Nissan hat vor einigen Wochen die Aktion Autotausch gestartet, die ausgewählten Tester tauschen ihren Verbrenner 4 Wochen gegen ein Elektroauto – nun hat der Autohersteller ein Zwischenfazit gezogen.

Die Limited Edition des Elektroauto Nissan Leaf lässt sich 3 Stunden schneller aufladen. Bildquelle: Nissan

Die Limited Edition des Elektroauto Nissan Leaf lässt sich 3 Stunden schneller aufladen. Bildquelle: Nissan

Inzwischen ist bei der Nissan Aktion „Autotausch“ Halbzeit und das Fazit fällt positiv aus: 2 von 5 Teilnehmern haben ihren Verbrenner 4 Wochen gegen das Elektroauto Nissan Leaf getauscht.
Den Testern (eine vierköpfige Familie und ein Sportwagenfahrer) sind vor allem die geringen Unterhaltskosten, das nahezu geräuschlose Fahren, Beschleunigen ohne zu schalten und das maximale Drehmoment aus dem Stand aufgefallen.

Wer ein Elektroauto getestet hat, ist meistens von der Elektromobilität überzeugt

Joachim Köpf (Manager eMobility, Nissan Center Europe GmbH) sagt:

„Die bisherigen Rückmeldungen zeigen, dass die „Autotausch«-Teilnehmer Elektromobilität in ihrem gewohnten automobilen Umfeld positiv erleben«… „Wir sind sehr gespannt, ob die noch folgenden Testfahrer ähnliche Erfahrungen machen und so die Akzeptanz von Elektroautos in Deutschland weiter zunimmt.«

Aktuell testet nun die dritte Zielgruppe der Nissan Kampagne, eine dreiköpfige Pendlergruppe aus Rodgau, den Nissan Leaf. Ihre Tagesfahrleistung sind rund 120 Kilometer.
Die Bewerbungsfrist für Teilnehmer Nummer vier, einen SUV-Fahrer, ist parallel dazu angelaufen.

Im November folgt zum Abschluss von „Autotausch« ein Handwerker, dem Nissan für die täglichen Fahrten zu Kunden einen ebenfalls rein elektrisch angetriebenen Transporter vom Typ e-NV200 zur Verfügung stellen wird.

Begonnen hatte die „Autotausch«-Kampagne im März mit Familie Feierabend in Nordenham. Vater Marco, Mutter Lena sowie die Kinder Lotte und Emil nutzten den Stromer für Fahrten zur Schule, zum Sport oder zum Einkaufen.
Aber auch eine 78-Kilometer-Tour nach Bremen stand auf dem Programm – und wurde mit reichlich Restreichweite im Akku souverän gemeistert.

Dem Familienoberhaupt imponierten vor allem das kräftige Anzugsmoment und die gegenüber einem Verbrenner niedrigeren Betriebskosten des voll familientauglichen Leaf.

Marco Feierabends Meinung über das Testfahrzeug:

„Unser sonst genutzter Kombi braucht zwischen acht und elf Litern Benzin auf 100 Kilometer und verursacht mit zunehmendem Alter hohe Wartungskosten. Mit dem Leaf muss man sich dagegen nicht mehr nach den Spritpreisen orientieren. Und das Nachladen erfolgte entweder zu Hause oder – dank der Nissan ChargeCard – kostenlos an einer öffentlichen Ladesäule.«

Ganz schön schnell empfand auch Peter Thiessen aus Bobenheim-Roxheim bei Worms den erfolgreichsten Elektrowagen der Welt. Am 7. Juni hatte er seinen smart Roadster auf dem Rollfeld eines Sportflughafens gegen den Nissan Leaf getauscht – nicht ohne sich zuvor bei einem Beschleunigungsduell auf der Start/Landebahn von der größeren Spurtkraft des Elektroautos überzeugen zu lassen.

Peter Thiessens Vergleich zwischen den Fahrzeugen:

„Mein smart ist zwar leichter, aber durch die Schaltpausen habe ich viel Zeit verloren. Dazu kam, dass der Leaf vom ersten Meter an sein volles und deutlich höheres Drehmoment abrufen konnte.«

Nach diesem Schlüsselerlebnis gewöhnte sich der 28-Jährige schnell an den Nissan und bekannte nach zwei Wochen und 1.200 Kilometern:

„Ich fange an, dieses Auto zu lieben. Wir (Frau Louise und drei Kinder) gleiten wie in einem Raumschiff durch die Gegend«.

Am Ende der 4 Wochen hatte Familie Thiessen rund 2.000 Kilometer elektrisch zurückgelegt – und für diese nachhaltige Form der Mobilität gerade einmal 25 Euro bezahlt.

Nur zugeparkte Ladesäulen und fehlende Stecker sorgten für Frust

Thiessens Fazit:

„Abgesehen von den deutlich niedrigeren Betriebskosten ist es einfach genial, ohne Schalten zu fahren und das volle Drehmoment vom ersten Moment an zu spüren. Zugleich hört man während der Fahrt fast nichts.«

Nur die Ladeinfrastruktur sorgte immer wieder mal für Frust – entweder in Form fehlender Stecker oder zugeparkter Ladesäulen. Überhaupt sei das deutsche Ladenetz noch nicht eng genug geknüpft, beklagte Thiessen und wünscht sich von Nissan auch noch etwas mehr Reichweite:

„Wären 250 Kilometer mit einer Batterieladung möglich, würde ich wohl auf den Leaf umsteigen.«

Quelle: Pressemeldung von Nissan

 

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Kai
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