Die Studie des Elektroauto E-Bugster von Volkswagen begeistert

3 Minuten Lesezeit

(31.07.2012)

Wenn man das Elektroauto Volkswagen E-Bugster sieht, gerät man ins Schwärmen – und das nicht nur, weil man Autobegeistert (externer Link) ist.

Dies ist das Elektroauto E-Bugster von Volkswagen (VW). Bildquelle: VW

 

Den Ort der Pressepräsentation des Elektroauto E-Bugster hat der Volkswagen (VW) anscheinend sehr sorgsam ausgewählt, denn die kalifornische Landschaft passt perfekt zu der Kreuzung eines Bettle und einem Roadster.

Bisher gibt es von dem Speedster-Ableger des VW Beetle nur eine Elektroversion, welche ein Einzelstück ist.

Das Elektrofahrzeug (externer Link, engl.) wirkt für einen VW Beatle sehr maskulin: Bullige Schürzen, LEDs als Tagfahrlicht, Heckspoiler, hohe Schulter und eine flache Dachlinie. Auch ist das Elektromobil vom Aussehen auf sportliches Aussehen getrimmt: Die ausgestellten Radhäuser machen den VW E-Bugster 3 Zentimeter breiter als das spätere Beetle-Serienmodell, auch ist der Rahmen der Frontscheibe um 6 Zentimeter kürzer und die Neigung der Scheibe wurde von 59 auf 55 Grad gekürzt. Damit auch der Fahrer etwas von der ganzen Sportlichkeit hat, liegt der Fahrersitz einen Zentimeter tiefer.

Der Elektroantrieb des Prototyp E-Bugster ist mit dem des Elektroauto VW Golf Blue-e-Motion identisch, so leistet der Elektromotor 85 kW (115 PS) und verfügt über ein maximales Drehmoment von 270 Nm.
Was das Probefahren etwas trübt, ist die Tatsache, dass die Geschwindigkeit des Prototypen auf 30 km/h gedrosselt ist – dies liegt an der Tatsache, dass die Felgen laut VW handgefräst worden sind.

Gegenüber dem Elektro-Golf ist die Batterieanordnung leicht verändert, das kürzere Zellenpaket befindet sich, damit der Platz im Kofferraum erhalten bleibt hinter den Sitzen. Die Batterieeinheit wiegt 200 Kilogramm, insgesamt wiegt das Elektrofahrzeug 1,4 Tonnen. Das zusätzliche Gewicht der Batterie über der Hinterachse machen den E-Bugster etwas sportlicher. Zu der Kapazität sagt VW derzeit noch nichts.

An dem E-Bugster hat laut VW ein Team aus etwa 12 Mitarbeitern aus den Bereichen Versuchsbau, Design und Antrieb gearbeitet, sechs Monate haben die Arbeiten an dem Prototypen gedauert. Dieser kurze Zeitraum war nur möglich, weil das Elektroauto VW E-Bugster recht seriennah ist, so handelt es sich bei 90 Prozent der Komponenten um Serienteile des neuen Cabriolets, das Batteriepaket ist technisch mit dem des Elektrofahrzeug Golf Blue-e-Motion nahezu identisch.

Der Innenraum des E-Bugster erinnert einen schon fast an ein Raumschiff, vor allem der elektrische Pulsschlag, welcher beim Starten des Elektroantrieb als Hintergrund durch die weißen Designpaneele des Armaturenbretts wandert ist eine sehr schicke Idee.
Zu dem futuristischen Innenraum passt auch der große, mittig angebrachte TFT-Bildschirm, über den sich die verschiedenen Fahrzeugfunktionen bedienen lassen. Zu dem Konzept gehört auch, dass die gewöhnlichen Runduhren im Cockpit des Beetle durch animierte Informationsdisplays ersetzt worden sind.

Einen Bugster (Kreuzung aus Beetle und Roadster) gab es seitens VW bereits vor 7 Jahren, damals war VW etwas spät dran und so versprach das Konzept nicht unbedingt Erfolgversprechend. Diesmal ist es anders, die Entwickler sind früh dran und wir können uns Hoffnungen machen, das dieses sehr schöne Konzeptauto in die Massenproduktion geht.

Wahrscheinlich wird die Version mit dem Verbrennungsmotor um die 30.000 Euro kosten, die Version als Elektroauto wird dann bei etwa 42.000 Euro liegen.

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