext:

Wo und wie sollte das Laden von Elektrofahrzeugen künftig möglich sein?

 

Noch ist die Elektromobilität nicht auf den Straßen Deutschlands angekommen. So wird das Stadt- und Straßenbild weder durch eine markante Anzahl von Elektrofahrzeuge noch eine große Sichtbarkeit von Angeboten zur Aufladung dieser Fahrzeuge geprägt – ein Tatbestand, der erklärt, warum dieses Thema jenseits der Verlautbarungen von Politik, Wissenschaft und Presse im alltäglichen Leben wenig wahrgenommen wird.

Um das Ziel zu erreichen, dass im Jahr 2020 eine Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sind, wurde durch die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket mit einem Volumen von 1 Milliarde Euro auf den Weg gebracht. So wurde Anfang Juli ein Umweltbonus in Form einer Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro für reine Elektrofahrzeuge und 3.000 Euro für Plug-In-Hybridfahrzeuge eingeführt. Bisher konnte jedoch dieser die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen nicht spürbar ankurbeln.

Für den Ausbau der Ladeinfrastruktur werden darüber hinaus 300 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zwei Drittel dieses Fördervolumens, 200 Millionen Euro, sollen in den Auf- und Ausbau von sogenannten Schnelladesäulen fließen, an denen Elektrofahrzeuge innerhalb von 30 Minuten fast vollständig geladen werden können. Momentan existieren in Deutschland rund 6.000 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Nach Bundesverkehrsminister Alexander Dobrint sind jedoch 15.000 erforderlich, um die Ladevorgänge von einer Millionen Elektrofahrzeuge realisieren zu können.

Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ist untrennbar verbunden mit Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl und eines flächendeckenden Angebots von Lademöglichkeiten. In einer vorangegangenen Studie der TU Dresden (www.elektromobilitaet-analyse.de) gaben knapp 40% der befragten „Elektromobilisten“ an, dass öffentlich zugängliche Ladesäulen eine wesentliche Voraussetzung für die Verbreitung von Elektromobilität ist.

Das heißt, Angebote zur Aufladung von Elektrofahrzeugen z. B. in Form von öffentlichen Ladesäulen sind einerseits Wegbereiter für die Sichtbarkeit von Elektromobilität und andererseits Grundlage für die Vertrauensbildung bei potentiellen Nutzern, das nur erreicht wird, wenn ein Elektrofahrzeug jederzeit in Analogie zur altbekannten Tankstelle geladen werden kann. Damit bilden sie eine wesentliche Voraussetzung für die Kaufentscheidung von Elektrofahrzeugen.

Neben dieser wichtigen Signalfunktion von Ladeeinrichtungen im öffentlichen Raum sind die Erfahrungen und Bedürfnisse der bereits aktiven Fahrer von Elektrofahrzeugen von besonderer Bedeutung, um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu stimulieren. Hier werden insbesondere Themen wie Nutzungshäufigkeit und Standorte von Ladesäulen, Services und Preisbildung intensiv diskutiert.

Vor diesem Hintergrund führt die TU Dresden im Auftrag der Begleit- und Wirkungsforschung im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ eine Befragung unter www.ladeinfrastruktur-umfrage.de durch.

Es sind sowohl Interessenten als auch erfahrene Nutzer von Elektro-PKW und Hybrid-PKW angesprochen und aufgefordert, sich zu beteiligen. Mit der Erhebung sollen Nutzerprofile, Bedarf und Anforderungen an Ladeeinrichtungen differenziert nach unterschiedlichen Nutzergruppen ermittelt werden. Ziel ist es, durch den Abgleich der aktuellen Situation und mit den Anforderungen derzeitiger und künftiger Nutzer, Handlungsempfehlungen für einen bedarfsgerechten Auf- und Ausbau von öffentlichen Ladeeinrichtungen in Deutschland unter Berücksichtigung einer optimalen Standortauswahl abzuleiten.

