Elektroauto Tesla Model S wird nach Softwareupdate vom Energievampir heimgesucht

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Das Softwareupdate auf Version 6.0 bringt zahlreiche neue Funktionen für das Elektroauto Tesla Model S. Bildquelle: Teslamotors.com

Manche Exemplare des Elektroauto Tesla Model S scheinen nach dem Firmwareupdate auf Version 6.0 wieder von einem geheimnisvollen Energievampir heimgesucht zu werden, so verlieren manche Elektrofahrzeuge aus dem Hause Tesla Motors über Nacht so viel Strom, dass die Reichweite pro Nacht um bis zu 20 Kilometer abnimmt.

Das Softwareupdate auf Version 6.0 bringt zahlreiche neue Funktionen für das Elektroauto Tesla Model S. Bildquelle: Teslamotors.com

Das Softwareupdate auf Version 6.0 bringt zahlreiche neue Funktionen für das Elektroauto Tesla Model S. Bildquelle: Teslamotors.com

Moderne Autos sind kaum noch etwas anderes als Computer auf Rädern, allerdings bringt dies neben vielen Vorteilen auch ein paar Nachteile: Denn die ganzen Computer, Sensoren, usw. benötigen Strom.
Um keine Energie zu vergeuden gibt es so bei den meisten Geräten eine Stromsparfunktion, welche die Leistung so weit wie möglich zurückfahrt, wenn das System nicht genutzt wird.

Bei dem Stromer von Tesla heißt diese optionale Funktion „Sleep Always“ und sie versetzt die meisten Systeme in den „Sleep Mode“ –  soll die Batterieeinheit geschont werden, wenn man die Elektrolimousine nicht nutzt (was meistens Nachts der Fall ist).

Nun berichten im Tesla-Forum (externer Link) einige Besitzer des Model S, dass ihr Elektromobil nach dem Firmwareupdate auf 6.0 nicht mehr in den Sleep Mode wechselt.

Das Problem trat aber auch schon vorher auf, jedoch hatte es Tesla geschafft, den Energievampir mit der Version 5.0 zu „vertreiben“. Mit dem neusten Update scheint er aber wieder zurück gekommen zu sein, so berichten manche Fahrer von einem nächtlichen Verlust von 5 bis 12 Meilen.

Es wird aber nur eine Frage der Zeit sein, bis Tesla dieses Problem bei seinem Elektroauto wieder beheben wird. Allerdings steht noch nicht zu 100 Prozent fest, ob es vielleicht doch an irgendwelchen Einstellungen der Nutzer liegt.

Via: Insideevs

 

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