Gastartikel: E Mobil laden – Politik, Dummheit, Unwissenheit und die Moral von der Geschichte

[Dieser Gastartikel stammt von unserem Leser Stefan, der Artikel wurde im Rahmen unserer Aktion “Neue Aktion: Schreib einen Gastartikel und nimm an der Verlosung teil” eingereicht.]
6 Monate Erfahrungen mit unserem Elektroauto BMW i3, das heisst auch laden, um voran zu kommen und genau das ist heute mein Thema. Der Alltag, die Erfahrungen, die Erkenntnisse, ein Fazit.
Das Elektroauto BMW i3 bei einer Ladestation, die Energie wird über die Solaranlage auf dem Dach des Unterstandes erzeugt. Bildquelle: Stefan
Das Elektroauto BMW i3 bei einer Ladestation, die Energie wird über die Solaranlage auf dem Dach des Unterstandes erzeugt. Bildquelle: Stefan
Akku laden, für ein E Mobilist das normalste der Welt, weil eben einfach nötig, um von A nach B zu kommen.
Schöne Theorien gibt es und die Praxis ? Manchmal erschreckend, weil man sich wundert, ärgert, staunt und jede Aufladung doch Glücksgefühle erzeugt.
Passiert das beim Tanken auch ? Das man ein Grinsen ins Gesicht bekommt, sich freut ? Wohl kaum, weil es normal ist, das quasi an jeder Ecke eine Tankstelle ist, bei der man – egal und unabhängig vom Anbieter, sein Benzin bekommt. An die Säule fahren, Zapfhahn in den Stutzen, tanken und bezahlen in Bar, mit Karte – egal wo – überall gleich.Laden eines Elektroautos, das ist sowas wie Wissenschaft, weil durchzogen von Insellösungen, Platzhirschen, Behinderungen, Eitelkeiten, Politik ohne Ahnung, Wartepositionen bei Anbietern, zugestellte Ladesäulen und vieles mehr. Man muss sich durchkämpfen – zumindest manchmal.

Ohje, ich weiss noch wie es damals war.
Wir kauften ein BMW i3, ein TOLLER Wagen, der nun fast 16000 km unterwegs war.

Verkauft wurde auch das „drum herum“, also Ladeinfrastruktur, eine Schnellladeoption für fast 2000 € und BMW`s Charge now. Laut BMW DAS Mittel der Wahl, um problemlos fast überall aufladen zu können. Einfache Struktur, eine RFID Karte, eine App und man kann lossurren.
Klingt so easy und ist ein prima Verkaufsargument. Die Wirklichkeit ist anders, verwirrend, widersprüchlich und selbst BMW scheint ziemlich ahnungslos zu sein – dazu gleich mehr.
 Bildquelle: Stefan
Bildquelle: Stefan

Der Alltag

Das Zu Hause Laden gestaltet sich stets problemlos – meist über Nacht, an eine geprüfte, ganz normale Steckdose. In aller Regel reicht das für den Tag, für die täglichen Touren. Das bringt Sicherheit.

