Auf dem Pariser Autosalon wird die neuste Generation des Elektroauto smart electric drive präsentiert. Zukünftig bietet der Autohersteller alle seine Modelle auch mit einem reinen Elektroantrieb an.

In Zukunft soll es jedes Auto von Smart wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor geben, inkl. Kaufprämie wird man das Elektroauto smart Electric Drive für unter 19.000 Euro kaufen können. Bildquelle: Daimler/Smart

In Zukunft soll es jedes Auto von Smart wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor geben, inkl. Kaufprämie wird man das Elektroauto smart Electric Drive für unter 19.000 Euro kaufen können. Bildquelle: Daimler/Smart

Ende 2015 hatte Daimler die Produktion der rein elektrisch angetriebenen smarts gestoppt, nun präsentiert der Autokonzern in Paris die nächste Generation seiner Elektroautos.

Auf der Automesse Pariser Salon (1. bis 16. Oktober 2016) werden die neusten smarts mit Elektroantrieb präsentiert, vorab wurden die Preise, Fotos und Videos veröffentlicht.
So feiert die vierte Generation des smart fortwo coupé, des smart cabrio sowie der Viersitzer-Variante Forfour in Paris ihre Weltpremiere. In den USA wird die Markteinführung bereits im Dezember 2016 erfolgen, in Europa muss man sich noch bis Anfang 2017 gedulden.

Smart Chefin Annette Winkler über den smart:

„Der smart ist das perfekte Stadtauto, das mit dem elektrischen Antrieb noch ein bisschen perfekter wird“.. „Deshalb bieten wir in Kürze unser komplettes Programm – smart fortwo, smart cabrio und sogar unseren smart forfour – vollelektrisch an. Zusammen mit vielen smart Fans und den begeisterten Fahrern der drei Vorgänger-Generationen freuen wir uns auf den einzigartigen Fahrspaß des neuen smart electric drive. Und zwar zu sehr attraktiven Preisen, insbesondere natürlich in den Ländern, in denen es eine Kaufprämie gibt.“

In Deutschland wird der smart fortwo electric drive ab 21.940 Euro (unverbindliche Preisempfehlung inklusive 19 % MwSt.) erhältlich sein. (Der elektrische Energieverbrauch gewichtet: 13,1 – 12,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  • smart ist der weltweit einzige Autohersteller, der seine Modellpalette sowohl mit Verbrennungsmotoren als auch voll batterieelektrisch anbietet. Denn smart fortwo, smart fortwo cabrio und smart forfour sind als electric drive Modelle verfügbar.
  • Das smart fortwo cabrio ist das einzige elektrische Cabrio auf dem Markt.
  • Mit 160 Newtonmeter Drehmoment beschleunigt der 60 kW starke Stromer ausgesprochen agil.
  • Eine komplette Batterieladung genügt für eine stadtverkehrsgerechte Reichweite von rund 160 Kilometern nach NEFZ.
  • Mit dem neuen Schnelllader (Sonderausstattung, ab 2017 erhältlich) ist das Vollladen in weniger als 45 Minuten möglich (abhängig von der Länderversion und dem Stromnetz).
  • In Deutschland wird der smart fortwo electric drive ab 21.940 Euro erhältlich sein. Inklusive Umweltbonus kostet er damit weniger als 18.000 Euro.
  • Mit dem leistungsstarken On‑Board-Lader kann der smart electric drive bis zu doppelt so schnell wie bisher aufgeladen werden (abhängig von der Länderversion und dem Stromnetz).

Mit dem Elektroauto smart electric drive kann man wendig, leise und lokal emissionsfrei durch die Stadt fahren

Die Fahreigenschaften sind gewohnt agil und spritzig, wozu auch der besonders kleine Wendekreis beiträgt, der beim Zweisitzer mit 6,95 Metern exakt dem seines konventionell angetriebenen Modellbruders entspricht. Auch bei Farben und Sonderausstattungen bleibt kein Wunsch offen – elektrisches Fahren ist bei smart maximal individualisierbar.

