[21.01.2017] Um das Elektroauto Tesla Model S zu starten kann man bequem die Tesla Smartphone-App nutzen, einem Amerikaner wurde der fehlende Autoschlüssel nun zum Verhängnis.

Mit seinem Elektroauto Tesla Model S ist Ryan Negri zusammen mit seiner Frau und den 2 Hunden in Nevada gestrandet, weil er den Wagen wegen eines Funklochs nicht mehr mit dem Smartphone starten konnte. Bildquelle: Ryan Negri/Instagram

Das Elektroauto Tesla Model S kann man bequem per Smartphone-App starten, dass gute ist, dass man dann keinen Autoschlüssel mehr benötigt. Dass schlechte ist, dass man den Wagen nur per App starten kann, wenn der

Der Investor Ryan Negri gehört zu einen der stolzen Besitzer des Elektroauto Tesla Model S. Als er zusammen mit seiner Frau (und den zwei Familienhunden) nach ein paar Fotos vom frisch gefallenen Schnee in den Bergen wieder nach Hause wollte, hat er gemerkt, dass er den Stromer nicht mehr per App starten konnte.

Denn damit man den PKW via Smartphone starten kann, müssen der Wagen als auch das Smartphone über einen Mobilfunkempfang verfügen. Wenn man sich dann gerade in einem Funkloch befindet, kann man sein Auto auch nicht mehr via App starten.

Stranded 6 miles from home, 2 miles from cell service; our Saturday morning. The thought was to go for a quick drive to take some photos of the freshly-fallen mountain snow. Having only my phone in my pocket, I unlocked and started the car with it, and we left. 6 miles down the road we decided to turn back, but before that, had to adjust Mozy & Millie’s car bed, so I exited the vehicle…bad idea. Need to restart the car now, but, with no cell service, my phone can’t connect to the car to unlock it. Even with cell service, the car would also need cell service to receive the signal to unlock. @amymnegri, the hero she is, started running to reach cell service height. After about 2 miles she reached signal and called a friend for a ride to the house to grab the key fob. The key that will always be with me (now) when I drive that car.

Ein von Ryan Negri (@ryannegri) gepostetes Foto am

Negri ist vor ein paar Tagen genau das passiert, als er sich mit seiner Frau und den Hunden etwa 10 km von seinem Haus in der Nähe von Red Rock Canyon (Nevada, USA) gestrandet ist.
Denn dort wollte er ein paar Fotos machen und dann wieder nach Hause fahren. Als er jedoch das Model S mit Hilfe der App wieder starten wollte, war dies nicht möglich. Denn das Fahrzeug und das Smartphone befanden sich in einem Funkloch und er hatte keinen Autoschlüssel dabei.

Daher lief seine Frau mit ihrem Handy etwa 3 Kilometer, um einen Freund zu bitten, sie nach Hause zu fahren, damit er sie wieder mit dem Autoschlüssel zu ihrem Mann fahren kann.

Damit solche Fälle in Zukunft vermieden werden, empfiehlt er Tesla Motors, dass man das Auto notfalls auch via Passwort starten kann. Denn ein ähnliches Szenario wäre auch möglich, wenn während der Fahrt das Smartphone keinen Strom mehr hat, weil der Akku leer ist.

Man darf also gespannt sein, wie man sein Auto in Zukunft starten wird.

Via: Mashable

[18.01.2017] Wer seit dem 16. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors bestellt, erhält „nur“ 400 kWh kostenlos Strom an den Superchargern. Ein Tesla-Fan und Geek hat daher ein praktisches Programm entwickelt, mit welchem man die Reisekosten berechnen kann.

Elektroauto Tesla Model S Supercharger. Bildquelle: FlickR (User: jecoopr)

Bis zum 15. Januar 2017 erhielt jeder Käufer eines Elektroautos vom Typ Tesla Model S oder Model X eine Flatrate für die Supercharger genannten Schnellladestationen. Wer nun eines der Elektroautos von Tesla Motors kauft, erhält den Strom nicht mehr unbegrenzt kostenlos.