Jetzt schauen wir mal in die Metropolen. Wir aus dem Sauerland fahren auch mal in die Grossstadt oder ins Ruhrgebiet, ins Münsterland und drum herum.
Da muss man ab und an laden, um wieder zurück zu kommen.
Der BMW i3 bietet die Anzeige von Ladesäulen – vorwiegend Charge now und der BMW i Partner.
Oft aber sinnlos oder erschwerend oder sogar widersprüchlich, weil unverständlich.
Beispiel:
Wir fahren nach Münster. Schöne Stadt und immer einen Ausflug wert.
BMW i Partner hier auch die Stadtwerke Münster. Die Säulen werden auch angezeigt im Bordsystem.
Nur man bekommt keinen Strom. Die Stadtwerke meinen, das nur Kunden mit BusAbo oder Kunden der Stadtwerke oder gemeldete Personen in Münster eine notwendige Ladekarte beantragen können. Man kann sich sonst wie bemühen, betteln – nichts zu machen. Auch Charge now hilft nicht – wohlgemerkt: Ein BMW i Partner. Stadtwerke Münster, ein Platzhirsch, der behindert und die E Mobilität nicht kapiert hat. In Münster gibt es vereinzelnd RWE Säulen, die auch Charge now Partner sind und per QR Code und App zu starten sind.
Anderes Beispiel in Köln. Dort gibt es TANK E – Ladesäulen der Rheinenergie.
Einmal anmelden, Handynummer angeben, freischalten lassen und man kann nun problemlos an allen Ladesäulen von Tank E den Ladevorgang freischalten.
Man muss es nur wissen. Wenn man es weiss, dann nicht von BMW, denn deren Bordsystem zeigt TANK E Säulen erst gar nicht an. Warum nicht ? Was soll diese Behinderung ?
BMW meint dazu:
Die von Ihnen beschriebenen Insellösungen sind ein Startpunkt und wir arbeiten daran, mit ChargeNow eine einheitliche Möglichkeit zu schaffen, die bereits vorhandene und auch neue Ladeinfrastruktur zugänglich zu machen. Dies ist bereits im Gange, wird aber aufgrund der vielen „Inseln“  auch noch andauern. Ladesäulen, die nicht angezeigt werden, wurden von den Betreibern noch nicht an unseren Datenlieferanten und/oder uns mit allen notwendigen Details geliefert und können daher nicht angezeigt werden. Ich hoffe Sie verstehen, dass wir Ladestationen nicht einfach auf Zuruf anzeigen können und eine gewisse Datenqualität benötigen. Auch Ladesäulen, die angezeigt werden, aber nicht für alle EV-Fahrer zugänglich sind, können vorkommen. Die Kunden vor Ort, die aber entsprechende Zugänge haben, möchten diese Ladesäulen angezeigt bekommen. Hier müssen wir dem gesamten Markt Rechnung tragen und können Fahrzeuge nicht soweit individualisieren, dass nur noch Ihre Ladestationen angezeigt werden. Allerdings können Sie sich Favoriten abspeichern.
Schöner Widerspruch von BMW und spiegelt genau wieder wie umständlich, kompliziert, unlogisch und schwierig eine Struktur ist.
Solche Beispiele, wie Münster, wie n Köln gibt es viele, sehr viele, zu viele.
Wenn man denn nun ausserhalb der eigenen Steckdose laden will oder muss, dann gibt es zwar ein Bordsystem in (fast) allen E Mobilen – je nach Ausstattungsoption, aber immer mehr nutze ich externe Informationen anderer, weil die ALLES und ungefiltert anzeigen
Das klappt PRIMA und ist BESSER, aber erstmal Strom bekommen, das heisst eine Ladesäule anfahren an einer Strasse, auf einem Parkplatz, in einem Parkhaus. Das ist immer noch ein Risiko – insoweit, das man oft von Verbrennern blockiert wird, obwohl oft gekennzeichnet, parken diese einfach da, wo sie nicht dürfen. Manchmal dreist, manchmal ein Schulterzucken, manchmal ein genervter Blick, wenn man Fahrer drauf anspricht, die man am Fahrzeug „erwischt“
Zum Glück reagieren immer mehr Kommunen und Betreiber damit Ladesäulen und Lademöglichkeiten zu kennzeichnen, Parkverbote für Verbrenner werden benannt und, und das ist das Beste: Immer mehr Kommunen verteilen Knöllchen wenn Verbrenner an Ladesäulen stehen.
Teilweise wird auch abgeschleppt. Richtig so finde ich.
Allerdings ist das erst ein Anfang.

Reduzierte Ladeleistung, ohne Informationen für Werkstatt und Kunden. Was sagt BMW dazu ?

Wenn man denn nun mal an einer Säule hängt, den richtigen Zugang hat und den Ladevorgang starten kann dann ist alles gut – meint man, aber im vergangen Sommer vor einigen Wochen gab es doch beim BMW i3 einige Verwirrung und ziemlichen Frust und Ärger.
Es kann ja passieren, wenn eine Klimaanlage ausfällt. Beim Händler gemeldet und einen kurzfristigen Termin zur Behebung gemacht. Es musste nur ein Software Update durchgeführt werden.
Das coole war dann, ich konnte den BMW i8 probe fahren. (Fahrbericht hier: 24 Stunden mit dem Plug In Hybridauto BMW i8 )
Nach dem update war alles gut, die Klimaanlage ging wieder.
Aber, es gab Gerüchte. Mit dem Update soll eine Ladeleistungsreduzierung durchgeführt worden sein. Man hört auf. Man saugt alle Infos dazu auf, die man bekommen kann.
Informationen dazu von BMW gab es nicht. Komisch auch, da Nachfragen beim Kundenservice sogar verneint wurden. Der Händler – die Werkstatt – KEINER hatte dazu Informationen. Was denn nun ?
Es wurde konkreter.
Kurz darauf musste ich nach Mainz. Und Mainz – auch ein schwieriges Umfeld für E Mobilfahrer brachte die Erleuchtung, Bestätigung und zuletzt auch ein Schmunzeln.
Der örtliche BMW Händler in Mainz – ein BMW i Händler, hat zwar eine Charge now 22 kw AC Säule, nur laden ist dort schwierig, weil man die eigene Charge now Karte zum Zeitpunkt (Sommer 2014) nicht einsetzen konnte. Sie hat kein Datenzugang. Das heißt: Man muss in das Autohaus, beim Empfang um Freischaltung bitten und u.U. Geduld haben bis ein Verantwortlicher Zeit hat rauszukommen um die Säule freizuschalten. Das versuchte ich, 2 x an 2 Tagen, jedes mal warten, warte, warten. Ich bin dann nach 20 Min bzw mehr als einer halben Std. warten gefahren.
Eine andere Lösung muss her.
Nicht weit von BMW gibt es Mercedes Benz mit Ladesäule.
Sicherheitshalber rief ich an, fragte danach ob unser i3 da aufladen dürfe und freundlich bejahte man.
Auf zu Mercedes Benz. Ran an die Säule, ein freundlicher Mitarbeiter schaltete frei und der Strom flies. Anschließend wurde ich noch auf ein Kaffee eingeladen. Und wir kamen ins Gespräch.
Ich erfuhr, das alle Marken zum laden willkommen sind und JA, auch hin und wieder kommt ein BMW i3 zum aufladen vorbei.
Man muss es sich „auf der Zunge“ zergehen lassen:
Ein örtlicher BMW Händler kriegt nicht hin, was normal sein sollte – man fährt zum Wettbewerber und läd dort problemlos. Schon abgefahren und man muss doch zwei Dinge auf einmal: Lächeln UND den Kopf schütteln. Mercedes Benz bot mir dann noch an, mich kostenfrei per Shuttle zu meinem ca. 3 km entfernten Termin zu fahren. Das nahm ich gern an – Alternative wäre ein Taxi gewesen.