Ein wichtiger Faktor für Elektrofahrzeugkunden ist die Ladezeit. Der neue smart electric drive wird auch hier deutlich komfortabler: Serienmäßig verfügen alle Modelle über einen neuen leistungsstarken On‑Board-Lader. In den USA und Großbritannien beträgt die Ladezeit 2,5 Stunden und wurde damit im Vergleich zum Vorgänger halbiert. Über die „smart control“-App lässt sich der Ladevorgang bequem aus der Ferne überwachen und viele weitere Funktionen wie das intelligente Laden steuern.

Auf Wunsch ist ab 2017 ein besonders leistungsstarker Schnelllader mit 22 kW verfügbar. Dieser ermöglicht es, den smart electric drive in deutlich kürzerer Zeit zu laden: in weniger als 45 Minuten, wenn das Laden je nach örtlicher Gegebenheit über drei Phasen möglich ist.

Die smart fortwo electric drive Modelle laufen im Rahmen der Serienfertigung im smart Werk Hambach vom Band. Der smart forfour electric drive wird am Standort Novo Mesto (Slowenien) produziert. Ausgerüstet ist der smart mit einer Batterie der Daimler-Tochter Deutsche ACCUMOTIVE. Das Unternehmen mit Sitz im sächsischen Kamenz baut bereits seit 2012 das elektrische Herzstück des smart electric drive.

Im Heck des smart electric drive arbeitet ein 60 kW (81 PS) starker Elektromotor und überträgt seine Kraft über eine konstante Übersetzung auf die Räder. Aus dem Stand stellt er sofort ein kraftvolles Drehmoment von 160 Nm zur Verfügung. Die Reichweite beträgt rund 160 km – ideal für eine lokal emissionsfreie Mobilität im urbanen Raum. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 130 km/h zu Gunsten der Reichweite elektronisch abgeregelt.

Aufgrund der Leistungscharakteristik des Elektromotors kommt der smart mit einer einzigen festen Getriebeübersetzung aus. Schalten ist somit überflüssig – ein großer Vorteil im dichten Stadtverkehr. Zum Rückwärtsfahren ändert sich die Drehrichtung des Motors. Der Antrieb wird im Renault-Werk in Clèon in Nordfrankreich produziert.

Die technischen Daten des Stromers smart electric drive

Die Daten der neuen smart electric drive auf einen Blick:

smart electric drive fortwo fortwo
cabrio
forfour

 

Motor Fremderregter Drehstrom-Synchronmotor
Batterie Lithium-Ionen-Akku
Batteriekapazität (kWh) 17,6
Leistung E-Motor (kW/PS) 60/81
Drehmoment E-Motor (Nm) 160
Effizienzklasse A+
Beschleunigung
0-100 km/h (s)
11,5 11,8 12,7
Reichweite NEFZ (km) 160 155 155
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 130
Ladedauer 20-100 % Haushaltssteckdose (h) 6 (WEU/UK), 13 (USA)
Ladedauer 20-100 %

Wallbox (h)

3,5 (WEU), 2,5 (UK/USA)
Preis1 ab (Euro) 21.940 25.200 22.600

1Unverbindliche Preisempfehlung für Deutschland inkl. 19% MwSt.
Neben dem Basis-Fahrprogramm kann der Fahrer den ECO-Modus wählen. Dieser ist auf eine besonders effiziente Fahrweise ausgelegt. Dazu ist die Höchstgeschwindigkeit begrenzt, die Fahrpedalkennlinie angepasst und die maximale Rekuperationsstufe fest vorgewählt. Im Schiebe- oder Bremsbetrieb wird Bewegungsenergie des Fahrzeugs in elektrische Energie umgewandelt – die so genannte Rekuperation. Vorausschauend arbeitet die radarbasierte Rekuperation, die im Basis-Fahrprogramm aktiv ist. Über einen Radarsensor wird das Verkehrsgeschehen beobachtet und die Rekuperationsstufe passend zur aktuellen Situation gewählt.

