Noch in diesem Jahr eröffnet Tesla Motors seine erste Batteriewechselstation für Elektroautos

Tesla Motors hatte bereits im Juni 2013 eine Batteriewechselstation für Elektrofahrzeuge präsentiert, mit dieser kann die leere Batterieeinheit eines Elektroautos innerhalb von ein paar Minuten gegen eine volle Batterieeinheit ausgetauscht werden.
Die erste Wechselstation soll laut Elon Musk (CEO von Tesla Motors) innerhalb der nächsten zwei Monate zwischen Los Angeles und San Francisco installiert werden.

Das Elektroauto Tesla Model S kann dank der Tesla Station (eine Batteriewechselstation) innerhalb von 90 Sekunden wieder losfahren. Bildquelle: Elon Musk, Twitter
Das Elektroauto Tesla Model S kann dank der Tesla Station (eine Batteriewechselstation) innerhalb von 90 Sekunden wieder losfahren. Bildquelle: Elon Musk, Twitter

In Zukunft könnten Elektroautos von Tesla Motors noch schneller als bisher ihren Stromspeicher auffüllen, denn anstatt eines 30 minütigen Ladevorgangs könnte die Akkus innerhalb von unter fünf Minuten ganz einfach gegen volle Akkuzellen ausgetauscht werden.

In einem Interview mit dem Magazin SlashGear bestätigte Musk, dass die erste Batterwechselstation im Dezember eröffnet wird. Im Juni 2013 hatte das US-Unternehmen das erste seine Variante eines vollautomatischen Batteriewechsels der Öffentlichkeit präsentiert.

Mit der Wechselstation könnte sich Tesla Motors laut Bloomberg in Kalifornien wieder für ein Subventionsprogramm bewerben, denn nach einer Gesetzesänderung ist der Autohersteller davon ausgeschlossen worden.
Denn nach den neuen Regeln muss der Autobauer, wenn er die Subvention erhalten will, ein E-Auto auf den Markt bringen, das mindestens 285 (ca. 458 Kilometer) weit elektrisch fährt und welches in unter 15 Minuten „aufgeladen“ werden kann.

Bisher hätten hiervon vor allem Anbieter von Wasserstoffautos profitiert, aber auch Tesla will sich ein Stück vom Kuchen schnappen.

Im Gegensatz zu den Superchargern ist die Nutzung der Batteriewechselstation nicht kostenlos, so muss der Besitzer bei jedem Tausch eine Gebühr in Höhe von 60 bis 80 US-Dollar zahlen.

Die Idee von Batteriewechselstationen sind nicht neu, so hatte vorher Better Place bereits ein kleines Netzwerk an Wechselstationen aufgebaut. Allerdings kam das Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten, wodurch es Insolvenz anmelden musste.
Dazu beigetragen hat unter anderem der Umstand, dass die meisten Autohersteller einer solchen Technologie skeptisch gegenüberstehen. Zwei der wenigen Autobauer, welche die Idee von Better Place unterstützt hatten, waren Ford und Renault – letzterer hat sein Elektroauto Fluence Z.E. mit der Akkuwecheltechnologie ausgestattet.

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Elektroauto Tesla Model 3

Das Elektroauto Tesla Model X von Tesla Motors. Bildquelle: Tesla Motors /Übergizsmo

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5 Gedanken zu „Noch in diesem Jahr eröffnet Tesla Motors seine erste Batteriewechselstation für Elektroautos

  • 19. Oktober 2014 um 12:57
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    Fluence ZE, ist das nicht Renault?

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  • 19. Oktober 2014 um 13:44
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    Hallo Alex,
    vielen Dank für den Hinweis- ich habe den Satz mal verbessert.

    Beste Grüße,
    Kai
    http://www.Mein-Elektroauto.com

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  • 19. Oktober 2014 um 15:30
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    Brauch man den wirklich so eine Wechselstation? Glaube das ist Tesla erste Fehlhandlung seit der Existenz der Marke :/

    in paar Jahren sollen doch Akkus mit 700 KM Reichweite kommen, unser Golf Plus mit 55 Liter Tank schafft auch nicht mehr. Also warum macht Tesla das?

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  • 21. Oktober 2014 um 00:33
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    @ Plug in

    ich denke das hat zwei Gründe: Zum einen bekommt Tesla Motors dadurch eine Förderung vom Staat Kalifornien und zum anderen können die es anderen Marken anbieten mit zu benutzen, natürlich gegen ein entsprechendes Entgeld. So hat Tesla Motors zwei neue Geldquellen geschaffen.

    Hoffe ich konnte dir mit meinem Antwortversuch helfen.

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  • 21. Oktober 2014 um 04:47
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    Nur wie wird das gemacht mit den erkennen welcher Akkutyp verbaut ist? Was auch gleich die Frage mir stellt, baut Tesla jetzt immer die selben Akkus und an die selbe Stelle des Autos?

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