Alle Teilnehmer der Umfrage erhalten auf Wunsch nach Abschluss der Studie einen Ergebnisbericht. Die Studie wird durch die Begleitforschung verbreitet.*

*Alle in der Umfrage erhobenen Daten werden sicher aufbewahrt und vertraulich behandelt. Es wird keine IP Adresse erhoben.

Ab sofort kann das Elektroauto Tesla Model S und das Elektro-SUV Model X mit einer 100 kWh großen Batterieeinheit bestellt werden, somit liegt zum Beispiel  die Reichweite des Model S P100D bei etwa 613 Kilometern.

Die Elektroautos Tesla Model S und Model X können nun mit einer bis zu 100 kWh großen Batterieeinheit bestellt werden. Bildquelle: Screenshot von TeslaMotors.com

Die Elektroautos Tesla Model S und Model X können nun mit einer bis zu 100 kWh großen Batterieeinheit bestellt werden. Bildquelle: Screenshot von TeslaMotors.com

Noch vor kurzem waren es nur Gerüchte und ab sofort kann man die Elektroautos Model S und Model X tatsächlich mit einem 100 kWh großen Energiespeicher kaufen, leider werden das Model S P100D und das Model X P100D vorerst nur in den USA angeboten.
Elon Musk sagte auf der Pressekonferenz, dass die Entwicklung des großen Stromspeichers Tesla Motors vor große Herausforderungen gestellt habe. Die neue Batterie bietet 11 Prozent mehr Kapazität.

Es gab aber auch noch weitere Verbesserungen, welche die Stromer von Tesla günstiger macht. So kann man nun mit dem Model S P100D in 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen, mit dem Elektro-SUV Model X P100D dauert der Sprint auf 100 km/h nur noch 3,1 Sekunden.

Laut Musk handelt es sich damit um die schnellsten Serienfahrzeuge der Welt, aber auch die Reichweite beeindruckt: So kann man nun mit dem Model S P100D etwa 613  und mit dem Model X 100D um die 542 Kilometer weit fahren.

So kann man laut Musk in einer normalen Geschwindigkeit die Strecke von Los Angeles nach San Francisco fahren, ohne das man das E-Auto aufladen müsse – die Strecke beträgt immerhin stolze 614 Kilometer.

Wann man die 100 kWh Variante auch in Deutschland bestellen kann, steht derzeit noch nicht fest.

Das Elektroauto Tesla Model S wird durch verschiedene Verbesserungen noch schneller, so kann man in Zukunft mit dem Sportstromer in etwa 2,6 Sekunden aus dem Stand auf fast 100 km/h beschleunigen kann.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Wie jeder andere Autohersteller auch, verbessert Tesla Motors kontinuierlich seine PKW. Allerdings sind es bei vielen anderen Autobauern eher optische Veränderungen, welche daher auch als Facelift bezeichnet werden.

Bei den Fahrzeugen von Tesla verändern sich in fast regelmäßigen Abständen auch die technischen Daten, so werden größere Batterieeinheiten, zusätzliche Hardware für den Autopiloten oder andere bessere Teile eingebaut.

Die neuste Version des Elektroauto Tesla Model S P90D verfügt im Ludicrous-Modus über etwa 700 PS, die 2 Elektromotoren können sogar mit den Standardreifen den Wagen in etwa 2,6 Sekunden von 0 auf 96 km/h beschleunigen.

Der Ludicrous-Modus (11.100 Euro) gehört ebenso wie das Performance-Paket (Aufpreis im Vergleich zum Model 90D: 22.100 Euro) zu den kostenpflichtigen Dingen, welche man beim Autokauf kostenpflichtig dazu buchen muss.

