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Das Elektroauto BMW i3 gibt es in Zukunft auch mit einer Reichweite von 300 Kilometern, die bisherige Version bleibt weiterhin im Programm.

Elektroauto BMW i3

Elektroauto BMW i3

So langsam kommen immer mehr Stromer mit einer Reichweite von mindestens 300 Kilometern auf den Markt, im Sommer macht der i3 von BMW den Anfang. Denn ihn gibt es dann auch mit einer Batterieeinheit mit 33 kWh, die jetzige 22 kWh Batterie bleibt weiterhin im Programm.

Somit bringt BMW zweieinhalb Jahre nach der Markteinführung des i3 eine Version mit überarbeitete Version auf den Markt, dass höhere Stromspeichervolumen wird durch eine höhere Speicherdichte der Lithium-Ionen-Zellen erreicht. Die Alltagsreichweite soll auch bei niedrigen Temperaturen, bei Benutzung von Sitz- oder Heckscheibenheizung oder der Klimaanlage 200 Kilometer betragen. Der Aufpreis für die größere Batterieeinheit beträgt nur 1.200 Euro.

Wer schon jetzt einen BMW i3 fährt, kann sich in sein Fahrzeug die größere Batterie einbauen lassen. Wie teuer dies werden wird, hat der Autohersteller noch nicht verraten.
Die ausgetauschten Akkuzellen werden später als Teil eines größeren stationären Stromspeichers eingesetzt.

Der Kaufpreis für das Elektroauto BMW i3 beginnt derzeit bei 34.950 Euro, wer den größeren Stromspeicher haben will, muss 36.150 Euro bezahlen. Die Range-Extender-Variante wird ebenfalls weiter im Programm bleiben, diese schlägt mit 5.000 Euro zu buche:

  • BMW i3 (22 kWh, 60 Ah): 34.950 Euro (rein Elektrischer Antrieb)
  • BMW i3 (22 kWh, 60 Ah): 39.950 Euro (Zusätzlich zu dem Elektromotor gibt es einen Range-Extender)
  • BMW i3 (33 kWh, 94 Ah): 36.150 Euro (rein Elektrischer Antrieb)
  • BMW i3 (33 kWh, 94 Ah): 41.150 Euro (Zusätzlich zu dem Elektromotor gibt es einen Range-Extender)

Mit der Kaufförderung für Elektroautos, welche im Mai 2016 starten soll, kann 4.000 Euro von den oben genannten Preisen abziehen. Allerdings sollte man sich vorher sicherheitshalber bei dem Verkäufer erkundigen, ob die Kaufprämie auch für die Range-Extender Versionen gilt.

In immer mehr Städten gibt es Carsharing-Anbieter, die Region Hannover will bis zum Jahr 2020 auch in den 20 Umlandkommunen CarSharing-Angebote einrichten.

Flinkster ist das Carsharing-Angebot der Deutschen Bahn. Zur Flinkster-Flotte gehören auch die e-Flinkster genannten Elektroautos - u.a. Peugeot. Seit Sommer 2010 sind die e-Flinkster in den Städten Frankfurt (Main), Berlin und Saarbrücken unterwegs. In Berlin sind sie Bestandteil des Projektes BeMobility zur Integration von Elektrofahrzeugen in den öffentlichen Verkehr. Bildquelle: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Symbolbild. Flinkster ist das Carsharing-Angebot der Deutschen Bahn. Zur Flinkster-Flotte gehören auch die e-Flinkster genannten Elektroautos – u.a. Peugeot. Seit Sommer 2010 sind die e-Flinkster in den Städten Frankfurt (Main), Berlin und Saarbrücken unterwegs. In Berlin sind sie Bestandteil des Projektes BeMobility zur Integration von Elektrofahrzeugen in den öffentlichen Verkehr. Bildquelle: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Wer ein Auto nur ab und zu für eine kurze Zeit benötigt, kann dank Carsharing viel Geld und Zeit sparen. Denn beim Carsharing kann man unkompliziert für eine kurze Zeit einen PKW anmieten, die Abrechnung erfolgt im Gegensatz zu den Autovermietern stundenweise.

Bisher gibt es Carsharing-Möglichkeiten oft nur in Großstädten, die Region Hannover hat daher beschlossen, dass man das CarSharing auch in den Umlandkommunen unterstützen will.