So erhält jeder Neukunde jährlich ein Stromkontingent von 400 kWh, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer. Denn die Supercharger sind laut Elon Musk (CEO /Geschäftsführer von Tesla Motors) vor allem dazu gedacht, dass man seinen PKW auf Langstreckenfahrten schnell aufladen kann.

Ein paar Zeitgenossen haben die kostenlosen Stromtankstellen von Tesla Motors allerdings zu oft benutzt, bzw. sie haben ihre Stromer regelmäßig in Wohnortnähe aufgeladen.
Andere haben ihr Elektroauto sogar über Nacht an einem Supercharger angeschlossen gelassen und die Ladestation so unnötig lange blockiert.

Wer jetzt ein Elektroauto bei Tesla Motors kauft, erhält keine Flatrate mehr für die Supercharger

Wer bis zum 15. Januar 2017 ein Tesla Model X oder Model S gekauft hat, kommt weiterhin in den Genuss der Strom-Flatrate an den Supercharger genannten Schnellladestationen, alle anderen müssen nach den verbrauchten 400 kWh eine Gebühr zahlen, welche sich entweder nach der Ladezeit oder den geladenen kWh richtet.

In Deutschland wird die Supercharger-Nutzung aus rechtlichen Gründen pro Minute abgerechnet, in Österreich und der Schweiz erfolgt die Abrechnung pro kWh.

Falls die Abrechnung pro Minute erfolgt, hängt die Gebühr von der Ladegeschwindigkeit ab. So gibt es die Stufe 1 und die Stufe 2. Wenn das Elektroauto mit 60 kW oder niedriger aufgeladen wird, wird die Preis-Stufe 1 angewandt. Wenn man seinen Stromer mit über 60 kW auflädt, wird die doppelt so teure Preisstufe 2 verwendet:

  • Stufe 1 (Tier 1): 0,17€ pro Minute (diese Stufe gilt auch, wenn sich das eigene Elektroauto den Supercharger mit einem anderen E-Auto teilen muss.)
  • Stufe 2 (Tier 2): 0,34€ pro Minute

Wer nun wissen will, wie teuer der nächste Roadtrip wird, kann auf ein von Ben Sullins entwickeltes Skript zurückgreifen: Supercharger Rates

Via: Teslarati

 

 

 

[15.01.2017] Im Jahr 2016 wurden in Deutschland genau 11.410 Elektroautos verkauft, zusätzlich wurden 13.744 Plug-In Hybridautos abgesetzt.

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland weniger Elektroautos neu angemeldet, als im Jahr 2015. So wurden im Jahr 2016 genau 11.410 E-Autos neu angemeldet, im Jahr 2015 waren es 12.363 Stromer.

Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass Kia sein Elektroauto Kia Soul EV in den letzten Monaten des Jahres 2015 verstärkt in Deutschland angemeldet hatte, nur um die Fahrzeuge dann ins Ausland zu verschiffen.
So sahen im Jahr 2015 die Zulassungszahlen für den Soul EV aus:

  • Juli: 211
  • August: 360
  • September: 380
  • Oktober: 980
  • November: 462
  • Dezember: 918

Im Jahr 2016 verfügten 2,0 Prozent aller Neuwagen über einen alternativen Antrieb

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 3,35 Millionen Neuwagen angemeldet, dies sind 4,5 Prozent mehr, als im Jahr 2015. 52,1 Prozent der im Jahr 2016 angemeldeten PKW verfügt über einen Benzinantrieb, 45,9 werden mit einem Dieselmotor angetrieben.

Der Anteil der alternativen Antriebe liegt bei 2,0 Prozent. Im Jahr 2016 waren 47.996 Hybridautos unter den Neuzulassungen, hiervon verfügten 13.744 (1,4 Prozent Anteil) über einen Plug-In Hybridantrieb (0,4 Prozent Anteil).
Mit einem Anteil von 0,3 Prozent waren Elektroautos vertreten, so wurden im vergangenen Jahr genau 11.410 Stromer neu angemeldet.

