Artikelserie: Fakten gegen Vorurteile 3 – Warum Elektroautos Spaß machen

[28.09.2017] Über Elektroautos gibt es viele Vorurteile, allerdings sind die meisten überholt oder falsch. So haben E-Autos den Ruf, keinen Spaß zu machen – das ist falsch.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan
Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Leider wird die umweltverträgliche Mobilität noch oft mit mangelndem Fahrspaß gleichgesetzt – was so sauber ist, kann doch wohl keinen Spaß machen! Mit einer ähnlichen Denkweise sieht sich gelegentlich auch der Vegetarier beim Grillfest konfrontiert: Dessen Tofu-Burger ist ökologisch und moralisch bestimmt total korrekt, aber irgendwie doch auch ein bisschen fad.

Doch so wie sich der Burger beim Reinbeißen als überraschend würzig erweisen kann, so viel unerwarteten Fahrspaß bietet ein Elektroauto, wenn man das erste Mal hinter dem Steuer Platz nimmt und auf Essens Straßen kurvt. Von Langeweile oder Langsamkeit keine Spur: Tatsächlich tritt ein Stromer beherzter an als die meisten konventionell, per Diesel oder Benziner angetriebenen Autos. Denn das Drehmoment ist beim Elektromotor erstens üppig und wird zweitens direkt ab der Leerlaufdrehzahl abgegeben – und nicht wie beim Verbrenner erst dann, wenn der Motor richtig auf Touren gekommen ist.

So produziert der 80 kW/109 PS starke E-Motor des Elektroauto Nissan Leaf ein stattliches Drehmoment von 255 Nm: Das liegt deutlich über vergleichbaren Benzinern und erreicht Diesel-Niveau – nur eben schon direkt aus dem Stand und bis 3.000 Umdrehungen. Kein Wunder also, dass der Leaf zügig in 11,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt und gerade auf den ersten 50 Metern nach dem Ampelstart manchen Fahrer nobler Sportwagen einfach stehenlässt. Diese ganz besondere Agilität moderner Stromer passt ideal zu ihrem bevorzugten Einsatzgebiet: der Essener Innenstadt und deren Außenbezirken.

Claudio Vinci (Geschäftsführer des Essener Nissan Autohauses BK Motors) sagt:

„Ein Elektroauto zu fahren, hat nichts mit Verzicht zu tun. Ganz im Gegenteil: man gewinnt sogar den Genuss hinzu, agil, komfortabel und vor allem vollkommen leise zu reisen“, erläutert „Das sind Vorzüge, die nicht nur Privatkunden, zu schätzen wissen, sondern auch Gewerbetreibende, die sich für den Elektro-Lieferwagen e-NV200 entscheiden und täglich viele Stunden im Stadtverkehr unterwegs sind“.

Im kontinuierlichen Alltagseinsatz zeigt sich obendrein, dass ein Elektroauto gar nicht so kompliziert zu bedienen ist wie man bei einer besonders fortschrittlichen Antriebsform vielleicht erwarten könnte. Alles funktioniert im Prinzip genauso wie bei einem Auto mit Verbrennungsmotor – bis auf das Schalten: Und das ist dank des Ein-Gang-Automatikgetriebes sogar noch einfacher. Insgesamt 15 Elektrofahrzeuge, die Nissan der Stadt im Rahmen des „Grüne-Hauptstadt-Europas-Jahres“ für 2017 zur Verfügung gestellt hat, touren derzeit durch die Ruhrmetropole. Und die kommunalen Fahrer sind alle begeistert.

So utohaus-Geschäftsführer Vinci weiter:

„Elektrisches Fahren macht Spaß“

„Jeder, der bisher bei uns eine Probefahrt mit dem Nissan Leaf oder dem e-NV200 gemacht hat, ist mit einem Lächeln auf den Lippen wieder ausgestiegen. Ich kann jedem nur empfehlen, sich auf diese Weise ein eigenes Bild von der Elektromobilität zu machen.“

Elektroautos sind teuer, unpraktisch und langweilig, die Auswahl ist gering und die CO2-Bilanz alles andere als einwandfrei: Diese und andere Vorurteile sind in der Diskussion rund um die Elektromobilität an der Tagesordnung. Nissan möchte damit aufräumen – und die Vorurteile durch Fakten ersetzen. Denn Elektroautos sind vor allem eines: die Zukunft einer nachhaltigen, bezahlbaren und umweltfreundlichen Mobilität für alle – eine Zukunft, die bereits begonnen hat. 

  1. Das kostet Elektromobilität
  2. Modellauswahl
  3. Fahrspaß, Funktionalität und Handhabung
  4. Reichweite (September)
  5. Nachladen (Oktober)
  6. CO2- und Umweltbilanz (November)
  7. Die Zukunft beginnt heute (Dezember)

(Via: Pressemitteilung von Nissan)

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Ein Gedanke zu „Artikelserie: Fakten gegen Vorurteile 3 – Warum Elektroautos Spaß machen

  • 1. Oktober 2017 um 18:54
    Permalink

    Das Drehmoment eines Elektroautos wird nicht direkt ab Leerlaufdrehzahl abgegeben, da ein Elektroauto keine Kupplung hat, sondern schon ab Motorstillstand.
    Dies hat auch den Vorteil das der Motor keinen Leerlaufverbrauch hat wie ein Verbrenner an der Ampel (wenn Motor kalt oder Batterie leer dann nutzt auch keine Start Stopp Automatik).

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