Elektroautos können auch nicht durch die niedrigen Spritpreise gebremst werden

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Die Preise für Benzin und Diesel sind in den USA und in Deutschland so günstig wie seit Jahren nicht mehr, laut Elon Musk hat dies aber keinen Einfluss auf die Absatzzahlen des Elektroauto Tesla Model S.

Das Elektroauto Nissan Leaf an einer Tankstelle. Bildquelle: Renault/Nissan

Man mag meinen, dass für viele Käufer die steigenden Benzinpreise ein Grund waren, einen Stromer zu kaufen – aber seit ein paar Wochen fallen die Benzin- und Dieselpreise rapide. So musste man  noch vor ein paar Monaten ca. 1,60 Euro pro Liter Super Benzin bezahlen, dann sind die Preise aber auf etwa 1,39 Euro pro Liter super gefallen. Der Hauptgrund sind die USA, welche stark an der Preisschraube für die Rohölpreise gedreht haben.

Aber gerade für die Kaufinteressenten von elektrisch angetriebenen PKW gibt es oft mehrere Gründe, denn neben den Benzinpreisen spielt auch das Umweltbewusstsein eine große Rolle. Und mit den Treibstoffpreise ist es so wie mit dem Wetter, es gibt kein schlechtes Wetter – sondern nur die falsche Kleidung. Und da die wenigsten die Rohölpreise beeinflussen können, könnte es auch heißen: Es gibt keinen teuren Treibstoff, es gibt nur die falsche Antriebsart.

 

Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) hat vor kurzem getwittert, dass die Verkaufszahlen für das Model S gegenüber dem Vorjahresmonat um 65 Prozent gestiegen sind.
Damit wollte er einem Bericht des Wall Street Journal widersprechen, wonach der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 26 Prozent gesunken sei.

Die Zufriedensheitsgarantie, welche Tesla anbietet, könnte dafür sorgen, dass die Absatzzahlen noch weiter steigen. Denn wem sein geleastes E-Auto nicht gefällt, könne dies im Rahmen der “Tesla-Happiness-Garantie” innerhalb von drei Monaten ohne Gründe wieder zurückgeben.

Via: Automobil-Produktion

 

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