Seit dem 2. Juli 2016 kann in Deutschland der Umweltbonus für Plug-In Hybrid- und Elektroautos beantragt werden, bisher sind bei der zuständigen Behörde 1.234 Anträge eingegangen.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 an der Ladestation.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 an der Ladestation.

Wer in Deutschland seit dem 18. Mai 2016 ein Elektro- oder Plug-In Hybridauto gekauft (oder geleast) hat, kann seit dem 2. Juli beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) online einen Antrag für den Umweltbonus stellen.

Am 22. Juli sind bei der zuständigen Behörde laut Bild-Informationen 1.234 Anträge eingegangen, bis Ende des Monats könnte die 2.000er Marke geknackt werden.

Wenn weiterhin so wenig Anträge gestellt werden würden, würde der 1,2 Milliarde Euro große Fördertopf rechnerisch bis zum Jahr 2032 reichen. Allerdings ist dieser zeitlich bis Ende 2019 befristet (oder aber wenn die Fördersumme aufgebraucht ist).

Geringe Nachfrage ist von Vorteil für die Elektroauto-Interessenten

Auch wenn die Nachfrage relativ gering sein mag, ist dies für die möglichen Käufer eines Plug-In Hybrid- oder Elektroautos von Vorteil, denn im Jahr 2018 werden verschiedene Autohersteller Stromer mit einer Mindestreichweite von 300 Kilometern auf den Markt bringen.
Eventuell könnte auch das Elektroauto Tesla Model 3 mit der Kaufprämie gefördert werden, die anderen E-Autos des US-Herstellers sind nicht förderfähig, da diese über 60.000 Euro kosten.
Zusätzlich muss sich der Autobauer zu 50 Prozent an dem Umweltbonus beteiligen, Käufer eines Elektroautos erhalten 4.000 Euro und die eines Plug-In Hybriden 3.000 Euro.

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Via: Bild

In Australien wird eine Wohnsiedlung gebaut, bei der jedes Haus über einen Energiespeicher des Elektroautohersteller Tesla Motors verfügt.

Hier sieht man einen "Lageplan" von YarraBend. Bildquelle: https://yarrabend.com.au/

Hier sieht man einen „Lageplan“ von YarraBend. Bildquelle: https://yarrabend.com.au/

Tesla Motors baut nicht nur Elektroautos, sondern bietet auch Energiespeicher namens Powerwall an. In der Nähe der australischen Metropole Melbourne entsteht ein innovatives Wohnprojekt, bei welchem 2.500 Häuser und Wohnungen gebaut werden sollen, welche besonders viel Energie speichern sollen. Zusätzlich werden auf den Dächern Solarzellen installiert.
Um den erzeugten Strom zu speichern, wird es in jedem Haus eine Powerwall von Tesla Motors geben.

Jede Powerwall kann bis zu 6,4 kWh Strom speichern, so sollen die Bewohner unabhängiger von dem öffentlichen Stromnetz leben können.

Die neue Wohnsiedlung trägt den Namen YarraBend und ist nur 6,5 Kilometer von Melbourne entfernt, wegen der Energiespeicher wird die Gemeinde jetzt schon Tesla Town genannt.
Die Häuser und Straßen werden mit einem Lichtsystem ausgestattet, welches wenig Energie benötigt. Neben der Powerwall und den Solardächern wird es auch Ladestationen für Plug-In Hybrid– und Elektroautos geben.
Den Bewohnern soll es dank der energieeffizienten Häuser möglich sein, ihre Elektrofahrzeuge kostenlos aufzuladen.

Die Gemeinde wird etwa 165.000 Quadratmeter groß sein, im nahen Umfeld der Häuser wird es Schulen, Parkanlagen, ein Gemeindezentrum, Sportplätze, usw. geben.
Wer ein Haus in der Premiumgemeinde kaufen will, muss pro Haus mindestens 1,35 Millionen Euro bezahlen. Die ersten 60 Wohnobjekte kann man bereits kaufen, Ende 2017 sollen die ersten Menschen in ihre neuen Häuser einziehen können.

