Gastartikel: Probefahrt mit den Elektroautos Tesla Roadster + Model S

[Dieser Gastartikel stammt von unserem Leser James, der Artikel wurde Rahmen unserer Aktion „Neue Aktion: Schreib einen Gastartikel und nimm an der Verlosung teil“ eingereicht.]

Gestern hatte ich die Möglichkeit das Tesla Model S (Performance Model) Probe  zu fahren.

Den Roadster von Tesla habe ich schon vor einigen Probe gefahren. Dieser Wagen hat mich begeistert. Leider ist der Einstieg sehr schwierig und bei meiner Körpergröße mit über 1.90 m bin ich fast am Dach angestoßen. Das Fahrwerk war sehr hat. Was auch für längere Strecken und schlechte Straßen in der Stadt nicht so ideal ist.

Symbolbild. Die letzten Exemplare der auf 2.500 Stück ausgelegten Serie des Tesla Roadster sollen einen Besitzer finden. Foto: Tesla
Symbolbild. Foto: Tesla Motors

Dieses Problem gab es beim Modell S nicht. Die Performance Version hat 600 NM. Interessanterweise ist das Gaspedal nicht so direkt wie ich dachte. Man muss etwas weiter nach unten drücken, dann schießt der Wagen aber extrem flott davon.

Das Volumen und das Gewicht des Wagens sind zu bemerken. Für die Stadt wäre mir dieser zu bulky.

Der Verbrauch lag bei 26 KWh. Was für ein Elektroauto im Schnitt schon sehr viel ist.

Die Armablage fand ich relativ unbequem. Hinten ist nur Platz für Personen bis maximal 1.80 m. Die dünnen Sitze dürften bei längerer Fahrt unbequem sein. Mir haben sie schon bei der 25 Minuten Fahrt nicht sehr gefallen.

Symbolbild. Elektroauto Tesla Model S von Tesla Motors. Bildquelle: Tesla Motors
Symbolbild. Elektroauto Tesla Model S von Tesla Motors. Bildquelle: Tesla Motors

Der  Bildschirm ist leider nicht komplett ausschaltbar. Er kann nur gedimmt werden.

Die Kofferräume sind wirklich groß 150 Liter vorne und 600 l hinten.

Alles in allem ist der Wagen nur für Überland sinnvoll. In der Stadt fühle ich mich mit dem Ford Focus Electric wesentlich wohler. Dieser ist nämlich nicht so übermotorisiert und eindeutig handlicher.

Einerseits ist es erstaunlich was Tesla da auf die Beine gestellt hat, aber ich frage mich ob ein Auto mit dieser Größe und 2,1 t so ideal ist. (OK, für die Amis sicherlich reizvoll)   Die Lösung mit 6000 Einzelakkuzellen, die verknüpft sind, ist auch irgendwie merkwürdig.

In jedem Fall ist die Verarbeitung des Wagens innen sehr gut. Es ist in jedem Fall ein Premiumauto.

Der Tesla S kommt übrigens definitiv Ende 2014 / Anfang 2015 in Deutschland mit Allradantrieb.

Die 60 kW Version kostet „nur“ € 65.000,–.  Die 40 kW Version wurde gecancelt und ist nicht einmal in den USA erhältlich. Das Modell C oder E könnte schon 2016 auf den Markt kommen. Dieser Wagen interessiert mich wahrscheinlich persönlich mehr.

Passende Fahrzeuge

Tesla Model S

Tesla Roadstar

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

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Kai

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3 Gedanken zu „Gastartikel: Probefahrt mit den Elektroautos Tesla Roadster + Model S

  • 22. März 2014 um 19:41
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    Sehr sehr Geil das Teil. Leider hatte ich noch nicht die Gelegenheit bzw. das Vergnügen gehabt, so einen Wagen mal selber zu fahren, bisher musste ich mich mit einigen Videos auf YouTube begnügen. Aber alter Schwede, auch wenn das mit den vielen Akku-Zellen sicherlich etwas von basteln a la Modellbau hat, aber innovativ ist der Wagen schon. Und die Power die das Teil entwickelt ist doch der absolute Hammer. Bei der Beschleunigung brauchen Besitzer von solch einem Wagen eigentlich einen Wesenstest, den das Teil ist ja wie ein Waffe, eine fast lautlose Waffe 😉

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  • 7. Juli 2014 um 11:03
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    So wie ich das verstehe, hat die Verknüpfung der vielen Einzelakkus den Vorteil, dass man eben mittels Supercharger extrem schnell laden kann. Meines Wissens nach geht das nur, wenn man viele einzelne kleine Akkus einzeln speisen kann. Das Kabel der Supercharger ist gewaltig dick und schwer, und der hohe Ladestrom wird dann auf alle einzelnen Zellen verteilt, so wie wenn man viele einzelne Labtops laden würde 😉

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