Nissan will Elektroautoakkus recyceln

Der Autohersteller Nissan hat gemeinsam mit der Sumitomo Corporation ein Joint Venture namens 4R Energy Corporation gegründet Die 4R Energy Corporation erforscht die Möglichkeiten zur Zweitverwertung von Lithium-Ionen-Akkus, welche vorher in Elektrofahrzeugen genutzt worden sind. Nissan will den Aufbau des Geschäfts mit gebrauchten Akkus parallel zum Ausbau des Marktes für Elektrofahrzeuge vorantreiben.

Bereits im Oktober 2009, hatten Nissan und Sumitomo eine gemeinsame Studie zu „Wiederverwendung, Weiterverkauf, Aufbereitung und Wiederverwertung“ gebrauchter Lithium-Ionen-Akkus veröffentlicht.

„4R Energy“ steht übrigens für Reuse, Resell, Refabricate and Recycle (Wiedergebrauch, Wiederverkauf, Wiederherstellung und Wiederverwertung), wenn das mal kein passender Name ist.
Die Zweitverwertung von den leistungsfähigen Lithium-Ionen-Akkus macht durch aus Sinn, zwar sinkt die Leistungsfähigkeit bei diesen Akkus nach ungefähr 10.000 Aufladezyklen auf 80 Prozent, jedoch kann man diese Akkus dann immer noch an anderen Stellen als Stromspeicher einsetzen, wie zum Beispiel bei Stromerzeugern von regenerative Energien: Windkraftwerke, Wasserkraft, Geothermie, etc… hier wird zum Beispiel auch Nachts Strom erzeugt, aber da Nachts die Stromabnahme durch die Haushalte gering ist, fällt überflüssiger Strom an. Hier könnten die gebrauchten Lithium-Ionen-Akkus Nachts den Strom speichern und diesen dann Tagsüber, wenn ein erhöhter Strombedarf besteht wieder in das Leitungsnetz einspeisen. Diese System wäre dann Bestandteil des soge. Smart Grids (eng.: Intelligentes Netz).

Im Dezember 2010 bringt Nissan das Elektromodell Leaf in Japan und den USA auf den Markt, 2012 erfolgt die weltweite Einführung.
Sumitomo hat im April 2010 den neuen Geschäftsbereich „New Business Development & Promotion“ gestartet, dieser Geschäftsbereich kümmert sich um Umweltangelegenheiten und entwickelt gleichzeitig neue Methoden zur Senkung von Emissionen und zur Erhöhung des Recycling-Anteils.

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Kai

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