Aber auch in Deutschland gibt es ähnliche Projekte, bei denen Siedlungen gebaut werden, in denen die Häuser möglichst wenig Energie verbrauchen und bereits für Elektroautos ausgelegt sind, bzw. Energiespeicher verbaut haben.

Eine ökologische Lebensweise können sich nur Besserverdiener leisten

Leider sieht man an dem Wohnprojekt YarraBend, dass sich nur Menschen mit einem hohen Einkommen nachhaltige Wohnungen und Häuser leisten können. Auch in Deutschland ist es so, dass man für ein nachhaltiges Haus (Erdwärme, Solarstrom, Wärmepumpen, etc.) und ein Elektroauto mindestens zur oberen Mittelschicht gehören muss.

Weitere Infos zu der Gemeinde gibt es hier: YarraBend

Via: Wired

 

Elon Musk hat den zweiten Teil seines Masterplan für Tesla Motors enthüllt, so will man in Zukunft verstärkt auf autonom fahrende Elektroautos setzen, Carsharing-Angebote realisieren und rein elektrisch angetriebene Pick-Up Trucks, LKW und Busse auf den Markt bringen.

CeBit Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot Logo

Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) hatte diese Woche verraten, was es mit den Masterplan auf sich hat. So beinhaltet der Plan folgendes Eckpunkte:

  • Autonom fahrende Stromer sollen ein Carsharing-Dienst ermöglichen
  • Es soll einen rein elektrisch angetriebenen Pick-Up Truck geben
  • Später sollen rein elektrisch angetriebene Busse und LKWs dazu kommen.

Sobald sich die Autopilot-Funktion von Tesla nicht mehr in der Betaphase befindet und es rechtlich möglich sein wird, will der US-Autohersteller mit seinen Stromern einen Carsharing-Dienst starten.
Das besondere daran ist, dass man dann sein eigenes E-Auto zur Verfügung stellen kann und daran verdient, wenn es andere Menschen durch die Gegend fährt. Bis es so weit sein wird, wird aber noch viel Zeit vergehen, denn einerseits befindet sich der Autopilot noch in der Betaphase und andererseits dürfen Autos nicht ohne einen Fahrer am Straßenverkehr teilnehmen.

Neben den bisherigen PKW wird es in Zukunft auch rein elektrisch angetriebene Busse, LKW und Pick-Up Trucks geben. Derzeit befindet sich Tesla aber noch in einer frühen Entwicklungsstufe für die größeren Fahrzeuge.
Bisher wurde noch kein Zeitpunkt für die Serienproduktion genannt.

Das erste Ziel von seinem vorherigen Plan wurde erreicht

Vor etwa 10 Jahren hatte es sich Musk zum Ziel gesetzt, ein günstiges Elektroauto für den Massenmarkt anzubieten. Mit dem Tesla Model 3 hat er das Ziel erfüllt, denn bisher musste man für die Autos von Tesla mehr als 60.000 Euro ausgeben.

Via: Tesla Motors

Mercedes-Benz hat 1,4 Millionen Euro in eine Photovoltaikanlage für den Standort Germersheim investiert, so sollen pro Jahr 755.000 Kilogramm CO2 eingespart werden.

Jeder Zentimeter effizient genutzt: Auf dem Dach einer neu errichteten Logistikhalle des Global Logistics Center ist eine 15.000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage in Betrieb gegangen. Bildquelle: Daimler AG

Jeder Zentimeter effizient genutzt: Auf dem Dach einer neu errichteten Logistikhalle des Global Logistics Center ist eine 15.000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage in Betrieb gegangen. Bildquelle: Daimler AG

Auch wenn es in Deutschland nicht so viele Sonnenstunden, wie in den südlichen Ländern gibt, lohnen sich die Photovoltaikanlage dennoch. Denn gerade den ungenutzten Platz auf Gebäudedächern kann man gut dazu verwenden, um Solaranlagen zu montieren und dort zu betreiben.
So kann man einerseits Strom erzeugen und andererseits sorgen sie dafür, dass sich das Gebäude nicht mehr so stark durch die direkte Sonneneinstrahlung aufheizt.