Auf der Bestellseite von Tesla Motors steht, dass man den Luxusstromer mit dem Beschleunigungsupdate in 2,8 Sekunden von 0 auf 96,56 km/h beschleunigen kann.
Die Autoren von Dragtimes.com haben beim Testen allerdings festgestellt, dass das Model S in nur 2,6 Sekunden aus dem Stand auf 96,56 km/h beschleunigt werden kann.
Laut Dragtimes kommt die gute Beschleunigung dadurch zu stande, dass das Fahrzeug beim Ludicrous-Paket eine bessere Sicherung erhält, welche Ströme zwischen 1.300 und 1.500 Ampere im Millisekundenbereich überwachen und notfalls regeln.
Allerdings ist dies nicht der einzige Grund für die Leistungssteigerung von etwa 50 Kilowatt (das alte Model S P90D verfügt über eine Leistung von etwa 500 Kilowatt / 670 PS).
Daher vermuten die Autoren von Electrek.co, dass zum Beispiel schon die 100 kWh große Batterieeinheit verbaut wird oder das der 90 kWh große Energiespeicher und die Software verbessert worden sind.
Allerdings kostet das Model S P90D mit dem Beschleunigungspaket mehr als 130.000 Euro, für 76.600 Euro kann man sich wenigstens das „Einsteigermodell“ Model S 60 kaufen.
Da dieser Kaufpreis für den Großteil der Menschen noch immer zu sein wird, bringt Tesla im Jahr 2018 das Model 3 mit einem Verkaufspreis von vermutlich 40.000 Euro auf den Markt
Via: Golem (dessen Autoren auf Electrek und Dragtimes verweisen)

 

Im September startet an der Ostfalia Hochschule das Projekt „Elektromobilität ist weiblich“, dass Ziel ist es, Frauen für Elektrofahrzeuge zu begeistern.

Die Ostfalie will Frauen für die Elektromobilität begeistern, dafür werden interessierte Frauen aus Salzgitter gesucht. Bildquelle: Hochschule Ostfalia

Die Ostfalie will Frauen für die Elektromobilität begeistern, dafür werden interessierte Frauen aus Salzgitter gesucht. Bildquelle: Hochschule Ostfalia

Derzeit werden Elektroautos überwiegend von Männern gekauft, da Frauen allerdings noch immer mehr als Männer Kurzstrecken fahren, sind gerade sie als Zielgruppe für die Nutzung von Elektrofahrzeugen interessant.

Das Institut für Verkehrsmanagement an der Ostfalia Hochschule will mit dem Projekt „Elektromobilität ist weiblich“ die Einstellungen von Frauen zur Elektromobilität hin untersuchen.
Im Rahmen des Projektes sollen Frauen von dem Thema Elektromobilität überzeugt werden und sie sollen für Elektrofahrzeuge begeistert werden.

Am 15. August wurde das Projekt der Presse präsentiert, das Hochschulvorhaben wird aus einem Landes-Fonds zur Stärkung der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg finanziell unterstützt.
Derzeit sind es vor allem Männer, welche sich zum Beispiel Elektroautos kaufen.

Darum richtet sich das Projekt ausschließlich an Frauen

Laut der Hochschule gibt es auch in Zeiten der Gleichberechtigung noch immer Unterschiede im Rahmen der Verkehrsteilnahme, die Unterschiede sind laut der Hochschule (Quelle Ostfalia Hochschule) :

  • „im Durchschnitt kürzere Einzelwege fahren
    ein Verbrennungsmotor also oft im Kaltstartbereich fährt (hoher Kraftstoffverbrauch, noch nicht voll wirksamer Katalysator)
  • kürzere Gesamtstrecken erledigen
    deshalb weniger elektrische Reichweite notwendig ist
  • größere Anteile ihrer Wege innerorts unterwegs sind
    wo der Vorteil des Elektro- gegenüber dem Verbrennungsantrieb am größten ist und lokale Emissionsfreiheit und geringere Lärmentwicklung von E-Pkw besonders wichtig sind
  • häufiger am Wohnort anwesend sind (Hausfrau oder Halbtagskraft)
    damit häufiger Zugang zum privaten (zukünftig steuerbaren) Ladepunkt haben
    – um tagsüber PV-Strom vom eigenen Dach zu laden – Smart Home
    – um zu Netzentlastungen für den Energieversorger beizutragen – Smart Grid
  • häufiger ihr(e) Kind(er) begleiten und häufiger einkaufen
    was wegen des zusätzlichen Gewichts mit einem Fahrrad beschwerlich ist, mit einem (Lasten-)Pedelec aber zu bewältigen wäre“

