[28.12.2016] Wenn man sein Elektroauto von Tesla Motors am Supercharger auflädt, dauert es bisher etwa 40 Minuten, bis der Energiespeicher zu 80 Prozent aufgeladen ist. In Zukunft soll dies sogar schon in 5 Minuten der Fall sein.

Die Ladestation mit dem Namen Supercharger von Tesla Motors kann das Elektroauto Model S in ca. 30 Minuten aufladen. Bildquelle: Tesla Motors

Die Ladestation mit dem Namen Supercharger von Tesla Motors kann das Elektroauto Model S in ca. 30 Minuten aufladen. Bildquelle: Tesla Motors

Bisher gelten die Supercharger genannten Schnellladestationen von Tesla Motors schon als ein sehr gutes Angebot, in Zukunft dürften sich die Besitzer eines Stromers der Marke Tesla Motors noch mehr freuen.

Denn Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) hat via Twitter angekündigt, dass bald die „Supercharger V3″ installiert werden sollen.

Der US-Autohersteller baut seine Supercharger vor allem an Raststätten oder Autohöfen auf, hier sollen dann die durchreisenden Tesla-Kunden ihr E-Auto in kurzer Zeit aufladen können.

Derzeit leisten die Schnellladestationen bis zu 145 Kilowatt, dies reicht, um die Batterieeinheit in etwa 30 bis 40 Minuten zu 80 Prozent wieder aufzuladen.

Ladestationen für Elektroautos mit 350 Kilowattstunden sind Kinderspielzeug

Da Musk eine Stromtankstelle mit 350 kW als Kinderspielzeug bezeichnet hatte, könnte man jetzt vermuten, dass mindestens 600 Kilowattstunden Ausgabeleistung denkbar wären.

Wie hoch die Ausgabeleistung der Tesla Supercharger V3 werden wird, ist jedoch noch nicht bekannt.

Wer die Batterie im Fahrzeug schonen will, sollte diese nicht zu oft mit der möglichst hohen Ladegeschwindigkeit aufladen. Denn gerade, wenn die Akkuzelle fast voll aufgeladen ist, kann eine zu hohe Ladeleistung schädlich für die Zellchemie sein.

Jedoch ist den Autoherstellern dieses Problem bekannt, daher dauert das Schnellladen ab 80 Prozent in vielen Fällen auch wesentlich länger.

Allerdings will der Autohersteller die Stromversorgung seiner Stromtankstellen unabhängiger gestalten und auf eigene Produkte zugreifen, so sollen mehr Supercharger per Solarstrom mit Energie versorgt werden.
Der nicht benötigte Strom soll in stationären Stromspeichern gespeichert werden.

Da Solarzellen nicht überall genug Strom erzeugen können, weil es dort einfach zu wenige Sonnentage gibt, wäre diese Lösung nicht überall denkbar. Allerdings könnte man so abgelegene Regionen mit einer Ladestation versorgen.

Man darf also gespannt sein, wie es weitergeht. Da allerdings zu viele Menschen die Supercharger zu oft genutzt haben, erhalten die neuen Besitzer ein gewisses Kontingent. Wenn dieses überstiegen wird, muss man eine entsprechende Gebühr zahlen.

Denn die Supercharger sollen nur dann genutzt werden, wenn man auf der Durchreise ist – manche haben ihre Fahrzeug anscheinend sehr oft in der Nähe des eigenen Wohnortes aufgeladen.

Via: Insideevs

 

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Kai
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