Nissan betreibt schon bald 110 kostenlose Ladestationen für Elektroautos

Der Autohersteller Nissan betreibt bereits über 61 Schnellladestationen für Elektroautos, bis Ende des Jahres sollen es 110 Stromtankstellen sein.

Thomas Hausch (Geschäftsführer der Nissan Center Europe GmbH) mit dem Elektroauto Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan
Thomas Hausch (Geschäftsführer der Nissan Center Europe GmbH) mit dem Elektroauto Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan

Das Elektroauto Nissan Leaf gehört zu den bekanntesten Stromern, die Reichweite liegt bei bis zu 250 Kilometern. Damit man seinen Leaf oder den Elektrotransporter e-NV200 auch unterwegs aufladen kann, betreibt Nissan derzeit bereits 61 Schnellladestationen. Ende 2016 sollen es bereits 110 Stromtankstellen sein.

Nach eigenen Angaben betreibt der japanische Autohersteller damit das größte Schnellladenetz in Deutschland, bei welchem man sogar kostenlos sein Elektroauto aufladen kann.
Das Beste an der Sache ist, dass das kostenlose Ladeangebot unabhängig vom Fabrikat ist.

Zu den Ladestationen gehören auch die sogenannten Multicharger, die auf unterschiedliche Ladestandards ausgelegt sind und neben einem CHAdeMO-Anschluss auch CCS-Stecker vorhalten. So können nahezu alle E-Autofahrer barrierefrei laden.

Nissan baut sein Ladenetz weiter aus, um die Akzeptanz von Elektroautos zu steigern

Auf dem Zukunftskongress der Münchener Fachmesse eMove360° sagte Thomas Hausch (Geschäftsführer der Nissan Center Europe GmbH):

„Eine gute Lade-Infrastruktur ist die Voraussetzung, damit die Elektromobilität in Deutschland richtig in Fahrt kommt“…
„Zum Jahresende laufen rund 110 Ladestationen mit Hilfe von Nissan und wir freuen uns, damit das größte kostenfreie Schnellladenetz Deutschlands zu betreiben. Aber wir lassen uns in diesem Punkt auch gerne von jeder Kommune und jedem anderen Automobilhersteller und Energieversorger überholen – schließlich profitieren wir alle von einem möglichst flächendeckenden, frei zugänglichen Netz.“

Zu den Schnellladern kommen ein Dutzend weiterer Ladestationen bei Partnerunternehmen sowie rund 20 Säulen im Rahmen der 2014 ins Leben gerufenen Initiative „Deutschlandweit kostenlos Strom laden“ (DKSL) hinzu. Einzige Bedingung für den kostenlosen Strom: den Parkplatz nicht dauerhaft blockieren, damit auch andere Fahrer aufladen können.

Um die Akzeptanz der alternativen und emissionsfreien Antriebstechnik weiter zu steigern, baut Nissan sein Netz sukzessive aus. Allein in diesem Jahr entstehen noch bis zu zehn weitere Schnellladestationen bei Vertragspartnern der Marke, aber auch in Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen sowie lokalen Energieversorgern. Gemeinsam mit dem Autohaus Kirch in Monschau und der Stadtwerke Aachen AG (Stawag) wurde unlängst zum Beispiel die erste Schnellladestation in der Nordeifel in Betrieb genommen. Innerhalb von 20 Minuten lässt sich dort die Batterie eines Elektroautos auf 80 Prozent aufladen – und das Tag und Nacht, rund um die Uhr.

 

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Kai

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