Was sagt BMW und Charge now dazu ?

Nicht wirklich was: Ich rief natürlich an, weil es mich geärgert hat das BMW und sein Mainzer Händler unfähig zu sein scheinen. Man will es aufnehmen und prüfen.
2 Wochen später war es dann noch genau so. Meine Konsequenz: Da fahre ich nicht mehr hin.
Auch nochmal laden bei Mercedes Benz war problemlos.Das 3. Mal in Mainz und beim Wettbewerber bot man mir im Gespräch an, ein Ladelog zu erstellen, also eine Leistungskurve über den Ladevorgang, nachdem ja die Ladeleistung reduziert worden sein soll. Und siehe da: JA, die Ladeleistung ist auch bei unserem i3 reduziert worden. Ohne Information.
Von durchschnittlich 7,4 kWh bis ca 80 % Akkuleistung auf jetzt 4,8 bis 5,1 kWh – in der Ladereduzierung sogar z.T. unter 1 kWh. Unfassbar.
Weder der Verkauf, noch Werkstätten wurden damals informiert. Es wurde am Service Telefon sogar erklärt, das es nicht stimmen würde. Als ich dann den Beweis lieferte und Gewissheit hatte, so wie andere Betroffene auch, gab man es dann kleinlaut zu. Die Werkstatt in der Niederlassung bekam auf Nachfrage auch dann diese Information.
Auch dort ist man verärgert.

BMW schweigt dazu – wie sooft. DAS nennt BMW dann Premium Service. Wow.

 Bildquelle: Stefan
Bildquelle: Stefan

Die nächste Überlegung war und ist dann folgende:
Ich bin BMW i3 Fahrer und BMW Kunde. Und ich habe dann natürlich eine Charge now Ladekarte.
Durch die Ladeleistungsreduzierung um ca 25 %, ergibt es eine rund 25 %tige  Preiserhöhung deshalb, weil Charge now nicht nach kwh, sondern nach ZEIT abrechnet.
Ich bekomme in einer Stunde also nicht 7,4 kwh, wie es mal war,  sondern nur ca 5 kwh – bezahlen tue ich trotzdem  bis zu drei Stunden 2,49 Euro/Stunde – ab der vierten Stunde 1,00 Euro/Stunde.
Wegen „ein paar ct mehr“ könnte man drüber stehen – stimmt. Aber ist es fair  und gerecht und richtig ? Nein. Absolut nicht. Was sagt Charge now dazu ? NICHTS natürlich.
Wochen sind vergangen, nachdem ich mal nachgefragt habe. Erneute Nachfrage immer noch ergebnislos. Meine Konsequenz und die anderer: Charge now Laden nicht mehr.

Viele andere Anbieter schaffen es doch auch:
Bezahlen NACH kwh – das, was man läd – egal wie lange es dauert und es dauert nun mal u.U. eine Stunde länger.BMW übrigens hat – nach Wochen  – dann endlich mal „geredet“ – nicht mit dem Kunden, sondern in meiner NL erfuhr ich: JA es gab und gibt Probleme mit UXC, KLE – eine Software, eine Hardware rund ums AC laden – und nur das soll das Problem sein. Laut NL arbeitet man an einer Lösung , die zum Jahresende kommen soll. Soll  – wohl gemerkt und viele sind enttäuscht, denn hätte man offen kommuniziert: Wir haben da ein Problem, dann wäre es nur halb so schlimm, finde ich.