Erd- und Flüssiggasfahrzeuge waren mit einem Anteil von 0,2 Prozent vertreten. Die CO2-Emission der Pkw ging im Jahr 2016 weiter zurück, im Durchschnitt auf 127,4 g/km (Vorjahr 128,8 g/km).

Im Dezember 2016 waren 1.334 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies sind 103 Einheiten mehr, als im November 2016. Im Jahr 2016 wurden im September mit 1.641 Stück am meisten Elektroautos neu angemeldet.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

Dies sind die Zulassungszahlen für den November 2016:

*: Rein elektrisch: 181, mit Range-Extender: 110
**Rein Elektrisch: 30, Plug-In: 91

Im Dezember 2016 ist das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 bei den Elektroautos, der BMW i3 kam auf Platz 2.

Und dies sind die Neuzulassungszahlen für den Dezember 2016:

*: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143
**Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167
  • November: 1.231
  • Dezember: 1.334

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

[13.01.2017] Wer nach dem 15. Januar 2017 ein Elektroauto bei Tesla Motors bestellt, erhält keine Strom-Flatrate an den Supercharger genannten Schnellladestationen mehr.

Nicht immer gibt es so viele freie Plätze an den Superchargern, wer sein Elektroauto kostenlos aufladen will, muss mitunter etwas Geduld mitbringen. Bildquelle: Tesla Motors

Noch bis zum 15. Januar 2017 erhält man mit jedem Elektroauto des Typ Model S und Model X, welches man bei Tesla Motors bestellt, eine Flatrate für die Supercharger. Wer seinen Stromer erst ab dem 16. Januar bestellt, erhält ein jährliches Freikontingent von 400 Kilowattstunden, dies reicht laut Tesla für etwa 1.600 Kilometer.

Nun hat das US-Unternehmen die Preise veröffentlicht, die Abrechnung erfolgt nach Zeit oder nach Kilowattstunden. Das Abrechnungsmodell hängt von den lokalen Vorschriften ab.

Bisher konnte jeder, der das Elektroauto Tesla Model S oder das Elektro-SUV Model X gekauft hat, die Supercharger unbegrenzt kostenlos nutzen. Die Schnellladestationen sind laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) dazu gedacht, dass die Besitzer auf Langstreckenreisen ihr E-Auto schnell aufladen können.
Allerdings haben viele Menschen die Supercharger in ihrer Wohnortnähe genutzt und die Fahrzeuge wurden auch öfters viel länger an der Stromtankstelle stehen gelassen, als es nötig war.

Bereits im November 2016 hatte Tesla angekündigt, dass die Nutzung der Supercharger für neue die zukünftigen Käufer nicht mehr unbegrenzt kostenlos sein wird.
Um die Flatrate zu erhalten, muss man sein Model S oder Model X bis inklusive den 15. Januar 2017 bestellen und es muss bis zum 15. April 2017 ausgeliefert werden.

In den USA und Kanada wird es für jeden Bundesstaat bzw. Provinz eine eigene Regelung geben, so zahlt man in den USA zum Beispiel folgende Preise pro kWh:

  • Kalifornien: 20 US-Cent
  • New York: 19 US-Cent
  • Illinois: 15 US-Cent

In anderen Regionen gibt es mitunter Vorschriften, laut denen Tesla den Strom nur nach Minuten und nicht nach Kilowattstunden abrechnen darf.

Bei der Abrechnung nach der Zeit wird es 2 Abrechnungsstufen geben, welche sich nach der Ladegeschwindigkeit richtet. Wenn das E-Auto unter oder mit 60 kW aufgeladen wird, wird dies als Stufe 1 bezeichnet. Bei einer Ladegeschwindigkeit von über 60 kW wird dies als Stufe 2 bezeichnet, die Stufe 1 ist halb so teuer, wie die Stufe 2.

Welche Stufe man nutzt, kann man im Display im Elektroauto nachlesen. Wie viel Supercharger-Credits man noch hat, kann man in seinem Nutzerkonto auf der Internetseite von Tesla Motors nachschauen.