Frauen sollen mit dem Thema Elektromobilität vertraut gemacht werden

Das Forschungsvorhabens besteht laut der Hochschule aus den folgenden Punkten (Quelle Ostfalia Hochschule):

  • Infoveranstaltungen zur E-Mobilität nur für Frauen, bei denen kurze Probefahrten möglich sind
    so wird die Scham von Frauen umgangen, sich vor Technik-begeisterten Männern mit ihren Fragen zu blamieren, also die Frage erst gar nicht zu stellen und/oder sich auf eine solche Veranstaltung erst gar nicht zu begeben.
  • E‑Pkw- und Pedelec-Testzeiträume von 14 Tagen ausschließlich für Frauen
    damit die Anlaufschwierigkeiten überwunden sind und die Testfahrerinnen sich sicher fühlen im Umgang mit dem Fahrzeug. (Anmerkung der Redaktion: Zum Beispiel das Elektroauto VW eGolf)
  • ErFAHRungsaustausch von Frau zu Frau
    dazu laden die Testfahrerinnen innerhalb der zweiten Woche ihnen persönlich bekannte Frauen (Kolleginnen, Nachbarinnen, Sportkameradinnen, …) zu sich nach Hause ein und berichten von ihrem elektrischen Fahren (emotionaler Input) und eine Projekt-Mitarbeiterin steuert fachlichen Input bei.

    Die Aufenthaltszeiten der Testfahrerinnen am Wohnort werden von ihnen per Fahrtenbuch erfasst und dem lokalen PV‑Strom-Angebot  gegenübergestellt.

Meine Meinung über das Projekt Elektromobilität ist weiblich

Ich bin gespannt, wie sich das Projekt entwickelt. Leider können anscheinend nur Frauen teilnehmen, welche in Salzgitter wohnen. Warum oft Männer zu den Menschen gehören, welche eher ein Elektroauto kaufen, liegt laut einer Studie (welche ich leider gerade nicht gefunden habe) daran, dass Frauen eher ein praktisches und dabei preisgünstiges Auto bevorzugen. Eine Ausnahme scheinen in dem Bereich nur die SUV zu sein, so zählen für viele Frauen die bessere Sicht, die subjektiv gefühlte Sicherheit durch die Größe und das Raumangebot eines solchen SUVs zu den positiven Entscheidungsmerkmalen.

An dieser Stelle darf man aber nicht vergessen, dass es auch im Bereich der Elektromobilität Vorreiterinnen – wie zum Beispiel Jana Höffner (aka ZoePionierin) – gibt.

Zu der Projektseite der Ostfalia geht es hier entlang: Elektromobilität ist weiblich

 

Wer ein Elektroauto fährt, kann viel Geld sparen. So erhält man nicht nur beim Kauf eines Stromers den Umweltbonus, sondern man spart später auch die KFZ-Steuer, spart bei der Wartung des PKW erhält bei manchen Versicherungen einen Rabatt für ein besonders umweltfreundliches Fahrzeug.

Fotolia_39130945 Bildquelle stockWERK - Fotolia.com

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Zwar sind Plug-In Hybrid– und Elektroautos in der Anschaffung noch teurer, als ein vergleichbarer PKW mit seinem Verbrennungsmotor, aber als Stromer-Fahrer kann man später in den Bereichen Kraftstoff, steuern und manchmal auch bei der Versicherung sparen.

