Die Wave 2018 Switzerland ist erfolgreich zu Ende gegangen

[11.07.2018] Am Samstag den 16. Juni 2018 endete die 8. Ausgabe der größten Elektromobil-Rallye der Welt, mit der großen Zieleinfahrt in der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach.

Die Wavetrophy Switzerland 2018. Bildquelle: Wavetrophy.com
Die Wavetrophy Switzerland 2018. Bildquelle: Wavetrophy.com

Die WAVE 2018 besuchte während 8 Tagen 55 Destinationen in der ganzen Schweiz. Die mit erneuerbarer Energie angetriebenen Fahrzeuge fuhren vom 8. bis zum 16. Juni von Winterthur bis Spreitenbach einmal rund um die Schweiz und legten dabei rund 1500 Kilometer zurück. Ziel war es zu zeigen, dass E-Fahrzeuge alltagstauglich und käuflich sind – und jede Menge Spass machen!

Die WAVE (World Advanced Vehicle Expedition) ist die grösste E-Mobil-Rallye der Welt und auch in diesem Jahr waren mit 86 Fahrzeugen eine grosse Vielfalt an alltagstauglichen Elektrofahrzeugen am Start: Vom umgebauten Kleinbus über Prototypen von namhaften Universitäten und Autos verschiedener Marken bis hin zu futuristischen Motorrädern und E-Bikes sowie einem 16-Tonnen-E-Truck fuhr alles mit, was leise und elektrisch unterwegs ist.

Auch Postauto war mit einem Fahrzeug dabei und zeigte, wie man mit einem Bus mit 34 Sitzplätzen elektrisch rund um die Schweiz fahren kann.

55 Destinationen wurden besucht

Die E-Bikes, E-Motorräder und E-Autos haben neun Tage lang Schulen, Unternehmen und Städte besucht und die Elektromobilität präsentiert. Highlight des Programms waren die Unternehmen, die den WAVE-Teams und der Öffentlichkeit die Türen öffneten, darunter Maxon Motors in Sachseln, das Schweizerische
Paraplegikerzentrum in Nottwil oder die Firma Jenni Energietechnik in Oberburg.

Teams aus zehn Staaten waren auf der grossen Reise dabei und legten insgesamt rund 1500 Kilometer zurück. Die Elektro-Fahrzeuge überquerten vier Alpenpässe und legten eine Höhendifferenz von insgesamt 8‘000 Metern zurück. Insgesamt wurden 126‘000CO2-freie Kilometer zurückgelegt.

Nicht alle Fahrzeuge schafften es bis ins Ziel. Gleich drei Eigenbauten mussten die WAVE wegen technischen Schwierigkeiten frühzeitig beenden. Organisiert wurde die WAVE jetzt schon im achten Jahr vom Luzerner Solarpionier Louis Palmer. Er hat vor zehn Jahren als erster Mensch die Welt mit einem Solarauto umrundet und weltweit 770 Millionen Menschen für nachhaltige Mobilität sensibilisiert. Er hat aufgezeigt, dass es Lösungen für eine lebenswerte Zukunft gibt.

Dafür wurde er von der UNO mit dem „Champion of the Earth Award“ ausgezeichnet, verbunden mit dem Auftrag, sich weiterhin für die E-Mobilität und saubere Energien einzusetzen.

Spezielle Fahrzeuge an der WAVE 2018:

  • e-Force-Lastwagen 16 Tonnen
  • E-Postauto 34 Plätze
  • Team SBB Greenclass mit BMW i3
  • Team Jura Energie mit einem umgebauten VW T6
  • Team Metron aus Slowenien mit einem umgebauten Mazda 4 mit über 700 km Reichweite
  • Team Vehicle to Grid mit Nissan Leaf II
  • Team Renault mit einem E-Master mit CH-Premiere
  • Team Grieder mit Fiat 500e (made in USA)
  • Team Siemens mit einem umgebauten VW T2

Gesamtsieger der WAVETROPHY Switzerland 2018 in der Kategorie "Company Team" wurde David
Galeuchet vom Team "Solarmarkt" auf seinem Motorrad "Johammer". Das beste Privatteam wurde das
Team Pilatus mit Andy Alig und Edy Künzli.

Die WAVE wird unterstützt von Phoenix Contact sowie Siemens

Seit 2013 ist Phoenix Contact mit einem eigenen Team dabei. Neben Industrieelektronik betreibt das Unternehmen mit Hauptsitz im lippischen Blomberg in Deutschland auch ein Kompetenzzentrum für Komponenten und Lösungen der Elektromobilität. Dort werden Ladestecksysteme und Ladesteuerungen für das Gleich- und Wechselstromladen entwickelt.

2013 war das erste Jahr, in dem Phoenix Contact mit dem Fahrerteam Frank und Frank an der Wave teilnahm. Seitdem waren die beiden regelmässige Fahrer bei der E-Mobility Rallye. Seit drei Jahren stellt Phoenix Contact zusätzlich ein zweites Team bestehend aus Auszubildenden. „Da lag es für uns nahe, jetzt als Hauptsponsor einzusteigen“, so Oliver Stöckl, Geschäftsführer der Phoenix Contact E-Mobility GmbH. „Wir wollen mit diesem Engagement zeigen, dass die Elektromobilität zukunftsfähig ist und ein Zeichen setzen.“

Siemens hat sich an der WAVE mit einer eigenen, integrierten Energiestädtetour beteiligt. An allen Etappenorten und an gegen zwanzig Zwischenetappenorten hat Siemens BT mit dem elektrobetriebenen Volkswagen T2 «Bull-E» interessierten Zuschauern die Zusammenhänge von Elektromobilität und Gebäudetechnik aufgezeigt.

Durch die wachsende Bedeutung der Elektromobilität rücken die Wichtigkeit und das nahtlose Zusammenspiel mit der intelligenten Gebäudetechnik zunehmend in den Mittelpunkt. Keine Elektromobilität ohne Gebäudetechnik: Hotels, Einkaufszentren, Bürogebäude, Wohnhäuser, etc. – sie alle werden zukünftig die
Ladeinfrastruktur für Elektromobilität zur Verfügung stellen (müssen).

So kommt dem Siemens-Ansatz –brachliegendes Energiepotenzial zu nutzen – eine immer grössere Bedeutung zu. Mit einer nachhaltigen Optimierung und Modernisierung von Gebäuden möchte Siemens einen möglichst energieoptimierten Betrieb gewährleisten.

Ausblick WAVE Austria 2018 vom 21. – bis 29. September

Die Vorbereitungen zur WAVE Austria 2018 laufen auf vollen Touren. Diese rund 1600 km lange WAVE
wird ebenfalls in 8 Tagen ganz Osterreich umrunden. Rund 70 Teilnehmer sind angemeldet und letzte
Startplätze sind noch frei. Anmeldeschluss ist am 30. Juni.

Weitere Informationen: Wavetrophy

Pressemeldung von Wavetrophy

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Kai

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