So viel kostet das Aufladen von Elektroauto in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Wer nach dem 15. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors kauft, muss folgende Gebühren für den Ladevorgang am Supercharger bezahlen, wenn die 400 kWh aufgebraucht sind

Deutschland

  • 0,34€ pro Minute für Stufe 2
  • 0,17€ pro Minute für Stufe 1

Österreich

  • 0,23€ pro kWh

Schweiz

  • 0,25CFH pro kWh

Wer das Kontingent nicht aufgebraucht hat, kann dieses nicht mit ins nächste Jahr mitnehmen.

Mit dem Geld will der Autohersteller den Ausbau des Supercharger-Netzes finanzieren.

Hier kann man alle Preise für die Supercharger-Nutzung nachlesen: Supercharging

Via: Golem

 

 

 

 

 

[12.01.2017] Auf der Automesse NAIAS wird das Elektroauto VW ID Buzz präsentiert, die Reichweite der Studie liegt bei bis zu 600 Kilometern.

Elektroauto VW ID Buzz auf der Automesse NAIAS 2017 in Detroit. Bildquelle: Volkswagen AG

Volkswagen hat schon länger im Bereich der Elektromobilität mitgewirkt, nun präsentiert der Konzern auf der Automesse NAIAS eine Studie in Form des Elektroauto VW I.D. BUZZ.

Auf der North American International Auto Show (NAIAS) präsentieren die Autohersteller vom 8. bis 22. Januar aus aller Welt ihre neuesten Entwicklungen und Vorstellungen, wie sie sich die Mobile Zukunft vorstellen.
Zusammengefasst kann man sagen, dass sie elektrisch und autonom sein wird. Denn auch wenn es in Deutschland mit dem Start in das neue elektromobile Zeitalter langsamer als in anderen Ländern voran geht, lässt sich auch hierzulande ein leichter Trend zum elektrischen Fahren erkennen.

So schreibt VW in seiner Pressemitteilung:

Das neue Zeitalter der Elektromobilität beginnt und Volkswagen wird sie prägen: Mit dem I.D. BUZZ präsentiert Volkswagen auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit den Microbus der Neuzeit. Die Elektrovan-Studie gibt einen erneuten Ausblick in Richtung Zukunft – mit dem Anspruch, Elektromobilität für jedermann in die Welt von morgen zu bringen.

Der neue Markenclaim fasst zusammen: „Wir bringen die Zukunft in Serie.“

Dr. Herbert Diess (Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen) erklärt:

„Der I.D. BUZZ steht für das neue Volkswagen: Modern, positiv, emotional und zukunftsorientiert. Wir wollen die Elektromobilität zum neuen Markenzeichen von Volkswagen machen und ab 2025 eine Million Elektroautos pro Jahr verkaufen. Der neue e-Golf2 bietet bereits 50 Prozent mehr Reichweite. Ab 2020 bringen wir mit der I.D. Familie dann eine ganz neue Generation von voll vernetzten Elektroautos auf den Markt. Sie wird für Millionen Kunden erschwinglich sein, nicht nur für Millionäre.“

Wie facettenreich die Elektromobilität von morgen aussehen wird, de-monstriert Volkswagen in Detroit mit der Studie I.D. BUZZ – ein Allrad-Raumwunder mit Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse, einem vollautomatisierten Fahrmodus („I.D. Pilot“) sowie einer neuen Generation von Anzeige- und Bedienelemente.

Dr. Frank Welsch (Volkswagen Markenvorstand für den Geschäftsbereich Entwicklung):

„Der I.D. BUZZ ist ein Van der nächsten Generation. Er basiert auf dem neuen Modularen Elektrifizierungs-baukasten (MEB), bietet Komfort und jede Menge Raum zum Reisen. Seine elektrische Reichweite beträgt bis zu 600 Kilometer nach NEFZ.“

Neue Energie erhält der I.D. BUZZ induktiv oder per Ladesäule. Etwa 30 Minuten dauert das Laden auf 80 Prozent bei einer Ladeleistung von 150 kW.

