So sieht die Gigafactory von Tesla Motors von innen aus

Der Elektroauto-Hersteller Tesla Motors baut momentan seine Gigafactory genannte Batteriefabrik, vor ein paar Tagen gab es den ersten offiziellen Besichtigungstermin, bei dem die geladenen Gäste auch Foto- und Videoaufnahmen machen durften.

Das Dach der Gigafactory wird nahezu vollstänig mit Solaranlagen bestückt, diese sollen dann den für die Produktion benötigen Strom erzeugen. Bildquelle: Tesla Motors
Das Dach der Gigafactory wird nahezu vollstänig mit Solaranlagen bestückt, diese sollen dann den für die Produktion benötigen Strom erzeugen. Bildquelle: Tesla Motors

Am 18. März durften sich Journalisten und Politiker die Gigafactory von innen anschauen, in dieser Fabrik will Tesla Motors die Batterieeinheiten für seine Elektroautos und stationären Stromspeicher produzieren.
Die Produktionsstätte befindet sich am Rand der bekannten Stadt Las Vegas (im US-Bundesstaat Nevada), dementsprechend hat der Autobauer genug Platz, um sich auszubreiten. So wird es dort später nicht nur das Fabrikgebäude geben, sondern auch Windkraftanlagen, welche die Maschinen mit Strom versorgen sollen. Zusätzlich wird das Dach mit Solaranlagen ausgerüstet, so das der nötige Strom selbst produziert werden können soll.
Zur Zeit ist die Fabrik zu etwa 14 Prozent fertig gestellt, die Fertigstellung wird wohl erst im Jahr 2020 erfolgen – ursprünglich sollte die Produktionsstätte bereits im Jahr 2017 fertig sein.
Das Firmengelände ist übrigens um die 80.000m² groß (800,000 square feet; 1 sf = 0,09 m²), die Fabrik wird davon ungefähr 3.966 m² einnehmen.

Als Investor für die Batteriefabrik konnte der jetzige Stromspeicherlieferant Panasonic gewonnen werden, dieser beteiligt sich mit etwa der Hälfte der geplanten Kosten in Höhe von etwa 3 bis 5 Milliarden US-Dollar

Im Rahmen der Veranstaltung gab es ein paar strenge Regeln:

  • Weder die Gesichter noch die Namen der Mitarbeiter dürfen gefilmt oder fotografiert werden. Daher sollen alle Mitarbeiter, welche den Journalisten bei Fragen zur Seite standen, als „Sprecher von Tesla“ bezeichnet werden.
  • Innerhalb der Fabrik durften die Aufnahmen nur von bestimmten Standorten aus gemacht werden, nur auf dem Dach oder dem Außengelände durften Fotos und Videos uneingeschränkt angefertigt werden.
  • Es war untersagt, live aus der Fabrik zu senden (also keine Livevideos, oder Audio- sowie Fotoaufnahmen).
  • Während der Besichtigungstour durch die Gigafactory wurde die Ausrüstung der Journalisten von Tesla Mitarbeitern transportiert.

Das Magazin Reno Gazette-Journal (externer Link) hat von dem kleinen Event ein Video und auch Fotos veröffentlicht:

 

 

 

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5 Gedanken zu „So sieht die Gigafactory von Tesla Motors von innen aus

  • 21. März 2016 um 22:06
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    2020 erst fertig? Was soll das für das Model 3 heissen?

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  • 21. März 2016 um 22:25
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    Die Fabrik wird in Modulweise gebaut, daher wird wahrscheinlich mit der Produktion der Batterieeinheiten begonnen werden, bevor die Fabrik zu 100% fertig ist.
    Notfalls wird sicherlich Panasonic die Akkuzellen liefern, oder das Model 3 verschiebt sich wirklich (was ich mir aber nicht wirklich vorstellen kann).
    Viele Grüße,
    Kai
    http://www.Mein-Elektroauto.com

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  • 22. März 2016 um 10:37
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    Ihr solltet noch einmal die qm nachrechnen, die sind sowas von falsch in eurem Artikel ! Square feet durch 9, dann kommt man bei 1,9 Millionen nicht auf 4000 qm !

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  • 22. März 2016 um 10:41
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    Die Grundfläche des Gebäudes sind 800.000, auf 4 Etagen aber 1,9 Millionen. (verstehe ich allerdings auch nicht, steht aber so in dem englischen Artikel)

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  • 23. März 2016 um 06:12
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    Bevor das Model 3 kommt läuft auf jeden Fall die Batteriefertigung

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