Auf dem Dach einer neu errichteten Logistikhalle im Mercedes-Benz Global Logistics Center in Germersheim geht erstmals eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,4 Mega-Watt-peak ans Netz: 5.060 Module produzieren dort auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern jährlich über 1,3 Millionen Kilowattstunden Strom.
Vergleichsweise könnten mit dieser Energiemenge mehr als 49.000 Batterieladungen pro Jahr für das Elektroauto Mercedes-Benz B 250 e getätigt werden. Der erzeugte Strom wird nahezu vollständig eigengenutzt.
Mit der Anlage werden jährlich 755.000 Kilogramm Treibhausgas CO2 eingespart. Die erzielten Einsparungen können in vollem Umfang auf die CO2- Bilanz der Daimler AG angerechnet werden.

Zur Inbetriebnahme trafen sich zahlreiche Gäste, darunter Vertreter aus der regionalen und lokalen Politik. „Wir haben rund 1,4 Millionen Euro in die Photovoltaikanlage investiert. Wir freuen uns sehr, dass wir nach der Errichtung eines Blockheizkraftwerkes im letzten Jahr nun mit diesem Solar-Projekt einen weiteren großen Schritt zur umweltfreundlichen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gehen“, so Klaus Ziemsky, Standortleiter des Global Logistics Centers.

Nachhaltige Energiekonzepte

Bereits im vergangenen Jahr hat das Global Logistics Center 1,95 Millionen Euro in ein neues Blockheizkraftwerk investiert, das einen wesentlichen Teil des Wärme- und Strombedarfes des Standortes deckt. Diese effiziente Energieerzeugung führt bereits zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes von etwa 2,8 Millionen Kilogramm pro Jahr.

Nachhaltigkeit ist im Global Logistics Center fest in die täglichen Prozesse integriert: Energie- und Wasserverbrauch sowie der Ausstoß von Emissionen werden stetig optimiert. In den letzten 25 Jahren wurde der Energieverbrauch pro Quadratmeter Lagerfläche durch den Einsatz effizienter Anlagen und Systeme sowie durch fachliches Know-how bereits um mehr als die Hälfte reduziert.

Über das Mercedes-Benz Global Logistics Center

Das Mercedes-Benz Global Logistics Center in Germersheim ist seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1990 zentrales Ersatzteillager der weltweiten Teileversorgung im After-Sales der Daimler AG. Das Zentrallager versorgt die Großhandelsstandorte des Konzerns weltweit mit Teilen und Zubehör für Nutzfahrzeuge und Pkw von Mercedes Benz, smart und FUSO. Zusammen mit seinen Außenstandorten in Wörth, Ettlingen, Offenbach an der Queich und Hatten in Frankreich ist das Global Logistics Center mit rund 1,2 Millionen Quadratmeter Lagerfläche und einem Sortiment von über 460.000 verschiedenen Teilenummern weltweit das größte Zentrallager für Fahrzeugteile in der Automobilbranche. Das Global Logistics Center beschäftigt rund 2.800 Mitarbeiter. Im April 2016 vereinbarte die Daimler AG ein Zukunftsbild für das Global Logistics Center Germersheim: Der Konzern investiert weitere 60 Millionen Euro in den Ausbau des Standortes und sichert die Beschäftigung der Mitarbeiter bis 2022.

Quelle: Pressemitteilung der Daimler AG

Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander ist dank der Umweltprämie und einem Elektromobilitätsbonus 6.000 Euro günstiger, so kann man das SUV bereits für 33.990 Euro kaufen.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Seit dem 2. Juli gibt es für Plug-In Hybrid- und Elektroautos in Deutschland eine Kaufprämie, diese wird als Umweltbonus bezeichnet und Käufer von Plug-In Hybridfahrzeugen erhalten so 3.000 Euro (diese teilen sich die Bundesregierung und der Autohersteller zu 50 Prozent).