Um Energie zu sparen und noch mehr Reichweite zu gewinnen, verfügt der smart electric drive zudem über eine Vorklimatisierung. So lässt sich der Innenraum zum Beispiel schon auf die gewünschte Temperatur bringen, während das Fahrzeug noch zum Laden an der Steckdose hängt.

Über die “smart control“-App lassen sich viele electric drive Informationen per Smartphone, Tablet oder PC abrufen und Funktionen wie Vorklimatisierung oder intelligentes Laden bequem aus der Ferne steuern. Gegenüber dem Vorgänger wurden die Bedienmöglichkeiten ausgebaut. So erlauben zum Beispiel zwei programmierbare Abfahrtszeiten, dass häufige Fahrten für intelligentes Laden und Vorklimatisierungnicht immer neu eingestellt werden müssen.

Die smart electric drive Modelle toppen die umfangreiche Serien­ausstattung ihrer konventionell angetriebenen Modellbrüder, denn sie besitzen unter anderem ein Zusatzinstrument mit Powermeter- und Batteriezustands-Anzeige (Serie) oder auf Wunsch das Winter-Paket mit beheizbarem Lenkrad für höchsten Klimakomfort (Sonderausstattung). Einen expressiven Auftritt ermöglicht das electric drive Design-Paket (Sonderausstattung), bei dem tridion Sicherheitszelle und Außenspiegelkappen in exklusivem electric green lackiert sind. Bei Farben und Sonderausstattungen bleibt generell kein Wunsch offen, denn das Individualisierungsprogramm smart BRABUS tailor made ist auch für den smart fortwo electric drive erhältlich.

Mit aufregenden Designdetails in electric green setzt das Sondermodell smart electric drive greenflash zur Markteinführung spannungsvolle Akzente. Erhältlich ist dieser besondere smart electric drive als Coupé und Cabrio zu Preisen ab 27.839 Euro (inkl. Umweltbonus: 23.459 Euro).

Nach der Weltpremiere in Paris kommt der neue smart fortwo electric drive noch in diesem Jahr in den USA auf den Markt, wo zuletzt ca. 25 Prozent aller verkauften smart mit batterieelektrischem Antrieb ausgeliefert wurden. Danach erfolgt die Markteinführung in Europa mit dem Zwei- und Viersitzer Anfang 2017.

Elektro-Historie bei smart

Mit dem Start der ersten elektrisch angetriebenen Testflotte im Jahr 2007 in London hat smart auch in Sachen Elektromobilität die Vorreiterrolle übernommen. Damals war der smart fortwo electric drive in einer Auflage von 100 Fahrzeugen in der britischen Hauptstadt unterwegs – und das mit großem Erfolg.

Bereits 2009 führte smart die zweite Generation des smart fortwo electric drive ein, das Modell ging in 18 Märkten an den Start. Das Ziel: Mit den Autos sollten möglichst viele Erfahrungen darüber gesammelt werden, wie die Kunden Elektrofahrzeuge nutzen und laden. Die große Nachfrage übertraf alle Erwartungen. Statt der geplanten 1.000 Einheiten liefen im Werk Hambach mehr als 2.000 smart fortwo electric drive vom Band.

Die dritte Generation des smart fortwo electric drive schaffte es ab Juni 2012 ebenso, eine breite Käuferschicht für ihr innovatives und zukunftsweisendes Antriebskonzept zu begeistern. 2013 war der smart fortwo in China zudem das erste vollelektrische Fahrzeug eines europäischen Importeurs. In Deutschland avancierte der elektrische smart mit einem Marktanteil von rund 40 Prozent innerhalb kürzester Zeit zum Marktführer unter den batterieelektrischen Fahrzeugen und konnte diese Position drei Jahre in Folge halten.

Auch als Teil der car2go-Flotte trug der smart electric drive mit 1.400 Fahrzeugen in drei Städten zum Erfolg der Marke bei. Allein im car2go-Einsatz legten die smart electric drive seit Beginn mehr als 35 Millionen km im harten Alltagseinsatz zurück.