Die Region Hannover unterstützt die regionsangehörigen Städte und Gemeinden bei der Förderung von Gemeinschaftsautos oder Fahrgemeinschaften als attraktive Alternative zum privaten Pkw, Grundlage dafür ist der Masterplan „Shared Mobility“. Das Ziel der Region ist es, bis zum Jahr 2020 in allen 20 Umlandkommunen CarSharing-Angebote als Baustein des Mobilitätsverbunds – in Ergänzung zu ÖPNV, Fahrrad und Taxi – einzurichten.

Elke van Zadel (Leiterin Fachbereich Verkehr der Region Hannover):

„Besonders in kleineren Kommunen scheitert CarSharing bisher häufig an einer zu geringen Auslastung in der Startphase“…
„Wir setzen daher im ersten Schritt besonders auf die Integration von CarSharing-Fahrzeugen in kommunale und betriebliche Fuhrparks.“

So bietet die Region Hannover interessierten Kommunen beispielsweise einen kostenfreien Fuhrpark-Check an, der zeigt, wie und wie viele CarSharing-Fahrzeuge für Dienstfahrten bereitgestellt werden sollten, um die notwendige Grundauslastung sichern. Zudem sieht das Konzept vor, dass diese Fahrzeuge außerhalb der Dienstzeiten abends und an den Wochenenden allen Einwohnerinnen und Einwohnern zur Verfügung stehen – also genau dann, wenn die private Nachfrage am stärksten ist.

Ein CarSharing-Fahrzeug kann bis zu 10 Privat-Pkw ersetzen, vor allem stehen die meisten Privat-Pkw täglich bis zu 23 Stunden ungenutzt rum. Gleichzeitig hat man bei einem eigenen Auto viele „Begleitkosten“: So fallen Versicherungsbeiträge, KFZ-Steuer, Pflege, Werkstatt- und Verschleißkosten, etc. an.
Viele CarSharing-Anbieter haben auch mehrere Fahrzeugtypen im Angebot: So kann man leicht einen Kleinwagen oder einen Transporter mieten.

Seitens der Kommunen ist das Interesse an CarSharing groß, die damit im bundesweiten Trend liegen: So stieg in Deutschland die Zahl der Städte und Gemeinden mit einem CarSharing-Angebot im Jahr 2015 von 490 auf 537. Diese Zahlen hat jüngst der Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) veröffentlicht, der den Umsetzungsprozess in der Region Hannover fachlich begleitet. Mit dem Masterplan „Shared Mobility“ hat die Region Hannover – in intensiver Abstimmung mit Vertreterinnen und Vertretern von CarSharing-Organisationen und Kommunen sowie mit verschiedenen Expertinnen und Experten – eine Basis für alle Kommunen geschaffen.

So sagt van Zadel:

„individuelle CarSharing-Angebote vor Ort gezielt zu fördern und damit einen erheblichen Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz zu leisten“.

Die wichtigsten Ziele des Masterplans der Region Hannover lauten:

  • 1.000 CarSharing-Fahrzeuge bis 2020 in der Landeshauptstadt Hannover
  • CarSharing-Angebote in allen 20 Umlandkommunen
  • Etablierung von mindestens einem RideSharing-Anbieter in der Region.

Um das CarSharing-Angebot in der Region Hannover zu verbessern, will man an folgenden 6 Punkten arbeiten:

  1. Aktive Entwicklung der Nachfrage

    Die Bereitstellung neuer Fahrzeuge lohnt sich, wenn deren Grundauslastung gesichert ist. Dabei soll zum Beispiel die Integration von CarSharing-Fahrzeugen in betriebliche Fuhrparks helfen.
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  2. Aktive Kommunikation /Einbindung der Bürgerinnen und Bürger

    Viele Menschen kennen die Angebote und Vorteile von Car-Sharing und RideSharing noch nicht. Mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit können sie zum Ausprobieren motiviert werden.
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  3. Vernetzung der Angebote / Verkehrsträger

    Die Region Hannover fördert CarSharing und RideSharing als Ergänzung des ÖPNV – Ziel ist ein multimodaler Mobilitätsverbund. Ein wichtiger Schritt dorthin ist beispielsweise die Integration der Sharing-Angebote in den Mobilitäts-shop auf gvh.de.
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  4. Verkehrs- und Stadtplanung

