Das Elektroauto Tesla Model S P85D sprengt die Bewertungsskala von Consumer Reports

Das Elektroauto Tesla Model S P85D hat die Punkteskala der Testorganisation Cunsumer Reports gesprengt, so hat die neuste Variante der Premium-Elektrolimousine rechnerisch 103 von 100 Punkten erhalten.

Elektroauto Tesla Model S P85 auf der Cebit Hannover 2015
Elektroauto Tesla Model S P85 auf der Cebit Hannover 2015

Bei dem Consumer Reports Magazin handelt es sich um eine Art Stiftung Warentest, bei der US-Variante werden aber auch PKW getestet und auch regelmäßig die Käufer des Produktes nach deren Meinung befragt.

Bereits die letzten Varianten des Model S hatte hohe Bewertungspunkte erhalten, so hatte die Allradvariante der Limousine 99 von 100 Punkten erhalten. Nun hat die neuste und stärkste Variante des Elektroautos 103 von 100 Punkten erhalten, da nur 100 möglich sind, musste das Bewertungssystem daher angepasst werden.
In die Bewertung fließen die Beurteilungen aus drei Leistungstests (z.B. Kraft und Beschleunigung) aber auch die Sparsamkeit des überprüften Fahrzeugs.

Jake Fisher (Chef der Abteilung für Autotests bei dem Consumer Reports Magazine) sagt:

»Der Tesla ist ein Anzeichen dafür, was wir in der Zukunft von Autos erwarten können. Autos, die extrem leistungsstark sind und gleichzeitig den Komfort und die Sicherheitsmerkmale eines Luxusautos haben und noch dazu extrem energieeffizient sind.«

Da man die Skala nicht aufstocken wollte, hat man dem Model S P85D die volle Punkteanzahl von 100 gegeben. Das Elektroauto Tesla Model S P85D beschleunigt mit seinem Allradantrieb in drei Sekunden von 0 auf 100, trotzdem liegt der Energieverbrauch umgerechnet auf Benzin nur bei etwa 2,7 Liter pro 100 Kilometer.

Dennoch gibt es Kritikpunkte

Auch wenn es sich bei dem US-Stromer um ein sehr gutes Auto gibt, gibt es auch ein paar Punkte, welche CR kritisiert. Dazu gehört unter anderem:

  • der hohe Kaufpreis
  • die geringere Reichweite, wenn es draußen kalt ist
  • das es auf dem Armaturenbrett zu wenig echte Knöpfe gibt (das meiste wird über das große Touchscreen gesteuert)
  • das es sich bei Tesla Motors um ein vergleichsweise junges Unternehmen handelt, bei dem man bei einem Konkurs keinen Service mehr hätte.
Dies sind die Pro- und Kontrapunkte zum Elektroauto Tesla Model S P85D, welche Consumer Reports aufgefallen sind. Bildquelle: Screenshot Consumer Reports
Dies sind die Pro- und Kontrapunkte zum Elektroauto Tesla Model S P85D, welche Consumer Reports aufgefallen sind. Bildquelle: Screenshot Consumer Reports

Meine Meinung zum Punkterekord

Mit den Dauerhaft hohen Punkten beim Consumer Reports hat Tesla endgültig gezeigt, dass man ein sehr gutes E-Auto bauen kann. Es bleibt spannend, ob das kommende Elektro-SUV Model X auch so viele Punkte erhalten wird.
Die großen Autohersteller sollten sich fragen, warum sie bisher nicht so ein elektrisch angetriebenes Erfolgsfahrzeug auf den Markt gebracht haben.

Hier sind noch drei Videos von CR zum aktuellen Ergebnis:

Tesla P85D Broke Consumer Reports‘ Rating System

 

Tesla P85D Handling, Braking, 0-60 Test Results

Talking Cars with Consumer Reports #76: Tesla Model S P85D: Final Test Results


Via: Consumer Reports

 

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Kai

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4 Gedanken zu „Das Elektroauto Tesla Model S P85D sprengt die Bewertungsskala von Consumer Reports

  • 29. August 2015 um 16:30
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    Tja, warum ist wohl der Kaufpreis so hoch? Na, weil die Akkus so teuer sind. Und warum sind die Akkus so teuer? Na, weil der so viel Energie verbraucht bei der Herstellung. Vor diesem Hintergrund müssen diese 2,7 Liter bewertet werden, dann würde es etwas realistischer werden. Und übrigens, bei regelmäßigem Ausnutzung der vollen Beschleunigung kommt man mit den 2,7 Litern genauso wenig klar wie bei herkömmlichen Sportfahrzeugen.

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  • 29. August 2015 um 19:31
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    Ich kann dieses ewige Schlechtrechnen von Elektroautos bald nicht mehr hören. Hat jemals irgendwer darüber nachgedacht wie dreckig die Gewinnung von Aluminium ist, wenn andere Hersteller großmundig ihre NEUE (gabs schon vor 100 Jahren) Aluminiumkarosserie anpreisen? Oder welcher Dreck eigentlich durch Ihre Klimaanlage gepumpt wird und wie aufwendig eigentlich die Herstellung der ganzen Spezialöle in einem PKW ist? Nein, ich auch nicht und warum auch? Da hätte man ja viel zu tun, das vor einem Kauf alles abzuklären und zu bewerten. Bei Elektroautos wird das aber gemacht bzw. versucht und da man auch da nicht wirklich eine Ahnung davon hat nehmen wir halt mal das schlechteste an. Leute, behandelt Elektroautos doch bitte mal genau so wie alle anderen auch.
    Danke im Voraus.

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  • 31. August 2015 um 20:21
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    Was mich verwundert ist das auf der negativliste nur komfortgadgets steht wenn eigentlich grundlegende Sachen noch fehlen. Die Fahrsitze z.B. sind zwar komfortabel aber die Kopfstützen sind nicht verstellbar, und auf der Rückbank gibts keine unterklappbare armlehne/cupholder wie z.B. beim VW e-Golf. Als Krücke gibts eine Armlehne zu kaufen die man wie einen Kindersitz reinschnallen kann, aber das ist sehr unflexibel. Und Firmen wie GM/Chevvy Volt sind vom Fahrwerk natürlich noch nicht vergleichbar, aber haben jetzt neue features wie z.B. wireless iphone charger mit Kühlung für das Telefon, damit das mit den Kabeln endlich ganz aufhören kann.

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  • 1. September 2015 um 15:51
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    Das heisst im Umkehrschluss, es gibt in jedem Segment der Bewertung nichts Besseres auf dem Markt – lächerlich!!!!!!

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