Kürzlich gab es Post von Charge now. Ja echt Post – gedruckt auf Papier.
Man verkündete stolz man habe nun 20 CCS – DC Ladesäulen in Betrieb, oder sind mit Charge now Karte nutzbar. Was eine Erkenntnis. Denn mehr als dreimal soviel sind von unterschiedlichen Betreibern bekannt und nichts neues mehr. Ich habe dann sowohl bei meinem Händler als auch bei Charge now nachgeschaut, WO denn diese Schnelllader sind. Ich schaute online. Dort die Ernüchterung. Einen Filter, das man erkennen kann, wo jetzt die DC Lader stehen – nicht bekannt. In der Remote App ? Gar keine DC Säule. Das Fahrzeug zeigt nicht bundesweit an, sondern in einem bestimmten nicht definierbaren Radius – auch keine DC Ladesäule. Nachfrage nach ein paar Tagen beim Händler. Dieser weiss von nichts und man habe keine Informationen und auch er fragte als Händler bei Charge now nach. Eine Antwort fehlt bis heute (Stand Ende September 2014)
Kann das sein ? Die Marketing Abteilung verschickt Briefe mit Informationen an Kunden, die dazu noch unvollständig sind, weil keine Standorte benannt werden. Und wenn man nach Standorten fragt, dann hat selbst der Betreiber keine Ahnung und weiss nicht, wo „seine“ Säulen sind
Hat was und erneut ein Schmunzeln und ein Kopfschütteln.
 Bildquelle: Stefan
Bildquelle: Stefan

Was machen die da bei BMW ? Reden die nicht ? Stimmen die sich nicht ab ?
Warum werden Kunden, Händler, Werkstätten nicht informiert? Warum verweist man auf Theorien, die in der Praxis nicht stimmen, nicht da sind oder man belügt sogar Kunden ?
DAS scheint der neue Premium Service zu sein. Ein armes Zeugnis.

Kürzlich gab es ein Update auf die BMW i Remote App.
Natürlich hab ich das gleich durchgeführt und auch gleich ausprobiert, auf der Suche nach den BMW i Partner DC Ladesäulen, denn nun gibt es Filtereinstellungen in der App.
Nutzt man den Filter, dann wundert es nicht mehr wirklich. BMW wird sich in seinem Marketingbrief  wohl verschrieben haben, denn 2 DC Säulen im Süden des Landes werden angezeigt. Nicht 20 sondern 2 DC Ladesäulen.  Hat doch was und ein offizieller Product Genius von BMW i hat auch genau das Ergebnis und schüttelte den Kopf. Eine erneute Anfrage von ihm, als auch von mir und anderen bei Charge now bleibt natürlich ohne Antwort oder neue Erkenntnis.

Ich bin mittlerweile im Thema. Ich nutze intensiv externe Quellen, wie goingelectric.de, da weiss man wo was ist, steht, mit was und wie und man tauscht sich im Forum aus.
DAS ist zuverlässiger und aktueller als alle von BMW zur Verfügung stehenden Quellen.
Ich denke aber gleichzeitig an die neuen begeisterten Fahrer, die sich darauf verlassen, verlassen sollen und wollen, auf ein System bei BMW was schlussendlich zu Frust, Verzweiflung führt und führen wird.
BMW baut prima Fahrzeuge – das notwendige und mitgekaufte „drum herum“ gleitet ihnen aus den Händen. Es stimmt nicht, funktioniert eingeschränkt, widerspricht sich und wird nur eines: Von BMW schön geredet.

 Bildquelle: Stefan
Bildquelle: Stefan

Die Tage gab es wieder Post von Charge now, dem Ladesystem von BMW.
Man geht Schritte zurück, in dem man Roaming wieder einführt.
Das heisst, man muss mit Charge now im Ausland neben der klassischen Gebühren für`s Aufladen auch Roaming Gebühren bezahlen.
Geht’s noch ? Ob bei Handy, bei Bankgebühren, beim Einkaufen usw. Überall werden Roaminggebühren abgeschafft, weil entweder EU Richtlinien das möglich machen, oder weil höchstrichterlich entschieden wurde, das es ungerecht ist. Charge now führt Roaminggebühren wieder ein – ganz fortschrittlich.

