Energiekonzern RWE rechnet dem Elektroauto gute Chancen zu

(27.08.2012)

An den Durchbruch des Elektroauto glaubt der Energiekonzern RWE und vergleicht die Elektrofahrzeuge mit den Fotovoltaik-Anlagen, an dessen Durchbruch hat man vor ein paar Jahren auch noch nicht geglaubt.

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(Dies sind zwei Parkplätze mit Induktionsladestationen für Elektroautos, diese Stationen stammen vom Hersteller Evatrans und werden bereits beim Google Hauptfirmensitz in den USA eingesetzt. Bildquelle: Evatran)
Nach einer anfänglichen Euphorie im Bezug des Elektroauto kamen immer mehr negative Stimmen auf, auf Automessen ist das Thema Elektromobilität oft an den Rand gedrängt worden. Die Kunden werden von den hohen Anschaffungskosten und der geringen Reichweite abgeschreckt, diese liegt abhängig vom Modell bei durchschnittlich 160 Kilometern. Das Aufladen dauert dann mangels Schnellladestationen (oder Funktion am E-Auto) etwa 8 Stunden.

RWE Effizienz-Chef Ingo Alphéusn sagt dazu:
„Bei der Elektromobilität gab es erst Euphorie, die dem Thema nicht gut getan hat. Jetzt übertreiben es viele mit dem Pessimismus“

Wegen des Preisverfall bei Batteriesystemen – welche in der Regel fast 30 Prozent des Kaufpreises ausmachen – wird das Elektroauto laut RWE eine stärkere Nachfrage erleben, als es derzeit der Fall ist.
So gibt es von den Beratungsfirmen wie McKinsey oder Boston Consulting Studien, welche voraussagen, das der Preis für die Kapazität zur Speicherung einer Kilowattstunde (kWh) in Lithium-Ionen-Batterien von heute 600 bis 700 Dollar bis zum Jahr 2020 auf 200 bis 400 Dollar sinken wird.

Bereits in dieses Jahrzehnts könnten laut RWE die Kosten für die Batterieeinheiten so weit fallen, dass sich die Lücke im Anschaffungspreis zu Autos mit einem Verbrennungsmotor schließt.

Für Unternehmensfuhrparks könnten sich Elektrofahrzeuge schon eher rechnen, so Alphéus:
„Für Firmenflotten könnte sich Elektromobilität sehr bald rechnen, denn hier zählen vor allem die heute schon wesentlich günstigeren Betriebskosten.“

Laut der Autolobby VDA investieren Deutsche Unternehmen in den nächsten 2 bis 3 Jahren 10 bis 12 Mrd. Euro in den Bereich Elektromobilität und bringen 15 neue Serienmodelle auf den Markt bringen.
Der Energiekonzern RWE betreibt ein großes Netz von Ladesäulen, daher ist für ihn das Thema rund um die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge besonders interessant. Aber auch andere Energieriesen wie EnBW investieren in das Thema rund um das Elektroauto und bringen zunehmend mehr Produkte auf den Markt.

Gerade die derzeitig hohen Benzinpreise machen deutlich, dass der Preis für den Treibstoff nur eine Richtung kennt: Den nach oben. Auch wenn für die meisten Privatpersonen der Kauf eines Elektroauto derzeit zu teuer ist, kann es sich lohnen etwas zu warten und zu sparen.
Alternativ gibt es für kürzere Wege auch kleine Elektrofahrzeuge wie zum Beispiel den Renault Twizy, welche rein elektrisch fahren und so nur Strom zum Antrieb benötigen – leider muss man hier die Batterieeinheit leasen.

Ich glaube auch an den Durchbruch des Elektroauto, ich bin fast geneigt das schöne Unwort alternativlos mit der Thematik Elektromobilität in Zusammenhang zu bringen.

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Kai

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2 Gedanken zu „Energiekonzern RWE rechnet dem Elektroauto gute Chancen zu

  • 27. August 2012 um 21:46
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    Ich glaube auch an das Elektroauto und sehe längerfristig keine sinnvolle Alternativen in Hybridautos oder Brennstoffzellen-Autos.

    Gerade die Kombination von Photovoltaik am eigenen Haus und eigenem Elektroauto machen diese Technologie unschlagbar effektiv und umweltschonender geht es fast nicht.

    Es wird immer von den hohen Anschaffungskosten geredet, was man sich aber alles erspart, davon reden dann wieder weniger. Ich habe mir ausgerechnet, dass ich mir in 5 Jahren über 9.000,- EUR Energiekosten mit einem Elektroauto erspare. Von den günstigeren Services und der KFZ-Steuerbefreiung ganz abgesehen. {:-)

    Mir wird mein Elektroauto im Leasing und Unterhalt definitiv günstiger kommen wie mein (noch) derzeitiges Benzinauto!!!!

    Und ehrlich gesagt, ich würde es auch kaufen, selbst wenn es teurer käme, weil es für mich um mehr geht, als nur ums Geld, aber das ist eine andere Geschichte…. {:-)

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  • 27. August 2012 um 21:49
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    … ups – hab den Link vergessen, wo sich jeder selbst schön ausrechnen kann, was er sich mit einem e-Auto über die Jahre ersparen kann:

    http://www.elektroauto-start.de/vergleichen

    beste Grüße,
    Volker

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