Gründer der Elektroauto-Schmiede Tesla Motors arbeitet an Hyperloop – 610 Kilometer in 30 Minuten

(21.11.2012)

Elon Musk – der Gründer von der Elektroauto-Schmiede Tesla Motors hat ein neues Konzept für die Reise der Zukunft erdacht. Es handelt sich laut Musk um eine Mischung aus Concorde und Railgun.

Elon Musk. Bildquelle: Brian Solis (FlickR: Brian Solis: http://www.flickr.com/photos/50698336@N00/2685130533)

Elon Musk hat bekannte Unternehmen wie Space X, Paypal und Tesla Motors gegründet – nun will er nicht nur Elektroautos bauen, sondern auch eine völlig neue Art des Personentransport auf den Markt bringen.
Laut Musk sollen wir in Zukunft per Hyperloop weite Strecken zurücklegen können, so soll man die Strecke Los Angeles (USA) nach San Franzisco (Distanz ca. 610 Kilometer) in nur 30 Minuten zurücklegen können – pro Stunde würde man also mit sagenhaften 1.220 Kilometern reisen. So würde man sogar mehr als doppelt so schnell, als die japanische Magnetschwebebahn namens JR-Maglev MLX01 mit 581 km/h reisen (Artikeltipp: Die schnellsten Elektrofahrzeuge)
Die angepeilte Geschwindigkeit ist wirklich schnell, man würde sich ungefähr so schnell fortbewegen wie der Thrust SSC – hierbei handelt es sich um das schnellste Landfahrzeug der Welt, welches seinen Höchstrekord mit 1.227 km/h erreicht hat.
Als Beispiel hier ein kleines Video vom Thrust SSC:

Nun zurück zu der Hyperloop von Elon Musk, was dies genau sein soll, will er erst verraten, wenn er jemanden gefunden hat, der es bauen kann.
Aber laut Musk soll es sich um eine Mischung zwischen Concorde und Railgun handeln, das Flugzeug Concorde konnte bis zu 2.405 km/h erreichen und eine Railgun ist eine Waffe, welche Projektile mittels eines stromführenden Schlittens entlang zweier parallel laufenden Schienen beschleunigt (und zwar bis zu 126.00 km/h schnell).

Hyperloop soll  nahezu sicher vor Unfällen und wetterunabhängig sein, das Konzept hat er bereits im Juli 2012 in einem Interview erwähnt:


Die Kosten für das Reisekonzept der Zukunft sollen bei etwa 30 Milliarden US-Dollar liegen. Der nötige Strom soll übrigens durch Solaranlagen erzeugt werden.

Laut des CEO vom Elektroauto-Hersteller Tesla Motors soll sein System eine Ähnlichkeit mit den Transporttunneln aus der Zeichentrickserie “Jetsons” oder „Futurama“ haben. Auch soll es Parallelen zum pneumatisch angetriebenen Aeromovel haben. Da das System nach seinen Worten losfährt, wenn man es benötigt, handelt es sich eher um kleine einzelne Fahrzeuge handeln und nicht um große Züge.
Damit das ganze unabhängig vom Wetter und relativ sicher sein soll, dann müsste es wohl in Röhren die Transporteinheiten bewegen.
Magnetschienen als Antrieb würden das System in hohem Maß unfallsicher machen, jedes Fahrzeug des Hyperloop würde von seiner eigenen Magnetwelle getragen werden. Ein vergleichbares System wie die Magnetschwebebahn Transrapid also, bloß das man in Einzelkabinen die Strecke entlang fährt.

Wenn es nicht gerade Elon Musk wäre, würde ich an einer realistischen Umsetzung zweifeln – aber da er bereits viele erfolgreiche Unternehmen aufgebaut hat, könnte sein Hyperloop auch vlt. in den nächsten 30 Jahren Realität werden.

In vielen Ländern kann man sich so viele Stunden Stau ersparen, zum Beispiel könnte man den Hyperloop als „Autobahnersatz“ quer durch das Land ziehen, an den jeweiligen Haltestellen kann man dann einfach per Carsharing ein Elektroauto mieten und so ganz bequem und umweltfreundlich reisen.

 

 

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Elektroauto Tesla Model X

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Kai

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3 Gedanken zu „Gründer der Elektroauto-Schmiede Tesla Motors arbeitet an Hyperloop – 610 Kilometer in 30 Minuten

  • 22. November 2012 um 20:18
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    Im Video spricht er übrigens ab Minute 38:00 drüber… 🙂

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  • Pingback:Deutscher Auto Blogger Digest vom 22.11.2012 › "Auto .. geil"

  • 23. November 2012 um 10:54
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    Offensichtlich ein genialer Kopf!

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