VIELE E-Mobilfahrer sind enttäuscht, sogar verärgert – manchmal ist man verzweifelt, weil Machtspielchen, Politik, Seilschaften und Theoretiker meinen was GUT und förderlich ist um mehr E Mobile auf die Strasse zu bekommen.
Aktuell wird man eher bestraft und man kämpft, wurschtelt sich durch. Das kann nicht hilfreich sein und es kann nicht das Ziel sein.
Ziel kann nur sein, das Ladesystem untereinander abzustimmen, Barierren abzuschaffen, Einfachheit herzustellen, AUCH auf E Mobilisten zu hören und deren Erfahrungen zu nutzen um ein System auf die Beine zu stellen was einfach funktioniert

Charge now weiss nicht was sie tun

Nach nunmehr 8 Wochen wieder eine telefonische Nachfrage bei Charge now.
Selbe Fragen, geantwortet mit den selben Antworten, nur eine Neuerung gibt es. JA, Charge now wird ab Januar 2015 die Grundgebühr wieder einführen. Zwar will man „spezielle Angebote“ machen, wie es heisst, aber natürlich nichts konkretes.
Würde ich, für alle bisher notwendigen Ladekarten und Betreiber eine Grundgebühr bezahlen müssen, wäre ich monatlich schon mindestens 100 € pro Monat los, ohne auch nur eine kwh Strom geladen zu haben. Völlig unakzeptabel – zumindest dann, wenn man nur gelegentlich läd, um voran zu kommen.
Bei anderen Anbietern geht es doch auch. Ohne Grundgebühr laden.
Jeder sollte sich also vorher möglichst genau überlegen wie und wo er laden will, nach Alternativen suchen und besonders die AGBs lesen, denn bei Charge now heisst es auch das es bis zu 60 € pro Ladevorgang kosten kann, wenn man nicht aufpasst zumindest.
Wo 20 DC (Schnell) Ladestationen stehen, die werbewirksam in einem Schreiben von Charge now stehen bleibt immer noch ein Rätsel. Händler wissen es nicht, Standorte hat auch Charge now nicht – zumindest nicht für die BMW i Fahrer.
Charge now ist nach Wochen immer noch nicht in der Lage die Standorte zu benennen.
Eine Filterung der Ladesäulen in Systemen wie Remote App oder auf der Charge now Homepage gibt es auch nicht – immer noch nicht.
Das nennt man Werbung und lässt einen nur den Kopf schütteln.
Gut, das es viele externe Quellen gibt, die man nutzen kann und sollte.

Das Grosse und Ganze der Ladesäulenstandorte

Jetzt bleibt abzuwarten, wo die Reise hingeht, denn es brodelt, es passiert viel. Hier eine Säule, da eine, die einen Anbieter die sich kümmern die sehr engagiert sind. Andere die offenbar keine Ahnung haben und vor sich hin „wurschteln“.
Nach und nach wird man schlauer, mit jedem Ladevorgang wird man umsichtiger, informierter und staunt über Politik, Anbieter und Möglichkeiten.
Ein Teil wird verlieren – ein anderer, ganz klar gewinnen, denn eine Säule – einsam in einem Industriegebiet ohne weitere Möglichkeiten ist uninteressant – eine andere attraktiv im Zentrum von Shopping, Gastronomie, Ausflug wird angenommen. Ladestukturen, die SCHNELLLADEN möglich macht ist WICHTIG, aber bitte nirgends in einer Stadt sondern an Verkehrsknotenpunkten, an Raststätten, Autohöfen, Bundesstrassen, Autobahnen. Nur dann klappt es gut um von A nach B zu kommen.
An alle Betreiber, Anbieter von Ladesäulen für E Mobile aller Art:
Achtet darauf, das man immer laden kann, das der Standort stimmt, das jede Art der Aufladung funktioniert, das der Platz rund um die Säule für E Mobile reserviert wird und barrierefrei heisst auch, das Möglichkeiten geschaffen werden, das Gelegenheitsnutzer, die z.B. auf Durchreise sind, laden können und nicht ausgegrenzt werden und keinen notwendigen Strom bekommen.
Bitte meldet Eure Ladesäulenstandorte mit Angabe der Anschlüsse über Leistung, Anzahl, Parkplatzmöglichkeit, vorhandenen Steckeranschluss in den wichtigen Foren und Netzwerken, das man davon Kenntnis hat. (z.B. Lemnet.org Goingelectric.de)
Jeder E Mobilfahrer ist bereit für eine entsprechende Dienstleistung zu bezahlen, dann aber bitte muss es funktionieren.
Am Besten funktioniert das über Roamingpartner und Abrechnungsfirmen, die dem Fahrer als auch dem Ladesäulenbetreiber helfen können (z.B. Ladenetz, The New Motion, Plugsurfing).
Bitte sprecht mit E Mobilfahrern. Diese haben viel Erfahrung und wissen, worauf es ankommt, woran es mangelt, wo es Schwierigkeiten gibt und die wissen was man besser machen kann und muss.Ein E Mobil zu fahren macht Spass, aber bedeutet heute immer noch eingeschränkt zu sein. Warum ?
Weil das „drum herum“ nicht so funktioniert wie es sein muss, wie man sich es wünscht – wie es hoffentlich bald selbstverständlich wird.