Nur vier Monate ist es her, dass Volkswagen den kleinen Bruder des I.D. BUZZ auf dem Pariser Automobilsalon präsentierte: den I.D.3. Auch er – eine Revolution. Ein kompaktes Elektroauto, das ab 2020 mit Reichweiten bis zu 600 Kilometern durchstarten wird. Der erste Wagen, der auf der Basis des MEB in Serie gehen wird. Und die erste Volkswagen Studie, die voll automatisiert fahren kann.

Der neue I.D. BUZZ ist nun der erste Van, mit dem das möglich ist: Ein leichter Druck auf das Lenkrad reicht und schon fährt es zurück, verschmilzt mit dem Cockpit und versetzt den I.D. BUZZ vom manuellen in den vollautonomen Modus „I.D. Pilot“ (denkbar ab 2025). Jetzt kann der Fahrer seinen Sitz nach hinten drehen und sich den Mitreisenden zuwenden. Laserscanner, Ultraschallsensoren, Radarsensoren, Area-View-Kameras und Frontkamera erfassen das Umfeld; weitere Verkehrsdaten werden über die Cloud empfangen.

Das klassische Cockpit gibt es im I.D. BUZZ nicht mehr. Die wichtigsten Informationen projiziert der Van vielmehr mittels AR-(Augmented Reality) Head-up-Display in das Sichtfeld des Fahrers – in 3D, virtuell auf die Straße. Features wie die Infotainment- und Klimafunktionen werden über ein herausnehmbares Tablet bedient. Die zum Fahren wesentlichen Bedienelemente befinden sich indes im Lenkrad. Sein Innenbereich ist nicht – wie heute üblich – mit Speichen und Tasten ausgestattet, sondern verfügt über eine Art Touchpad mit kapazitiven Feldern – das klassische Lenkrad wird so zum multifunktionalen Lenkpad.

Die Raumausnutzung der bis zu achtsitzigen Studie ist so gut wie bei keinem anderen Elektrofahrzeug. Die multivariable Sitzlandschaft und die interaktive Vernetzung des I.D. BUZZ machen vieles möglich. Dank der erweiterten MEB-XL-Plattform sorgt die 4.942 mm lange, 1.976 mm breite und 1.963 hohe Studie auch im Innenraum für außergewöhnliche Raumdimensionen in seiner Klasse.

Doch I.D. BUZZ ist nicht nur ein Raumriese: Aufgrund seiner Konzeption wird er zu einem der komfortabelsten Autos der Welt. Er verfügt mit 3.300 mm über einen extrem langen Radstand. Dazwischen befindet sich im Fahrzeugboden die Batterie. Sie senkt den Schwerpunkt und sorgt für eine perfekte Gewichtsverteilung. Das Fahrwerk des I.D. BUZZ mit seinen elektronisch geregelten Dämpfern sorgt zudem für Oberklasse-Komfort. Der emissionsfreie Allradantrieb mit einer Systemleistung von 275 kW / 374 PS (E-Motor jeweils mit 150 kW vorn und hinten) passt perfekt zum dynamischen Charakter des I.D.BUZZ. Die in Detroit vorgestellte Version des I.D. BUZZ ist in circa 5 Sekunden 100 km/h schnell; die Höchstgeschwindigkeit wird auf 160 km/h begrenzt.

Der in Detroit vorgestellte I.D.BUZZ folgt damit konsequent der Volkswagen Markenstrategie mit dem Claim „Wir bringen die Zukunft in Serie“. Basis dieser Strategie sind vier Innovationsfelder:

  • • Connected Community – Volkswagen wird Mensch, Auto und Umfeld künftig über eine Volkswagen User ID vernetzen.
    • Intuitive Usability – Volkswagen setzt auf intuitiv bedienbare Autos mit neuen Anzeige- und Bedienkonzepten.
    • Automated Driving – Volkswagen wird Autos durch das au-tomatisierte Fahren noch sicherer und komfortabler machen.
    • Smart Sustainability – Volkswagen forciert die Entwicklung innovativer Elektroauto-Volumenmodelle.

[08.01.2017] Auf der Elektronikmesse CES kündigte Renault-Nissan-Präsident Carlos Ghosn an, dass es bald ein neues Modell des Elektroauto Nissan Leaf geben wird.

