Elektroauto Renault Zoe lässt sich nur mit einem speziellen Kabel an einer normalen Steckdose aufzuladen

(22.03.2013)

Die (Falsch-)Meldung, dass das Elektroauto Renault Zoe nicht an einer normalen Steckdose aufgeladen werden kann, hat für Verwirrung gesorgt. Leider war der Fehler auch auf Mein-Elektroauto aufgetaucht und in der Autobild steht er noch immer („Auf die Lademöglichkeit an einer normalen Haushaltssteckdose verzichtet Renault.“ – Autobild ). Zum Glück ist es nicht so und man kann Zoe auch an der normalen Steckdose aufladen – allerdings mit Einschränkungen…

Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault
Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault

Das Ladesystem „Chameleon“im Zoe kann nur bedingt an einer normalen Schuko-Steckdose aufgeladen werden, denn hierfür benötigt man ein spezielles Ladekabel (externer Link), welches wahrscheinlich nicht ab dem Marktstart im Juni erhältlich sein wird, sondern erst etwa 6 Monate später für 650 Euro gekauft werden kann.

Dies ist auch der Grund, warum auf der Internetseite von Renault steht, dass Zoe 20.600 Euro kostet, während in den Medien von einem Preis in Höhe von 21.700 Euro die Rede war – denn die Preisdifferenz in Höhe von 1.100 Euro kommt durch die Wallbox (Ladestation) zustande.

Jetzt fragt man sich sicher, warum man Zoe nicht direkt an eine Steckdose aufladen kann. Dies liegt vermutlich an dem Chameleon-System. Denn es gibt bei diesem System kein Ladesystem, wie es bei vielen anderen Elektroautos der Fall ist. Denn es besteht keine eindeutige Trennung zwischen Elektrofahrzeug und Stromnetz, wie es etwa bei dedizierten Ladegeräten der Fall ist, bei denen das Prinzip der galvanischen Trennung zum Einsatz kommt.

Laut Renault ist dieses System nicht unsicher, jedoch benötigt es zusätzliche Sicherheitseinrichtungen.

So kann man sein Elektroauto Renault Zoe in den ersten Monaten nur mit der Wallbox oder an öffentlichen Ladesäulen mit Typ2-Anschluss (Mennekes) aufladen.

Via: greenmotorsblog

 

Passende Fahrzeuge

Für das Elektroauto Renault Zoe gibt es ab sofort ein Notladekabel, mit dem man die Akkuzellen auch an den sogenannten Schuko-Steckdosen aufladen kann. Bildquelle: Renault

Elektroauto Renault Zoe

Elektroauto Renault Twizy

Elektroauto Renault Twizy

Betriebsspionage Renault. Wie wird der Fall mit der Betriebsspionage bei den Elektroautos bei Renault wohl ausgehen? Der Akku des Renault Kangoo Fluence ZE wird geleast. Bildquelle: Renault

Elektroauto Renault Kangoo Z.E.

Passende Hersteller

Renault

No votes yet.
Please wait...
Voting is currently disabled, data maintenance in progress.

Kai

Wenn Dir der Artikel gefällt, kannst Du auf Unterstütze uns erfahren, wie Du Mein-Elektroauto.com unterstützen kannst.

7 Gedanken zu „Elektroauto Renault Zoe lässt sich nur mit einem speziellen Kabel an einer normalen Steckdose aufzuladen

  • 22. März 2013 um 16:34
    Permalink

    Absolutes No-Go, wie konnte sowas nur seitens Renault passieren. Mit einem solchen Auto ist man mangels Range Extender schon eingeschränkt genug, dann auch noch ein Aufpreis von 650€ um es an der normalen Steckdose laden zu können. Wie um Himmels willen wird dieser Preis begründet?

    No votes yet.
    Please wait...
    Voting is currently disabled, data maintenance in progress.
  • 22. März 2013 um 17:29
    Permalink

    Ich vermute pure Beutelschneiderei seitens Renault, um den offiziellen Verkaufspreis des Autos niedrig zu halten. Wallbox oder Ladekabel kosten dann ordentlich Aufpreis. Dieses Gebaren ist für mich sehr fragwürdig und sicherlich nicht gut für das Image von Renault.

    No votes yet.
    Please wait...
    Voting is currently disabled, data maintenance in progress.
  • 22. März 2013 um 19:06
    Permalink

    Ich kann nicht fassen, wie blöd sich Renault hier anstellt: Diese Firma hat in den letzten Jahren so viel auf eine Karte (Elektromobilität) gesetzt und kommt dennoch absolut dilettantisch bei der Markteinführung des Zoe rüber. Keine richtige Website, keine richtige PR-Information, monatelange Verzögerungen bei der Einfürung und dann auch nochmal bei so essentiellen Sachen, wie dem Ladekabel.
    Unglaublich blöd! Kapitalvernichtung pur.
    Ich entdecke dies allerdings bei sehr vielen „alten“ Herstellern, deren Leute am Ende eine gute Idee leider nur sehr halbherzig und unmotiviert umsetzten.

    No votes yet.
    Please wait...
    Voting is currently disabled, data maintenance in progress.
  • Pingback:Deutscher Auto Blogger Digest vom 22.03.2013 › "Auto .. geil"

  • 23. März 2013 um 11:24
    Permalink

    Da der Zoe über eine ganz normale Ladebuchse Typ2 verfügt, kann er auch, wie jedes andere aktuelle E-Auto mit einem ganz normalen, im Handel erhältlichen, Notladekabel geladen werden. Und die Wallbox muss man ja auch nicht bei Renault für 1100 € kaufen, die gibt es auch schon für knapp 600 € bei RWE. Ich zum Beispiel lade nur zu Hause und ganz selten an Typ2 Ladesäulen. Warum soll ich dann das Notladekabel mitbezahlen. Lieber dann ein niedriger Einstandspreis und ich kann dann selbst entscheinden ob ich einen Wallbox oder ein Notladekabel brauche.

    No votes yet.
    Please wait...
    Voting is currently disabled, data maintenance in progress.
  • 23. März 2013 um 15:22
    Permalink

    Ist die RWE Wallbox denn von Renault für deren Fahrzeuge zugelassen?

    No votes yet.
    Please wait...
    Voting is currently disabled, data maintenance in progress.
  • 25. März 2013 um 23:53
    Permalink

    Die RWE-Wallbox unterscheidet sich ja von den Innereien nicht von den öffenlichen Ladestationen und da geht es nicht darum ob Renault etwas zulässt. Sowohl Renault als auch die Hersteller der Wallboxen und Ladesäulen haben sich an die Spezifikationen zu halten.

    No votes yet.
    Please wait...
    Voting is currently disabled, data maintenance in progress.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.