Bitte redet nicht, sondern handelt: Verantwortungsvoll, Rücksichtsvoll und nutzt vorhandene Erfahrungen der Nutzer !

DAS HILFT !
(Update vom 19. Oktober 2014:)
Update zu Charge now:

Charge now “optimiert” seine Tarife – ich hab mal nachgerechnet:

FLEX Tarif (neu) ohne Grundgebühr

Nutzungsgebühr AC Laden 0,07 € pro min = 4,20 € pro Stunde.
Bei aktuell durchschnittlich 5 kwh Ladeleistung pro Stunde
macht das 0,84 € pro kwh – bei Drosselung der Ladeleistung kommt man deutlich über 1 € pro kwh

Das heisst bei aktuell von 0 % auf 100% Akkustand kommt man mal eben auf 20 € und mehr !

Sach mal gehts noch ???

KEINE Option !

SEIT MAL REALISTISCH !

Muss jeder selbst entscheiden ob man sich das antun will – Alternativen gibts genug

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Kai

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23 Gedanken zu „Gastartikel: E Mobil laden – Politik, Dummheit, Unwissenheit und die Moral von der Geschichte

  • 18. Oktober 2014 um 17:55
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    Meine Güte… Das ist ja kaum zu fassen. Da bin ich froh, mich da nicht mit herumschlagen zu müssen – Tesla ist halt doch eine andere Welt.

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  • 18. Oktober 2014 um 18:26
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    da hilft Mitglied werden bei http://www.drehstromnetz.de

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  • 18. Oktober 2014 um 18:52
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    Hallo! Ja, dass ist mal ein Beitrag!! Der kommt mir voll aus dem Herzen! Ich erinnre mich noch gut an die Schlagzeilen mit der elektrifizierten A9 – HaHaHa – keine Rede davon, wo die Säulen stehen und was für Anschlüsse geboten werden! Nach langem Recherchieren findet man dann raus das die Säulen AC und DC Ladung unterstützen und wo die Dinger stehen… Dann die Ernüchterung: Die Säulen in Ingolstadt und Lauf sind ausserhalb der Öffnungszeiten nicht benutzbar, da man nicht an die Karte kommt – gaaaanz Toll! Die Ladesäule in Lauf ist mein Favorit – in einem Industriegebiet beim BMW-Händler schön zugeparkt durch die eigenen Karren, an einem Ort, wo man sich nur bei Tag hintraut … Bin ich froh, dass mein Telsa (S60) über die Reichweite verfügt, dass man einige Stationen überspringen kann! Übrigens hier muss ich mal eine Lanze für MC Donalds brechen: In Schweitenkirchen war das Laden problemlos und kostenfrei jederzeit möglich!!

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  • 18. Oktober 2014 um 18:58
    Permalink

    Hab noch vergessen zu erwähnen, das in Good old Germany wieder alles zerredet und sich in Details verloren wird, statt einfach mal anzupacken und Standards zu schaffen.
    Tesla macht’s doch vor, wie’s geht – nicht lang labern, sondern einfach die Dinger aufstellen und fertig – habe ich gesagt, dass die Supercharger alle genau im Navi eingetragen sind?! OK – dafür nix anderes, aber dafür gibt’s ja die oben genannten Quellen 😉 Manchmal ist weniger auch mehr!!
    Der Knaller ist doch für mich auch noch der: Da wird von der EU der Mennekes Typ2 Stecker standardisiert der AC & DC Schnellladung (120kW!! Tesla) von Haus aus unterstützt und dann wird in Deutschland noch der CSS (Combined Charging System) eingeführt der genau das gleiche macht – allerdings DC „nur“ 60kW – Häääää???

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  • 18. Oktober 2014 um 19:34
    Permalink

    Update zu Charge now:

    Charge now „optimiert“ seine Tarife – ich hab mal nachgerechnet:

    FLEX Tarif (neu) ohne Grundgebühr

    Nutzungsgebühr AC Laden 0,07 € pro min = 4,20 € pro Stunde.
    Bei aktuell durchschnittlich 5 kwh Ladeleistung pro Stunde
    macht das 0,84 € pro kwh – bei Drosselung der Ladeleistung kommt man deutlich über 1 € pro kwh

    Das heisst bei aktuell von 0 % auf 100% Akkustand kommt man mal eben auf 20 € und mehr !

    Sach mal gehts noch ???

