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Das Jahr neigt sich schnellen Schrittes dem Ende zu und da darf ein ordentlicher Jahresrückblick nicht fehlen, den Anfang machen die erfolgreichsten Elektroautos in Deutschland im Jahr 2014.

Elektroauto BMW i3

Elektroauto BMW i3

Im Jahr 2014 wurden in Deutschland (mit Stand November) 7.518 E-Autos neu zugelassen, die beliebtesten Elektroautos (mit Stand Oktober) waren:

  1. BMW i3: 2.002 Zulassungen
  2. Smart fortwo ed: 1.286
  3. Renault Zoe: 919
  4. VW e-Golf: 899
  5. VW e-Up: 857
  6. Nissan Leaf: 753 Zulassungen.
  7. Tesla Model S: 581
  8. Mitsubishi Electric Vehicle (wurde vorher 2014 i-MiEV genannt): 107 Zulassungen.
  9. Opel Ampera (hierbei handelt es sich um einen Plug-In Hybridauto): 91 Zulassungen.
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Tesla Motors gilt als der Branchenprimus im Bereich der Elektromobilität, jedes neue Elektroauto muss sich mit den Stromern des US-Autoherstellers messen lassen. Bisher ist es noch keinem Autobauer gelungen, ein ähnliches Image aufzubauen – dies wollen die deutschen Marken Mercedes-Benz, Audi und BMW ändern.

Das Elektroauto Mercedes-Benz SLS AMG Electric Drive. Bildquelle: Mercedes-Benz

Das Elektroauto Mercedes-Benz SLS AMG Electric Drive gehört zu den aktuellen Luxusfahrzeugen mit Elektroantrieb. Bildquelle: Mercedes-Benz

Spätestens seit der Einführung des Elektroauto Model S hat Tesla seine Führung im Sektor der elektrisch angetriebenen Oberklasse-PKW behauptet, aber die etablierten Automarken aus Deutschland setzen zum (nächsten) Angriff über.

Bisher wurden die wenigen Elektrofahrzeuge in Deutschland vor allem in Kleinserien produziert, damit soll endlich Schluss sein.
Im Gegensatz zu Tesla wollen die meisten deutschen Autohersteller reine Elektroautos und Plug-In Hybridautos auf den Markt bringen.

Diese Luxus-Stromer bringen die Deutschen bis 2020 auf den Markt

Folgende Oberklasse-Elektrofahrzeuge (70.000 bis 130.000 €) haben Mercedes, Porsche, Audi und BMW bis  zum Jahr 2019 geplant:

  • Es wird spekuliert, dass Porsche im Jahr 2019 den Porsche 717 als reines E-Auto auf den Markt bringen könnte. Laut Insidern soll es sich um ein viertüriges Coupé mit vier Sitzen handeln.
    Die 108 Akkuzellen sollen laute Techniker in Schwellern, Schottwänden und doppelten Böden untergebracht werden.
    Die Reichweite soll 500 Kilometern betragen und 2 Elektromotoren sollen für den Antrieb sorgen.
    .
  • Von BMW gibt es bisher das Elektroauto i3 und das Plug-In Hybridauto i8, ab dem Jahr 2018 könnte sich der i5 dazu gesellen.
    Hierbei wird es sich wahrscheinlich um einen Plug-In handeln, welcher über 250 bis 700 PS verfügen könnte. Es wird drei Motoren geben: 1 Verbrenner und 2 Elektromotoren, rein elektrisch soll die Reichweite bei bis zu 125 Kilometern liegen.
    .
  • Laut aktuellen Gerüchten steht bei Mercedes ein zwei Milliarden Euro teures Projekt kurz davor, abgesegnet zu werden. Der Arbeitstitel lautet Ecoluxe, die Fahrzeuge werden über einen Hinterradantrieb verfügen.
    Es soll zwei Größen und vier Karosserievarianten geben, den Anfang könnte im Jahr 2019 /2020 ein Sport Utility Coupé (SUC) machen, es soll über 544 PS und eine Reichweite von ca. 450 Kilometern verfügen.
    .
  • Von Audi ist anscheinend für 2018 ein Q6 mit teilweisen Elektroantrieb geplant, die Reichweite soll bei etwa 350 Kilometern liegen. Insgesamt wird die PS-Zahl wohl bei 300 anfangen.

Es bleibt aber auch spannend, was für Stromer auf den Markt kommen werden, die sich jeder leisten kann.

Via: Autobild

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Um den Käufern des Elektroauto Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive eine größere Unabhängigkeit zu bieten, bietet die Konzern-Bank die Nutzung eines Leihwagen und des Car-Sharing Dienstes an.

Das Elektroauto Mercedes-Benz B-Klasse kostet in Deutschland 39.151 Euro. Bildquelle: Mercedes-Benz

Das Elektroauto Mercedes-Benz B-Klasse kostet in Deutschland 39.151 Euro. Bildquelle: Mercedes-Benz

Die Mercedes-Benz Bank erweitert den Service für die Kunden, welche sich für eine elektrisch angetriebene B-Klasse entschieden haben.