    Besonders in innerstädtischen Lagen ist die Bereitstellung von Stellplätzen für CarSharing-Fahrzeuge eine große Herausforderung. Der Masterplan zeigt, wie sie bewältigt werden kann.
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  5. Verkehrspolitik und Verkehrsrecht

    CarSharing und RideSharing tragen zu einer Entlastung der Straßen bei. Mit ihrem Entschluss, diese Angebote gezielt zu fördern, leistet Verkehrspolitik einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
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  6. Dienstleister: Entwicklung Technik und Angebot

    Attraktive Angebote und ein einfacher Zugang sind wesentliche Voraussetzungen dafür, dass Sharing-Angebote von vielen Menschen genutzt werden. Hier ist das Engagement der verschiedenen Anbieter gefragt.

Viele Carsharing-Anbieter haben in ihrer Flotte auch Elektroautos integriert, so kann man bei Bedarf völlig umweltfreundlich fahren. Allerdings sorgen die Stromer der Carsharing-Anbieter in seltenen Fällen zum Frust von E-Auto-Eigentümern, da die Flottenfahrzeuge manchmal viel länger als nötig an einer öffentlichen Ladestation stehen und diese blockieren, weil es zum Beispiel keinen neuen Mieter für das Fahrzeug gibt.

Via: Pressemeldung der Region Hannover

Dank der Kaufprämie für Elektro- und Plug-In Hybridautos kann man, wenn die Kaufförderung gültig ist, ein paar Stromer für unter 20.000 Euro kaufen.

Elektroauto Parkplatz Wolfenbüttel Parkplatz nur für Elektrofahrzeuge

Wer sich ein Elektroauto kaufen will, sollte sich im Vorfeld informieren, ob der Autobauer an dem Förderprogramm der Bundesregierung teilnimmt, allerdings haben etliche Autohersteller bereits angekündigt, an dem Förderprogramm teilnehmen zu wollen.

  • Das Elektroauto Renault Zoe war bereits vor der Einführung der Kaufprämie das derzeit günstigste erhältliche E-Auto in Deutschland, denn der französische Autohersteller hatte einen Rabatt in Höhe von 5.000 Euro angeboten – siehe: Elektroauto 5.000 Euro günstiger – Renault hat seine Elektrobonus-Aktion verlängert
    Leider wird es die Kaufförderung in Höhe von 4.000 Euro nicht zusätzlich geben, allerdings stockt der Autobauer die Prämie um 1.000 auf insgesamt 5.000 Euro auf.
    Zwei Exemplare des Elektroauto Renault Zoe auf der CeBit in Hannover.

    Zwei Exemplare des Elektroauto Renault Zoe auf der CeBit in Hannover.

    Zu dem Kaufpreis von 16.500 Euro kommt noch die monatliche Batteriemiete in Höhe von etwa 70 Euro (abhängig von der Vertragslaufzeit und der gewünschten jährlichen Fahrleistung).
    Mit dem Renault Zoe kann man bis zu 240 Kilometer weit fahren.
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  • Auch für das Elektroauto Nissan Leaf gab es bereits vom Hersteller eine eigene Prämie, welche im letzten Jahr bei 5.200 Euro lag. (Auf das Elektroauto Nissan Leaf gibt es ab sofort 5.200 Euro Rabatt)
    Allerdings hat sich auch der japanische Autobauer dazu entschieden, die Kaufprämie der Bundesregierung um 1.000 Euro auf 5.000 Euro aufzustocken. Da sich die Autohersteller, welche an der Elektro-Prämie teilnehmen wollen, zu 50 Prozent an der Prämie beteiligen müssen, sparen sowohl Nissan als auch Renault durch die Elektroauto-Prämie viel Geld.
    Elektroauto Nissan Leaf

    Elektroauto Nissan Leaf

    Den Leaf kann man mit einer 24 oder einer 30 kW starken Batterieeinheit kaufen, die Kaufpreise beginnen bei 18.365 Euro zuzüglich der Batteriemiete, alternativ kann man den Stromspeicher für den Leaf auch kaufen.
    Die Reichweite liegt mit der großen Batterie bei 250 Kilometer.
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  • Wer sich vorstellen kann, einen älteren Stromer mit einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern zu fahren, der sollte sich das Elektroauto Citroën C-Zero (oder das baugleiche Schwesternmodell Peugeot iOn) anschauen.
    Elektroauto iOn. Bildquelle: Peugeot