Mitsubishi legt nun auf die Kaufprämie noch etwas drauf, so erhält man bei dem Erwerb des Plug-In Hybridauto Outlander PHEV insgesamt 6.000 Euro – diese Summe setzt sich aus dem Umweltbonus (1.500 Euro) der Bundesregierung und 4.500 Euro in Form des Elektromobilitätsbonus von Mitsubishi Motors zusammen.
Kritische Zeitgenossen würden jetzt sagen, dass der Bonus vom Autobauer einfach nur von 3.000 auf 6.000 Euro aufgestockt wird.

Hier ist die vollständige Pressemitteilung von Mitsubishi:

Mitsubishi Motors fördert die Elektromobilität in Deutschland mit einem Extra-Bonus beim Kauf eines Plug-in Hybrid Outlander. Zusätzlich zum staatlichen Zuschuss der Bundesregierung für Plug-in Hybridfahrzeuge in Höhe von 1.500 Euro, erhalten die Kunden in Deutschland bei allen teilnehmenden Green Mobility Centern* jetzt noch einen Extra-Bonus in Höhe von 4.500 Euro von Mitsubishi. Daraus ergibt sich beim Kauf vom meistverkauften Plug-in Hybrid in Europa – seit seiner Einführung im Oktober 2013 haben sich 70.000 Kunden für den trendigen SUV entschieden – jetzt ein Gesamtpreisvorteil in Höhe von 6.000 Euro. Cleverer und günstiger kann man nicht in die Mobilität der Zukunft einsteigen.

Ausgehend von einem Basispreis von 39.990 Euro (UPE) entspricht dies 33.990 Euro für ein hochwertiges SUV-Modell mit betont markantem Design, innovativem elektrischen Permanent-Allradantrieb, zukunftsweisender Antriebstechnologie und höchster Qualität. Letztere zeigt sich nicht zuletzt in einem umfassenden Qualitätsversprechen: So gelten für den Plug-in Hybrid Outlander 4 Wheel Drive eine 5-Jahres-Neuwagengarantie (bis 100.000 km) sowie eine 8-jährige Herstellergarantie auf die Fahrbatterie (bis 160.000 km).

Wer die Gelegenheit nutzen will, sollte nicht allzulange warten – das staatliche Fördervolumen ist auf 1,2 Milliarden Euro begrenzt. „Wer zuerst kommt, bekommt die Förderung“, so Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

Mit bis zu 52 Kilometern** Aktionsradius im rein elektrischen Betrieb deckt der Plug-in Hybrid Outlander 4 Wheel Drive die meisten Alltagsanforderungen ab, seine Gesamtreichweite liegt zudem mit bis zu 800 Kilometern** auf dem Niveau moderner Dieselfahrzeuge (Messungen gemäß EU-Verfahren NEFZ). Das Fahrzeug lässt sich an Schnellladestationen, jeder gesicherten Haushaltssteckdose, an öffentlichen Ladestationen und auch während der Fahrt aufladen.

* bei allen teilnehmenden Green Mobility Centern

** Messwerte nach NEFZ Neuer Europäischer Fahrzyklus, Messverfahren ECE R101.
Gesamtverbrauch Plug-in Hybrid Outlander: Stromverbrauch (kombiniert) 13,4 kWh / 100 km; Kraftstoffverbrauch (kombiniert) 1,8 l / 100 km; CO2-Emission (kombiniert) 42 g / km; Effizienzklasse A+. Die tatsächlichen Werte zum Verbrauch elektrischer Energie / Kraftstoff bzw. zur Reichweite hängen ab von individueller Fahrweise, Straßen- und Verkehrsbedingungen, Außentemperatur, Klimaanlageneinsatz etc., dadurch kann sich die Reichweite reduzieren.

Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Plug-in Hybrid Outlander ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb.

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