Dank des Mobilitätspaket „B flexible Package“ können Finanzierungs- und Leasingkunden bis zu 15 Tage im Jahr kostenlos auf ein anderes Fahrzeug der Autovermietung Mercedes-Benz Rent zurückgreifen.

Alternativ haben die Kunden die Möglichkeit, den CarSharing-Dienst car2go und car2go black zu nutzen. Hierfür wird das moovel-Kundenkonto mit einer Gutschrift für die Nutzung von car2go oder car2go black aufgeladen. Am Anfang beträgt der Bonus monatlich drei Stunden.

Mit diesen Schritten bündelt die Herstellerbank erstmals die verschiedenen Mobilitätsangebote des Daimler-Konzerns rund um Stadt-, Überland- und Fernfahrten. Franz Reiner (Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Bank) sagt hierzu:

„Mit unserem Mobilitätspaket für die B-Klasse Electric Drive machen wir elektrisches Fahren noch attraktiver. Wir haben die Dienstleistungen von Daimler Financial Services gebündelt, um Interessenten die Entscheidung für die emissionsfreie B-Klasse zu erleichtern“..
„Unser Paket hilft Kunden zu überzeugen, die bislang noch beim elektrischen Fahren gezögert haben und bietet zudem einen deutlichen finanziellen Vorteil.“

Wenn man als Fahrer eines Stromers eine Langstreckenfahrt plant und nicht vorher die Ladestationen raussuchen will, kann dann frei wählen, ob er sich beispielsweise einen SLK oder eine E-Klasse Modell leiht.

Zusätzlich kann man in 15 europäischen Städte ohne Probleme einen smart fortwo oder per car2go black eine B-Klassen mieten. Das neue Mobilitätspaket erhalten ab Januar 2015 alle Privatkunden, die über die Mercedes-Benz Bank einen Leasing- oder Finanzierungsvertrag für die B-Klasse Electric Drive abschließen.

Die Mercedes-Benz Bank bietet die B-Klasse Electric Drive für Privatkunden ab 399 Euro/Monat an, bei einem Kaufpreis von 39.151,00 Euro mit einer Laufzeit von 36 Monaten, einer Gesamtlaufleistung von 30.000 Kilometern und einer Leasingsonderzahlung von 8.473,31 Euro.

Via: Pressemitteilung von Daimler

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Nissan und e8energy präsentieren in Deutschland “Diva”, mit dieser Lösung kann man den Strom aus dem Elektroauto Leaf wieder außerhalb des Autos nutzbar zu machen und sein Fahrzeug über das selbe Gerät auch aufladen.

Elektroauto Nissan Leaf und DIVA (rechts)„ Vehicle-to-Grid“ Technologie. Bildquelle: Nissan

Elektroauto Nissan Leaf und DIVA (rechts)„ Vehicle-to-Grid“ Technologie. Bildquelle: Nissan

Bisher war die Möglichkeit, dass man das E-Auto als Stromspeicher für externe Geräte oder den Haushalt nutzen kann, hierzulande noch nicht sehr ausgebaut.
Nun haben Nissan und e8energy ihre “Vehicle-to-Grid“ Technologie präsentiert, damit kann man dank CHAdeMO bidirektional laden.

Bisher ist der Vehicle-to-Grid-Markt in Deutschland stark ausbaufähig und es gibt es sehr wenige Projekte, bei denen der Strom aus dem Stromer auch wieder außerhalb des Fahrzeugs nutzbar gemacht werden kann.
(Vehicle-to-Grid bezeichnet die Möglichkeit, den Strom aus der Batterieeinheit eines elektrisch angetriebenen PKW wieder in das Stromnetz (bzw. einen direkten Verbraucher) zurückzuspeisen.)

Bei dem Nissan Leaf handelt es sich um das weltweit am Besten verkaufte Elektroauto, seit dem Modelljahr 2013 verfügt es über die Fähigkeit zum bidirektionalen Laden.
Aber auch Nissan e-NV200 unterstützt seit der Markteinführung 2014 diese Technologie.
Gemeinsam mit e8energy und japanischen Zulieferern hat Nissan das System DIVA entwickelt, dieses übernimmt die Steuerung des Stromflusses.

DIVA steht für:

  • Dezentral,
  • Intelligent,
  • Vielseitig und
  • Autark

Es kombiniert einen Batteriespeicher mit einem bidirektionalen CHAdeMO Ladegerät.

Im Praxistest hat DIVA zusammen mit dem Elektroauto überzeugt

In der japanischen Botschaft in Berlin wurde DIVA mit einem zehn Kilowattstunden großen Speicher ausgestattet und erleuchtete gemeinsam mit einem Nissan Leaf den Eingangsbereich.
Bei einer zweiten Praxisdemonstration tauchte das System die Fassade der Hauptstadt-Repräsentanz des VDIK (Verband der Automobil-Importeure) in orangefarbiges Licht.
Als Stromquelle wurde einzig ein Leaf mit seiner 24-kWh großen Batterieeinheit verwendet.

e8energy vertreibt DIVA in Kooperation mit Nissan und verzeichnet mit der Technischen Hochschule von Bari (Süditalien) bereits einen prominenten Kunden. In  Deutschland werden bereits im ersten Quartal 2015 mehrere DIVA Anlagen in Betrieb gehen. Dabei gelten neben Hochschulen auch auf erneuerbare Energiequellen ausgelegte Wohnprojekte sowie klein- und mittelständische Betriebe als primäre Zielgruppe.