Bildquelle: smart/Daimler

Das Elektroauto Nissan e-NV200 ist mit dem „Deutschen Nutzfahrzeugpreis 2016“ in der erstmals ausgelobten Sonderkategorie „Stadtlieferwagen mit Elektroantrieb“ ausgezeichnet worden.

Elektroauto Nissan e-NV200

Elektroauto Nissan e-NV200

Der Elektrotransporter e-NV200 von Nissan ist ein echter Tausendsasa, denn er eignet sich sowohl für den privaten Bereich, die Beförderung von Menschen, Lieferwagen oder als Handwerkerfahrzeug.

Im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover wurde der e-NV200 mit dem „Deutschen Nutzfahrzeugpreis 2016“ in der erstmals ausgelobten Sonderkategorie „Stadtlieferwagen mit Elektroantrieb“ ausgezeichnet.

Thomas Hausch (Geschäftsführer der Nissan Center Europe GmbH) hat den Preis jetzt auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover aus den Händen von Matthias Wissmann (VDA-Geschäftsführer) entgegen genommen. Mit seiner Kombination aus alternativem Antrieb und hoher Ladekapazität konnte der kompakte Transporter die Fachjury überzeugen.

Der „Deutsche Nutzfahrzeugpreis“ wird vom Fachmagazinen „handwerk-magazin“ und der „Deutschen Handwerks Zeitung“ vergeben, die Auszeichnung gilt als wichtiger Gradmesser in der Branche: Die Auszeichnung beruht auf dem Urteil von Handwerkern und somit ausgewiesenen Experten ihres Fachs. Sie testen alle Fahrzeuge zwei Tage lang auf Herz und Nieren.

Handwerker haben das Elektroauto Nissan e-NV200 ausführlich getestet

In diesem Jahr haben insgesamt 15 Betriebsinhaber und Meister verschiedener Gewerke am Praxistest teilgenommen und neben Kastenwagen mit konventionellem Dieselantrieb erstmals Elektrotransporter unter die Lupe genommen.

Der klare Gewinner und somit „Elektro-Stadtlieferwagen des Jahres“ ist der Nissan e-NV200. Trotz seines Elektromotors und einer 24-kWh-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 170 Kilometern ermöglicht, ist das Raumangebot nahezu identisch mit dem des konventionell angetriebenen NV200: Mehr als 4,2 Kubikmeter fasst das Ladeabteil, die maximale Zuladung beträgt 695 Kilogramm – ein Bestwert in dieser Klasse. Zwei Euro-Paletten finden problemlos Platz, das Be- bzw. Entladen fällt dank der Schiebetüren an den Fahrzeugseiten und den weit öffnenden Hecktüren leicht.

Gleichzeitig profitieren Handwerker vom leisen und emissionsfreien Antrieb, der weniger Wartungsarbeiten erfordert als konventionelle Motoren mit ihren regelmäßigen Öl-, Keilriemen- oder Zündkerzenwechseln. Die Folge: 40 Prozent niedrigere Servicekosten gegenüber einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

Dies zeigt, dass die Elektromobilität den Fahrzeugen mit einem Verbrennungsmotor in nichts nachsteht und das die Stromer sogar noch viele Vorteile bieten, so fahren diese geräuschlos und benötigen weniger Wartungsarbeiten.

Via: Pressemeldung von Nissan

Seit gestern wird in den USA das Update 8.0 für das Elektroauto Tesla Model S verteilt, in Europa werden die Stromer in Kürze mit der neuen Software versorgt.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Im Gegensatz zu den anderen Autoherstellern verteilt Tesla Motors regelmäßig Softwareupdates für die bereits verkauften E-Autos, diese können in der Regel bequem und kostenlos via over-the-air installiert werden.‘
So werden zum Beispiel neue Funktionen und auch Verbesserungen installiert, ohne das man mit dem Stromer in eine Werkstatt fahren muss.

Seit gestern wird in den USA das Update 8.0 verteilt, Europa soll in Kürze folgen.