Seit dem 2. Juli gibt es in Deutschland den Umweltbonus, dies ist eine Kaufförderung für Elektro-, Plug-In Hybrid und Brennstoffzellenautos. Für Plug-In Hybride erhält man bei der Anschaffung einen Bonus in Höhe von 3.000 Euro, bei E-Autos sind es 4.000 Euro.
Wenn man das Auto dann erst einmal hat, kann man relativ viel Geld bei dem Kraftstoff sparen. Denn der Strompreis ist im Vergleich zum Benzin- oder Dieselpreis für eine Fahrzeugfüllung viel geringer: Wenn man zum Beispiel sein Elektroauto Tesla Model S (mit einer 90 kWh großen Batterieeinheit) zu Hause auflädt, zahlt man etwa 19 bis 22 Euro und kann dann um die 500 Kilometer weit fahren.Um einen Verbrenner voll aufzutanken, muss man bei Super E10 etwa 49 Euro bezahlen.

Aber auch bei dem Thema KFZ-Versicherung kann man als Fahrer eines Elektrofahrzeugs Geld sparen, so bietet zum Beispiel die Versicherung Direct Line einen Rabatt in Höhe von 10 Prozent für schadstoffarme Automodelle.

Großer Vorteil: Ein Elektroauto hat weniger Verschleißteile als ein Verbrenner

Das war aber noch nicht alles, so spart man mit einem reinen Elektroauto auch noch später Geld, wenn es um die Verschleißteile geht.
So verfügt ein E-Auto in der Regel nicht über folgende Teile:

  • Kupplungsscheibe
  • Keilriemen / Steuerkette
  • Luft- und Ölfilter
  • Zündkerzen
  • Kupplung
  • Getriebe, Gangschaltung und Nockenwelle
  • Katalysator
  • Auspuff

Dies sind alles Teile, welche unter Umständen eine teure Reparatur bzw. Austausch nach sich ziehen. So gehört zum Beispiel die Kupplungsscheibe zu den typischen Verschleißteilen, welche unterschiedlich schnell ausgetauscht werden müssen.
Zwar kann diese bis zu 150.000 Kilometer halten, aber es gibt auch Fälle, bei denen der Austausch nach 30.000 oder 60.000 Kilometern fällig ist. Eine Reparatur kann in den meisten Fällen nur eine Werkstatt vornehmen, so das man inklusive Arbeitsstunden mit etwa 1.300 Euro (Seat Ibiza, Vertragswerkstatt) rechnen muss.
Aber auch der Keilriemen gehört zu den klassischen Teilen, welche man mindestens einmal im Autoleben austauschen muss. Da bei den Austauscharbeiten oft auch noch andere Teile ausgetauscht werden müssen, zahlt man hier (inkl. Arbeitsstunden) um die 500 bis 600 Euro.

Fairerweise muss man allerdings erwähnen, dass der Stromspeicher in einem E-Auto auch zu den typischen Verschleißteilen gehört – allerdings garantieren die Autohersteller in der Regel eine großzügige Mindestlaufzeit.
Denn wie jeder andere Akkumulator auch, verlieren die einzelnen Akkuzellen in den Batterieeinheiten je nach Benutzung einen Teil ihrer Kapazität. Wie schnell eine Batterie altert, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab, dazu zählen die Umgebungstemperatur, Anzahl der Ladevorgänge, Art der Ladung (Schnellladevorgänge können unter Umständen zu einer geringeren Nutzungsdauer führen).

Insgesamt überwiegen die Vorteile eines Elektroautos im Hinblick auf einen Verbrenner, so kann man auf Dauer nicht nur Geld sparen, sondern man tut auch etwas für die Umwelt – da die Stromer einerseits leiser unterwegs sind und zum anderen bei der Nutzung von sogenannten Ökostrom auch die Umwelt davon profitiert.

 

 

 

 

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