    Elektroauto iOn. Bildquelle: Peugeot

    Falls sich der Autobauer Citroën an der Elektro-Prämie der Bundesregierung beteiligen sollte, kann man den C-Zero für bereits 15.390 Euro (inklusive Batterieeinheit) kaufen.
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  • Falls sich Mitsubishi an der Kaufprämie beteiligen sollte, kann man das Elektroauto Mitsubishi Electric Vehicle (vorher iMiEV) für 19.790 Euro (inkl. Batterie) kaufen.
    Die Reichweite liegt bei 160 Kilometer.
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  • Leider wurde die Produktion für das Elektroauto Smart Fortwo Electric Drive im Jahr 2015 vorläufig beendet, spätestens Ende 2016 soll ein Nachfolgemodell präsentiert werden.
    Symbolbild. Bei den weiß-blauen smart fortwo handelt es sich um Fahrzeuge des Carsharing-Dienstes car2go. Bildquelle: Daimler/car2go

    Bei den weiß-blauen smart fortwo handelt es sich um Fahrzeuge des Carsharing-Dienstes car2go. Bildquelle: Daimler/car2go

    Mit einem Basispreis von 14.910 Euro (inklusive Kaufförderung in Höhe von 4.000 Euro,) wäre es das günstigste E-Auto auf dem Markt, allerdings muss die Batterie separat gemietet werden. Die Reichweite des Elektrosmarts liegt bei 140 Kilometern.
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  • Falls es für das Elektroauto Renault Kangoo Z.E. eine Kaufprämie mit der Aufstockung durch Renault geben sollte, kann man dieses für bereits 19.157 Euro kaufen (derzeitiger Preis: 24.157 zuzüglich Batteriemiete). Die Reichweite liegt bei bis zu 170 Kilometern.
    Das Elektroauto Renault Kangoo Z.E. Bildquelle: Renault

    Das Elektroauto Renault Kangoo Z.E. Bildquelle: Renault

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  • Richtig günstig ist der Renault Twizy, allerdings wird dieser in Deutschland als Quad eingestuft. Daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass es hierfür eine Kaufförderung durch die Bundesregierung geben wird.
    Dennoch beginnt der Preis bei günstigen 7.650 Euro (zuzüglich der Batteriemiete ab 40 Euro pro Monat), die Reichweite liegt bei bis zu 90 Kilometer. Für kleinere Pendelstrecken ist er auch ohne Kaufförderung eine günstige Alternative.

Ein Analyst geht nicht davon aus, dass Tesla Motors mit dem Elektroauto Tesla Model 3 Gewinne erzielen wird, wenn es nur für 35.000 US-Dollar verkauft wird.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Colin Langan (Analyst der Union Bank of Switzerland, UBS) geht nach eigenen Berechnungen nicht davon aus, dass Tesla mit dem Model 3 ein Plus erwirtschaften wird, wenn der Verkaufspreis „nur“ 35.000 US-Dollar beträgt.
Die entscheidende Gewinnschwelle (Break Even Point) liegt bei 50.000 Dollar, wenn das US-Unternehmen hingegen nur 35.000 Dollar pro Fahrzeug erhält, zahlt Tesla nach seinen Berechnungen pro PKW 1.510 $ drauf.
Zu den Kostentreibern zählen die Batterieeinheit, die Sensoren und der Aluminium-Anteil in der Karosserie des Model 3. Pro kWh muss Tesla laut Jon Bereisa (CEO/Geschäftsführer von Auto Lectrification) 260 US-Dollar bezahlen, somit würde eine Batterieeinheit mit 60 Kilowattstunden 15.600 Dollar – was somit über ein Drittel des Fahrzeugpreises wäre.
Bereisa hat über 35 Jahre Berufserfahrung als Ingenieur bei General Motors gesammelt, zuletzt war er der verantwortliche Ingenieur für das Plug-In Hybridauto Chevrolet Volt. (Chevrolet ist ein Tochterunternehmen von GM).