Mit dem Update 8.0 werden bei dem Elektroauto Tesla Model S zahlreiche Verbesserungen eingeführt, diese betrifft den Autopiloten, das Autosteer navigiert nun auch durch Autobahnknotenpunkte usw. Bildquelle: Tesla Motors

Mit dem Update 8.0 werden bei dem Elektroauto Tesla Model S zahlreiche Verbesserungen eingeführt, diese betrifft den Autopiloten, das Autosteer navigiert nun auch durch Autobahnknotenpunkte usw. Bildquelle: Tesla Motors

Mit dem neuen Softwareupdate wird das Elektroauto Tesla Model S noch besser

Mit der neuen Software wird (laut Tesla) die größte User Interface Verbesserung seit der Markteinführung des Model S durchgeführt.

Hier folgt nun die Pressemitteilung von Tesla Motors

Das Softwareupdate 8.0 bedeutet eine signifikante over-the-air Optimierung des Tesla Touchscreens und führt die bis dato größte User Interface Verbesserung seit der Markteinführung des Model S ein.
Kunden, die ihr Auto 2012 kauften, werden die gleiche Aufwertung und Erweiterung von Funktionen erfahren, wie Kunden, die ihr Auto in den letzten Monaten erhalten haben. 8.0 kombiniert einen modernen Look mit Updates des Autopilot Systems, der Navigation mit Trip Planner, der Karten und des Media Players für ein noch sichereres und fortschrittlicheres Fahrerlebnis. Als eine branchenweite Neuheit werden wir außerdem einen Schutz gegen Überhitzung des Innenraums einführen, die den Fokus auf den Schutz von Kindern (und Haustieren) legt. Dieses Feature sorgt dafür, dass der Innenraum angemessen temperiert ist, selbst wenn das Auto aus ist – dies ist durch unsere einzigartig großen Akkupacks möglich.

Der Trip Planner bietet eine verbesserte Übersicht Ihrer geplanten Reise, mit automatisiert zoomenden Karten, die Ihnen die gesamte Route anzeigen. Mit der Aktivierung der „Drive-Funktion“ startet ihr Tesla dann automatisch mit der Navigation zum ersten Streckenpunkt. Bildquelle: Tesla Motors

Der Trip Planner bietet eine verbesserte Übersicht Ihrer geplanten Reise, mit automatisiert zoomenden Karten, die Ihnen die gesamte Route anzeigen. Mit der Aktivierung der „Drive-Funktion“ startet ihr Tesla dann automatisch mit der Navigation zum ersten Streckenpunkt.
Bildquelle: Tesla Motors

Intuitiver Media Player

Der Media Player wurde neugestaltet und personalisiert, um Ihre favorisierten Inhalte im Vordergrund abzubilden. Die Suchfunktion ist jetzt einfacher anzuwählen und arbeitet noch effektiver beim Zugriff auf Streaming Radio, Live Stations, Podcasts, und jegliches USB Gerät, um auf schnellstem Wege zu finden, wonach Sie suchen.  

 Sprachbefehle

Die Sprachsteuerung ist jetzt einfacher und klarer zu nutzen. Die Initiierung geschieht rasch und ein klares visuelles Feedback unterstützt Ihren Fokus auf den Verkehr ohne Einbußen hinsichtlich des Komforts oder der Kontrolle über das Fahrzeug.

  • Initiieren Sie Sprachbefehle mit einem einzigen Tastendruck
  • Feedback erhalten Sie jetzt in Form eines Hinweises auf der Instrumententafel, um Ihren Befehl zu bestätigen
  • Visuelle Vorschläge erinnern Sie an alle verfügbaren Befehle

Karten und Navigation

Alle Karten wurden aktualisiert, umfassen nun den gesamten Touchscreen und zeigen stets die wichtigsten Details Ihrer Fahrt.

