Karabag senkt den Preis für sein Elektroauto und kündigt einen Range-Extender an

(04.10.2011)

Der Autoumrüster Karabag senkt den Preis für sein Elektroauto New 500e, es soll dann günstiger als ein benzinbetriebener Fiat 500 sein  – zusätzlich wurde angekündigt, das es ab 2012 auch einen Range-Extender in den Elektrofahrzeugen von Karabag geben soll.

(Bildquelle: Karabag/Zeit.de)

Zu seinen Anfangszeiten war Karabag ein Autohaus speziell für Transporter und Wohnmobile auf Basis von Fiatfahrzeugen mit Sitz in Hamburg, dann entdeckte der Unternehmer Sirri Karabag seine Chance im Bereich Elektromobilität und rüstete vor etwa 2 Jahren einen Fiat 500 zum Elektroauto um.

Jetzt hat Karabag eine Preisoffensive mit dem neu aufgelegten und überarbeiteten E-Auto New 500e gestartet, trotz neuer Technik soll der neue Karabag New 500e für nur ca. 360 € pro Monat (inkl. Kfz-Versicherung i.H.v. etwa 60€) zu haben sein. Für ein vergleichbares Auto mit einem Benzinmotor  fallen 410 € pro Monat (inkl. Steuer und Versicherung) an.

Allerdings geht mit der Senkung der Leasingrate auch eine Senkung der Leistung einher, denn die Leistung des Elektrofahrzeug Karabag New 500e wird von ehemals 30 kW (41 PS) auf 28 kW (38 PS) fallen, auch die Reichweite fällt von 140 km auf 100 km, da eine Batterie mit weniger Speicherkapazität eingebaut wird.

Wer auf eine möglichst hohe Reichweite angewiesen ist, der sollte bis zum kommenden Jahr warten, bevor er bei Karabag ein Elektroauto kauft. Dann bietet Karabag für den New 500e einen Range-Extender an.
Das besondere an dem Range-Extender (Reichweitenverlängerer) soll sein, dass dieser in einem Koffer stecken soll, der je nach Bedarf im Fahrzeug mitgeführt werden oder zu Hause in der Garage stehenbleiben kann.
Die täglichen Kurzstrecken können rein batterieelektrisch zurückgelegt werden, für die Fahrt in den Kurzurlaub kann der Range-Extender angeschlossen werden.

Wie genau Karabag dies lösen will, ist derzeit noch nicht bekannt – das Konzept klingt aber sehr interessant. Sobald die ersten Erfahrungsberichte zum Elektroauto Karabag New 500e mit Range-Extender auftauchen, gibt es spätestens einen neuen Artikel zu dem Elektrofahrzeug.

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Elektroauto Fiat 500e

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4 Gedanken zu „Karabag senkt den Preis für sein Elektroauto und kündigt einen Range-Extender an

  • 5. Oktober 2011 um 16:36
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    Meinst Du das, was momentan auf der Website von Karabag angeboten ist? Das wäre ein staatlich gefördertes Leasing, das im Vertrag unter anderem vorschreibt, dass es in Hamburg zugelassen werden muss, was den Nutzerkreis doch arg einschränkt.
    Oder geht es um ein anderes Angebot, das bei Karabag noch nicht auf der Website zu sehen ist?

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  • 5. Oktober 2011 um 20:42
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    Hallo Christian, das Angebot, welches Du meintest meine ich. Man kann idR Problemlos ein Auto in einer anderen Stadt zulassen… und in einer anderen Stadt fahren. Wer selbst zum Beispiel ein Auto von VW least, der hat ein WOB (Wolfsburg) als Ortskennzeichen, auch wenn er selbst in Braunschweig oder anders wo wohnt..
    Ich persönlich sehe da kein Problem

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  • 6. Oktober 2011 um 15:50
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    Wenn ich das richtig verstanden habe, muss man das Auto aber nicht nur im Hamburg zulassen, sondern auch hauptsächlich in der „Modellregion Hamburg“ nutzen.
    Außerdem kann ich ein Auto ja nur da zulassen, wo ich gemeldet bin (oder meine Firma), auch wenn es geleast ist. Wenn das Auto also auf mich zugelassen ist und nicht auf die Leasingfirma (was dann ja eigentlich auch Vermietung und kein Leasing wäre?), habe ich keine Chance, wenn ich nicht in Hamburg wohne.
    So jedenfalls mein Verständnis. Korrigiere mich, wenn ich falsch liege. 🙂

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  • 19. Oktober 2011 um 15:47
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    Was in Hamburg schon zwischen der Hansestadt und Karabag funktioniert, kann ja auch für andere Mittelständler interessant sein – bestimmt finden sich dann auch Konzepte, die bundesweit funktionieren. Wir haben für unser Geschäftskundenmagazin und WebTV DREISECHSNULL einen Beitrag dazu zusammengestellt:

    http://dreisechsnull.telekom.de/#webtv/trend-e-mobilitaet

    Tobias
    Team DREISECHSNULL

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