Der Abgasskandal von Volkswagen zwingt den Autokonzern dazu, einige Sparmaßnahmen zu treffen. So wird es laut Medienberichten den Phaeton doch nicht so schnell wie geplant als Elektroauto geben – allerdings will VW 100 Millionen Euro in alternative Antriebe investieren.

VW Phaeton. Bildquelle: VW AG

VW Phaeton. Bildquelle: VW AG

Noch vor kurzem hieß es, dass es den VW Phaeton bald mit einem rein elektrischen Antrieb geben wird (Der VW Phaeton könnte als Elektroauto auf den Markt kommen).

Allerdings verschieben sich aufgrund der Sparmaßnahmen ein paar Projekte, dazu gehört leider auch der Bau des Elektro-Phaeton.
Auch der geplante Bau des VW Design-Zentrums in Wolfsburg wird erst einmal nach hinten verschoben, wann die Projekte jetzt realisiert werden sollen steht noch nicht fest.

Da noch keiner sagen kann, welche Kosten auf den Konzern zu kommen, kann es noch etwas dauern, bis bei dem Autohersteller wieder alles wie vorher läuft. Volkswagen-Chef Matthias Müller sagte der Presse, dass man jetzt sparen will und die Projekte erst einmal überprüft. Mit anderen Worten: Wegen des Abgasskandals kürzt der Autobauer das erste mal seit der Finanzkrise 2009 die Investitionen.
So wollen die Wolfsburger die Sachinvestitionen für das Jahr 2016 auf 12 Milliarden Euro senken, ursprünglich wollte man pro Jahr etwa 17,1 Milliarden Euro investieren.
Bei dem Thema Elektromobilität geht VW 2 Wege gleichzeitig: Einmal will man 100 Millionen Euro zusätzlich für alternative Antriebe ausgegeben, die nächste Generation des Phaeton (wozu auch die Elektrovariante gehört), wird sich allerdings etwas verschieben.

Auch wenn der Autohersteller sparen will, soll zumindest die Kernbelegschaft nicht um ihre Arbeitsplätze fürchten müssen. Wie es allerdings um die Leiharbeiter bestellt ist, wurde nicht kommuniziert.

Was war passiert?

Volkswagen hatte bei einem Teil seiner Fahrzeuge mit Diesel- und Benzinmotoren eine Software eingesetzt, welche die gängigen Prüfverfahren erkennen kann und darauf hin den Motor in einen Sparmodus schaltet, welcher weniger Abgase ausstößt. Von dem Skandal sind auch die PKW der Tochterunternehmen (wie zum Beispiel Seat, Audi, Skoda, etc. ) betroffen.
In den USA erhalten die betroffenen Kunden 2 Gutscheine im Gesamtwert von über 1.000 Dollar, in Deutschland müssen die Kunden hingegen auf ein Schreiben des Autoherstellers warten – in dem sie erfahren, ob der Motor entweder umgebaut werden muss, oder ob es ausreicht, eine neue Software zu installieren.

Via: Bild

 

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Kai
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