    KEINE Option !

    SEIT MAL REALISTISCH !

    Muss jeder selbst entscheiden ob man sich das antun will – Alternativen gibts genug

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  • Pingback:Deutscher Auto Blogger Digest vom 18.10.2014 › "Auto .. geil"

  • 19. Oktober 2014 um 07:05
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    Es liegt daran, dass die deutsche Autoindustrie das Elektroauto solange wie möglich verhindern.
    Das ganze Verbrennersystem ist so schön um Geld zu verdienen.

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  • 19. Oktober 2014 um 08:05
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    Ein Graus! Könnten die Gastartikel nicht wenigstens bzgl. Rechtschreibung und Zeichensetzung korrigiert werden?

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  • 19. Oktober 2014 um 08:16
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    Dieser Artikel hat 5 Sterne + Daumen hoch verdient, leider lassen sich die nicht anklicken.

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  • 19. Oktober 2014 um 09:13
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    Rechtschreibung sei mal dahingestellt. Aber definitiv einer der besseren Gastartikel und auch von mir 5 Sterne. Vie
    le eigene Fotos. Daumen hoch

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  • 19. Oktober 2014 um 10:15
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    In Deutschland gibt es noch sehr viel zu tun was Ladeinfrastruktur angeht, besonders das man mal ein einfaches und einheitliches Zahlungssystem auf die Beine stellt.

    Hier mal was zum i3 Test und Ladeinfrastruktur in Deutschland und Niederlande.

    http://www.danzei.de/archives/4903

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  • 19. Oktober 2014 um 14:58
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    wäre mal interessant zu wissen, ob bei Tesla auch solche oder ähnliche Probleme auftauchen.

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  • 19. Oktober 2014 um 16:39
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    Zum Thema Ladeleistung: In Deutschland verbieten die Netzbetreiber en einpahsiges Laden mit 5 mehr als 5 kW. In den USA oder in UK geht auch 7,2 kW (32 Ampere bei 220 Volt). Das Softwareupdate stellt also nur sicher, dass die gesetzlichen Vorschriften der Netzbetreiber in Deutschland eingehalten werden.

    imho ist das Thema öffentliches Laden eh schwierig, weil wenn erst mal ein paar E-Autos unterwegs sind die Säulen sowieso immer belegt sein werden. Ohne ein Reservierungssystem (das auch sanktioniert wird) wird sich bald kaum einer darauf verlassen wollen, dass eine Säule frei ist, wenn er wirklich auf Strom angewiesen ist.

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  • 19. Oktober 2014 um 16:57
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    BMW beteuert aber neuerdings das mit Austausch von Hardware + entsprechendem Software Update die ursprüngliche Ladeleistung von 7,4 kwh wieder möglich sein soll.
    warten wir’s ab.

    Aktuell verteilt BMW bereits Werkstattaufträge. Mal wieder ohne Informationen an seine Kunden. Die. Die nachfragen bekommen „schwammige Informationen“
    Ich habe meine Werkstatt schriftlich informiert, das ich nur bei Informationen über was und warum zustimmen werde.
    in anderen Fällen hatte man sogar offenbar „Drohungen“ ausgesprochen, wollte Unterschriften wegen nicht erfolgter Arbeit am Fahrzeug. Dreister noch die Info das msn sich weigerte Winterreifen draufzumavhen, wenn man den anderen „Sachen“ werkstattseits nicht zustimme.

    Unglaublich.

    Mal schauen, ob man mir Anfang Nov auch verweigert die Winterreifen drauf zu machen, falls ich vorab keine Infos erhalte

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  • 19. Oktober 2014 um 17:00
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    In vielen Fällen ist es heute schon möglich sich anzeigen zu lassen ob eine Säule frei oder belegt ist. Auch bei BMW soweit die Säule im System ist. Nützt aber nicht wenn verbrenner Fahrzeuge auf den Ladesäulen stehen dann ist der Platz belegt die Säule offiziell aber frei

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  • 19. Oktober 2014 um 17:09
    Permalink

    sehr guter Beitrag.

    Die geschilderten Vorgänge in Bezug auf den Zustand der Ladeinfrastrutur entsprechen genau auch meinen Erfahrungen.
    Ich bin selbst in den letzten fast vier Jahren bisher 30.0000 km mit einem C-Zero, 4500 km mit einem Nissan Leaf und 3500 km mit einem BMW C Evolution gefahren.
    Ich halte es für dringend geboten, das der Zugang zur Ladeinfrastrutur für E-Fahrzeuge ähnlich einfach gestaltet werden muss, wie für das Tanken von flüssigen Kraftstoffen.
    Gelingt das nicht, scheitert die E-Mobilität.