  • Suchen Sie nach Destinationen mit einer einfachen Berührung oder einem Sprachbefehl
  • Der Zoom reguliert sich automatisch, abhängig vom aktuellen Standort, um Ihnen stets die wichtigsten Reisedetails anzuzeigen
  • Navigieren Sie zur Arbeit oder nach Hause mit nur einem einzigen Wischen

Schutz vor Überhitzung des Innenraums

Mit der Einführung einer bislang in der Automobilindustrie einmaligen Sicherheitsmaßnahme, der Schutzfunktion gegen Überhitzung der Passagierkabine, widmen wir uns dem Thema Kinder- und Haustierschutz. Dieses neue Feature reguliert die Temperatur im Auto über Stunden auf ein sicheres Maß, selbst wenn das Auto aus ist. Dieses Feature kann nur von einem elektrischen Fahrzeug mit Teslas einmalig großen Akkupacks ermöglicht werden.

Trip Planner

Der Trip Planner bietet eine verbesserte Übersicht Ihrer geplanten Reise, mit automatisiert zoomenden Karten, die Ihnen die gesamte Route anzeigen. Mit der Aktivierung der „Drive-Funktion“ startet ihr Tesla dann automatisch mit der Navigation zum ersten Streckenpunkt.

Verbesserung des Autopilots

Fortschritte in der Signalauswertung nutzen Teslas Radarsystem um durchgehend Momentaufnahmen der Umgebung zu erstellen und generieren so ein 3D-Bild der Welt. Die Bildschirme zeigen nun Neigungsgrade von Fahrzeugen, die in Kurven hineinfahren. Zusätzlich wurde die Anzeige der Autosteer-Funktion optimiert, um noch deutlicher zu signalisieren, wenn die Autosteer-Funktion aktiviert ist. Hier finden Sie einige der wichtigsten Neuheiten der insgesamt 200 Updates zum Autopilot in  8.0:

  • Autopilot ist nun noch reaktiver und gleichmäßiger in stockendem Verkehr
  • Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, die Autosteer deaktivieren, wenn Sicherheitshinweise des Systems während der Fahrt vom Fahrer ignoriert werden
  • Überarbeitete Autopilot-Anzeigen im Display
  • Autosteer navigiert nun auch durch Autobahnknotenpunkte
  • Die Kurvengeschwindigkeit wird auf Basis von Flottendaten optimal angepasst
  • Autopilot kontrolliert nun stets zwei vorausfahrende Fahrzeuge, verbessert somit deutlich die Reaktionszeit
  • Das Auto korrigiert bei Überholvorgängen automatisch seine Fahrbahnposition in Relation des zu überholenden Fahrzeugs

Via: Pressemitteilung von Tesla Motors

Über die Vorteile für die Umwelt von Elektroautos sind sich die meisten Autofahrer heute im Klaren. Die entscheidenden Bremsen, sich für den Kauf zu entscheiden, sind der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis und die mancherorts unzureichend angebotenen Ladestationen. Im Durchschnitt ist das E-Auto etwa um 50 % teurer als der Benziner oder Diesel.

Symbolbild. Dies sind Akkuzellen in einer Batterieeinheit, welche im Elektroauto Nissan e-NV200 verbaut werden.

Symbolbild. Dies sind Akkuzellen in einer Batterieeinheit, welche im Elektroauto Nissan e-NV200 verbaut werden.

Ursachen für den hohen Preis der E-Autos

Was die E-Autos vorrangig so teuer macht, sind die Batterien. Beispielsweise kosten die Batterien für das Elektroauto smart fortwo ED etwa 7.000 Euro. Je kWh liegen die Preise derzeit bei 500 Euro für Lithium-Ionen-Akkus, die für ein Auto infrage kommen. Dabei sind die Batterie-Systeme bei Weitem noch nicht vollständig ausgereift. Immerhin muss ein E-Auto für eine 100km-Fahrt (Verbrauch ca. 20.000 Wh) etwa 150 kg an Akkus an Bord haben. Weitere Faktoren, die auf den Preis wirken, sind die hohen Entwicklungs- und Forschungskosten, die auf den Preis schlagen. Letztlich bestimmen Nachfrage und Anschub einer erhöhten Serienfertigung den Preis sehr entscheidend. Solange das E-Auto noch eine eher seltene Technik, vornehmlich für kurze Strecken ist, werden die Preise nicht merklich sinken. Mit technischen Verbesserungen, an denen zurzeit mit Hochdampf gearbeitet wird, dürfte auch der Verkauf attraktiver werden. Tendenzen dahin sind schon jetzt abzusehen.