In einer Keynote-Rede auf der Consumer Electronics Show (CES) 2017 hat Nissan Chef Carlos Ghosn jetzt Technologien und Partnerschaften angekündigt, die die Mobilität in Richtung einer emissionsfreien Zukunft ohne Verkehrsopfer vorantreiben werden. Bildquelle: Nissan

Auf der CES (Consumer Electronics Show) hat Carlos Ghosn in seiner Form als CEO und Chairman (Geschäftsführer und Aufsichtsratvorsitzender) von Renault-Nissan bekannt gegeben, dass bald ein neues Modell des Elektroauto Nissan Leaf auf den Markt kommen wird.

Leider verriet er keine technischen Details, also zum Thema Reichweite, Beschleunigung usw.

ProPILOT macht das Elektroauto Nissan Leaf zum teilautonomen PKW

Er verriet aber, dass der neue Leaf mit der „ProPILOT“-Technologie ausgestattet sein wird, hierbei handelt es sich um ein Fahrassistenzsystem, welchen den Stromer zu einem teilautonomen PKW macht.
So kann das Fahrzeug zum Beispiel auf der Autobahn automatisch in seiner Spur bleiben, ohne das der Fahrer eingreifen muss.

Das neue System wird ab 2017 auch in anderen Fahrzeugen von Nissan verfügbar sein, so zum Beispiel dem Qashqai.

Die Fahrzeuge, in denen ProPILOT eingebaut ist, können auch selbstständig beschleunigen und bremsen – wenn zum Beispiel der Vordermann bremst, dann bremst auch der PKW von Nissan.

Das ProPILOT System arbeitet bei einer Geschwindigkeit zwischen 30 und 100 km/h ein. Um die Umwelt zu „erkennen“ wird eine Kamera und ein Computer mit einer leistungsfähigen Bildverarbeitungssoftware verwendet, welche andere Automobile als auch Fahrbahnmarkierungen erkennt.

Wenn der Vordermann zum Beispiel komplett bis zum Stillstand gebremst hat, muss man, um wieder loszufahren, entweder den ProPILOT über die Bedientaste am Lenkrad erneut aktivieren oder das Gaspedal leicht mit dem Fuß antippen.

Solche Fahrassistenzprogramme gibt es mittlerweile von fast jedem Hersteller, jedoch nennt jeder seine Assistenzsysteme anders.

Auf der CES sagte Ghosn, dass man auch in Zukunft mit Microsoft zusammenarbeiten wird

Ghosn sagte auf der Messe in Las Vegas (USA), dass die Partnerschaft mit Microsoft im Bereich des autonomen Fahrens weiterhin eine Schlüsselrolle haben wird. Das Ziel bestehe darin, dass die nächste Generation von Fahrzeugen vernetzt sein wird.

Von den vernetzten Fahrzeugen versprechen sich die Experten weniger Unfälle, auch sollen diese zum Beispiel mit der Ampel kommunizieren können. Vor allem dann, wenn die PKW vollautonom fahren können, sind solche Kommunikationswege wichtig.

Via: Nissan und

Seit kurzem gibt es die Möglichkeit, sich auf Mein-Elektroauto.com für einen Newsletter anzumelden, die erste eMail wurde nun verschickt. Ab dann wird es regelmäßig die neusten Infos rund um das Thema Elektromobilität geben, über das folgende Formular kann man sich für den Newsletter anmelden:


I Love Green © Stauke – Fotolia.com

Werbung auf Mein-Elektroauto.com

Im Gegensatz zu vielen anderen Internetseiten wird es auch in Zukunft auf Mein-Elektroauto.com keine sogenannte Paywall (Bezahlschranke) geben, man kann  die Artikel also in unbegrenzter Anzahl kostenlos lesen.

Allerdings fallen regelmäßige Kosten in Form der Servermiete an, ab und an ist eine neue Software nötig und für die Zukunft ist eine Überarbeitung der Oberfläche geplant.

