Elektroautos als Notstromspeicher

1 Minute Lesezeit

(08.06.2011)

Das Unternehmen Mitsubishi Motors Corperation will spätestens Ende 2011ein Gerät anbieten, mit welchen man aus einem Elektroauto eine Notstromquelle machen kann.
Als Stromquelle dient die Lithiumionen-Batterie des Elektrofahrzeug, da gerade Japan relativ häufig von Erdbeben, Tsunamis oder anderen Naturkatastrophen heimgesucht wird, dürfte das Gerät von Mitsubishi auf großes Interesse stoßen.
Das große Interesse wird auch von einer Befragung untermauert, welche Mitsubishi durchführte, nachdem das Unternehmen 80 Elektroautos als Soforthilfe an lokale Einrichtungen gegeben hatte. Viele der Nutzer hatten es sich gewünscht, die Energie aus den Batterien „zum Reis kochen“ verwenden zu können.
Derzeit können Elektrogeräte nur über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgt werden, dank der neuen Lösung wird es möglich sein, Geräte mit mit 100 Volt bei 1.500 Watt zu betreiben. So kann man beispielsweise mit dem Elektroauto i-MiEV bei einem voll aufgeladenen 16-kWh-Akku ein Haushalt circa 1,5 Tage mit Strom versorgen.

Die Nutzung eines Elektroauto als dezentralen Stromspeicher hat in einem Katastrophenfall den Vorteil, dass die Menschen nicht völlig ohne Strom sind. Allerdings hat gerade die ärmere Bevölkerung, welche weiter von den Hauptstädten lebt oft nicht das Geld für ein Elektroauto.

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