Preissenkung wird erwartet

Die Group electrive.net veröffentlichte eine Studie zur Kostenentwicklung von E-Autos, aus der hervorgeht „dass ab dem Jahr 2018 Elektrofahrzeuge aus Endkundensicht wettbewerbsfähig gegenüber den jeweiligen Verbrennerderivaten“ sein werden. Die Fachleute führen das zurück auf die Fortschritte bei der Batteriefertigung. Im Zuge dieser Entwicklung sollen die Preise für Batterien sich bis 2020 sogar um mehr als 50 % verringern. E-Autos werden dann noch immer etwas teurer als Benziner sein, aber dies wird durch geringere Wartungskosten und Kraftstoffkosten ausgeglichen. Bei den Batterien soll es ab 2018 zu einer weiteren positiven Entwicklung kommen, wenn der vollständige Umstieg auf die NMC 622-Technologie vollzogen wird. Das allgemein bezahlbare und nutzbare E-Auto ist also nicht länger Zukunftsmusik.

Wann sich schon heute das E-Auto lohnt

Schon heute gibt es einen Kaufanschub vom Staat. E-Autos sind 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit, und nun winkt auch der Zuschuss von bis 4.000 Euro beim Kauf. Wer bereit ist, für den Umweltschutz beim Autokauf tiefer in die Tasche zu greifen, kann sich durchaus schon für ein E-Auto entscheiden, zumal die Betriebskosten geringer sind. Durch Anbieter wie Netzsieger können Autokredite zu besseren Konditionen gefunden werden. Auch die Wartung ist weniger aufwendig und teuer. Bei Fahrstrecken bis 100 km lohnt sich auch die Batterieladung. Berechnet wurde, dass die meisten Autofahrer täglich mit einer Aufladung ausreichend versorgt wären. Sinnvoll für die Umwelt ist allerdings die Ladung mit Ökostrom. Vor dem Kauf sollten sich Käufer gründlich von der Batterie-Qualität überzeugen und ausreichend lange Probefahrten unternehmen, um sich technisch mit dem neun E-Wagen vertraut zu machen und die tatsächliche Batterieleistung zu testen.

 

Auf der diesjährigen Nutzfahrzeug-IAA wird die Studie des Elektroauto Volkswagen e-Crafter präsentiert, der Elektrotransporter soll 2017 auf den Markt kommen und eine Reichweite von bis zu 208 Kilometern bieten.
Auf der IAA für Nutzfahrzeuge in Hannover wird das Elektroauto VW e-Crafter präsentiert. Bildquelle: VW AG

Auf der IAA für Nutzfahrzeuge in Hannover wird das Elektroauto VW e-Crafter präsentiert. Bildquelle: VW AG

Derzeit findet in Hannover die IAA für Nutzfahrzeuge statt, zu den Highlights im Bereich der Elektromobilität zählt zweifelsohne der e-Crafter von VW. Mit diesem rein elektrisch angetriebenen Transporter soll der innerstädtische Lieferverkehr emissionsfrei erfolgen.

Hier ist die passende Pressemitteilung von VW:

Schon im Jahr 2017 soll der erste e-Crafter in Kundenhand sein, dies verspricht der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Scholz. Bildquelle: VW AG

Schon im Jahr 2017 soll der erste e-Crafter in Kundenhand sein, dies verspricht der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Scholz. Bildquelle: VW AG

 Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert auf der diesjährigen Nutzfahrzeug-IAA in Hannover mit der Studie des neuen e-Crafter ein durchdachtes Konzept für den emissionsfreien innerstädtischen Lieferverkehr.