Joachim Köpf (Nissan Manager eMobility):

„Nissan ist weltweit einer der ersten Automobilhersteller, der gemeinsam mit e8energy eine Komplettlösung aus Fahrzeug und bidirektionalem Ladesystem anbieten kann“ … „Kaum ein Batteriepufferspeicher ist so günstig und so praktikabel wie der Leaf. Gemeinsam mit DIVA sehen wir in diesem Angebot einen wichtigen Baustein für eine erfolgreiche Energie- und Verkehrswende.“

Rachid Ait Bouhou (Geschäftsführer e8energy) ergänzt:

„DIVA ist ein interessantes neues Angebot auf einem Markt, der zwar noch etwas durch die hohen Batteriepreise gebremst, aufgrund weiter sinkender Einspeisevergütungen jedoch immer interessanter wird. Abhängig von der Größe der Photovoltaik-Anlage und dem eigenen Verbrauch können Nutzer von DIVA einen Großteil des Jahres autark sein, den Netzbezug auf ein Minimum reduzieren und die Netze entlasten.“

Über den integrierten CHAdeMO-Stecker kann der Nissan Leaf nicht nur geladen, sondern dessen Batterie auch als zusätzlicher Speicher für die Hausversorgung genutzt werden. Die DC-Auslegung erlaubt bidirektionales, beschleunigtes Laden mit bis zu 10 kW in beide Richtungen und ohne große Leistungsverluste. Mit dieser Mikro-Netz-Lösung kann der Hausbesitzer oder Firmeninhaber den Nutzungsgrad der selbst erzeugten Energie maximieren (Vehicle-to-Home). Denn er nutzt den Leaf oder den elektrisch angetriebenen Transporter Nissan e-NV200 nicht nur als Verbraucher, sondern auch als Pufferspeicher, der jederzeit Energie auch wieder abgeben kann.

Mit einer Leistung von bis zu 10.000 Watt lädt beziehungsweise entlädt die 1320 x 1220 x 430 Millimeter große DIVA-Säule den integrierten Speicher oder das angeschlossene Nissan Elektrofahrzeug. Über einen Touchscreen können Nutzer festlegen, wie tief die Batterie des Autos entladen werden darf, damit auch nach einer langen Nacht noch genügend Energie für die morgendliche Fahrt zur Arbeit vorhanden ist. Generiert ein Nutzer seinen Strom selbst, zum Beispiel über eine Photovoltaikanlage, unterstützt das System ebenfalls die optimale Integration des generierten Solarstroms in das Verbrauchsschema des Nutzers. Sollte das Auto dann einmal unterwegs sein und an einem Sommertag die Sonne konstant vom Himmel scheinen, springt der stationäre Speicher ein – so geht keine Kilowattstunde verloren.

Die modulare Auslegung von DIVA erlaubt die spätere Aufrüstung der Kapazitäten oder auch die Integration anderer Zellblöcke, beispielsweise in Form ausgedienter Fahrzeugbatterien. Durch Kombination der Batterieleistung und der Netzeinspeisungsleistung sind damit Ladungen von über 10 kW möglich. Eine dezidierte TCP/IP Schnittstelle erlaubt darüber hinaus den Fernzugriff auf die Anlage.

Quelle: Pressemeldung Nissan

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Mit dem Elektroauto Tesla Model S wurden bereits mehr als eine Milliarde Kilometer gefahren.

Die Eröffnungsfeier des 12. Supercharger in Kamen. Bildquelle: Tesla Motors

Die Eröffnungsfeier des 12. Supercharger in Kamen. Bildquelle: Tesla Motorsport

Bei der Elektrolimousine des US-Unternehmens Tesla Motors handelt es sich um ein echtes Erfolgsmodell, denn kaum ein anderer Stromer zieht so viel Aufmerksamkeit auf sich.

Die erste Auslieferung des Elektrofahrzeugs war am 22. Juni 2012, seit dem wurden weltweit etwa 51.000 Einheiten des PKW abgesetzt. Die Besitzer sind in der Zeit bereits mehr als eine Milliarde Kilometer (1.000.000.000 km) rein elektrisch gefahren und haben so etwa 100 Millionen Liter Treibstoff eingespart.

Strom wird nachhaltig produziert

Denn an den Supercharger genannten Schnellladestationen können die Fahrer des Model S die Batterieeinheit kostenlos aufladen, natürlich wird dieser Strom in den meisten Fällen durch regenerative Stromquellen (Solar) erzeugt.
Erst vor kurzem meldete der Autohersteller, dass man in Deutschland nun 25 Stromtankstellen installiert hat.
Das besondere an dem Elektroauto Tesla Model S ist, dass man mit ihm bis zu 503 Kilometer weit fahren kann.

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