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  • 19. Oktober 2014 um 17:37
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    @Jörg Brömme: Amen, so sehe ich das auch, Reichweite ist eins was die Leute abschreckt, aber schlimmer (auch durch meine Erfahrung, besonders letztens mit den eGolf) das nicht nur das fehlende Netz ist sonder auch das mit den bezahlen, Registrierung oder das noch umständliche SMS System.

    @stefan: So weit ich weis will man das anheben da man neue 7,2KW Wallboxen von BMW anbieten will im die Ladezeit zu verkürzen, aber warum nicht gleich so wie beim Zoe von Renault wo man auch 11 udn 22 KW laden kann. Das würde den i3 und auch ein eUP! oder eGolf richtig interessant machen.

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  • 19. Oktober 2014 um 17:45
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    Das war der beste Artikel bisher auf dieser Seite. Leider spiegelt er auch meine Erfahrungen wieder. So schaut der „Alltag“ in Deutschland aus. Und ein Dobrindt reagiert natürlich nicht auf Mails. Die ganze Community müsste vielleicht mal Demonstieren

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  • 20. Oktober 2014 um 08:49
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    Sehr guter Artikel! Daumen hoch!

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  • 20. Oktober 2014 um 09:26
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    Bisher ganz klar der beste Artikel auf dieser Webseite. Top!

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  • 20. Oktober 2014 um 12:12
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    absolut skandalös, diese Zustände. Da stehen sie, die gelackten Manager in ihren Käsekuchenuniformen und lassen sich als die Neuerfinder des Autos feiern. Und was liefern sie ab? Ein einziges Chaos.
    Dir muss ich danken für diesen schonungslosen Bericht über den elektromobilen Zustand in Deutschland. Gerade weil es wahrscheinlich einige Überwindung gekostet hat, derart offen über ein Produkt zu schreiben, von dem man ja überzeugt ist und weiß, dass es der richtige Weg ist.
    Auch der Versuch, mit kleinen Akkus Reisestrecken zu überwinden, verdient Hochachtung. BMW bietet mit seinem proprietären Ladesystem genau diese Option an, kann aber offensichtlich nicht liefern. Andere Hersteller verschenken übrigens ihren Langstreckenstrom. Sollte BMW und auch VW vielleicht mal drüber nachdenken.
    Ich kann nur abraten, auf schnell laden per Gleichstrom zu setzen. Das ist genau die Art wie man die Nutzer zur Kasse bitten will. Wechselstrom gibt es an jeder normalen Steckdose, von Schuko bis rot, wenn nötig. Das ist in jedem Fall billiger. Fast 1€ pro kWh an den Ladesäulen. Soll das die Elektromobilität voranbringen? Wohl kaum. Eher das Gegenteil. In ein paar Jahren soll es dann wieder heißen, Elektro will niemand, wir schaffen es wieder ab.
    Diesmal gibt es aber einen neuen Mitspieler: Tesla. Immer, wenn ein Neuer im Rennen ist und zeigt, was das Neue kann, wird ein Technologiewechsel Erfolg haben. Wer dann aber nicht mitzieht, gerät in Vergessenheit.
    Es steht nicht gut um Autodeutschland.
    Euer Starkstrompilot

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  • 21. Oktober 2014 um 00:50
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    Hab auch schon im Gastartikel : Ein persönlicher Reichweitenrekord mit dem Elektroauto Ford Fokus Electric

    vorgeschlagen einen offenen Brief an RWE und eine zuständiges Bundesamt zu schreiben, bei dem wir alle über eine Internetplattform unterschreiben können. Ein Appel so zu sagen.

    Zitat von mir: „Daher würde ich einfach einmal folgenden Vorschlag in den Raum setzten: Die Erstellung eines offenen Briefes an RWE und ein zuständiges Bundesamt. Natürlich ist mir bewusst, dass RWE nicht der einzige Anbieter von Ladesäulen ist aber ein ziemlich großer. Ziel des offenen Briefes soll sein, dass wir ein großes Unternehmen als auch die Politik von der Lademethode überzeugen und somit einen Stein ins Rollen bringen. Wir werden wohl eine Art Onlineplattform brauchen damit wir alle unkompliziert Unterschreiben können und auch andere ihre Unterschrift geben können.“

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  • 21. Oktober 2014 um 08:18
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    Mein nächstes Auto ist elektrisch und heisst Tesla! Dieses Konzept ist kompromislos und setzt Maßstäbe in allen Bereichen. Egal ob Laden, Fahrleistung, Sicherheit oder Komfort. Echter „Vorsprung durch Technik“. Tesla ist der erzeit innovativste Autohersteller weltweit. Vorallem die deutschen Autohersteller verbummeln die Zukunft mit „Rückschritt durch Stillstand“.

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