Die Akkuzellen für das E-Auto Chevrolet Bolt – welches im Jahr 2017 auf den Markt kommt – kosten hingegen nur 215 $/kWh. Chevrolet bezieht die Akkumulatoren von LG, der Batterielieferant von Tesla ist hingegen Panasonic.
Allerdings baut Tesla derzeit seine Gigafactory genannte Batteriefabrik, mit dieser will der US-Autobauer die Kosten für die Stromspeicher weiter senken.
Damit die Reichweite des Model 3 die 346 Kilometer erreichen kann, muss die Batterieeinheit laut Bereisa mindestens 55 kWh groß sein.

Laut Tesla Motors sind die Kosten pro Kilowattstunde bereits bei unter 190 $

Den Analysen widerspricht allerdings Jeff Evanson (Zuständig für den Bereich Investor Relations bei Tesla Motors), so bezahlt Tesla laut seinen Angaben bereits heute weniger als 190 Dollar pro kWh, gleichzeitig wird der Stromspeicher des Elektroauto Model 3 bei unter 60 kWh liegen.
Auch wird die Karosserie des Model 3 nicht vollständig aus Aluminium bestehen, so sollen die Produktionskosten unter 35.000 Dollar liegen. Damit ein Unternehmen mit einem Produkt Gewinn erzielen will, muss der Verkaufspreis mindestens 45 bis 55 Prozent über den Produktionskosten liegen. Zu den Produktionskosten gehören neben den reinem Material- und Personalkosten auch andere Kosten des Unternehmens, wie zum Beispiel Entwicklung, Vertrieb, usw.

Via: UBS Sees Telsa’s (TSLA) Model 3 As Unprofitable

 

Seit heute (29. April 2016) ist der Konfigurator für das Elektroauto Tesla Model X auch in Europa freigeschaltet, bisher war dieser nur über die US-Domain von Tesla Motors zugänglich.

Elektroauto Tesla Model X Konfigurator. Bildquelle: Screenshot https://www.teslamotors.com/de_DE/modelx/design

Elektroauto Tesla Model X Konfigurator. Bildquelle: Screenshot https://www.teslamotors.com/de_DE/modelx/design

Heute hat Tesla den Model X Konfigurator auf seiner Webseite für Europa freigeschaltet, gleichzeitig wird das 75 kWh Batterie-Paket vorgestellt. Diese löst die 70 kWh große Batterieeinheit ab. Der 75 kWh große Stromspeicher bietet eine Reichweite von 417 Kilometern (NEFZ) an, die maximale Reichweite von 489 Kilometern erhält man mit dem Model X 90D (also einer 90 kWh großen Batterie und das D steht für Dual Drive (also Allradantrieb)).
Der Kaufpreis für das Elektro-SUV Model X beginnt bei 96.100 €, dafür erhält man einen Stromer mit der vom Model S bekannten digitalen Allradantriebs-Technologie. Aus dem Stand kann man mit dem Cross Over Modell in 6,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.und der neuen 75 kWh Batterie, welche eine Reichweite von 417 Kilometern bietet (NEFZ).

Die Einführung der 75 kWh Batterie begründet der US-Autohersteller damit, dass man den Kunden auch mit den Basis-Modelle stets genügend Reichweite zur Verfügung stellen will. Die Produktion des 75 kWh Model X startet diesen Monat.

Jedes Model X wird nach Bestelleingang und der Bezahlung der Anzahlung in Höhe von 2.000 Euro gebaut.

Die Model X 75D Standardausstattung beinhaltet:

  • Elektrischer Allradantrieb
  • 75 kWh Batterie mit 417 Kilometern Reichweite (NEFZ)
  • 210 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • 0-100: 6,3 Sekunden
  • Autopilot Hardware
  • Navigations-System
  • Supercharger-Anbindung
  • Autopilot Sicherheitsausstattung
  • Parksensoren
  • 8 Jahre Garantie mit unbegrenzter Laufleistung auf Batterie und Antriebseinheit

Das Model X gibt es in Hauptkonfigurationen:

  • Model X 75D (96.100 Euro)
  • Model X 90D (109.400 Euro)
  • Model P90D (131.300 Euro)

Hier geht es zu dem Konfigurator: https://www.teslamotors.com/de_DE/modelx/design (externer Link)

Da der Grundpreis über 60.000 Euro liegt, kommt das Elektroauto Tesla Model X nicht für die Kaufförderung in Höhe von 4.000 Euro in Frage.

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