Tesla muss weltweit 53000 Elektroautos zurückrufen

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[22.04.2017] Tesla muss weltweit 53.000 seiner Elektroautos zurückrufen, denn bei den Fahrzeugen Model S und Model X kann es zu einem Defekt der Handbremse kommen.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

In Kürze werden ein paar Besitzer eines Elektroauto Tesla Model S oder des Elektroauto Tesla Model X eine offizielle Rückruf-Mitteilung von Tesla erhalten, denn bei 53.000 Einheiten kann es zu einem Fehler beim elektrischen Parkbremssystem kommen. Dies kann zur Folge haben, dass das Fahrzeug nach dem Parken wegrollen könnte.
Um den Fehler zu beheben, wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Handbremse ausgetauscht.

Tesla startet den Rückruf der Elektroautos freiwillig

Im Gegensatz zu anderen Autoherstellern startet Tesla den Rückruf der betroffenen PKW allerdings freiwillig, andere Autobauer mussten von den verantwortlichen Behörden schon öfters dazu gezwungen werden, entsprechende Autos zurück zu rufen.

Laut des US-Unternehmens hat es bisher als Folge des Fehlers noch keinen Unfall gegeben, die betroffenen Wagen können bis zum Austausch weiter benutzt werden. Für den Defekt ist laut des Autoherstellers ein Zulieferer verantwortlich.

Tesla schreibt, dass von dem Problem vermutlich nur 5 Prozent der insgesamt ausgelieferten Elektroautos betroffen seien, dabei handelt es sich um die Fahrzeuge Model X und Model S, welche zwischen Februar und Oktober 2016 hergestellt worden sind. Allerdings machen die 53.000 betroffenen Wagen etwa 63 Prozent der 2016 von Tesla hergestellten PKW aus. Für den Austausch der Handbremse benötigt die Werkstatt nur 45 Minuten.

Das Elektroauto Tesla Model X war bereits im letzten Jahr von einer Rückrufaktion betroffen, bei den Elektro-SUV gab es Probleme mit der dritten Sitzreihe. Im Falle eines Unfalls hätte die fragliche Sitzreihe unerwartet nach vorn rutschen können.

Wer ein betroffenes Model S oder Model X besitzt, wird in den nächsten Tagen Post von Tesla erhalten.

Bei dem Thema Rückruf gibt es keinen Unterschied, ob es ein PKW mit einem Verbrennungs- oder einem Elektromotor ist. So musste zum Beispiel Volkswagen viele Fahrzeuge in die Werkstätten kommen lassen, weil es bei den Verbrennern „Probleme“ mit den Abgaswerten gab, in den Medien wurde dies auch als Dieselgate bezeichnet.

 

 

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