Elektroauto Nissan Leaf – neues Batteriewerk in den USA und weniger seltene Erden + Video

2 Minuten Lesezeit

(17.12.2012)

Nissan hat in Tennessee (USA) im Werk „Smyrna“ mit der Fertigung von Lithium-Ionen Batteriesystemen für das Elektroauto Nissan Leaf begonnen.

Nissan besitzt nun die größte Fabrik für Lithium-Ionen Akkuzellen (welche für Fahrzeuge bestimmt sind) in den USA. Bildquelle: Nissan

Nissan besitzt nun die größte Fabrik für Lithium-Ionen Akkuzellen (welche für Fahrzeuge bestimmt sind) in den USA. Bildquelle: Nissan

Um die Nachfrage nach dem Elektrofahrzeug Leaf befriedigen zu können, hatte sich Nissan dazu entschlossen, auch außerhalb von Japan Produktionsstätten für den Leaf zu errichten.

So hat Nissan im US-Bundesstaat Tennessee vergangenen Woche den für 1,7 Milliarden US-Dollar neu aufgebauten Standort für Batteriefertigung „Smyrna“ offiziell in Betrieb genommen. Mit einer Kapazität von bis zu 200.000 Batterieeinheiten pro Jahr hat bestehen nun genug Ressourcen für den weiteren steigenden Absatz.

Die in „Smyrna“ gefertigten Traktionsbatterieeinheiten sollen vorerst nur im Nissan Leaf verwendet werden. Bisher hat Nissan weltweit 46.000 Einheiten des Elektromobil Leaf verkauft und hofft auf eine weitere positive Entwicklung.

 

Nissans Elektrofahrzeug Leaf 2013 soll noch grüner sein, da es weniger der sogenannten seltenen Erden benötigt.

Nissan hat mitgeteilt, dass der Elektromotor für das Elektroauto Leaf 40 Prozent weniger des Elements Dysprosium (externer Link zu Wikipedia) benötigt, welches zu den sogenannten seltenen Erden zählt.

Dysprosium wird zur Herstellung von den sehr schnell drehenden Magneten innerhalb des Elektromotors genutzt, denn es zeichnet sich durch eine hohe Hitzebeständigkeit aus.

Dadurch, dass weniger dieses seltenen Elementes benötigt wird, sinken auch die Produktionskosten. Die meisten seltenen Erden auf dem Markt stammen derzeit aus China, allerdings wird die Ausfuhr bewusst beschränkt, um die Preise hoch zu halten.

Hier ist ein Video von Nissan zu dem Thema:

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