Neben der Anzeigenschaltung via Google sind wir immer auf der Suche nach Sponsoren, seit knapp 2 Jahren gehört zum Beispiel die Firma 4electric zu unserem treuen Wegbegleiter.
Seit kurzem gehört auch der Online-Shop für Autoteile Ersatzteilekauf24.de/automarken zu unseren Unterstützern.

Allerdings werden so nur die Grundkosten gedeckt, um das Projekt Mein-Elektroauto.com weiter zu verbessern, sind weitere finanzielle Einnahmen nötig. Jedoch soll es nicht zwanghaft irgendwelche Werbung geben, so lehnen wir Werbung für manche Themenfelder (Glücksspiel, usw.) ab.

In Zukunft werden wir weitere Formen der Finanzierung testen, aber schon jetzt können wir versprechen, dass diese freiwillig sein werden und weiterhin alle Inhalte ohne Einschränkung nutzbar sein werden.

Weitere Infos, wie zum Beispiel die Mediadaten, mögliche Bannergrößen, usw. sind auf der Seite Werbung zu finden.

[07.01.2017] Tesla Motors hat mit der Produktion von Akkuzellen in seiner Gigafactory genannten Batteriefabrik begonnen, die Akkus kommen unter anderem in den Elektroautos des US-Unternehmens zum Einsatz.

Der Youtuber Above Reno hat die Gigafactory von Tesla Motors im September 2015 mit Hilfe eines Quadcopters gefilmt. Bildquelle: Youtube.com/Above Reno

Die Gigafactory ist erst zu einem Drittel fertig, damit die Produktion allerdings schneller aufgenommen werden  kann, erfolgt der Bau in einer Art Modulbauweise. So wird immer erst ein bestimmter Teilbereich fertig gestellt, bevor der nächste Abschnitt daneben gebaut wird.

Die in der Batteriefabrik gefertigten Akkumulatoren werden in den Elektroautos und in den stationären Stromspeichern von Tesla eingesetzt.

Bereits im Dezember hat das Unternehmen mit der Massenproduktion der Lithium-Ionen Akkuzellen des Tyo 21-70 begonnen, erst einmal sollen die Zellen für den privaten stationären Stromspeicher Powerwall und die Industrieversion Powerpack gefertigt werden.

Ab dem zweiten Quartal 2017 werden dann auch die Akkuzellen für das Elektroauto Model 3 produziert.

Die Gigafactory ist die größte Batteriefabrik der Welt und wird bald genug Energiespeicher für Elektroautos produzieren

Die Gigafactory wurde im Juli 2016 eröffnet, zu dem kleinen Event war eine handvoll Reporter eingeladen worden. Die Fabrik befindet sich im US-Bundesstaat Nevada außerhalb der Stadt Reno.

Zur Zeit nimmt die Fabrik eine Fläche von etwa 180.000 Quadratmetern ein, wenn die Produktionsstätte fertig ist, wird sie eine Fläche von 540.000 Quadratmetern einnehmen.

Im Jahr 2018 kommt dann nicht nur das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt, sondern ab dann sollen in der Gigafactory Akkuzellen mit einem Volumen von 35 Gigawattstunden hergestellt werden.

Laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) übertrifft das Produktionsvolumen der Gigafactory dann das aller anderen Fabriken weltweit.

Tesla schafft nach eigenen Angaben 6.500 Arbeitsplätze in der Batteriefabrik, 20.000 bis 30.000 weitere Arbeitsplätze könnten dann im Umfeld der Fabrik entstehen.
Einen kleinen Einblick in die Gigafactory erhält man in dem folgenden Video:

Tesla und Panasonic produzieren größere Akkuzellen

Bisher hatte Tesla vor allem die Lithium-Ionen Akkuzellen vom Typ 18650 eingesetzt, zusammen mit Panasonic will man in Zukunft verstärkt die etwas längeren und breiteren 2170-Zellen herstellen. Diese kommen dann im Model 3 zum Einsatz, die Elektroautos Tesla Model S und Model X werden weiterhin mit der kleineren Akkuzellenart bestückt.

Bei Panasonic handelt es sich um den bisherigen Akkuzellenlieferanten, zusammen mit diesem wird die Gigafactory gebaut.
Via: Golem
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