Tesla Motors will Samsung als neuen Partner für Batterien gewinnen

2 Minuten Lesezeit

(06.10.2013)

Tesla Motors ist scheinbar auf der Suche nach einem neuen zusätzlichen Partner für die Produktion von Batterieeinheiten für seine Elektroautos. Bisher deutet viel darauf hin, dass man mit Samsung zusätzlich zu dem aktuellen Batteriepartner Panasonic einen neuen Batterielieferanten an Bord holen wird.

Die Ladestation mit dem Namen Supercharger von Tesla Motors kann das Elektroauto Model S in ca. 30 Minuten aufladen. Bildquelle: Tesla Motors

Die Ladestation mit dem Namen Supercharger von Tesla Motors kann das Elektroauto Model S in ca. 30 Minuten aufladen. Bildquelle: Tesla Motors

Reuters berichtet, dass Teslas Gespräche mit Samsung SDI – ein Geschäftsbereich der koreanische Elektronik-Riese Samsung Electronics Co Ltd – immer ernster werden.

Weder von Tesla noch von Samsung wollten die Sprecher etwas sagen, aber dies ist bei solchen Verhandlungen auch normal.
Jedoch sagten zwei Quellen, dass die Verhandlungen zu 90 Prozent abgeschlossen seien und so kurz vor einer positiven Einigung stehen.
Laut der Gerüchte besteht Samsung SDI darauf, dass Tesla dann auch Komponenten, wie zum Beispiel Touchscreens von Samsung bzw. einem Tochterunternehmen verwendet.

Eine andere Quelle sagt, dass Tesla Motors bereits Tests abgeschlossen habe, bei der man die Verwendung der Samsung Akku-Technologie für zukünftige Elektroautos getestet hat. Angeblich könnten die Batterien von Samsung bereits bei dem Elektroauto Tesla Model X Crossover ab 2015 verwendet werden.

Eine dritte Quelle widerspricht den Berichten und sagt, die beiden Unternehmen seien bei weitem noch nicht so weit, dass man über einen abgeschlossenen Deal sprechen könnte.

Die letzte Quelle sagte auch, dass die Lithium-Ionen Akkuzellen von Samsung nicht mit den derzeit verwendeten Zellen von Panasonic konkurrieren könnten. Panasonic ist auch ein Investor von Tesla.

Der Hauptgrund, warum Tesla Motors einen zusätzlichen Batterielieferanten sucht, dürfte dem großen Erfolg des kalifornischen Unternehmens geschuldet sein.
Denn gerade nach dem nun das Elektroauto Tesla Model S auch in Europa und bald auch Asien ausgeliefert wird, werden die Produktionszahlen immer weiter steigen.

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