Schon bei den ersten Konstruktionsdaten des neuen Crafter war der E-Antrieb als Antriebsvariante eingeplant, wie der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Eckhard Scholz, die zeitnahe Realisierung des Konzeptes erläutert: „Bereits im Jahr 2017 wird der erste e-Crafter in Kundenhand sein.“

Der Charakter des neuen Crafter hat sich durch den E-Antrieb nicht verändert. Die Studie bietet nach wie vor robuste innere Werte wie eine größtmögliche Nutzlast, ein ideales Ladevolumen von 11,3 Kubikmetern und eine maximale Laderaumhöhe von 1.961 Millimetern. Dabei steht eine Durchladebreite zwischen den Radkästen von 1.380 mm und eine maximale Laderaumlänge von 4.855 mm zur Verfügung – und damit keine Veränderungen bei den Packagemaßen.

Das Armaturenbrett des Elektroauto VW e-Crafter ist auf Funktionalität ausgerichtet. Bildquelle: VW AG

Das Armaturenbrett des Elektroauto VW e-Crafter ist auf Funktionalität ausgerichtet. Bildquelle: VW AG

Der 100 Kilowatt starke E-Antrieb beschleunigt die fahrfähige Studie mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,2 Tonnen auf die erlaubte maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Damit sind sowohl Fahrten auf der Stadtautobahn als auch Überlandfahrten kein Problem. Dank eines maximalen Drehmoments von 290 Newtonmetern, das quasi ohne Verzögerung zur Verfügung steht, sind praxisgerechte Fahrleistungen auch bei einer maximalen Zuladung von 1.709 Kilogramm eine leichte Übung.

Das Batteriepaket der in Hannover erstmals gezeigten Studie, bestehend aus 312 Zellen mit einer Gesamtkapazität von 43 Kilowattstunden, ist platzsparend unterhalb des Ladebodens platziert. Die Laderaumkapazität bleibt dadurch unverändert. Die Batterieeinheit ermöglicht eine Reichweite von – je nach Fahrzeugauslegung – von mehr als 200 Kilometern. Je nach Ladestromkapazität sind zudem die Akkus bereits nach 45 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen.

Das Fahrzeugkonzept des e-Crafter berücksichtigt bereits kommende Batterieentwicklungen, mit denen frei konfigurierbare Reichweiten bis zu 400 Kilometern möglich werden – je nach Kundenbedarf und Anforderungsprofil.

Dies sind sehr interessante Perspektiven für viele Branchen, auch über den innerstädtischen Verkehr hinaus.

Die Studie des neuen e-Crafter hebt sich durch die spezielle Lackierung im Farbton „Reef Blue Metallic“ mit entsprechend lackierten Stoßfängern und Seitenschutzplanken sowie einer blauen Leiste im Kühlergrill von den Diesel-Versionen ab. Darüber hinaus ist der lautlos fahrende Crafter von vorn durch das Tagfahrlicht in C-Signatur als typisches Erkennungsmerkmal der E-Fahrzeuge von Volkswagen zu erkennen.

Das Cockpit unterscheidet sich durch das „Powermeter“ statt Drehzahlmesser, durch ein Lederlenkrad mit blauer Dekornaht sowie Sitze in Titanschwarz mit blauen Applikationen von der „Selbstzünder-Variante“.

Der Laderaum ist bereits für die Anforderung von morgen, denen sich insbesondere die KEP-Branche stellen muss, entsprechend ausgerüstet. Die Elemente Ladeboden mit ProSafe Ladungsicherungssystem, Flex-Rack-Einrichtung und Regalsystem „Globelyst“ stammen vom Ausbau-Spezialisten Sortimo.

Die auf der IAA gezeigte Studie enthält zusätzlich eine Servicestation, in der Ersatz-Akkus für diese speziellen Cargo-E-Bikes vorgehalten und aufgeladen werden können.

Technische Daten der Studie e-Crafter (IAA 2016):

Antrieb: E-Motor
Leistung: 100 kW
Drehmoment: 290 Nm
Batterie: Lithium-Ion (26 x 12 Zellen)
43 kWh
384 V
Ladedauer: 45 min (bei 40 kW) DC 40 kW
Zul. Gesamtgewicht: 4.250 kg
Höchstgeschw.: 80 km/h
Reichweite: 208 km
EU-Leergewicht: 2.541 kg
Zuladung: 1.709 kg
Laderaumvolumen: 11,3 m3
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