Tank und Rast installiert 120 Schnellladestationen für Elektroautos

[31.10.2016] In Zusammenarbeit mit 2 Energieunternehmen installiert Tank & Rast über 120 Schnellladestationen für Elektroautos an seinen Autobahnraststätten.

So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.
So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.

Der Autobahnraststättenbetreiber Tank & Rast (T&R) bereitet sich auf die Veränderungen der Mobilität in Deutschland vor, so arbeitet T&R mit den zwei Energieunternehmen innogy SE und EnBW zusammen.

Im Rahmen der jeweiligen Partnerschaft werden an den Autobahnraststätten, welche an besonders stark befahrenen Autobahnen befinden, Schnellladestationen installiert.

Schon jetzt gibt es 50 Stromtankstellen an den von T&R betriebenen Raststätten, im Rahmen der Zusammenarbeit mit innogy SE sollen 82 weitere Schnellladestationen in Betrieb genommen werden.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit EnBW sollen bis Ende 2016 an 34 Autobahnraststätten von Tank & Rast in Baden-Württemberg“ jeweils 2 Schnellladesäulen mit 50 KW Ladeleistung installiert werden, mit Vorinstallationen für deren spätere Aufrüstung auf 150 KW.

Bis 2018 wollen T&R und innogy an etwa 400 Autobahnraststätten Schnellladestationen installieren.

Kostenloses Aufladen von Elektroautos

Die Ladestationen können derzeit kostenlos und ohne eine spezielle Ladekarte genutzt werden, eine spätere Umstellung auf ein Gebührenmodell ist aber möglich.
Auch werden die meisten Ladestandards unterstützt, dazu gehören CCS, CHAdeMO und auch Typ 2 (Mennekes-Stecker).

Dr. Dietrich Gemmel (Leiter Privatkunden Deutschland bei innogy) sagt:

„Damit wird auch die Langstrecke für Elektroautos attraktiv und komfortabel. So erhält die Elektromobilität in Deutschland einen weiteren Schub.“

Dr. Christian Rau (Direktor Tankstellengeschäft bei Tank & Rast) ergänzt:

»Wir schaffen eine verlässlich kalkulierbare Ladeinfrastruktur für Reisende mit Elektrofahrzeugen, die Tank & Rast als führendem Dienstleister auf deutschen Autobahnen ihr Vertrauen schenken«…
»Mit innogy haben wir einen Partner gefunden, der uns technologisch bei der Umsetzung dieser Vision unterstützt.«

Doch auch die 82 weiteren Schnellladesäulen sind nur ein Zwischenschritt auf einem längeren Weg. Tank & Rast plant, an rund 400 Standorten Schnellladesäulen zu installieren.

Ab 2018 sollen die Schnellladestationen mit 150 kW Leistung arbeiten

Die Energieanbieter übernehmen die Aufstellung der Ladesäulen sowie Service und Betrieb. Tank & Rast stellt die erforderlichen Flächen zur Verfügung. Diese Kooperation setzt einen weiteren Meilenstein für den Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur auf deutschen Autobahnen. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat Tank & Rast deutschlandweit bereits über 50 Autobahnraststätten mit Schnellladestationen ausgestattet. Diese sind Teil einer geplanten Ladeinfrastruktur an rund 400 Standorten auf deutschen Autobahnen.

Dr. Christian Rau (Direktor Tankstellengeschäft bei Tank & Rast) sagt über die Zusammenarbeit mit EnBW:

„Die Kooperation mit der EnBW auf Autobahnraststätten in Baden-Württemberg ist eine wichtige Ergänzung zu unserem erfolgreichen Ausbauprogramm in Partnerschaft mit dem Bundesverkehrsministerium. Die Zusammenarbeit mit EnBW bekräftigt unser Ziel, ein zusammenhängendes Netz von modernen und typenunabhängigen Schnellladesäulen auf deutschen Autobahnen und damit eine verlässliche Ladeinfrastruktur mit attraktiven Services für unsere Kunden anzubieten.“

Lars Walch (bei der EnBW verantwortlich für das E-Mobilitäts-Programm) erläutert:

„Wir wollen das Aufladen von Elektroautos so schnell und für den Kunden so einfach wie möglich gestalten. Das gilt nicht nur für den Ladevorgang, sondern auch fürs Bezahlen. An den neuen Autobahn-Ladestationen in Baden-Württemberg können Fahrer von E-Autos deshalb nicht nur mit verschiedenen Ladekarten, sondern auch mit jeder EC- oder Kreditkarte zahlen, ohne vorherige Anmeldung“…
„Unser Ziel ist, dass man mit dem E-Auto losfahren kann, ohne sich Gedanken über Reichweite und Lademöglichkeiten machen zu müssen – so, wie heute bei Autos mit Verbrennungsmotor.“

Voraussichtlich ab 2018 werden die ersten Autobahn-Ladestationen auf 150 KW Leistung gebracht und der Pilotbetrieb gestartet.

EnBW realisiert die Errichtung der insgesamt 68 Schnellladestationen im Rahmen des Forschungsvorhabens „SLAM – Schnellladenetz für Achsen und Metropolen“, das gefördert wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mit ihrer Zusammenarbeit wollen Tank & Rast und EnBW einen Beitrag leisten zum Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland.

Weitere Info, wie zum Beispiel die Standorte der Schnellladestationen und möglichen Antworten zu Fragen geht es hier entlang: Tank & Rast Emobility

Via: Pressemeldung von innogy SE (Presseportal) und Tank & Rast

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Kai

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3 Gedanken zu „Tank und Rast installiert 120 Schnellladestationen für Elektroautos

  • 31. Oktober 2016 um 21:20
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    Zwei Ladestationen, doch so viel? Lächerlich!

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  • 1. November 2016 um 22:04
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    Verlässlich und kalkulierbar ist ja mal ne echte Ansage, aber ob da zwei Ladesäulen pro Standort reichen….? Naja, sind normalerweise immerhin 4 Ladestellen pro Standort, macht bei 120 Standorten 480 Ladestellen – mehr als Teslas SC und bei 150kw auch noch schneller – nicht schlecht

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  • 23. November 2016 um 17:34
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    ENBW wenn ich die schon höre. Die bringen es nicht mal hin in der Autostadt Stuttgart 1 DC LAdestation zu montieren für Durchfahrer.
    Ich habe vor 1 Jahr denen geschrieben, da hieß ist sie wollen 5 DC Schnelllader in Baden-Württemberg aufstellen, sie würden noch passende Orte suchen.

    Ich wüßte da sofort ein. Stuttgart bei der Hauptstr. Schwabengarage da fähren täglich tausende Autos vorbei.

    Die wollen nur kein Geld ausgeben…

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